DE915840C - Verfahren zum gasdichten Aufloeten von Berylliumscheiben - Google Patents

Verfahren zum gasdichten Aufloeten von Berylliumscheiben

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DE915840C
DE915840C DEL12058A DEL0012058A DE915840C DE 915840 C DE915840 C DE 915840C DE L12058 A DEL12058 A DE L12058A DE L0012058 A DEL0012058 A DE L0012058A DE 915840 C DE915840 C DE 915840C
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Germany
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beryllium
solder
soldering
discs
gas
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Expired
Application number
DEL12058A
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English (en)
Inventor
Gerhard Hummel
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J5/00Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J5/02Vessels; Containers; Shields associated therewith; Vacuum locks
    • H01J5/18Windows permeable to X-rays, gamma-rays, or particles

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  • Light Guides In General And Applications Therefor (AREA)

Description

  • Ein vakuumdichtes Verlöten von dünnen Berylliumscheiben, beispielsweise für Röntgenröhrenfenster, hat erst Interesse ,gefunden, nachdem es gelungen war, vakuumdichtes Beryllium herzustellen. Bei den bisherigen Verfahren war es nicht erforderlich, die Scheibe vakuumdicht mit der Auflege zu verlöten, da sie selbst nicht vakuumdicht war, so daß bei der Verwendung als Außenfenster zusätzlich Metallfolien oder Glas verwendet wurden, das nach verschiedenen bekannten Verfahren mit der übrigen Gefäßwand :vakuumdicht verbunden werden -konnte.
  • Es ist bereits vorgeschlagen, ein Metallstück aus Beryllium auf ein Unterlagsmetall aus einer Nickel-Eisen-Legierung unter Verwendung einer Kupferzwischenlage als Hartlot aufzuschmelzen; jedoch sind bei diesem Verfahren verschiedene Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, insbesondere mit Rücksicht auf die Temperaturhöhe und Erhitzungsdauer, um ein einwandfreies Fenster zu erhalten, das insbesondere nicht mit einer Kupferschicht beim Schmelzen überzogen wird und dabei einen erhöhten Absorptionskoeffizienten erhält.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum gasdichten Auflöten von Berylliumscheiben,bei dem auf die in eine mit einer Öffnung versehene topfförmige Unterlage eingelegte Berylliumscheibe ein Ring mit etwas geringerem Durchmesser als der Topfrand unter Druck aufgesetzt und das Lot in die durch den Topfrand und den Ring gebildete Nut eingefüllt wird, worauf das Gänze in einer inerten Atmosphäre über -den Schmelzpunkt des Lotes erhitzt wird. Das Lot läuft dann in sehr dünnen Schichten im wesentlichen durch Kapillarwirkung zwischen die topfförmige Auflage und die daran anliegenden Teile der Berylliumscheibe.
  • Es ist bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wesentlich, daß auf den Ringkörper ein kräftiger Druck ausgeübt wird, weil anderenfalls das Lot auch über Teile der Berylliumscheibe läuft, wo es unerwünscht ist, da es den Gesamtabsorptionskoeffizienten verschlechtert. Es hat sich beispielsweise :gezeigt, daß bei der üblichen Lötung ohne Druckring unter Verwendung von Nickel-P'hosphor-Lot auch im Vakuum die Berylliumscheibe verbrennt, da Phosphor bekanntlich mit Beryllium unter Verbrennungserscheinungen ein Phosphorberyllium bildet. Bei -dem erfindungsgemäßen Lätverfahren unter Anwendung des Druckringes trat diese Erscheinung nicht mehr auf. Es wurden saubereLötschichten und saubere Berylliumscheiben erhalten.
  • Es ist ratsam, darauf zu achten, daß der Ausdehnungskoeffizient des Topfmaterials annähernd mit dem des Berylliums übereinstimmt, um hei Temperaturschwankungen keine undichten Stellen durch Risse zu erhalten.
  • Die Abbildung zeigt in zum Teil schematischer Darstellung eine zur- Ausführung der Erfindung geeignete Anordnung. Der topfförmige Körper i ist an seinem Boden mit einer Öffnung :2 versehen, die durch das, Berylliumfenster 3 abgedeckt ist. Zum Anlöten ödes 'Berylliumfensters an die topfförmige Unterlage i ist ein Ring 4 mit kleinerem Durchmesser als der Topfrand, jedoch mit größerem Durchmesser als die- Öffnung auf die Berylliumscheibe aufgesetzt. In die durch den Topfrand und den Ring gebildete Nut wird das Lot 5 eingelegt. Um den nötigen Druck auf dem Ringel. zu erzeugen. kann entweder ein Gewicht fi aufgelegt oder, wie in der Figur dargestellt, angehängt werden. Während des Auflötens liegt das Fenster auf der Unterlage 7.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zum Auflöten von Berylliumscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß auf die in eine mit einer Öffnung versehene topfförmige Unterlage eingelegte Berylliumscheibe ein Ring mit etwas geringeremDurchmesser als derTopfrand unter Druck aufgesetzt und das Lot in die durch den Topfrand und den Ring gebildete Nut eingefüllt wird, worauf das Ganze in. einer inerten Atmosphäre über den Schmelzpunkt des Lotes erhitzt wird.
  2. 2. Verfahren zum Auflöten von Berylliumseheiben nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Lot eine Nickel-Phosphor-Legierung verwendet wird.
DEL12058A 1952-04-10 1952-04-10 Verfahren zum gasdichten Aufloeten von Berylliumscheiben Expired DE915840C (de)

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