DE918339C - Abbrandarme Elektrode fuer Lichtbogenschutzvorrichtungen an Isolatoren, UEberspannungsableitern u. dgl. - Google Patents

Abbrandarme Elektrode fuer Lichtbogenschutzvorrichtungen an Isolatoren, UEberspannungsableitern u. dgl.

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DE918339C
DE918339C DEP3486D DEP0003486D DE918339C DE 918339 C DE918339 C DE 918339C DE P3486 D DEP3486 D DE P3486D DE P0003486 D DEP0003486 D DE P0003486D DE 918339 C DE918339 C DE 918339C
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DE
Germany
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electrode according
prongs
shaped
curvature
metal base
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Expired
Application number
DEP3486D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Heinrich Boecke
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/42Means for obtaining improved distribution of voltage; Protection against arc discharges
    • H01B17/46Means for providing an external arc-discharge path

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulators (AREA)

Description

  • Abbrandarme Elektrode für Lichtbogenschutzvorrichtungen an Isolatoren, Überspannungsableitern u. dgl.
  • Zusatz zum Patent 916 425 Gegenstand des Patents g16425 sind abbrandarme Elektroden für Lichtbogenschutzvorrichtungen, Überspannungsableiter u. dgl., die,aus metallischen stab- oder lamellenförmigen Teilen bestehen, deren in verhältnismäßig geringem Abstand einander gegenüberstehende Enden in aufeinander zu gerichteter Krümmung hornartig oder U-förmig ,umgebogen sind. Die vorliegende Erfindung bezweckt weitere sehr vorteilhafte Ausgestaltungen solcher abbrandarmen Elektroden. Bei der abbrandarmen Elektrode sind nach der Erfindung an einem metallischen, z. B. mit Innengewinde versehenen Ring Gabelzinken angeordnet, die aus metallischen Stäben z. B. kreisförmigen Querschnittes bestehen und deren Enden in aufeinander zu gerichteter Krümmung U- oder hakenförmig umgebogen sind. Der Durchmesser dieses Querschnittes ist in den bei hornartigen Lichtbogenschutzausrüstungen üblichen Abmessungen, beispielsweise zwischen i2 und 25 mm, zu halten. Bei der in den Abb. i und 2 beispielsweise in Seitenansicht und Aufsicht dargestellten Ausführung streben die mit U- oder hakenförmig umgebogenen Enden versehenen Gabelzinken i und 2 der Elektrode in einem spitzen Winkel zur Längsachse des Ringes 3 auseinander. Statt dessen können sie auch parallel zueinander verlaufen, oder sie können z. B. auch halbkreisbogenförmig gestaltet sein. Wesentlich ist lediglich, daß ihre U- oder hakenförmig in aufeinander zu gerichteter Krümmung umgebogenen Enden sich in verhältnismäßig geringem Abstand gegenüberstehen.
  • Die gabelförmige Elektrode nach Abb. i und 2 kann beispielsweise auf das Ende eines zum Schutz von Isolatoren bestimmten Lichtbogenschutzhornes aufgeschraubt werden. Wie bei den Elektroden nach dem Hauptpatent wird der Fußpunkt eines an der Stelle a ansetzenden Lichtbogens durch elektrodynamische Wirkung gegen ,das Ende b der Zinke i getrieben. Es gelangt dabei dieZinke2 der Elektrode in den Bereich dieses Leichtbogens, der mit seinem Fußpunkt z. B. auf .die Stelle d dieser Zinke 2 überspringt. Hierauf setzt die Wanderung des Lichtbogenfußpunktes von d gegen das freie Ende c dieser Zinke :2 ein, wobei der Lichtbogenfußpunkt auf die Zinke i zurückspringt und bis zum Erlöschen des Lichtbogens so in ständig pendelnder Bewegung zwischen den Gabelzinken der Elektrode b-leibt.
  • Die Abb. 3 bis 8 zeigen weitere zweckmäßige Ausführungsformen. Bei der Ausführung der gabelförmigen abbrandarmen Elektrode nach Abb.3 (Seitenansicht) und q. (Aufsicht) sind zwei von einer Gewindehülse abzweigende Gabelzinkenpaare in zwei zueinander senkrechten Ebenen angeordnet. Im übrigen entsprechen dieAusfübrung derGahelzinken und ihre Stellung zueinander dem Ausführungsbeispiel nach Abb. i und 2. Auch eist die Wirkungsweise die gleiche, jedoch besteht ein Vorteil dieser vierzinkigen Elektrode insbesondere darin, daß der Lichtbogenfußpunkt bei einem etwaigen seitlichen Abwandern, das z. B. durch Luftströmungen bedingt sein kann, eine benachbarte Gabelzinke findet, auf die er überspringt.
