DE912596C - Fluessigkeitsschalter - Google Patents

Fluessigkeitsschalter

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DE912596C
DE912596C DES5844D DES0005844D DE912596C DE 912596 C DE912596 C DE 912596C DE S5844 D DES5844 D DE S5844D DE S0005844 D DES0005844 D DE S0005844D DE 912596 C DE912596 C DE 912596C
Authority
DE
Germany
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switching
pin
chamber
switch
liquid
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Expired
Application number
DES5844D
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Kaufmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Publication of DE912596C publication Critical patent/DE912596C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/70Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
    • H01H33/72Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid having stationary parts for directing the flow of arc-extinguishing fluid, e.g. arc-extinguishing chamber
    • H01H33/75Liquid-break switches, e.g. oil-break

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  • Contacts (AREA)

Description

  • Flüssigkeitsschalter Es sind bereits Flüssigkeitsschalter vorgeschlagen worden, bei denen dem beweglichen Schaltstück bei der Ausschaltbewegung ein Isolierstück nachfolgt, das hierbei wenigstens zum Teil den Raum einnimmt, den zuvor das bewegliche Schaltstück ausgefüllt hat. Nach der Erfindung kann die Arbeitsweise einer derartigen Schalteinrichtung erheblich dadurch verbessert werden, daß die Schaltkammer als elastische Kammer ausgeführt wird.
  • Dank dieser Kombination ist es möglich, den Lichtbogenraum in der Kammer so knapp zu bemessen, daß der Lichtbogen, der be,i@m Unterbrechungsvorgang entsteht, sehr nahe an die Wandungen der Kammer herangedrückt wird. Der Spalt zwischen Isolierstift und Kammer, in dem der Lichtbogen brennen muß, kann auf diese Weise sehr schmal gehalten werden, so daß der Lichtbogen unter dem Eintfiüß der an der Kammerwandung auftretenden Flüssigkeit stark gekühlt und dadurch leicht gelöscht wird.
  • Mit besonderem Vorteil wird hierbei der Schaltstiftdurchmesser größer als bisher, also etwa mit 3o bis 40 mm Durchmesser, an Stelle von 2o mm Durchmesser, ausgebildet. Auf diese Weise wird es möglich, den Betriebsstrom, der im eingeschalteten Zustand über das bewegliche Schaltstück geführt werden kann, erheblich größer zu halten. Bisher mußte wegen der Volumenverdrängung durch den Schaltstift ein Parallelschalter zur Löschkammer angeordnet werden, der nunmehr fortfallen kann.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. In Fig. i ist ein Flüssigkeitsschalter mit elastischer Kammer bekannter Bauart dargestellt. Hierbei ist mit i der feststehende Kontakt des Schalters, mit 2 der Schaltstift bezeichnet, an dem ein Isolierstift 3 angesetzt ist, der mit etwas geringerem Durchmesser als der Schaltstift selbst ausgeführt ist. Mit 4. und 5 sind aufeinandergeschichtete Ringplatten bezeichnet, die unter der Wirkung von Federn 6 aufeinandergedrückt sind, die jedoch bei bestimmtem Überdruck innerhalb des Schalters entgegen der Wirkung der Federn auseinandergedrückt werden, wodurch eine plötzliche Druckentlastung innerhalb des entsprechenden Teils der Kammer eintreten kann. Dadurch, daß der von dem Schaltstift ursprünglich ausgefüllte Raum durch den diesem nachfolgenden Isolierstift zum größten Teil ausgefüllt ist, wird über einen sehr großen Strombereich, also auch bereits bei sehr geringen Strömen, ein ausreichender -Druckanstieg innerhalb der Kammer herbeigeführt, der ein Ansprechen der elastischen Kammer bewirkt. Hierbei ist noch der wesentliche Vorteil erreicht, daß Schaltstift und Isolieransatz so bemessen und angeordnet werden können, daß sich die Einwirkung des Drucks innerhalb der Kammer auf den Schaltstift kompensiert, so daß die Geschwindigkeit des Schaltstifts von der Größe des jeweiligen abzuschaltenden Stromes nicht beeinflußt wird. Der isolierende Ansatz an dem Schaltstift kann mit besonderem Vorteil durch den etwa als Tulpenkontakt ausgeführten feststehenden Kontakt in bekannter Weise hindurchgeführt sein. Auf diese Weise ist es auch möglich, über den durchgeführten Isolierstift in bekannter Weise eine mechanische Verbindung nach einer zweiten z. B. hiermit in Reihe arbeitenden und gegebenenfalls baulich vereinigten Schaltstelle bzw. nach einer zweiten Kammer zu führen, wobei durch die starre mechanische Kupplung eine Betätigung in der gewünschten Reihenfolge bzw. Gleichzeitigkeit sichergestellt werden kann.
