DE911121C - Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung kontinuierlicher, insbesondere waffelartiger Gebaeckstraenge - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung kontinuierlicher, insbesondere waffelartiger GebaeckstraengeInfo
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Description
- Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung kontinuierlicher, insbesondere waffelartiger Gebäckstränge Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Herstellung kontinuierlicher, insbesondere waffelartiger Gebäckstränge.
- Die Vorrichtung bezieht sich auf solche Gebäckbarvd-Backmaschinien, bei denen mittels endloser, beheizter, parallel geführter Metallbänder als Backflächen eine wandernde Backkammer gebildet wird.
- Eine solche Maschine ist zur Herstellung kontinuierlicher Gebäckstränge mittels den Teig aufnehmender, auf Walzen laufender, beheizter Förderbänder bereits in Vorschlag gebracht worden, bei der der flüssige Teig einfach zwischen zwei endlose parallel laufende metallische Förderbänder eingegossen wird. Praktisch kann mit solcher Maschine schwer gearbeitet werden, da nichts darüber gesagt ist, wie die Seiten des gebildeten Backkanals abgeschlossen werden sollen. Der zwischen- diese Bänder eingegossene Teig kann sich daher ohne weiteres beliebig zwischen diesen beiden Bändern verteilen und läuft gegebenenfalls seitlich aus den beiden Bändern heraus, sofern Teig im Überschuß zwischen die Bänder gebracht wird, was Substanzenverschwendung und Verschmutzung der Maschine bedeutet, oder aber er breitet sich unregelmäßig zwischen beiden Bändern aus, so daß niemals ein gleich breiter Gebäckstrang erzielt werden kann und großer Abfall durch notwendige Randschnitte auftritt. Auf jeden Fall werden aber durch die seitlich offenen Flanken des Backkanals erhebliche Teigteile durch den sich aus dem Teig während des Backvorganges entwickelnden Wasserdampf herausgerissen und gehen so verloren.
- Demgegenüber schlägt die vorliegende Erfindung vor, daß der auf der Backstrecke von den Backflächen oben und unten begrenzte Raum auch seitlich durch mit gleicher Geschwindigkeit wie die Backflächen bewegte Abdeckelemente beiderseitig abgeschlossen ist.
- Nach einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung können die Wandungen der Backstrecke durch biegsame Metallbänder vorzugsweise aus Nickelstahl gebildet werden.
- Die Ausführungsform kann aber auch eine solche sein, daß die endlosen Metallbänder aus einzelnen aneinander angelenkten plattenförmigen Mücken bestehen, wobei die Seitenwandungen durch hoch stehende Seitenränder an den Platteneletnenten eines der Bänder gebildet werden.
- Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, daß die Fugen der aus einzelnen aneinander angelenkten plattenförmigen Stücken bestehenden Metallbänder gegeneinander versetzt verlaufen.
- Erfindungsgemäß hat sich insbesondere eine Vorrichtung als geeignet erwiesen, bei der die plattenförmigen Stücke des unteren Förderbandes entsprechend den Abmessungen des gewünschten Gebäckstranges den Querschnitt eines flachen Troges aufweisen, während diejenigen des oberen Förderbandes als Deckel mit über das untere Band herübergreifendenRändern ausgebildet sind.
- Die Anordnung kann auch so getroffen werden, daß z. B. jede Seitenfläche des Backformkanals durch ein endloses Band gebildet wird, d. h. bei rechteckigem Querschnitt des Kanals würden vier Bänder benötigt, von denen je zwei parallel laufen, wobei die beiden parallel laufenden Paare aufeinander senkrecht stehen. Es ist auch ein dreieckiger oder fünfeckiger oder noch mehr eckiger Querschnitt des Backformkanals möglich, der dann durch entsprechende gegeneinander gewinkelt angeordnete Bänder gebildet wird.
- Als Material für diese Platten hat sich neben Eisen auch Aluminium als günstig erwiesen. Natürlich können aber auch andere Metalle. Legierungen oder Plattierungen verwendet werden. Aluminium hat den Vorteil eines geringen Gewichtes und besonders günstiger Wärmeleitfähigkeit für einen gleichmäßigen Backeffekt im kontinuierlichen Betrieb. Es läßt sich leicht gravieren, was für die Herstellung von Gebäcksträngen mit gemusterter Oberfläche von Wichtigkeit ist. Der Gebäckstrang hebt sich erfahrungsgemäß auch besonders leicht von den Aluminiumbackflächen ab, die sich daher auch besonders leicht und schnell reinigen lassen.
