DE91069C - - Google Patents
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- D—TEXTILES; PAPER
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- D06N—WALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06N7/00—Flexible sheet materials not otherwise provided for, e.g. textile threads, filaments, yarns or tow, glued on macromolecular material
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zuführvorrichtung für Kalander zur Herstellung von
Linoleum, welche ermöglichen soll, in einem Arbeitsgange Läuferlinoleum mit in der Masse
gefärbten und längs des Stofses innigst zusammenhängenden Streifen herzustellen. Die
Vorrichtung ist im wesentlichen durch eine eigenartige Anordnung und Gestaltung der
Platten gekennzeichnet, durch welche dem Kalander die verschiedenfarbigen Massen von
einander getrennt zugeführt werden. Diese Platten sind so in den von dem Linoleumtuch und den
Kalanderwalzen begrenzten Raum eingesetzt, dafs sie bis dicht an die Kalanderwalzen heranreichen
, zwischen ihrer Unterkante und dem Linoleumtuch dagegen einen freien Raum belassen
, welcher am inneren Ende der Platten den vollen Abstand der beiden Walzen erreicht
(Fig. 4).
Im dargestellten Falle ist eine Vorrichtung angenommen, mit welcher Linoleum von
doppelter Läuferbreite hergestellt wird, so dafs durch nachherige Theilung in der Mitte zwei
Läufer mit je einem farbigen Streifen rechts und links erzielt werden.
Die beiden Kalanderwalzen A und B sind in üblicher Weise über einander angeordnet.
Das Linoleumtuch (Jutegewebe) α wird über einen Tisch b (Fig. 2) hinweg zwischen die
beiden Walzen eingeführt. Dasselbe kommt hierbei jedoch nur mit der unteren Kalanderwalze
in unmittelbare Berührung.
Oberhalb des Linoleumtuches α sind aufrechtstehend die Platten c angeordnet, durch welche
die zur Verarbeitung gelangenden verschiedenfarbigen Linoleummassen von einander getrennt
zugeführt werden. t Diese Platten sitzen auf zwei Spindeln d u»d d1 und können mittelst
zu beiden Seiten jeder Platte auf den Spindeln angeordneter Muttern e e1 nach Bedarf, d. h.
nach der für die Streifen gewünschten Lage und Breite eingestellt werden. Die Spindeln
selbst werden derart montirt, dafs die Platten c sich mit ihrer inneren Kante dicht an die
obere Kalanderwalze A anschliefsen, hierbei mit ihrem innersten, blattartig dünn auslaufenden
Ende thunlichst bis an die untere Scheitelkante der oberen Walze heranreichen und
auch am äufsersten Ende hinreichend von dem Grundgewebe α abstehen, um ein unbehindertes
Hindurchgleiten derselben unter den Platten zu gestatten.
Die Kante c1 der Platten ist zweckmäfsig
lang zugespitzt (Fig. 4 Grundrifs).
Die beschriebene Einrichtung hat nun folgende Wirkung:
Die auf dem Jutegewebe α liegende Linoleummasse wird beim Gange des Kalanders zwischen
Tuch und obere Walze hineingezogen, erfährt aber gleichzeitig durch den sich immer
mehr verengenden Durchgang eine gewisse Stauung, was zur Folge hat, dafs die in zwei
benachbarten Fächern befindlichen verschiedenfarbigen Linoleummassen auch in den unter
jeder Platte c befindlichen freien Raum hineingedrückt werden.
Nun weisen die verschiedenfarbigen Linoleummassen infolge des Zusatzes der verschiedenen
Farbe auch in der Regel einen verschiedenen Grad von Bildsamkeit (Plastik) und innerem
Zusammenhang (Consistenz) auf. Wo ein solcher Unterschied nicht vorhanden ist, kann
derselbe entweder durch entsprechendes Austrocknen der einen Masse ,oder durch verdickend
bezw. verdünnend wirkenden Zusatz zu der einen oder anderen Masse leicht künstlich
herbeigeführt werden. Die oben erwähnte Zugwirkung äufsert sich nun bei dem consistenteren,
minder plastischen Material naturgemäfs auf eine gröfsere Entfernung von der Walze
und in energischerer Weise als bei dem minder consistenten, mehr plastischen Material. Dieser
stärkere und weiterreichende Zug im consistenteren Material hat in Verbindung mit der ebenfalls
entsprechend stärkeren Stauung zur Folge, dafs diese Masse schon früher und mit stärkerem
Druck nach aufsen zu entweichen sucht als die in den Nachbarabtheilungen enthaltene mehr
plastische Masse. Die consistentere Masse wird daher früher und auch kräftiger in die Poren
des Jutegewebes α eingedrückt und quillt auch schon früher und stärker in den freien Raum
unter jeder Platte c. Beide Wirkungen ergeben zusammen den Effect, dafs sich zuerst aus dem
consistenteren Material ein an der Jute fest haftender Rand unter den Platten c bildet. Je
mehr sich die Masse den Walzen nähert, desto stärker ist die die Masse nach der Seite drängende
Stauung, und so kommt es, dafs sich zuerst unter geringerem und dann immer mehr zunehmenden!