  • Die Anwendung des Erfindungsgedankens ist nicht auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt. Insbesondere ist es nicht unbedingt erforderlich, daß der nachfolgende Isolierstift mit dem Schalts *ft fest verbunden ist. Es ist vielmehr auch mägti lich, diesen etwa in anderer Weise zwang- oder kraftschlüssig in Abhängigkeit von der Schaltbewegung zu steuern, beispielsweise in der Weise, daß der Isolierstift, wie an sich bekannt, unter dem Einfluß einer Feder steht und unter deren Wirkung der Bewegung des Schaltstifts beim Ausschalten frei folgen kann. Eine Ausführungsform, bei der der Isolierstift dem Schaltstift unter dem Einfluß einer besonderen Feder folgt, ist in Fig. 2 dargestellt.
  • Die angegebene Hintereinanderschaltung zweier Schaltkammern ist insbesondere für Schalter für hohe Spannungen, etwa ioo und mehr Kilovolt, zweckmäßig, wobei es ermöglicht wird, bei verhältnismäßig geringem Schaltstifthub und geringer Schaltstiftgeschwindigkeit die erforderlichen Gesamtabstände zwischen den Kontakten zu erreichen. Hierbei ergibt sich durch die mechanische Verbindung der Schaltstifte zweier oder mehrerer derartiger Kammern durch dazwischengeschaltete Isolierstäbe auch hinsichtlich der Gestaltung des Antriebes eine wertvolle Vereinfachung.
  • Die Ausbildung der elastischen Kammer kann den Bedürfnissen des Einzelfalles entsprechend verschieden :durchgebildet sein. So können beispielsweise Teile des Mantels oder Teile des Kammerbodens oder -deckels druckabhängig voneinander abhebbar ausgebildet werden, oder es kann dieElastizität derKammer auch durch ventilartig eingesetzte Teile erreicht werden. Außerdem können auch gegebenenfalls zusätzlich wegabhängig gesteuerte Öffnungen vorgesehen werden. Als nachgiebige Elemente können hierbei an Stelle von Federn auch Gummipolster u. dgl. angewendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flüssigkeitsschalter, insbesondere flüssigkeitsarmer Hochleistungsschalter, gekennzeichnet durch die Kombination eines beweglichen Schaltstückes, dem bei der Ausschaltbewegung ein Isolierstück wenigstens so weit nachfolgt, daß, wenigstens in einer Teilkammer, das von dem Schaltstift freigegebene Volumen größtenteils ersetzt wird, mit einer elastischen Schaltkammer.
  2. 2. Flüssigkeitsschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer aus einzelnen aufeinandergeschichteten Ringplatten, deren innerer Rand bis nahe an den Schaltstift herangezogen ist, abwechselnd mit Ringplatten größeren Innendurchmessers gebildet wird.
  3. 3. Flüssigkeitsschalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltstift mit einem Durchmesser von mehr als 25 mm ausgeführt ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 643 237, 649 979; französische Patentschrift Nr. 765 155-
DES5844D 1939-10-29 1939-10-29 Fluessigkeitsschalter Expired DE912596C (de)

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DE912596C true DE912596C (de) 1954-05-31

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR765155A (fr) * 1932-12-21 1934-06-04 Merlin & Gerin Dispositif d'étouffement des arcs électriques, applicable particulièrement aux interrupteurs
DE643237C (de) * 1934-12-21 1937-04-01 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Lichtbogenloescheinrichtung fuer Expansionsschalter
DE649979C (de) * 1931-08-29 1937-09-10 Aeg Loeschkammerschalter, insbesondere fuer leitende Loeschfluessigkeiten

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE649979C (de) * 1931-08-29 1937-09-10 Aeg Loeschkammerschalter, insbesondere fuer leitende Loeschfluessigkeiten
FR765155A (fr) * 1932-12-21 1934-06-04 Merlin & Gerin Dispositif d'étouffement des arcs électriques, applicable particulièrement aux interrupteurs
DE643237C (de) * 1934-12-21 1937-04-01 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Lichtbogenloescheinrichtung fuer Expansionsschalter

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