DE915514C - Schiebe-Traenkbecken - Google Patents
Schiebe-TraenkbeckenInfo
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- DE915514C DE915514C DER9521A DER0009521A DE915514C DE 915514 C DE915514 C DE 915514C DE R9521 A DER9521 A DE R9521A DE R0009521 A DER0009521 A DE R0009521A DE 915514 C DE915514 C DE 915514C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K7/00—Watering equipment for stock or game
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 22. JULI 1954
R 9521 HI145h
Schiebe-Tränkbecken
Gegenstand der Erfindung ist eine Viehselbsttränkanlage, insbesondere für Rindvieh, dessen
Tränkbecken verschiebbar angeordnet ist, so daß das Vieh während und nach der Fütterung jederzeit
zum Wasser gelangen kann.
Bei den jetzt bestehenden Tränkanlagen, ganz gleich, nach welchem Selbsttränksystem dieselben
hergestellt sind, ist das Tränkbecken auf der Innenseite der Barrenmauer bzw. des Absperrgitters angeordnet,
so daß das Vieh während der Fütterung, bei der es mit dem Kopf durch das Absperrgitter
nach außen zum Freßtrog bzw. Futtertisch gesperrt ist, nicht zur Tränkanlage zum zwischenzeitlichen
Saufen zurück kann.
Gerade bei der Stallfütterung (infolge des erhöhten Trockenheitsgrades des gereichten Futters
gegenüber dem frischen Grünfutter auf der Weide) ist zu beobachten, daß das Vieh während des Fressens
saufen will und durch die Absperrung nach außen nicht zum Wasser gelangen kann. In besonders
erhöhtem Maße ist dies im Winter bei reiner Trockenfütterung feststellbar und hat zur Folge,
daß das Vieh während der Fütterung unruhig wird, die Freßlust, die Verdauung und somit die Milchleistung gemindert ist.
Die Schiebe-Tränkanlage nach der Erfindung besteht darin, daß das Tränkbecken in einem Führungsrahmen
derart verschoben und festgestellt werden kann, daß das Vieh während und nach der
Fütterung jederzeit zum Wasser gelangen kann.
In einem Rahmen, dessen seitliche Schenkel vorteilhaft aus einem U-Profil bestehen, ist das gußeiserne,
innen emaillierte Selbsttränkbecken auf vier Nocken oder Laufrollen quer zur Krippe verschiebbar
angeordnet. Die zwei seitlichen Führungsschienen sind vorn und hinten durch ent-
sprechende, der Beckenform angepaßte Flacheisenbügel abgeschlossen. Diese Flacheisenbügel dienen
zugleich jeweils in der vorderen oder hinteren Beckenstellung als Anschlag. Ein auf einer der
beiden Schienen angebrachter schwenkbarer kurbeiförmiger Sperriegel stellt dabei das Becken in seiner
vorderen oder hinteren Stellung fest, so daß es vom Vieh nicht verschoben werden kann. An den vorderen
und hinteren Enden der zwei seitlichen ίο Führungsschienen ist vorteilhaft eine Öffnung angebracht,
durch die gegebenenfalls in die Führungsschiene gelangende Futtermittel selbsttätig abfallen
können. Zur Verbindung von der Wasserleitung zum Becken dient zweckmäßig ein Hochdruckschlauch,
der mit einem biegsamen Metallrohr, Spagatumwicklung oder durch eine außen auf den
Schlauch aufgeschobene Drahtspirale vor Beschädigungen geschützt ist. Das Rohrknie, welches
Schlauch und Becken verbindet, ist zweckentao sprechend für Schlauchverbindung ausgeführt.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, und zwar
Fig. ι Absperrgitter mit Futtertrog und verschiebbarer
Tränkanlage im Schnitt, Fig. 2 Tränkbecken, beispielsweise mit Nocken ausgerüstet,
Fig. 3 verschiebbare Tränkanlage in Seitenansicht,
Fig. 4 verschiebbare Tränkanlage in Draufsicht. Während der Fütterung ist das Vieh entsprechend
