DE914735C - Fahrtrichtungsanzeiger, insbesondere fuer Strassenbahnen - Google Patents

Fahrtrichtungsanzeiger, insbesondere fuer Strassenbahnen

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DE914735C
DE914735C DEK2047A DEK0002047A DE914735C DE 914735 C DE914735 C DE 914735C DE K2047 A DEK2047 A DE K2047A DE K0002047 A DEK0002047 A DE K0002047A DE 914735 C DE914735 C DE 914735C
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DE
Germany
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vehicle body
direction indicator
plate
trams
direction indicators
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Expired
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DEK2047A
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English (en)
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DE1619420U (de
Inventor
Kurt Berlage
Friedrich Eigen
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Kaufmann Metallwerk J C F
Original Assignee
Kaufmann Metallwerk J C F
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K13/00Other auxiliaries or accessories for railways
    • B61K13/04Passenger-warning devices attached to vehicles; Safety devices for preventing accidents to passengers when entering or leaving vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

  • Fahrtrichtungsanzeiger, insbesondere für Straßenbahnen Für Fahrtrichtungsanzeiger an Fahrzeugen, insbesondere an Straßenbahnfahrzeugen, besteht die Notwendigkeit, diese so anzuordnen, daß sie gut sichtbar sind. Hierdurch ist in der Regel bedingt, daß die Fahrtrichtungsanzeiger aus dem lichten Raumprofil des Fahrzeuges hinausragen, so daß sie im besonderen Maße dem Anstoß dutch andere Fahrzeuge oder sonstige Hindernisse ausgesetzt sind. Dies gilt ,besonders für Straßenbahnfahrzeuge, bei denen die Fahrtrichtungsanzeiger an den seitlichen Fahrzeugaußenwandungen angebracht sind und, im Gegensatz zu schienenlosen Fahrzeugen, keine Winkerarme, sondern feststehende Glühlampen aufweisen, die bei einer Richtungsänderung zum Aufleuchten gebracht werden. Solche Fahrtrichtungsanzeiger bestehen zumeist aus einem die Glühlampe nebst Fassung und einem 'Schirm aufnehmenden Gehäuse, welches mit einem Befestigungsflansch versehen ist, der durch Schrauben am Fahrzeugkörper befestigt ist. Bei den bisherigen Anordnungen solcher Art werden nahezu ausnahmslos die Schrauben, die die Fahrtrichtungsanzeiger am Fahrzeugkörper halten, bei dem Anstoß der Fahrtrichtungsanzeiger an Hindernisse aus ihrer Befestigungslage gewaltsam herausgerissen. Hierbei werden die Teile des Fahrzeugkörpers, in die die Befestigungsschrauben eingreifen, in der Regel zerstört. Es bedarf dann jeweils außer der Reparatur der Fahrtrichtungsanzeiger zusätzlich der Reparatur des Fahrzeugkörpers, wofür das Fahrzeug einige Zeit aus dem Verkehr gezogen werden muß.
  • Um einer Beschädigung des Fahrzeugkörpers vorzubeugen, hat man bereits vorgeschlagen, das Gehäuse aus Kunststoff herzustellen, um beim Anstoß an Hindernisse unter Schonung des Fahrzeugkörpers eine Zerstörung nur am Gehäuse eintreten zu lassen, welches infolge der Sprödigkeit des Kunststoffes leicht zu Bruch geht. Es ist ferner bekannt, an einer am Fahrzeugkörper festgelegten Platte Federzungen anzuordnen, welche schräg stehende Lappen des Lampengehäuses mit Vorspannung übergreifen und letzteres somit federnd am Fahrzeugkörper halten. Bei Überbeanspruchung des Lampengehäuses geben die Federzungen infolge ihrer Fedrigkeit nach, so daß ein Trennen des Lampengehäuses vom Fahrzeugkörper ermöglicht wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Beschädigungen am Fahrzeugkörper zu verhindern. dabei jedoch auch das Gehäuse zu erhalten und dessen Befestigung ohne Abhängigkeit von einem Federungsverhalten der Befestigungsglieder zu bewirken.
