DE91074C - - Google Patents

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DE91074C
DE91074C DE189691074D DE91074DD DE91074C DE 91074 C DE91074 C DE 91074C DE 189691074 D DE189691074 D DE 189691074D DE 91074D D DE91074D D DE 91074DD DE 91074 C DE91074 C DE 91074C
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DE189691074D
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
    • G01R19/30Measuring the maximum or the minimum value of current or voltage reached in a time interval

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
abgeschlossener Gasfüllung.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf selbstregistrirende, insbesondere Maximalstrommesser derjenigen Art, bei welcher, wie in der englischen Patentschrift Nr. 583 v. J. 1893 in mehreren Ausführungsformen dargelegt, vermittelst eines den zu messenden Strom in Wärme umwandelnden Widerstandes in einem luftgefüllten Gefäfs, welches mit einem zweiten solchen ■ Gefäfs durch eine schwer verdampfbare Flüssigkeit enthaltende U-Röhre verbunden ist, Expansion erzeugt und dadurch Flüssigkeit aus der U-Röhre in ein mit Scala versehenes Gefäfs ausgetrieben wird.
Diese Erfindung bezweckt, den Messer so auszugestalten, dafs das Zurückfördern der Flüssigkeit aus demAuffanggefäfs in die U-Röhre, was durch Aufwärtskippen des aus U-Röhre, den beiden Luftgefäfsen und dem Auffanggefäfs bestehenden Gefäfstheiles des Apparates ausgeführt wird, ohne Unterbrechung der Stromleitung bewirkt werden kann.
Von den beiliegenden Zeichnungen, welche ein Amperemeter veranschaulichen, stellt
Fig. ι die Gefäfsanordnung für sich dar und ' Fig. 2 eine Einzelheit aus derselben;
Fig. 3 zeigt den Messer in Vorderansicht mit abgenommenem Deckel,
Fig. 4 in einer Seitenansicht mit weggenommener Seitenwand des Gehäuses und
Fig. 5 in einer Seitenansicht mit aufgekipptem U-Rohre, wobei ein Theil der Gehäusewand weggebrochen ist.
23 und 50 sind die beiden, durch die U-Röhre 21 verbundenen luftgefüllten Gefäfse, von denen 23 durch den in Wärme umgewandelten Strom beeinflufst wird. Die U-Röhre, die nur geringen Durchmesser hat und eine schwer verdampfbare Flüssigkeit enthält, wird zweckmäfsig in beiden Schenkeln oben und unten zu Kammern 48 erweitert und in die unteren derselben bis etwa zur halben Kammerhöhe der enge Theil 47 der Röhre als Capillarröhre 49 fortgesetzt (Fig. 2). Von der U-Röhre zweigt sich, zweckmäfsig vor dem Ursprung des Gefäfses 50, eine senkrech herabsteigende, unten geschlossene und mit Graduirungen 69, 70 versehene Röhre 25 in der Art ab, dafs ihre Ebene in einigem Abstande vor der Ebene der U-Röhre liegt. Diese Röhre 25 nimmt die aus der U-Röhre ver-. drängte Flüssigkeit auf. Um letztere wieder in erstere zurückzufordern, kann der Gefäfstheil des Apparates, wie aus Fig. 5 ersichtlich, aufwärts gekippt werden. Um dies ohne Beeinträchtigung bezw. Aufhebung der Stromleitung zu dem das Gefäfs 23 beeinflussenden Leiter ausführbar zu machen, ist folgende Scharnieraufhängung, in welcher der Stromleiter selbst das Scharnier bildet, getroffen. In dem eisernen, mit Löchern 52 zum Befestigen an der Wand versehenen Kasten 51 ist in dem leitenden Block 54, in dessen Loch 53 der äufsere Stromleiter eingeklemmt ist, ein leitender Bolzen 55 gelagert, und es ist mit demselben ein zweiter solcher, mit dem Gefäfstheil des Apparates zusammenhängender Bolzen 56 durch den in 8-Form wiederholt um beide Bolzen geschlungenen, aus einer blanken
(2. Auflage, ausgegeben am 3. Januar jgo2.).
Kupferschnur 57 bestehenden Leiter verbunden, dessen beide Enden in die Blöcke 54 und 58 eingeklemmt sind. Letzterer dient ferner zur Stützung des Bolzens 56; ferner hängen beide Bolzen noch durch ein Gelenk 59 zusammen. An Block 58 ist mittelst Streifens 63 und Schrauben der flache Leiter 62 und an diesen mittelst Klemmplatte 64 der aus Platinoid bestehende Leiter 65 angeklemmt, der das Gefäfs 23 behufs Umwandlung des Stromes in Wärme eng umwindet und mit seinem anderen Ende 66 an den biegsamen Leiter 67 geschlossen ist, welcher wie 62 mit einer in beschriebener Weise um Bolzen geschlungenen Kupferschnur zusammenhängt, die mit der Klemme 68 für die Fortsetzung des äufseren Stromleiters in Verbindung ist. In dieser Weise ist die Stromleitung selbst als Scharnier ausgenutzt und zugleich eine wirksame leitende Verbindung zwischen den beiden äufseren Theilen des Stromleiters hergestellt. 60 und 61 sind zwei gegen einander laufende Anschläge zur Begrenzung des Aufwärtskippens. Um letzteres leicht ausführbar zu machen, ist die U-Röhre, welche mit 23, 50 und 25 in einem Stück besteht, auf einer mit dem Block 58 zusammenhängenden Tafel 71 befestigt und diese unten zu einem Handgriff 72 ausgebildet. Kippt man aufwärts in die Lage Fig. 5, so fliefst die nach 25 übergetretene Flüssigkeit zunächst in das Gefäfs 50 und ebenso etwas Flüssigkeit aus den beiden Schenkeln der U-Röhre 21 bezw. nach 50 und 23, während der gröfsere Theil infolge der Anordnung der Capillaren 49 zurückgehalten wird. Kippt man nun in die Gebrauchslage zurück, so fliefst die Flüssigkeit aus dem mit entsprechender Form und Neigung versehenen Gefäfs 50 nach der U-Röhre; Uebertritt in die Röhre 25 wird dagegen durch deren Lage zur U-Röhre verhindert. Die nach 23 getretene Flüssigkeit tritt selbstverständlich ebenfalls nach 21 zurück.
Der Apparat kann mit Einrichtungen zur Correctur von äufseren Temperatureinflüssen bezw. zur Abhaltung der letzteren ausgestattet werden.
Die beschriebene Einrichtung ist auch für andere Messer als Amperemeter, z. B. Voltmeter, Wattmeter, verwendbar.

Claims (2)

Pate nt-An Sprüche:
1. Ein selbstregistrirender Strommesser, bei welchem der zu messende Strom vermöge der von ihm entwickelten Wärme durch Expansion eines Gases Flüssigkeit aus einer U-Röhre in ein mit Scala versehenes communicirendes Gefäfs befördert, dadurch gekennzeichnet, dafs zum Zwecke des Zurückbeförderns dieser Flüssigkeit in die U-Röhre letztere nebst damit communicirenden Gefäfsen vermittelst des scharnierartig ausgebildeten Leiters in verticaler Ebene gedreht werden kann.
2. Ausführungsform des unter 1. geschützten Stromleiters, dadurch gekennzeichnet, dafs das Scharnier aus einer nackten leitenden Schnur und zwei Bolzen besteht, um welche dieselbe wiederholt in 8-Form geschlungen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE189691074D 1896-05-17 1896-05-17 Expired DE91074C (de)

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DE91074T 1896-05-17

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