- Die Aufrechterhaltung einer Fließfertigung eines Flachgebäckes setzt ein besonders betriebssicheres Beliefern derGebäckband-Backvorrichtung mit flüssigem Teig voraus, der eine um so größere Bedeutung zukommt, je mehr Gebäckbänder gleichzeitig, z. B. bei der Fabrikation von Schichtgebäck, hergestellt werden. Zur Gewährleistung eines betriebssicheren, stetigen, in der Zeiteinheit gleichmäßigen Aufbringens des Teiges auf die beiden zu dem Backspalt zusammenlaufenden Backflächen und zur flächenmäßigen Zerteilung des Teiges wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, Druckgas, vorzugsweise Druckluft, zu verwenden. Dabei kann die flüssige Teigmasse zunächst auf die untere Backfläche aufgebracht und anschließend mittels Druckgas bzw. Druckluft über den ganzen Backflächeneinzugsbereich verteilt erden.
- Die endgültige Verteilung des Teiges in eine völlig gleichmäßige Schicht erfolgt dann in dem Backformkanal selbst.
- Der in den erhitzten Backformkanal eintretende Teig gibt das überschüssige Wasser, in Form von Dampf ab, der aus der Einlauföffnung des Kanals kontinuierlich abströmt. Durch ihn gegebenenfalls mitgerissene Teigteile werden ständig wieder durch die Bewegung der endlosen Bänder in den Backt' zurücktransportiert und gehen so nicht verloren. Auf diese Art und Weise können die sonst in den bekannten Vorrichtungen in den Formen zahlreich vorhandenen Dampfaustrittsöffnungen völlig in Fortfall kommen oder nur auf ganz wenige seitliche reduziert werden.
- Eine bevorzugte Vorrichtung zum Aufbringen des Teiges auf die Backflächen im Backflächeneinzugsbereich besteht erfindungsgemäß aus zwei übereinander angeordneten Düsensystemen mit paarweise einander zugeordneten Düsen, von denen das obere teig- und das untere druckgasbeliefert, vorzugsweise an eine Druckluftleitung angeschlossen ist.
- Zur Regulierung der Aufschlagstellen des Teiges können die Düsen in ihrem Neigungswinkel und bzw. oder Abstand zur Aufschlagfläche des Teiges veränderlich, und zwar vorzugsweise auf einem gemeinsamen Halter drehbar und verschiebbar angeordnet sein.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung eignet sich auch besonders gut zur Herstellung mehrschichtigen Flachgebäckes, vorzugsweise Waffelgebäckes, mit mindestens zwei Gebäckdeckschichten und einer Füllschicht bzw. zusätzlichen Füll- und Trennschichten, wobei mindestens zwei dieser Vorrichtungen räumlich übereinander angeordnet werden, und zwischen,den gleichzeitig austretenden Gebäcksträngen eine oder mehrere Füllschichten mittels an sich bekannter, dazwischenliegender Vorrichtungen eingebracht werden und die somit aus Deckschicht, Füllmasse und gegebenenfalls weiteren Trennschichten bestehenden Gebäckstränge anschließend in die gewünschte Größe geteilt werden.
- Ein solches Verfahren hat den besonderen Vorteil, daß die hergestellte gefüllte Ware gar nicht mit Menschenhand in Berührung kommt, sondern rein maschinell bis zur Verpackung verarbeitet werden kann. Die erfindungsgemäße Vorrichtung, aus endlosen Metallbändern einen beheizten durchgehenden, mit Ausnahme der Ein- und Austrittsöffnungen allseitig geschlossenen B.ackformkanal auszubilden, in den kontinuierlich der Teig eingeführt und aus dem kontinuierlich das fertige Gebäck in Form eines endlosen Stranges herausgeführt wird, läßt sich auch auf die Gewinnung anderer Backwaren anwenden, beispielsweise auf die Brot- und Pumpernickelbäckerei oder auf die Herstellung von Kuchen- und Dauerbackwaren.
- Bei der Ausbildung der entsprechenden Vorrichtung müßte nur -den unterschiedlichen Teigeigenschaften und Backbedingungen solcher Backwaren Rechnung getragen werden, was für den Fachmann keine besondere Schwierigkeiten bietet.
- Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise an einer Vorrichtung zur Herstellung von waffelartigem Gebäck veranschaulicht. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen in den einzelnen Figuren gleiche Teile.
- Fig. i zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung von der Seite gesehen im Längsschnitt; Fig.2 ist ein der Fig.i entsprechender Querschnitt; Fig. 3 veranschaulicht in schematischer Darstellung die Anordnung zweier erfindungsgemäßer Maschinen übereinander; Fig..1 ist ein spezieller Querschnitt durch den Backformkanal, und Fig. 5 zeigt in perspektivischer Ansicht die Anordnung der Einspritzdüsen mit schematisch angedeuteten Plattenbändern.
