DE922845C - Automatisches Lichtbogenschweiss-Verfahren - Google Patents

Automatisches Lichtbogenschweiss-Verfahren

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DE922845C
DE922845C DEM11227A DEM0011227A DE922845C DE 922845 C DE922845 C DE 922845C DE M11227 A DEM11227 A DE M11227A DE M0011227 A DEM0011227 A DE M0011227A DE 922845 C DE922845 C DE 922845C
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DE
Germany
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electrode
arc welding
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automatic arc
welding process
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Expired
Application number
DEM11227A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Kleine-Weischede
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HUGO MIEBACH GmbH
Original Assignee
HUGO MIEBACH GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE922845C publication Critical patent/DE922845C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/14Arc welding or cutting making use of insulated electrodes
    • B23K9/142Drag welding, the arc length being determined by an insulated layer between the welding electrode and the welding spot or seam
    • B23K9/147Drag welding, the arc length being determined by an insulated layer between the welding electrode and the welding spot or seam the insulated welding electrode resting with one extremity on the workpiece

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding Control (AREA)

Description

  • Es gibt die verschiedensten automatischen Lichtbogenschweiß-Verfahren, die mit mehr oder weniger großen Aufwendungen zum Einsatz kommen. Die billigsten und einfachsten Ausführungen stellen das Elin-Hafergut- und das Humboldt-Meller-Verfahren dar. Beide Verfahren sind jedoch nur für begrenzte Elektroden.längen anwendbar. Dabei arbeitet das Elin-Hafergut-Verfahren so, daß die Elektrode auf die zu verschweißende Naht gelegt und. diese mittels einer Kupferschiene abgedeckt wird. Die Elektrode wird gezündet und brennt automatisch ohne jede Bewegungseinrichtung selbsttätig ab,. Bei dem Humboldt-Meller-Verfahren wird in einem fahrbaren Wagen, der mit einer Schwinge versehen ist, eine Kontaktelektrode eingeklemmt. Der Kontakt wird durch das Eigengewicht der Elektrode und der Schwinge aufrechterhalten. Zusätzlich schweißt der Schweißer von Hand im gleichen Lichtbogen eine weitere Elektrode ab. Für das fortlaufende automatische Schweißen sind diese Einrichtungen jedoch nicht zu gebrauchen, da die entsprechenden Voraussetzungen bzw. Vorarbeiten dieses nicht zulassen.
  • Nachdem ein fortlaufender ummantelter Elektrodendraht in Rollenform Wirklichkeit geworden ist, steht dem automatischen Lichtbogensehweißen eingroßes Anwendungsgebiet offen, wenn es gelingt, ein einfaches und leichtes Gerät zu schaffen. Bis jetzt wird das automatische Lichtbogenschweißen mit teueren und komplizierten Apparaten durchgeführt, wobei der Drahtvorschub vom Lichtbogen selbst gesteuert wird. Diese komplizierten Einrichtungen bauen sich verhältnismäßig schwer und sind daher schlecht transportierbar. Um eine universellere Anwendbarkeit zu erreichen, sind zusätzliche Schwenk- und Drehbewegungen vorgesehen.
  • Es ist bekannt, daß stark umhüllte Elektroden einfach auf das Werkstück aufgesetzt werden können, wobei der Lichtbogen aufrechterhalten wird. Der Schweißer zieht mit der aufgesetzten Elektrode einfach am Werkstück entlang, ohne daß ein Ziehen des Lichtbogens wie bei schwach ummantelten Elektroden erforderlich ist. Man kann hierbei, die Elektrode sogar so stark aufsetzen, daß sich diese verbiegt, ohne daß dabei der Lichtbogen erlischt.
  • Diese Erscheinungen und Tatsachen bei ummanteltem Elektrodendraht werden für das Lichtbogenschweiß-Verfa!hren nach der Erfindung nutzbar gemacht dadurch, däß bei -schräg angeordnetem Schweißkopf die motorische Elektrodenvorschubbewegung größer als die Abbrenngeschwindigkeit gewählt wird, so daß die Elektrode immer das Werkstück berührt und wie eine Kontaktelektrode abbrennt und die überschüssige Geschwindigkeit über ein Differentialgetriebe auf den Längstransport des den Elektrodendraht tragenden Wagens übertragen wird. Durch diese Kombination ist :die von Hand geübte Verschweißung automatisiert, ohne daß komplizierte und teuere Überwachungsteile erforderlich werden. Es ist hierdurch auch möglich, eine einfache, leicht transportable Einrichtung zu schaffen, so daß das automatische Lichtbogenschweißen auch für untergeordnete Arbeiten Anwendung findet.
  • In der Zeichnung ist in Bild i die Einrichtung und in Bild 2 die Durchführung des Verfahrens dargestellt.
  • Der kleine Wagen ca (Bild i) trägt den schräg angeordneten, über Führungen in der Höhe verstellbaren Schweißkopf b. Der endlose stark ummantelte Elektrodendraht c wird von einer getrennt oder; wie strichpunktiert, am Wagen selbst aufgesetzten Drahtrolle durch die angetriebenen Führungsrollen L entnommen und durch den Schweißkopf geführt. Die Stromzuführung erfolgt in bekannter Weise durch Anklemmen des Kabels am Schweißkopf bzw. Werkstück. Das gesamte Getriebe ist im Wagen eingebaut, und die Geschwindigkeit kann durch Skala d eingestellt werden.
  • Die Arbeitsweise ist nach Bild :2 wie folgt: Der Motor e überträgt seine Umlaufgeschwindigkeit über ein stufenlos einstellbares Getriebe f, über Schneckengetriebe g auf das Differentialgetriebe h. Da an der Laufrolle i des Wagens eine Bremse k vorgesehen ist, wird die Drehgeschwindigkeit des Differentialgetriebes über die Kettenantriebe an die Zuführungsrollen l geleitet und der Draht vorbewegt. Diese Bewegung erfolgt so lange, bis der Draht das Werkstück berührt und dadurch gehemmt wird. In diesem Augenblick wird der Lichtbogen gezündet und, da die Vorschubbewegung des Drahtes größer ist als die Abbrenngeschwindigkeit, die überschüssige Bewegung bei Überwindung der kleinen Bremskraft an der Laufrolle i zur Bewegung des Wagens ausgenutzt. Dadurch, daß der Bewegungswiderstand der Längsbewegung des Wagens größer ist als der der Elektrodenzuführung, ist dafür gesorgt, daß die Elektrode immer am Werkstück aufsitzt. Durch entsprechende Einstellung der Vorschubgeschwindigkeit kann die Stärke der Schweißnaht variiert werden. Sollen dünne Schweißraupen gelegt werden, so wird die Vorschubgeschwindigkeit erhöht, wodurch der Wagen schneller fährt und die Schweiße gestreckt wird. Bei dicken Nähten wird die Vorschubgeschwindigkeit vermindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Automatisches Lichtbogenschweiß-Verfahren mit motorischem Elektrodenvorschub zum Verschweißen von ummantelten Elektrodendrähten von der Rolle, dadurch gekennzeichnet, daß bei schräg angeordnetem Schweißkopf der motorische Elektrodenvorschub größer als die Abbrenngeschwindigkeit gewählt wird, so daß die Elektrode immer das Werkstück berührt und wie eine Kontaktelektrode abbrennt und die überschüssige Vorschubgeschwindigkeit über ein Differentialgetriebe für die Längsbewegung des die Elektrode tragenden Wagens benutzt wird _
DEM11227A 1951-10-06 1951-10-06 Automatisches Lichtbogenschweiss-Verfahren Expired DE922845C (de)

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