DE92033C - - Google Patents

Info

Publication number
DE92033C
DE92033C DENDAT92033D DE92033DA DE92033C DE 92033 C DE92033 C DE 92033C DE NDAT92033 D DENDAT92033 D DE NDAT92033D DE 92033D A DE92033D A DE 92033DA DE 92033 C DE92033 C DE 92033C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
partitions
serving
abc
machine
section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT92033D
Other languages
English (en)
Publication of DE92033C publication Critical patent/DE92033C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06NWALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06N7/00Flexible sheet materials not otherwise provided for, e.g. textile threads, filaments, yarns or tow, glued on macromolecular material
    • D06N7/0005Floor covering on textile basis comprising a fibrous substrate being coated with at least one layer of a polymer on the top surface
    • D06N7/0028Floor covering on textile basis comprising a fibrous substrate being coated with at least one layer of a polymer on the top surface characterised by colour effects, e.g. craquelé, reducing gloss

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
Deckmasse.
Bei der durch Patent Nr. 84364 geschützten Maschine sind die zur Erzeugung des Musters dienenden Formen derartig hergestellt, dafs die zurückziehbaren Scheidewände die Umrisse des zu erzeugenden Musters bilden. Diese Ausführung erfordert für jedes neue Muster einen neuen Satz von Formen, der sehr kostspielig ist; es werden deshalb nach vorliegender Erfindung die zurückziehbaren Scheidewände derart gebildet, dafs dieselben als Formen zur Herstellung der verschiedenen Muster benutzt werden können, wobei die letzteren nur durch Anwendung verschiedener Schablonen zum Füllen der Formen mit Deckmasse erzeugt werden. Zu diesem Zwecke bilden die zurückziehbaren Scheidewände eine grofse Anzahl gleichförmiger Abtheilungen, welche dreieckig, viereckig oder rund sein können und die ganze Oberfläche der Formplalten bedecken. In diese Abtheilungen wird mit Hülfe von Schablonen die verschiedenfarbige Deckmasse eingefüllt, und das so gebildete Muster besteht dann aus lauter einzelnen gleichförmigen, mosaikartig zusammengesetzten Theilen.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt
Fig. ι einen Verticalschnilt der Fig. 2 in Richtung der Linie u-v-w-x-y-\,
Fig. 2 eine Form in der Draufsicht,
Fig. α, eine Abtheilung der Form in perspectiyischer Ansicht von unten gesehen, d. h. in umgekehrter Lage,
Fig. 3 a eine Zwischenwand c der Fig. 3,
Fig. 4 eine Kernabtheilung mit Nuthen zur Aufnahme der Scheidewände,
Fig. 5 eine Scheidewandabtheilung, aus einzelnen, im Querschnitt dreieckigen Rohrstücken zusammengesetzt, in perspectivischer Ansicht von unten,
Fig. 6 dieselbe in der Draufsicht,
Fig. 7 ein einzelnes Kernstück,
Fig. 8 eine Zwischenwand b der Fig. 1 bis 3 und
Fig. 9 sechs zusammengesetzte, in einander greifende Zwischenwände b.
Die Formplatten e (Fig. 1) sind mit einer Anzahl rechteckiger Platten g belegt, welche mittelst je eines Bolzens t an ersterer befestigt sind. Mit den Lagerplatten g sind Kernstücke A (Fig. 7 und 9) mittelst- der Zapfen d durch Löthen, Nieten oder sonstwie verbunden (Fig. 1). Diese Kernstücke A sind entweder so angeordnet, dafs sie von je einer kleinsten Scheidewandabtheilung umschlossen werden, wie Fig. 7 zeigt, oder so, dafs sie mit mehreren zur Aufnahme von Scheidewänden dienenden Nuthen oder Einschnitten im η versehen sind, wie in Fig. 4 dargestellt ist. Ueber der ganzen Oberfläche der Formplatte sind diese Kernstücke A so vertheilt, dafs eine mit vielen gleichmäfsig laufenden, sich kreuzenden Nuthen versehene Fläche entsteht, auf der die Deckmasse zusammengeprefst wird.
Innerhalb dieser von oder in den Kernstücken A gebildeten Nuthen bewegen sich nun die Scheidewände, welche beim Pressen der Linoleummasse in die Nuthen hineingezogen werden, um bei der Pressung eine fest zusammenhängende Platte Linoleum zu erhalten.
Die auf der ganzen Formoberfiäche vertheilten Scheidewände sind nun zu einzelnen Abtheilungen vereinigt, wie aus den Fig. i, 2, 3, 5 und 6 ersichtlich.