  • Durch die Erfindung wird die Möglichkeit geschaffen, Fahrtrichtungsanzeiger starr an Fahrzeugkörpern zu befestigen, ohne deren Lösen vom Fahrzeugkörper bei Überbeanspruchungen zu behindern. Gemäß der Erfindung wird der Fahrtrichtungsanzeiger durch Verbindungsmittel mit dem Fahrzeugkörper verbunden, welche bei überbeanspruchung des Fahrtrichtungsanzeigers bleibend verformte oder zu Bruch gehende Sollbruchstellen aufweisen. Bei der Gestaltung solcher Verbindungsmittel braucht .demzufolge keine Rücksicht auf Federwege oder Federungsverhalten genommen zu werden. Die Sollbruchstellen können in einfacher Weise durch Querschnittsschwächung, Kerbstellen, Kraftumlenkstellen, Stellen dichten Kräfteflusses oder Werkstoffgefüge hoher Sprödigkeit, je einzeln oder vereinigt angewendet, in den Verbindungsmitteln an. denjenigen Stellen erzeugt werden, an denen die Trennung erwünscht ist.
  • Eine sich durch besonders billige Ausführbarkeit auszeichnende und eine schnelle Entfernung und Wiederanbringung der Verbindungsmittel ermöglichende Ausgestaltung ist erfindungsgemäß die, daß die verformbaren Glieder als Zwischenglieder zwischen den am Fahrzeugkörper angreifenden Befestigungsmitteln und dem Fahrtrichtungsanzeiger angeordnet sind.
  • Hierbei kann. die Ausgestaltung im einzelnen so getroffen sein, daß als verformbares, Glied eine in einer abgesetzten Bohrung des des Fahrtrichtungsanzeigers angeordnete Platte dient, die von einer als Befestigungsmittel am Fahrzeugkörper angreifenden Schraube durchsetzt wird, welche sich mit ihrem einen Durchgang durch die abgesetzte Bohrung zulassenden Schraubenkopf auf der Platte abstützt. Wird bei einer solchen Ausgestaltung die Platte aus einem zähemWerkstoff gewählt, so zieht sich der Schraubenkopf bei einer Überbeanspruchung des Fahrtrichtungsanzeigers durch die Platte hindurch, wobei diese eine bleibende Verformung erfährt. Bei Herstellung der Platte aus einem spröden Werkstoff geht diese bei der Überbeanspruchung zu Bruch. In beiden Fällen bedarf es dann lediglich des Ersatzes der Platte, welche in -Art einer kleinen Unterlagscheibe gestaltet sein kann und damit mit geringem Kostenaufwand herstellbar ist. Die als Befestigungsglied wirksame Schraube indessen bleibt erhalten und in ihrer Einschraubstellurng stehen, sie kann daher leicht von dem vor Beschädigungen bewahrt gebliebenen Fahrzeug gelöst und: unter Zwischen fügung einer neuen Platte zwecks Wiederanbringung des Fahrtrichtunganzeigers wieder in Wirklage gebracht werden.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Vorderansicht eines Fahrtrichtungsanzeigers für Straßenbahnen, Abb. 2 eine Seitenansicht des Fahrtrichtungsanzeigers gemäß Abb. i, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i in vergrößerter Darstellung.
  • Der Fahrtrichtungsanzeiger besteht aus dem Gehäuse i, welches den Befestigungsflansch :2 aufweist und die Fassung für die Lampe 3 und den Schirm q. trägt. Der aus den Teilen i bis 4 bestehende Fahrtrichtungsanzeiger ist am Fahrzeugköiper 5 durch Verbindungsmittel gehalten, welche im Ausführungsbeispiel durch die Platten 6 und die Schrauben 7 gebildet sind. Die Platten 6 stützen sich mit einem Kragen auf der Schulter 8 der abgesetzten@Bohrung 9 im Befestigungsflansch 2 ab und werden von der Schraube 7 durchsetzt. Die Schraube 7 stützt sich ihrerseits mit ihrem Kopf auf der Platte 6 ab und ist so bemessen, daß ihr Schraubenkopf kleiner ist als der kleinste Durchmesser der Bohrung 9.