- Mehrere nebeneinander angeordnete Tragpfosten i bilden das Gerüst der Maschine. In diesem Gerüst sind in an sich bekannter Weise zwei endlose Bänder gelagert, die durch Drehung der Führungsscheiben 2 in Bewegung gesetzt werden. Die Bänder bestehen aus einzelnen Plattensegmenten 3, die mittels Rollen d. auf Führungsschienen 5 laufen, welche in geeigneter Weise in dem Gerüst der Maschine gelagert sind.
- Damit die Plattensegmente an ihren Stoßkanten beim Umbiegen des Plattenbandes nicht auseinanderklaffen, sind die Platten an diesen Stoßkanten nach innen zu mit Abschrägungen 6 versehen, die eine Winkelung der Platten gegeneinander ermöglichen, so daß die Oberflächen der aneinanderstoßenden Platten ständig eine durchgehende Fläche bilden. Der Antrieb der beiden Bänder ist derart gewählt, daß die Stoßfugen des einen Bandes sich gerade gegenüber der Mitte eines Plattensegmentes des anderen Bandes befinden. Eine im Schema veranschaulichte Heizvorrichtung 7 heizt den durch die beiden Bänder gebildeten Backformkanal auf die gewünschte Backformtemperatur auf. Die gesamte Maschine kann mit einem Schutzgehäuse 8 umgeben werden.
- Der Aufbau der einzelnen Plattensegmente 3 der endlosen Bänder ist aus Fig. 4. ersichtlich. Der Plattentragkörper 9 ist auf seiner dem anderen Bande zugewendeten Seite mit Platten io bzw. ioll, beispielsweise aus Aluminium, versehen, die auf ihrer Oberfläche die für .die Waffel gewünschte Riffelung i i zeigen. Diese Platten sind mittels Bolzen. 12 auf dem Tragkörper 9 befestigt.
- Um dem durch die beiden endlosen Bänder gebildeten Backformkanal .den Querschnritt eines flachen Troges zu verleihen, sind die Platten io des einen, zweckmäßig unteren Plattenbandes mit Seitenteilen 13 versehen, .die entsprechend der gewünschten Waffeldicke über die Oberfläche der Platte io herüberragen. Diese Seitenteile 13 sind mittels Schrauben 1q. an der Platte io seitlich befestigt. Die Platte ioa des anderen, zweckmäßig oberen Plattenbandes ist um die Dicke des Seitenbandes 13 auf jeder Seite entsprechend breiter ausgebildet. An dieser Platte ioa ist ebenfalls mit Hilfe von Schrauben 15 ein Seitenteil 16 befestigt, das nun über die Seitenteile 13 der Platte io des anderen Plattenbandes herübergreift, und zwar derart, daß, wie bei 17 veranschaulicht, die innere Fläche des überragenden Teiles nach unten zu etwas abgeschrägt ausgebildet ist.
- Um Wasserdampf abzuleiten, der sich beim weiteren Durchlaufen des Gebäckstranges durch die Maschine gegebenenfalls bildet, sind in weiten Abständen kleine Einschnitte in den Seitenteilen 13 vorgesehen, die sich in entsprechenden Ausnehmungen 18 des das andere Band übergreifenden Stückes des Seitenteiles 16 fortsetzen.
- Um gefülltes Gebäck herzustellen, werden, wie in Fig.3 veranschaulicht, zwei eben beschriebene Maschinen übereinander angeordnet. Zwischen die aus,demBackformkanal austretendenGebäckstränge i9 und 2o wird mittels einer schematisch angedeuteten Vorrichtung 21 Füllmasse 22 eingefüllt. Der so entstehende Strang, der sich aus zwei Deckschichten aus Waffelgebäck mit dazwischenliegender Füllmasse zusammensetzt, wird: dann anschließend in die gewünschte Gebäckgröße unterteilt.
- Die in Fig.5 gezeigte Teigaufgabevorrichtung besteht aus einer Halterung 23, auf der verschiedene Düsenkörper 24 verschiebbar und schwenkbar angeordnet sind. Diese Düsenkörper können durch Befestigungsschrauben 25 auf der Halterung 23 in der gewünschten Stellung festgeschraubt werden. Mittels der Hauptleitung 26 und der für jeden Düsenkörper bestimmten Zweigleitungen 27 wird die flüssige Teigmasse dem Düsenkörper zugeführt und tritt aus der Düse 28 aus. Die Zuführung des Teiges zu den Düsen kann mittels einer nicht veranschaulichten Pumpe durchgeführt werden. Die pro Zeiteinheit geförderte Teigmasse kann dabei durch Ventile usw. genau gesteuert werden.
