DE92036C - - Google Patents

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DE92036C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L29/00Reversing-gear
    • F01L29/04Reversing-gear by links or guide rods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Schieberbewegung.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist der Ersatz der im Patent Nr. 72346 geschützten Schleifengeradführung der D e 1 ν i 11 e' sehen Steuerung durch eine Lenkergeradführung.
Letztere ist auf beiliegender Zeichnung in Fig. ι im Aufrifs und in Fig. 2 in der Draufsicht, beispielsweise in einer geeigneten Ausführungsform veranschaulicht.
Grundsätzlich kennzeichnet sich die neue Anordnung dadurch, dafs der auf dem Drehpunkt C am Ende der Excenter- bezw. Umsteuerungsstange 5, wie im Haupt - Patente, schwingende Voreilungshebel L an seinem oberen Ende X mittelst eines drehbaren Lenkers bezw. Gliedes G mit dem Angriffspunkt A der Schieberstange T zwanglä'ufig verbunden ist, so dafs nun die abwechselnd von der Mittelstellung nach den Endstellungen beschleunigte und umgekehrt verlangsamte Bewegung des Schiebers, anstatt durch die sich abwechselnd verlängernde bezw. verkürzende Schleife, durch das Zusammenspiel der Kreisbogenbewegung des oberen Hebelendes X und der Auf- und Abbewegung des Schwingungspunktes C herbeigeführt wird.
Um zur Ausführung des Zusammenspiels dieser Bewegungen complicirte Lenkerverbindungen, wie Parallelogramme und dergl., zu vermeiden, mufs der obere Angriffspunkt X des Hebels L nicht auf der durch den Schwingungspunkt C und den unteren Angriffspunkt P des Hebels gezogenen Achse selbst, sondern seitlich rechts oder links von derselben gelagert sein, damit derselbe hinsichtlich dieser Achse keinen todten Punkt zu überwinden hat und daher stets die Anwendung von nur einfachen starren Lenkern zur Verbindung mit der Schieberstange gestattet.·
In der vorliegenden Ausführungsform erhält nun demzufolge der Voreilungshebel die Form von einem Y, dessen unteres Ende P mit dem Kreuzkopf K durch den Arm B verbunden und geradegeführt wird, während der Schwingungspunkt C am linken Zweigende liegt und das rechte Zweigende durch das starre Glied G mit dem Angriffspunkt A der Schieberstange G verbunden ist.
Behufs Vermeidung der Schwingungen, welche dem Ende der Umsteuerungsstange S durch die abwechselnde Verstellung des Schwingungspunktes C übertragen werden, ist dasselbe durch einen Gleitstein E unter der Kulisse F, welche auch zur Führung der Schieberstange dient, geradegeführt und weiter mit dem Schwingungspunkt C durch ein dem Lenker G gleiches Glied G1 verbunden, und
erhält im Uebrigen hierdurch die Gesammteinrichtung eine gröfsere Stetigkeit, indem die Kraftausübungen sich auf den hierdurch geschaffenen weiteren festen Punkt E mit übertragen, wodurch der Punkt P entlastet und Üeberanstrengung im ganzen Mechanismus vermieden wird.
Die Schieberstange T ist am vorderen Ende gabelförmig ausgebildet und erhält infolge dessen der Lenker G Zwillingsform (Fig. 2), während Hebel L und Lenker G1 einförmig sind.
Die Bahn des durch den Angriffspunkt X normal beschriebenen Kreisbogens verändert sich nun durch die gleichzeitige abwechselnde Verstellung des Schwingungspunktes G derart, dafs der Lauf des Angriffspunktes A genau wie bei der Schleifengeradführung nach den Enden hin beschleunigt, dagegen nach der Mitte hin verlangsamt wird.
Fig. ι ist die Lenkergeradführung, annähernd in der Mittelstellung in vollen Linien gezeichnet, während die beiden Endstellungen punktirt gezeichnet sind.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Als Ersatz der an der Steuerung im Patent Nr. 72346 geschützten Schleifengeradführung eine Lenkergeradführung, dadurch gekennzeichnet, dafs der obere Arm des Voreilungshebels mit dem Angriffspunkt der Schieberstange durch einen entsprechenden Lenker zwangläufig verbunden ist.
  2. 2. Eine Ausführungsform der unter 1. geschützten Lenkergeradführung, dadurch gekennzeichnet, dafs der mit dem Lenker verbundene Angriffspunkt des oberen Hebelarmes seitlich von der durch den Drehpunkt und den Angriffspunkt des unteren Hebelarmes gezogenen Achse gelagert und' der Drehpunkt durch einen zweiten Lenker mit dem geradegeführten Ende der Excenterbezw. Umsteuerungsstange verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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