DE912349C - Verfahren zur Demodulation amplitudenmodulierter Schwingungen nach dem Homodynprinzip - Google Patents

Verfahren zur Demodulation amplitudenmodulierter Schwingungen nach dem Homodynprinzip

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DE912349C
DE912349C DEN5829A DEN0005829A DE912349C DE 912349 C DE912349 C DE 912349C DE N5829 A DEN5829 A DE N5829A DE N0005829 A DEN0005829 A DE N0005829A DE 912349 C DE912349 C DE 912349C
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DE
Germany
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carrier
frequency
modulated
amplitude
oscillations
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Expired
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DEN5829A
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Inventor
Johannes Peters
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NORDWESTDEUTSCHER RUNDFUNK ANS
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NORDWESTDEUTSCHER RUNDFUNK ANS
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D1/00Demodulation of amplitude-modulated oscillations
    • H03D1/22Homodyne or synchrodyne circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Digital Transmission Methods That Use Modulated Carrier Waves (AREA)

Description

  • Verfahren zur Demodulation amplitudenmodulierter Schwingungen nach dem Homodynprinzip Die Erfindung betrifft ein Demodulationsverfahren, welches nach dem Homodynprinzip arbeitet. Es wird dabei zur Gewinnung des Modulationsinhaltes (Signals) aus den modulierten Trägerschwingungen eine unmodulierte Überlagererspannung zugesetzt, welche in der Frequenz mit den Trägerschwingungen übereinstimmt.
  • Ein auf einen Träger H (t) = sin cUht aufmoduliertes Signal N (t) liefert den Vorgang F, (t) = H (t) - n (t), wenn der Träger nicht mit übertragen wird, und von F (t) = H (t) (z -E- m - N (t)), wenn der Träger übertragen wird. Falls N (t) eine Größe ist, welche sich zwischen den maximalen Amplituden + Z und - z bewegt, bezeichnet m den Modulationsgrad.
  • Für die Demodulation eines Trägers sind mehrere Verfahren bekannt: Wenn der Träger mit übertragen wird, kann das Signal als die Einhüllende des Trägers durch eine Gleichrichtung zurückgewonnen werden. Voraussetzung hierbei ist eine genügend große Vorverstärkung, dabei ist es im wesentlichen gleichgültig, ob diese Vorverstärkung nach vorheriger Frequenzumsetzung erfolgt.
  • Bei dem sogenannten Homodyneempfang ist die Übertragung des Trägers nicht erforderlich. Durch einen auf die Trägerfrequenz abgestimmten Oszillator wird der Träger am Empfangsort künstlich hinzugesetzt. Dieses Verfahren ist auch bei einem teilweise unterdrückten Träger anwendbar, ferner auch dann, wenn aus irgendeinem Grunde, z. B, um geringe Verzerrungen zu erreichen, der Modulationsgrad des ankommenden Trägers verringert werden soll.
  • Eine dritte, ebenfalls bekannte Abart des Homodyneverfahrens fügt den Hilfsträger nicht additiv, sondern multiplikativ hinzu. In allen Fällen entsteht am Ausgang des Demodulators ein Frequenzgemisch, bestehend aus dem wiedergewonnenen Signalanteil N (t) und einer Reihe von Trägern, deren Schwingungszahlen ganze Vielfache von rih sind. Jeder dieser Träger ist mit dem Nutzsignal moduliert.
  • Die Trennung des Nutzsignals von den unerwünschten Signalen (Störungen) ist ein Filterproblem. Bei Anordnungen zur Übertragung von kleinen Bandbreiten werden die in bezug auf das Signal (Modulationsinhalt) verhältnismäßig hohen Frequenzen des Trägers und seiner Oberschwingungen einfach durch einen kleinen Kondensator kurzgeschlossen.
  • Ist die relative Bandbreite, d. h. die höchste im Signal enthaltene Frequenz in bezug auf die Trägerschwingungen nicht mehr sehr klein gegen i, so kann man hinter dem Demodulator eine Trennung zwischen Nutzsignal und Störungen durch ein schärfer abschneidendes Filter vornehmen.
  • Stets ist die Bemessung eines solchen Filters ein Kompromiß zwischen den linearen Verzerrungen des Signals und der Dämpfung der Störungen. Es wird daher eine wesentliche Vereinfachung auftreten, wenn der Demodulationsvorgang so geleitet wird, daß in dem Frequenzgemisch am Ausgang des Demodulators außer dem Signal möglichst nur noch modulierte Träger möglichst hoher Ordnung enthalten sind.
  • Es ist bekannt, den Grundträger z. B. mit Hilfe einer Brückenschaltung und einer Überlagerungsdemodulation (Homodynprinzip) zu unterdrücken. Es kommen dann in dem Gemisch nur das Signal N (t) und die Störungen a2 - sin (2 coh -[- T2) - N (t) -[- a3 - sin (3 0Jh + IN 'N(t) -f- ... vor.
