DE91176C - - Google Patents
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- DE91176C DE91176C DENDAT91176D DE91176DA DE91176C DE 91176 C DE91176 C DE 91176C DE NDAT91176 D DENDAT91176 D DE NDAT91176D DE 91176D A DE91176D A DE 91176DA DE 91176 C DE91176 C DE 91176C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F1/00—Treatment of water, waste water, or sewage
- C02F1/38—Treatment of water, waste water, or sewage by centrifugal separation
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Analytical Chemistry (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Hydrology & Water Resources (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Einrichtung ist hauptsächlich zum
Reinigen von Wasser bestimmt. Wasser wurde bisher sowohl durch Anwendung von Centrifugalkraft
als auch durch Magnetismus von festen Bestandtheilen befreit. Der Magnetismus wurde hierbei dazu benutzt, Verunreinigungen,
vornehmlich Eisentheile abzusondern.
Die neue Einrichtung kennzeichnet sich nun dadurch, dafs ein rotirender Centrifugenbehälter
gleichzeitig als Anker einer Dynamomaschine ausgebildet ist und, indem er magnetisch wird,
nicht nur durch Centrifugalkraft, sondern gleichzeitig durch Magnetismus wirkt; die
Kraft zur Erzeugung des letzteren treibt hierbei gleichzeitig die Centrifuge.
Auf beiliegender Zeichnung ist die neue Einrichtung in einer Ausführungsform zur
Darstellung gebracht.
In einem Gestell α wird von einem Spurlager
b eine Welle c getragen, die in einen Behälter g ausläuft, welcher sich an seinem
oberen Ende einer hohlen Welle d anschliefst. Diese hohle Welle wird von einem Lager bl
unterstützt und umschliefst ein centrales Rohr e, welches am Boden des Behälters g trichterförmig
ausläuft und zur Zuführung des zu behandelnden Wassers dient. Der Behälter g
ist mit Rippen ausgestattet^ und besteht ebenso wie die letzteren aus weichem Eisen. Die
Rippen h laufen in solche Form aus, dafs sie zur Aufnahme von Drahtwindungen geeignet sind.
Aufserhalb dieser Drahtwindungen sind auf dem Gestell α eine Anzahl Elektromagnete I
vorgesehen, welche als Feldmagnete dienen und ebenso wie die Ankerwindungen i von
einer Stromquelle aus wie jede andere Dynamomaschine gespeist werden. Der Collector ν ist
unterhalb des Behälters g vorgesehen.
Der Behälter g wird nun noch mit zwei Auslafsrohren m und 0 ausgestattet; das erstere
dieser Rohre befindet sich nahe der Peripherie des Behälters, während das letztere in der
Nähe des Behältercentrums vorgesehen ist.
Beim Rotiren des Behälters g läuft das Rohr m über eine Schale s, während das
Rohr ο über eine Schale t entlang geführt wird.
Der Arbeitsvorgang ist nun folgender:
Durch das Rohr e wird das zu reinigende Wasser in den Behälter g in der Nähe des Bodens eingeführt, während sich der als Anker einer Dynamomaschine ausgebildete Behälter mit grofser Tourenzahl dreht. Das Wasser wird nun, durch die Centrifugalkraft veranlafst, mit seinen schwereren Bestandtheilen der Behälterinnenwand und seinen leichteren Bestandtheilen der Behältermitte zu bewegt. Der Schmutz, die Fetttheile und die sonstigen festen Bestandtheile legen sich gegen die Innenwandung des Behälters, welcher stark magnetisch ist und gleichzeitig die etwa enthaltenden Metalltheile anzieht.
Durch das Rohr e wird das zu reinigende Wasser in den Behälter g in der Nähe des Bodens eingeführt, während sich der als Anker einer Dynamomaschine ausgebildete Behälter mit grofser Tourenzahl dreht. Das Wasser wird nun, durch die Centrifugalkraft veranlafst, mit seinen schwereren Bestandtheilen der Behälterinnenwand und seinen leichteren Bestandtheilen der Behältermitte zu bewegt. Der Schmutz, die Fetttheile und die sonstigen festen Bestandtheile legen sich gegen die Innenwandung des Behälters, welcher stark magnetisch ist und gleichzeitig die etwa enthaltenden Metalltheile anzieht.
Alle mit Hülfe der Centrifugalkraft nach dem Rande abgeführten Theile ■werden dann
durch das Rohr m in die Schale s geleitet oder können auch von Zeit zu Zeit aus dem
Behälter entfernt werden, während das gereinigte, in der Nähe der Behältermitte befindliche
Wasser durch das Rohr ο in die Schale / abgeleitet wird.
Claims (1)
- Patent-AnSpruch :Centrifuge zum Reinigen von Flüssigkeit, deren Trommel als Anker einer Dynamomaschine ausgebildet ist, so dafs die elektrische Energie die Centrifuge treibt und zugleich auf die in letzterer befindliche Flüssigkeit magnetisch einwirkt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE91176C true DE91176C (de) |
Family
ID=362821
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT91176D Active DE91176C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE91176C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3325566A1 (de) * | 1983-07-15 | 1985-01-24 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Vorrichtung zum antrieb von zentrifugen |
-
0
- DE DENDAT91176D patent/DE91176C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3325566A1 (de) * | 1983-07-15 | 1985-01-24 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Vorrichtung zum antrieb von zentrifugen |
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