  • Wird der Fahrtrichtungsanzeiger durch Anstoß gegen ein Hindernis überbeansprucht, was vorwiegend in Richtung des Pfeiles@C in Abb. i ein tritt, so wird ein Drehmoment erzeugt, welches bestrebt ist, den Fahrtrichtungsanzeiger i bis vom Fahrzeugkörper 5 zu trennen. Unter Einwirkung eines solchen Drehmomentes werden die Platten 6 verformt, indem sich die Köpfe der Schrauben 7 durch die Platten 6 durchziehen. Hierdurch wird die Halterung des Fahrtrichtungsanzeigers i bis q. am Fahrzeugkörper 5 aufgehoben, und der Fahrtrichtungsanzeiger trennt sich vom Fahrzeugkörper. Die Schrauben 7 verbleiben hierbei in ihrer Einschraublage, ohne daß sie zerstört werden oder ihrerseits eine Zerstörung des Fahrzeugkörpers verursachen.. Die Schrauben 7 können infolge der Erhaltung ihrer Gestalt leicht vom Fahrzeugkörper gelöst werden und- nach Wiederanlegen des Fahrtrichtungsanzeigers am Fahrzeugkörper und Zwischenfügung neuer Platten 6 wieder in ihre Wirklage eingeschraubt werden. Es brauchen somit lediglich die Platten 6 erneuert zu werden, die mit geringem Kostenaufwand lierstellbar sind.
  • Es liegt im Rahmen. -der Erfindung, die Verbindungsmittel 6, 7 auch in anderer Weise zu gestalten, beispielsweise in Art von Druckknöpfen oder gummielastischen Gliedern, die sich mit elastischen Teilen übergreifen und bei ihrer Überbeanspruchung so nachgeben, daß die Verbindung von Fahrtrichtungsanzeiger und Fahrzeugkörper gelöst wird. Ferner liegt es im Rahmen, der Erfindung*, in den Verbindungsmitteln 6, 7 Sollbruchstellen anzuordnen, beispielsweise in ` Gestalt von Einkerbungen an der dann aus spröderem Werkstoff herzustellenden Platte 6 oder am Schaft der Schraube 7. Die Sollbruchstellen sind so zu bemessen, daß sie bei Überbeanspruchungendes Fahrtrichtungsanzeigers i bis q. zu Bruch gehen und damit den Fahrtrichtungsanzeiger vom Fahrzeugkörper 5 freigeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fahrtrichtungsanzeiger, insbesondere für Straßenbahnen, wobei die der Halterung des Fahrtrichtungsanzeigers am Fahrzeugkörper dienenden Verbindungsmittel bei Überbeanspruchung des Fahrtrichtungsanzeigers dessen Lösen vom Fahrzeugkörper herbeiführende Trennstellen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel (6, 7) an den Trennstellen bei Überbeanspruchung des Fahrtrichtungsanzeigers (i bis q.) bleibend verformte oder zu Bruch gehende Sollbruchstellen. aufweisen. a. Fahrtrichtungsanzeiger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als bleibend verformbares Glied eine in einer abgesetzten Bohrung (9) des Befestigungsflansches (a) des Fahrtrichtungsanzeigers angeordnete Platte dient, die von einer als Befestigungsglied am Fahrzeugkörper (5) angreifenden Schraube (7) durchsetzt wird, welche sich mit ihrem einen Durchgang durch die abgesetzte Bohrung (9) zulassenden Schraubenkopf auf der Platte (6) abstützt.
DEK2047A 1950-03-07 1950-03-07 Fahrtrichtungsanzeiger, insbesondere fuer Strassenbahnen Expired DE914735C (de)

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