Drucke ein Rand bildet, der entsprechend der Gestalt der Platten c eine keilförmige
Gestalt annimmt. Sobald sich dann auch aus dem plastischeren Material infolge hinreichender Stauung ein ähnlicher Rand zu
bilden sucht, stöfst diese Masse auf den bereits vorhandenen Rand aus der festeren und auch
kräftiger am Jutegewebe α haftenden consistenteren Masse und ist daher gezwungen, sich
über diese zu schieben und eine umgekehrt keilförmige Gestalt anzunehmen, wozu sie zufolge
ihrer gröfseren Bildsamkeit ohne Schwierigkeiten auch in der Lage ist. Es bildet sich
auf diese Weise eine keilartige Ueberblattung längs des Zusammenstofses (Fig. 5), und da
diese Ueberblattung beim Durchgang durch den Kalander den geeigneten Druck erfährt, so entsteht
eine äufserst feste Verbindung zwischen den verschiedenfarbigen Massen, welche um so
inniger ist, als sich die Keilform in der Regel nicht mathematisch genau entwickelt, sondern
zumeist kleine Unregelmäfsigkeiten der Oberfläche aufweist, so dafs ein gewisses Ineinandergreifen
der beiden Massen in dieser im Grofsen und Ganzen keilartigen Oberfläche stattfindet.
Wie bereits angegeben, werden die zungenförmigen Enden cl der Platten am inneren
Ende zweckmäfsig nach der Mitte zu lang zugespitzt. Hierdurch wird eine bestimmte
Lage der Stofsfuge an der Oberfläche des Läufers erreicht und so eine scharfe Grenze
zwischen den verschiedenfarbigen Linoleummassen herbeigeführt. Es sei noch erwähnt, dafs
die Breite der keilartigen Ueberblattung naturgemäfs zunimmt, je gröfser der Unterschied: iin
der Bildsamkeit und Consistenz der verschiedenfarbigen Massen ist, und ferner leuchtet es ohne
Weiteres ein, dafs die beschriebene Vorrichtung es auch ermöglicht, Läuferlinoleum herzustellen,
bei welchem die Streifenmasse ohne Ueberblattung mit der Grundlinoleummasse zusammenstöfst.
Es ist nach Obigem hierzu eben nur nöthig, den verschiedenfarbigen Massen die gleiche Consistenz und dieselbe Bildsamkeit
zu geben. Auch in diesem Falle ist ein Rifs an der Stofsfuge nicht zu befürchten, da die
verschiedenfarbigen Massen bei gleicher Consistenz und gleicher Bildsamkeit in Bezug auf
Verarbeitung und Vereinigung ja gleichsam eine einheitliche Masse darstellen und demgemäfsibis
auf die verschiedene Färbung ein sonst in jeder Beziehung dem einfarbigen Linoleum durchaus
analoges Product ergeben müssen.
Claims (2)
1. Eine Zuführvorrichtung für Kalander zur Herstellung von Läuferlinoleum mit in der
Masse gefärbten Streifen, bei welcher das zur Verarbeitung kommende verschiedenfarbige
Material durch Scheidewände (c) getrennt ist, welche derart in den vom Linoleumtuch (a) einerseits und der die
Linoleummassen zwischen sich und das Tuch einziehenden Oberwalze (A) andererseits
begrenzten Raum eingefügt sind, dafs sie bis dicht an die Oberwalze heranreichen,
während die frei über dem Tuch (a) liegende Unterkante derselben mit der
Zunge tangential oder doch nahezu tangential zur Druckstelle der Oberwalze (A) verläuft,
damit längs des Stofses innig zusammenhängende Streifen erzielt werden und bei Verarbeitung von Massen verschiedener
Bildsamkeit und Consistenz eine keilförmige Ausgestaltung der zufolge der Stauung unter
die Scheidewände (c) tretenden Ränder der Massen und eine gegenseitige Ueberblattung
in dieser Keilform herbeigeführt wird.
2. Eine Zuführvorrichtung der im Anspruch 1 gekennzeichneten . Art, dadurch gekennzeichnet,
dafs die tangential an die Kalanderwalze (A) anschliefsende Zunge (cl) der
Scheidewände nach der Mitte zu lang zugespitzt ist, zum Zwecke einer scharfen und
bestimmten Festlegung der Stofsfuge der verschiedenfarbigen Massen an der Oberfläche
des Läufers. ■
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE93403C (de) |
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