Eine solche Scheidewandabtheilung ist aus sich kreuzenden und in einander greifenden Metallstreifen (Fig. 3) oder aus Röhren von geeignetem Querschnitt (Fig. 5) oder endlich aus einer Zusammenstellung beider Arten gebildet. In den Fig. 1, 2 und 3 bedeutet a die vier äufseren Scheidewände, aus dünnem Blech bestehend und ein Quadrat bildend, dessen inneren Raum sechs Scheidewände b von derselben Breite'und Höhe wie die Aufsenwände α in 16 Zwischenabtheilungen theilen. Jede ' dieser Scheidewände b ist mit drei Einschnitten (Fig. 8) versehen, die bis zur halben Höhe der Wand reichen. Die in der einen Richtung liegenden Scheidewände haben die Einschnitte in der oberen Hälfte und die rechtwinklig zu diesem liegenden in der unteren Hälfte, so dafs sie, zusammengesetzt, in einander greifen (Fig. 9), und kann diese Verbindung durch Löthen noch verfestigt werden. Die so gebildeten Quadrate werden durch bis zur halben Höhe reichende Scheidewände c in weitere 16 Quadrate getheilt; in Fig. 3 sind Stücke der beiden Aufsenwände α an der Ecke abgebrochen und so die Zwischenwände c ersichtlich, welche ebenso wie die Zwischenwände b in einander greifen. Anstatt der in einander greifenden Zwischenwände b können die Zwischenabtheilungen durch kurze Rohrstücke von gleichem Querschnitt gebildet werden, die mit Einschnitten an jeder Seite zur Auf1 nähme der entsprechenden Ansätze k an den Enden der Zwischenwände c (Fig. 3 a) versehen sind.
Anstatt aus in einander greifenden Metallstreifen können die Scheidewandabtheilungen auch ganz aus Röhren von geeignetem Querschnitt gebildet werden, die auf die entsprechenden Längen zugeschnitten und mit einander verlöthet sind, wie in Fig. 5 in perspectivischer Ansicht und in Fig. 6 in der Draufsicht dargestellt ist, wo diese Röhren einen dreieckigen Querschnitt haben. Ebenso kann eine Combination von Röhren und in einander greifenden Metallstreifen zur Bildung einer Abtheilung in Anwendung kommen.
An jeder Abtheilung sind ein oder zwei bewegliche Bolzen ρ (Fig. 1, 2 und 5) mittelst am oberen Ende eingesägter Schnitte befestigt, in denen zwei oder mehrere Scheidewände sitzen, die durch Löthen, Nieten oder ähnliche Art und Weise befestigt sind. Das untere Ende dieser Bolzen ist mit Gewinde versehen und pafst in ein Loch, so dafs sie leicht an einer Platte oder Querstange f, welche durch die Maschine in Bewegung gesetzt wird, "befestigt werden können, zum Zwecke, die zurückziehbaren Scheidewände zu geeigneter Zeit zu heben und zu senken.
In diese durch die Scheidewände gebildeten Abtheilungen ragen nun die Kernstücke A hinein (Fig. 1); kurz unter der Oberfläche sind dieselben an den Seiten abgesetzt und nach unten spitz zulaufend, um eine Berührung mit den Scheidewänden α und b und den Bolzen ρ zu vermeiden, damit keine Reibung beim Auf- und Abwärtsbewegen der Scheidewände stattfindet. Das untere Ende läuft in einen Ansatz oder Zapfen d von kleinerem Durchmesser aus, der in ein entsprechendes Loch der Lagerplatte g eingepafst ist. Die Schlitze m sind in das Kernstück eingegossen und werden ,von anderen Schlitzen η gekreuzt. Diese Schlitze werden hergestellt, indem z. B. sechs Querwände , wie in Fig. 9 dargestellt, vor dem Gusse in die Kernform gestellt werden. Nach dem Gusse, werden zuerst die niedrigeren und sodann die höheren Wände herausgeschlagen. Die Oberfläche des gegossenen Kernstückes ist dann von Schlitzen i (Fig. 4) durchzogen, die den Scheidewänden c gerade eine genügende Bewegung ohne grofse Reibung gestatten. Der Zweck der weiteren Schlitze m und η ist der, eine Reinigung zu ermöglichen und die Reibung der Scheidewände an den Kernstücken zu vermindern. "
Durch die beschriebene Einrichtung wird erreicht, dafs irgend ein Theil der Form zwecks Erneuerung oder Ausbesserung schnell losgetrennt und ersetzt werden kann und, ein Wechseln der Muster durch blofses Wechseln von Schablonen oder anderen Vorrichtungen zum Füllen der Formen mit Deckmasse bewirkt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Maschine der durch den Anspruch 3 des Patentes Nr. 84364 geschützten Art zur Herstellung von Linoleum-Mosaik, dadurch gekennzeichnet, dafs zwecks Herstellung beliebiger Muster mit einem Formsatz die in der Formplatte befindlichen zurückziehbaren Scheidewände (a b c) gleichförmige, zur Aufnahme der Deckmasse dienende Kästchen oder Zellen bilden, somit zur Erzeugung neuer Muster nur ein Auswechseln der zum Füllen der Formen dienenden Schablonen "nöthig ist
    Eine Maschine der durch den Anspruch ι .gekennzeichneten Art, sofern bei derselben die den zellenartigen Scheidewänden als Führung dienende Formplatte aus einer ; Anzahl stempelartiger, an besonderer Grundplatte (g) auswechselbar angebrachter Kernstücke (A) besteht, in oder zwischen denen die zur Aufnahme der zurückziehbaren Scheidewände (abc) dienenden Nuthen (imn) vorgesehen sind
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT92033D Active DE92033C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE92033C true DE92033C (de)

