DE91689C - - Google Patents

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DE91689C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K47/00Beehives
    • A01K47/06Other details of beehives, e.g. ventilating devices, entrances to hives, guards, partitions or bee escapes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der vorliegende Fluglochapparat, der als ein Ganzes in den Stock eingefügt und wieder herausgenommen werden kann, soll gegenüber der bekannten Anordnung der Fluglöcher verschiedene Vortheile bieten. Derselbe besteht aus einem Holzstück A, welches beim Einschieben in den Stock sich mit den Flantschen a gegen den Stock anlegt und mittelst der Stiftschrauben b und Anziehen der Muttern b1 mit dem Stock verbunden wird.
Dieses Holzsfück A enthält zwei über einander liegende breite Fluglöcher c und d, von denen ersteres schräg aufwärts, letzteres waagrecht eingeschnitten ist.
Die Anordnung zweier über einander liegenden Fluglöcher soll den grofsen Vortheil bieten, dafs eine ständige Luftcirculation erzeugt wird, wodurch der Stock trocken bleibt, gute, frische Luft leichter zu- und die schlechte Luft leichter und schneller abströmt und den Bienen doch so viel Feuchtigkeit zugeführt wird, als sie zur Gesunderhaltung ihres Körpers nöthig haben. Ruhrkrankheiten, meist die Folge von schlechter Luft, Schimmel u. s. w., können nicht mehr vorkommen.
Auf die Aufsenseite des Holzstückes A wird für gewöhnlich ein Blech e aufgelegt und mit diesem und zugleich auch mit dem Stock selbst mittelst der Stiftschrauben b oder Muttern bl verbunden. Dieses Blech e ist genau nach der Gröfse der Fluglöcher c und d ausgespart und schliefst aufserdem noch mit seinem umgebogenen Theile das Flugloch d nach unten ab. Dadurch erhalten die Fluglöcher eine eiserne Einfassung, wodurch dem'Benagen und Eindringen von Mäusen Einhalt gethan ist.
Hat sich im Winter durch Störungen oder Absterben alter Bienen oder sonstwie Gemülle gebildet, welches das untere Flugloch verlegt, so ist einer Erstickungsgefahr für' das Volk dadurch vorgebeugt, dafs das obere Flugloch schräg nach aufwärts geschnitten ist und somit in sicherer Höhe über dem Boden des Stockes in diesen einmündet.
Dadurch, dafs man den ganzen Apparat herausnehmen kann, entsteht eine ungefähr 3 X 11 cm grofse Oeffnung. Diese bietet den Vortheil, dafs man einen sicheren Ueberblick hat, wie viel Gassen das Volk belagert, ob es schon weit nach hinten zu gerückt ist, ob es vielleicht weisellos ist (erkennbar an der Lage des Gemülles und der todten Bienen). Man kann schnell und ohne Störung das Bodenbrett reinigen und ohne Heben des Bogenstülpers eine kräftigere Ventilation erzielen, sowie auch durch diese Oeffnung einen genügend grofsen Futtertrog mit warmem Honig oder Wasser einschieben. Die schnelle Erwärmung aller kälteren Theile des Stockes, der aufsteigende Honigdampf reizt die Bienen zur Lösung des Winterknäules und zum sofortigen Vorspiel.
Bei Eintritt der Frühjahrsflugzeit, wo die Bienen gern rauben, nimmt man das Blech e ab und bringt die Verkleinerungsklappe f (Fig. 3 und 4) an. Die beiden Fluglöcher werden verdeckt und nur eine kleine schmale Oeffnung freigelassen. Fremde Bienen können jetzt in schwach bewachten Stöcken nicht so leicht alles erspähen, in dieselben eindringen und rauben.
Bei Eintritt der Trachtzeit wird die Deckelklappe g (Fig. 5 und 6) angebracht, mit der

Claims (1)

  1. man durch Umwenden derselben nach Belieben das obere oder untere Flugloch schliefsen kann.
    Tritt nun trotz der Klappe/" (Fig. 3 und 4) doch Räuberei ein, so bringt man die Spiegelklappe h (Fig. 9 und 10) an, welche nur eine ganz kleine, für eine Biene reichende Oeffnung übrig läfst. Anfliegende Bienen prallen gegen die Spiegelfläche, werden durch ihr Gegenbild verwirrt, und kommt doch ein Räuber an das kleine Flugloch, so wird er von den sich jetzt leichter vertheidigen könnenden Bienen erfafst und heruntergeworfen.
    Beim Transport eines Stockes kann dieser durch die Transportklappe / (Fig. 7 und 8) sicher geschlossen werden. Die durchlochte Klappe läfst keine Biene entweichen und läfst eine genügende Menge Luft einströmen. Diese Klappe kann ganz geräuschlos angesteckt werden und das Volk wird durch lästiges Klopfen und Nageln nicht schon vor dem Transporte in Aufregung gebracht.
    Löst man die Muttern b\ so kann der ganze Apparat herausgenommen werden, wodurch ein grofses Flugloch (ca. 3 X 11 cm) entsteht. Durch dieses kann man bei Noth- oder Treibfütterung entsprechend grofse Futtergeschirre einbringen. Entgegen der bisherigen Art, das Futter von hinten oder oben einzubringen, wird jetzt das dabei immer nöthige Herausnehmen der Verpackung vermieden, so dafs keine Zugluft und Abkühlung des Volkes und Baues entsteht.
    Der hiermit beschriebene Apparat soll folgende Vorzüge bieten: Erzielung einer ständigen Luftcirculation, Verhütung von Luft- und Durstnoth, Trockenhaltung der Wohnung, Verhütung der Ruhr, des Eindringens von Mäusen, schnelle und geräuschlose Reinigung des Stockes, Reizung zum Reinigungsausflug, Beobachtung der Völker im Winter, Verkleinerung des Flugloches während der Frühjahrsflugzeit, Verhütung von Räuberei, Wiedervergröfserung als Sommerflugloch , Beseitigung bereits eingetretener Räuberei, Zusammenhaltung der Wärme bei Noth- und Treibfütterung, Tränken der Völker ohne Störung anderer, sicherer und geräuschloser, den Zutritt von Luft gestattender Verschlufs beim Transport von Bienenstöcken.
    Pateντ-Ανspruch:
    Ein Fluglochapparat für Bienenstöcke, bestehend aus einem länglichen Holzstück (A), in welches ein breites Flugloch (d) horizontal und über dieses ein zweites (c) von aufsen nach innen schräg aufwärts zur Erzeugung einer ständigen Luftcirculation geschnitten ist, mit welchem nach Bedürfnifs und leicht auswechselbar eine Klappe (e) zur Begrenzung und Umsäumung der Fluglöcher oder eine Klappe (f) zur Verkleinerung derselben, oder eine Klappe (g) zum Verschliefsen des oberen oder unteren Flugloches, oder eine Spiegelplatte (h) mit kleiner Oeffnung zur Beseitigung von Räuberei, oder eine durchlochte Klappe (i) zum Verschliefsen des Stockes beim Transport verbunden werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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