- Um nun die aus der Düse 28 austretende Masse mögliichst breit zu verteilen, und auch möglichst weit in die Einlauföffniung des durch die beiden Plattenbänder gebildeten Backformkanals hineinzutragen, sind unterhalb der Düsen 28 weitere Düsen 29 angeordnet, aus denen ein komprimiertes Gas, beispielsweise Druckluft, ausströmt. Dieses Gas bzw. Druckluft wird dem Düsenkörper 24 durch Zweigleitungen 30 zugeführt, die von einer Hauptleitung 31 abzweigen. Die Gasgeschwindigkeit kann durch nicht veranschaulichte Ventile reguliert werden. Durch das ausströmende Gas 1>zw. die Druckluft werden die Masseteilchen, wie bereits erwähnt, getragen und in die Einlauföffnung des Backformkanals hineingeschleudert, wo sie beim Aufschlagen auf das untere Plattenband sich ausbreiten.
- Die zweckmäßigste Zahl der auf die Breite des Plattenbandes verteilten Düsenkörper richtet sich nach der Art des Teiges und kann erfahrungsgemäß leicht festgestellt werden.
- Durch Veränderung des NTeigungswinkels der Richtung der Düse 28 zu der Aufschlagfläche auf dem unteren Plattenband kann die Aufschlagstelle des Teiges verlegt werden.
Claims (3)
- PATEN TA:\SPRfHE: i. Vorrichtung zur Herstellung eines kontinuierlichen, insbesondere waffelartigen Gebäckstranges mittels endloser, beheizter. auf der Backstrecke parallel geführter Metallbänder als Backflächen, dadurch gekennzeichnet, daß der auf der Backstrecke von den Backflächen oben und unten begrenzte Raum auch seitlich durch mit gleicher Geschwindigkeit wie die Backflächen bewegte Abdeckelemente beiderseitig abgeschlossen ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen der Backstrecke durch biegsame Metallbänder, vorzugsweise aus Nickelstahl, gebildet werden.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die endlosen Metallbänder aus einzelnen aneinander angelenkten plattenförmigen Stücken bestehen, wobei die Seitenwandungen durch hoch stehende Seitenränder an den Plattenelementen eines der Bänder gebildet werden. .l. Vorrichtung nach Anspruch i oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fugen der aus einzelnen aneinander angelenkten plattenförmigen Stücken bestehenden Metallbänder gegeneinander versetzt verlaufen. 5. Vorrichtung nach Anspruch .4, dadurch gekennzeichnet, daß die plattenförmigen Stücke des unteren Förderbandes entsprechend den Abmessungen des gewünschten Gebäckstranges den Querschnitt eines flachen Troges aufweisen, während diejenigen des oberen Förderbandes als Deckel mit über das untere Band herübergreifenden Rändern ausgebildet sind. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i oder 3 bis 5, gekennzeichnet durch Aluminium als bevorzugten Plattenwerkstoff. 7. Verfahren zur Belieferung einer Backvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 6 mit flüssigem Teig, gekennzeichnet durch ein stetiges in der Zeiteinheit gleichmäßiges Aufbringen des Teiges auf die beiden zu dem Backspalt zusammenlaufenden Backflächen und dessen flächenmäßigeVerteilung mittels Druckgas, vorzugsweise Druckluft. B. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst die flüssige Teigmasse auf die untere Backfläche aufgebracht wird und anschließend durch Anblasen mittels Druckgas bzw. Druckluft die flächenmäßige Verteilung über den ganzen Backflächeneinzugsbereich erfolgt. g. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 7 oder 8, gekennzeichnet durch zwei übereinander angeordnete Düsensysteme mit paarweise einander zugeordneten Düsen, von denen das obere tei.g- und das untere druckgasbeliefert, vorzugsweise an eine Druckluftleitung angeschlossen ist. io. Vorrichtung nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen in ihrem Neigungswinkel und/oder Abstand zur Aufschlagfläche des Teiges veränderlich angeordnet sind. i i. Vorrichtung nach Anspruch g oder io, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen auf einem Halter drehbar und verschiebbar angeordnet sind. 12. Verfahren zur Herstellung kontinuierlicher, insbesonderewaffelartiger Gebäckstränge unter Verwendung von mindestens zwei räumlich übereinander angeordneten Vorrichtungen nach den Ansprüchen i bis 6 oder g bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den gleichzeitig austretenden Gebäcksträngen eine oder mehrereFüllschichten mittels an sich bekannter, dazwischenliegender Vorrichtungen eingebracht werden und die somit aus Deckschicht, Füllmasse und gegebenenfalls weiteren Trennschichten bestehenden Gebäckstränge anschließend in die gewünschte Größe geteilt werden.
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