Fig. ι mit dem Kopf durch das Absperrgitter 1 nach
außen gegen den Futtertrog 2 gesperrt. Dabei wird das Tränkbecken 3 von seiner inneren Stellung
nach außen verschoben. Das Becken 3 gleitet auf Nocken 4 oder Rollen in den seitlichen U-förmigen
Führungsschienen 5 des Verschieberahmens. Die seitlichen Führungsschienen sind vorn und hinten
durch entsprechende, der Beckenform angepaßte Flacheisenbügel 6 und 7, die dem Becken bei seiner
vorderen oder hinteren Stellung zugleich als Anschlag dienen, abgeschlossen. Auf einer der beiden
Führungsschienen ist ein kurbeiförmiger Sperrriegel 8 drehbar angeordnet, der das Becken vorteilhaft
in seiner vorderen oder hinteren Stellung feststellt, so daß eine Verschiebung des Beckens
durch 'das Vieh nicht möglich ist. In den seitlichen Führungsschienen befinden sich vorn und hinten
Öffnungen 9, die ein selbsttätiges Abfallen von eventuell in die Führungsschiene gelangenden
Futtermitteln gewährleisten. Zur Wasserzuführung von der Leitung 10 zum Becken 3 dient ein Hochdruckschlauch
11, der durch ein biegsames Metallrohr, Spagatumwicklung oder eine aufgezogene
Drahtspirale vor Beschädigung geschützt ist. Das Rohrknie 12, welches Schlauch und Becken verbindet,
ist auf der Schlauchanschlußseite zweckentsprechend durch Schlauchverbindung ausgeführt.
Um den Verschieberahmen auf der Barrenmauer 14 anzubringen, dient eine dementsprechend ausgeführte
Flacheisenverbindung 13.
Um das Becken 3 von seiner Innen- in die Außenstellung
zu verschieben, wird der das Becken feststellende kurbeiförmige Sperriegel senkrecht nach
oben gestellt, das Becken nach außen gezogen und der Sperriegel, der wiederum das Becken in seiner
Außenstellung hält, heruntergedrückt. Die Rückführung des Beckens geschieht in der gleichen Weise.
Die erläuterte Erfindung ist nicht auf die beschriebene Ausführungsform beschränkt.
τ,
Claims (3)
1. Tränkanlage, insbesondere für Rindvieh, dadurch gekennzeichnet, daß das Tränkbecken
(3) quer zum Trog verschiebbar auf Nocken (4) oder Rollen angeordnet ist.
2. Tränkanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Verschiebung des Tränkbeckens (3) seitlich U-förmige Führungsschienen (5) dienen, die mit Öffnungen (9) zum Herausfallen
von in die Führungsschienen gelangenden Futtermitteln versehen und durch der Beckenform
angepaßte Flaeheisenbügel (6 und 7) abgeschlossen sind, wobei ein auf einer der beiden
Führungsschienen drehbar angebrachter Sperrriegel (8) das Becken (3) in seiner jeweiligen
Endstellung feststellt.
3. Tränkanlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Verbindung
dienende Wasserzuleitungsschlauch (H) durch ein biegsames Metallrohr, Spagat- go
Umwicklung oder Drahtspirale vor Beschädigungen geschützt ist und zur Verbindung vom
Schlauch (11) zum Becken (3) ein Rohrknie (12) mit Schlauchverbindungsvorrichtung dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER9521A DE915514C (de) | 1952-07-22 | 1952-07-22 | Schiebe-Traenkbecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER9521A DE915514C (de) | 1952-07-22 | 1952-07-22 | Schiebe-Traenkbecken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE915514C true DE915514C (de) | 1954-07-22 |
Family
ID=7398142
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER9521A Expired DE915514C (de) | 1952-07-22 | 1952-07-22 | Schiebe-Traenkbecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE915514C (de) |
-
1952
- 1952-07-22 DE DER9521A patent/DE915514C/de not_active Expired
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