DE473620C - Melk-Katheterroehrchen - Google Patents

Melk-Katheterroehrchen

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DE473620C
DE473620C DEE35427D DEE0035427D DE473620C DE 473620 C DE473620 C DE 473620C DE E35427 D DEE35427 D DE E35427D DE E0035427 D DEE0035427 D DE E0035427D DE 473620 C DE473620 C DE 473620C
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catheter
milk
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teat
catheter tubes
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Expired
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DEE35427D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J3/00Milking with catheters

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Media Introduction/Drainage Providing Device (AREA)

Description

Wie bekannt, wird das Melken bei Krankheiten oder zufälligen Störungszuständen in den Zitzen der Tiere erschwert oder sogar verhindert. Um diesem Übelstande abzuhelfen, hat man Metallkatheterröhren angewendet, welche unter anderem jedoch den Nachteil haben, daß sie wegen ihrer Härte den Zitzen die erforderliche Biegsamkeit nehmen. Auch wurden Melkkatheter aus Metallband ίο mit schraubenförmigen Gängen zum Abführen der Milch angewendet; diese haben aber der erforderlichen Anpassung an das weiche innerlich leicht verletzbare Euter ebenfalls keine Rechnung getragen.
Die den" Gegenstand der Erfindung bildende Katheterröhre besitzt den bekannten starren Katheterröhren gegenüber unter anderem vor allem den Vorzug der Biegsamkeit, so daß sie den Bewegungen der Zitze folgen kann, wenn beispielsweise das betreffende Tier sich hinlegt. Dabei ist das Gewicht des Katheters gering. Ferner kann der Katheter leicht durch Ausdehnung verlängert werden, falls die kranke Stelle in der Zitze sich tiefer befindet, als dies der ursprünglichen Länge des Katheters entspricht.
Erreicht wird dies dadurch, daß der Katheter erfindungsgemäß aus schraubenförmig gewickeltem Draht besteht, wobei das hierdurch gebildete Röhrchen sich zweckmäßig nach seinem in die Zitze einzuführenden Ende hin verjüngt und das infolge seiner Herstellung dehnbar ist. Durch die Drähte der Schraube sickert die Milch in das Innere des durch die D rahtwin düngen gebildeten Kanals. Um das selbsttätige Herausfließen der Milch zu verhindern, ist in dem Kopf des Katheters, an dem der Draht angeschlossen ist, ein Abschlußorgan vorgesehen. Um das Festsitzen des Katheters in der Zitze zu sichern, ist noch eine Drahtwindung mit größerer Steigung auf dem Röhrchen aufgewickelt.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Es zeigt Abb. 1 eine Seitenansicht und Abb. 2 eine Endansicht des Katheters, Abb. 3 einen kürzeren Katheter teilweise im Schnitt mit einer Schraube als Verschluß und Abb. 4 eine Nadel.
Das Katheterröhrchen besteht aus einer Metalldrahtwicklung i, deren aus der. Zitze hervorragendes Ende mit einem Kopfteil 2 · versehen ist. Gegenüber dem von der Drahtschraube gebildeten Kanal befindet sich im Kopf 2 die Mittelöffnung 3, -die durch ein an einen Zapfen 4 angelenktes Verschlußstück 5 verschlossen werden kann, wobei das hakenförmige Ende 6 mit einem Zapfen 7 in Eingriff kommt. 1
Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 ist an Stelle des seitlich verdrehbaren Verschlusses ein mit Gewinde versehener Pfropfen 8 mit ringförmigem Ende vorgesehen. IJm die Drahtschraube 1 sind noch einige Drahtwindungen 9 mit steilerem Gang gelegt, durch die der Katheter sicher in der Zitze gehalten wird, nachdem er bis zum Kopf 2 eingeschoben ist. Die Hilfswindungen 9 können auch langer oder kürzer sein, als die Abb. ι zeigt.
Der Katheter wird aus Metall oder einer Legierung hergestellt. Gewöhnlich wird Silber angewendet. Der Verschluß des Katheters kann auch in anderer beliebiger Weise erfolgen, beispielsweise durch ein nach außen in der Richtung des Katheters sich öffnendes oder seitwärts verschiebbares Verschlußstück.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i.Melk-Katheterröhrchenmitschraubenförmigen Führungsgängen für die Milch, dadurch gekennzeichnet, daß es aus federndem, schraubenförmig gewundenem Draht besteht.
  2. 2. Melk-Katheterröhrchen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einer Drahtwindung von stärkerer Steigung zum Zurückhalten des Katheterröhrchens in der Zitze umwickelt ist.
  3. 3. Melk-Katheterröhrchen nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Röhrchen (1) sowie die Hilfswicklung (9) an einem pilzartigen Kopf (2) befestigt sind, der zugleich Träger eines Abschlußorgans ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEE35427D Melk-Katheterroehrchen Expired DE473620C (de)

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