  • Um auch nun den Träger mit doppelter Grundfrequenz und gegebenenfalls Träger hoher Ordnung. zu unterdrücken, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, der zur Demodulation dienenden Anordnung außer den modulierten Trägerschwingungen und den frequenzgleichen unmodulierten Schwingungen Oberwellen der Trägerschwingungen zuzuführen, die in Amplitude und Phase so gewählt sind, daß es zur Unterdrückung dieser Träger kommt.
  • Man erreicht so eine sehr gute Demodulation von breiten Signalbändern, wenn der Träger nicht groß gegen die Bandbreite ist. Das neue Verfahren hat weiterhin den Vorteil, daß man bei konstanter Bandbreite entweder die Trägerfrequenz auf die Hälfte erniedrigen oder den Aufwand von Filtern verringern kann.
  • Um die Wirkungsweise des neuen Verfahrens zu veranschaulichen, wird davon ausgegangen, daß beispielsweise der Träger unterdrückt ist und infolgedessen nur der modulierte Träger F (t) = sin h t - sin co" (t) zur Signalgewinnung benutzt wird.
  • Überlagert man F (t) nochmals mit sin cuh t, so entsteht
    sin 2 coh t - sin co" t = # (i - cos 2 c)h t) # sin co" (t) _ # sin ca" t - - cos 2 co?, t - sin con t
    Signal modulierterTrägermit
    doppelter Grundfrequenz
    Überlagert man F (t) aber statt dessen mit sin wh t -[- a3 - sin 3 coh t, so entsteht zusätzlich zum bisherigen Frequenzgemisch Insgesamt also entsteht
    2 sin co" t - Z (i - a3) # cos 2 wh t - sin co" t - Z cos q. (0,% t sin (o" i
    Signal modulierter Träger mit modulierterTräger mit
    doppelter Grundfrequenz vierfacher Grundfrequenz
    Offensichtlich wird durch Hinzufügen einer dreifachen Frequenz zur Überlagererfrequenz das Auftreten eines Trägers doppelter Frequenz im Frequenzgemisch verhindert, wenn man die Amplitude und die Phase entsprechend festlegt; also a3 = i wählt. Es tritt allerdings neu ein Träger vierfacher Grundfrequenz zusätzlich im Gemisch auf; den man aber in gleicher Weise durch eine im Überlagerer hinzugefügte Oberwelle von fünffacher Trägerfrequenz wieder beseitigen kann.
  • Da in diesen Überlegungen die Auslöschung unabhängig von der im Signal enthaltenen Niederfrequenz co" auftritt, tritt sie für das gesamte niederfrequente Signal auf, sofern die höchste Niederfrequenz nicht größer als die Trägerfrequenz ist. In diesem Fall tritt bei 2 coh gerade noch keine Überlappung ein (s. Fig. i). Man kann auf diese Weise statt wie bisher bis 2 o.)7, die niederfrequente Bandbreite bis coh also auf das Doppelte erweitern. Man kann demnach bei konstanter Bandbreite entweder die Trägerfrequenz auf die Hälfte erniedrigen oder den Siebaufwand verringern. Eine schematische Anordnung dieser Art zeigt beispielsweise die Fig. 2, sie besteht im wesentlichen aus einem Ringmodulator i, dem von links die zu demodulierende Hochfrequenz zugeführt und rechts das Frequenzgemisch wieder entnommen wird. Am Ausgang des Ringmodulators befinden sich das die Störungen aussiebende Filter 2 und der Verbraucher 3 für das Signal. Der Generator für die mit dem Träger fiequenzgleichen Überlagererspannung q. ist mit dem zwangssynchronisierten Generator 5 für die dritte Oberwelle verbunden. Die gesamte Überlagererspannung wird an Symmetriepunkten der ganzen Anordnung zugeführt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Demodulation amplitudenmodulierter Schwingungen nach dem Homodynprinzip, insbesondere bei großen Bandbreiten, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Demodulation dienenden Anordnung außer den modulierten Trägerschwingungen und den frequenzgleichen unmodulierten Schwingungen Oberwellen der Trägerschwingungen zugeführt werden, die in Amplitude und Phase so gewählt sind, daß es zur Unterdrückung von modulierten Trägern mit doppelter Grundfrequenz und gegebenenfalls auch von Trägern noch höherer Ordnung kommt.
  2. 2. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß diese aus einem Ringmodulator, einem Filter zum Aussieben der Störungen und einem Generator für die mit dem Träger frequenzgleichen Überlagererspannung besteht, mit dem ein zwangssynchronisierter Generator beispielsweise für die dritte Oberwelle verbunden ist. Angezogene Druckschriften Deutsche Patentschrift Nr. 670 585.
DEN5829A 1952-07-23 1952-07-23 Verfahren zur Demodulation amplitudenmodulierter Schwingungen nach dem Homodynprinzip Expired DE912349C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE670585C (de) * 1932-12-24 1939-01-20 Telefunken Gmbh Roehrenanordnung zur selektiven Demodulation amplitudenmodulierter Schwingungen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE670585C (de) * 1932-12-24 1939-01-20 Telefunken Gmbh Roehrenanordnung zur selektiven Demodulation amplitudenmodulierter Schwingungen

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