  • Die Abbb. 5 und 6 zeigen in Seitenansicht und Aufsicht eine zum Ableiten von Lichtbögen größerer Stromstärke besonders geeignete abbrandarme Elektrode, bei der eine Vielzahl, z. B. sechs Zinken mit in aufeinander zu gerichteter Krümmung U- oder hakenförmig umgebogenen Enden auf einem z. B. mit einer Gewindebohrung versehenen Metallsockel befestigt sind. Die Krümmung jedes Zinkenendes verläuft dabei in einer jeweils durch die Längsachse des Metallsockels gelegten Ebene.
  • Werden die Zinken der vorgenannten Elektrode in z. B. regelmäßigen Abständen voneinander so angeordnet, daß, wie dies aus der Seitenansicht in Abb.7 und Aufsicht in Abb.8 hervorgeht, ihre Krümmungsebenen um einen bestimmten Winkel gegen die Ebenen durch -die Längsachse des Metallsockels versetzt sind, so läßt es sich erreichen, daß der an den Zinken der Elektrode ansetzende Lichtbogenfußpunkt während seiner Pendelung auf dem Zinkenkranz von einer Zinke zur benachbarten überspringend beständig umläuft. Der Abbrand derartiger Elektroden ist daher besonders gering.
  • Die in Abb-. g und io in Seitenansicht und Aufsichtdargestellte Elektrode unterscheidet sich von der in Abb-. 7 und 8 gezeichneten dadurch, daß das U- oder hakenförmig umgebogene Ende jeder Zinke das Ende der folgenden benachbarten untergreift. Hierdurch wird das Ablösen des Lichtbogenfußpunktes von der einen Zinke und seine Überführung auf .die benachbarte während seines Umlaufens über den Zinkenkranz erheblich begünstigt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abbrand@arme Elektrode nachPatent g i 6q.25, dadurch gekennzeichnet, daß an einem z. B. au@fschraubbaren metallischen Ring oder Sockel oder einer Metallhülse Gabelzinken aus Metallstäben z. B. kreisrunden Querschnittes und Durchmessers, wie er bei Lichtbogenschutzhörnern üblich ist, angeordnet sind, deren Enden in aufeinander zu gerichteter Krümmung U- oder hakenförmig umgebogen sind und sich in verhältnismäßig geringem Abstand gegenüberstehen.
  2. 2. Elektrode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von einem z. B. mit Innengewinde versehenen metallischen Ring (3) zwei in einer Ebene stehende metallische Gabelzinken. (i, 2) abzweigen (Abb: i und 2).
  3. 3. Elektrode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß von einer z. B. mit Innengewinde versehenen Metallhülse zwei in aufeinander senkrecht stehenden Ebenen angeordnete Gabelzinkenpaare abzweigen (Abb. 3 und q.). q..
  4. Elektrode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl, z. B. sechs Zinken auf einem z. B. mit einer Gewindebohrung versehenen Metallsockel im Kreise angeordnet sind, wobei die Krümmung jedes Zinkenen.des in einer jeweils durch die Längsachse des Metallsockels gelegten Ebene verläuft (Abb. 5 und 6).
  5. 5. Elektrode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl,-z. B. sechs Zinken auf einem mit einer Gewindebohrung versehenen Metallsockel regelmäßig im Kreise derart angeordnet sind, daß ihre Krümmungsebenen um einen bestimmten Winkel gegen die Ebenen durch .die Längsachse des Metallsockels versetzt sind (Abb. 7 und 8).
  6. 6. Elektrode nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das U- oder hakenförmig umgebogene Ende jeder Zinke das Ende der folgenden benachbarten untergreift (Abb. 9 und io).
DEP3486D 1942-01-03 1942-01-03 Abbrandarme Elektrode fuer Lichtbogenschutzvorrichtungen an Isolatoren, UEberspannungsableitern u. dgl. Expired DE918339C (de)

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Publications (1)

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DE918339C true DE918339C (de) 1954-09-23

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DEP3486D Expired DE918339C (de) 1942-01-03 1942-01-03 Abbrandarme Elektrode fuer Lichtbogenschutzvorrichtungen an Isolatoren, UEberspannungsableitern u. dgl.

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DE (1) DE918339C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1283575B2 (de) 2001-08-10 2011-03-23 ABB Schweiz AG Störlichtbogengeschütztes elektrisches Bauteil

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