Family

ID=363601

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT92033D Active DE92033C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE92033C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1917727A1 (de) Leitungssystem fuer pneumatisch oder hydraulisch arbeitende Steuer- und Regelanlagen
DE1482499B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung eines geschichteten Koerpers aus pastoeser Nahrungsmittelmasse
DE494583C (de) Reihenformkasten zur Herstellung winkelfoermiger Bausteine o. dgl.
DE2407753A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von bauelementen sowie damit hergestellte elemente
DE1177058B (de) Anlage zum Herstellen von Bauelementen od. dgl. Gegenstaenden aus Zellenbeton
DE92033C (de)
EP0622493A2 (de) Bausatz aus Betonplatten
DE2811547C3 (de) Form zum gleichzeitigen Herstellen mehrerer Hohlblocksteine aus Beton
DE7427725U (de) Gestellanordnung fuer toepferwaren
EP0738661A1 (de) Palette aus Kunststoff, Verfahren und Vorrichtung zu ihrer Herstellung
DE3731103C1 (de) Aus Tastenschaltern zusammengesetztes Tastenfeld
DE2430737A1 (de) Drehtisch
DE2559401A1 (de) Giess- und transportstrecke fuer kastenlose giessformen
DE1584769C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Betonblöcken mit einer Oberfläche aus stückförmigem Material
DE106688C (de)
DE2636896C2 (de) Käseform
DE2528645A1 (de) Vorrichtung zur automatischen herstellung kastenloser giessformen
DE1479748C2 (de) Maschine zum Herstellen von Formteilen aus expandierbaren Kunststoffen
AT100738B (de) Verfahren zur Herstellung von Fertigguß.
DE3837887A1 (de) Formwerkzeug
DE3504081C1 (de) Schrank zum geordneten Aufbewahren von Montagefolien zur Herstellung von Druckplatten
AT54214B (de) Zerlegbarer Etagenformkasten zur gleichzeitigen Herstellung mehrerer Betonbausteine.
DE482141C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Matten und Laeufern aus gestanzten Abfall-Lederplaettchen
DE520299C (de) Maschine zur Herstellung mehrfarbiger Fliesen o. dgl.
DE588703C (de) Pressgesenk zur Herstellung gewellter Vierkantrohre