DE910351C - Selbstkassiereinrichtung fuer Rundfunk- und Fernsehempfangsanlagen - Google Patents
Selbstkassiereinrichtung fuer Rundfunk- und FernsehempfangsanlagenInfo
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- DE910351C DE910351C DEG6246A DEG0006246A DE910351C DE 910351 C DE910351 C DE 910351C DE G6246 A DEG6246 A DE G6246A DE G0006246 A DEG0006246 A DE G0006246A DE 910351 C DE910351 C DE 910351C
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- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F17/00—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
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Description
- Selbstkassiereinrichtung für Rundfunk- und Fernsehempfangsanlagen Die Erfindung betrifft eine Selbstkassiereinrichtung für Rundfunk- oder Fernsehempfangsanlagen, welche abhängig von der Einnahme einer Münze den Rundfunk- bzw. Fernsehempfang für eine bestimmte Zeit ermöglicht, wobei nicht verbrauchte bezahlte Betriebszeit gespeichert wird. Es sind Selbstverkäufer für Rundfunkempfangsanlagen mit uhrwerkähnlicher Einrichtung für die Zeitmessung bekannt, die jedoch einen beachtlichen mechanischen Aufwand erfordern und somit kostspielig sind.
- Erfindungsgemäß wird für die Selbstkassiereinrichtung für Rundfunk- bzw. Fernsehempfangsanlagen ein an sich bekannter Flüssigkeitsverdampfungszeitschalter für die Zeitmessung verwendet, wobei ein für den Betrieb der Empfangsanlage wesentlicher Stromkreis nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit unterbrochen wird und das zum erneuten Wiederingangsetzen des Zeitschalters erforderliche Rückführen der Verdampfungsflüssigkeit durch Rückkippen des Flüssigkeitsverdampfungszeitschalters von der Einnahme einer Münze abhängig ist oder die Rückführung der Verdampfungsflüssigkeit durch Rückverdampfung erfolgt (unter Ausnutzung beider Verdampfungseinrichtungen für die Zeitmessung), wobei die Umschaltung auf den jeweils geschlossenen Kontakt des Zeitschalters von dem Einnehmen einer Münze abhängig gemacht ist.
- Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung. Eine Ausführungsart einer Selbstkassiereinrichtung gemäß der Erfindung ist in Abb. i im Aufriß und teilweise im Grundriß dargestellt. Auf einem Gehäuse i i befindet sich die Aufnehmerhülse 12 für die Münzen 13. Die Schaltstange 14 hat eine Aussparung 15, in die eine Münze bei Vorbeibewegung der Schaltstange 14 aus der Aufnahmehülse 12 fällt. Die Bewegung der Schaltstange 1,4 wird in bekannter Weise durch die Sperrklinken io verhindert, falls sich keine Münze in der Aussparung 15 befindet. Die Münze wird von der Schaltstange bei Betätigung derselben über ,die Leitbahn 16 geschoben, bis sie in das Gehäuse ii fällt. Die Schaltstange 14 legt in ihren Endstellungen den Umschaltkontakt 17 entweder an den Kontakt 18 oder i9 an. Der zum Betrieb des Rundfunkempfängers erforderliche Strom fließt über die Anschlüsse 2o, die Kontakte 17, 18 oder i9 über die Heizwicklung 2z oder 26 des Flüssigkeitsverdampfungszeitschalters 22, den Kontakt 23 oder 28 durch die leitende Verdampfungsflüssigkeit zu den Kontakten 24 oder 27, zu den Anschlüssen 25 der Empfangsanlage. Angenommen, die leitende Verdampfungsflüssigkeit befinde sich im linken Rohrende des Flüssigkeitsverdampfungszeitschalters; -so ist Empfang möglich, wenn durch Betätigung der Schaltstange 14 die Kontakte 17 und 18 verbunden werden. Während des Ablaufes der vorbestimmten Zeit verdampft die Verdampfungsflüssigkeit aus dem linken Rohrende und kondensiert im rechten Rohrende; der Stromkreis an den Kontakten 23 und 24 wird unterbrochen, sobald die gesamte Flüssigkeit aus dem linken Rohrende verdampft ist. Der Empfang ist dann unmöglich. Wird der Empfang vor der vollkommenen Verdampfung, das ist vor Ablauf der vorbestimmten Betriebszeit, willkürlich abgeschaltet, so setzt die Verdampfung aus, da die Heizwicklung stromlos wird. Auf diese Weise wird nicht verbrauchte Betriebszeit gespeichert. Das Wiedereinschalten erfolgt durch Betätigung der Schaltstange 14 und Umlegen des Kontaktes 17 nach Kontakt i9. Bei Betrieb der Empfangsanlage verdampft nun die Verdampfungsflüssigkeit aus dem rechten Rohrende und destilliert in das linke Rohrende zurück. Der Stromkreis an den Kontakten 27 und 28 wird wieder am Ende der Verdampfung, also der vorbestimmten Zeit unterbrochen, der Empfang ist erneut unterbrochen. Das Wiedereinschalten kann in der beschriebenen Weise erfolgen. Der Vorgang ist beliebig oft wiederholbar.
- Um die Möglichkeit des Rückführens der Verdampfungsflüssigkeit durch Kippen des Zeitschalters zu verhindern, ist die Röhre im gebogenen Teil so weit verengt, daß nur Dämpfe ungehindert passieren können. Der Stand der Verdampfungsflüssigkeit kann unter Verwendung von Glas für das U-förmige Rohr von außen sichtbar gemacht werden, das mit einer Skala versehen sein kann, um die verbrauchte Zeit erkennbar zu machen.
- Eine andere Ausführungsform ist in den Abb. a und 3 in verschiedenen Stellungen dargestellt. Auf einer Welle 3ö ist die Laufschiene 3 i drehbar gelagert. Am rechten Ende der Laufschiene 31 ist der winkelförmige Flüssigkeitsverdampfungszeitschalter 32 befestigt. Die Verdampfungsflüssigkeit befindet sich in der dargestellten Stellung im linken Rohrende, die auch die Heizwicklung 33 trägt und mit den Kontakten ausgestattet ist. Die Kontakte und die Heizwicklung 33 liegen im. Netzstromkreis der Empfangsanlage. Während der vorbestimmten Zeitdauer verdampft die Flüssigkeit aus dem linken in das rechte Rohrende des Flüssigkeitsv erdampfungszeitschalters 32. Der Stromkreis für die Empfangsanlage wird unterbrochen, wenn (am Ende dieser Zeit) alle Flüssigkeit verdampft ist. Die Wiedereinschaltung erfolgt durch Einwurf einer Münze in die Führungsschiene 34. Die Münze 'fällt in die Laufschiene 31 und rollt in dieser nach links. Durch die Gewichtsverlagerung kippt die Laufschiene 31 entgegen dem Uhrzeigersinn, wie in der Abb. 3 dargestellt, wodurch die Verdampfungsflüssigkeit in das linke Rohrende zurückfließt und den Stromkreis wieder schließt. Die :Münze fällt in der senkrechten Stellung der Laufschiene 3 1 aus dieser heraus in den Münzbehälter. Die Laufschiene kippt dann in dieAusgangsstellung an den Anschlag 35 zurück. Um das Rückführen der Verdampfungsflüssigkeit ohne Einwurf einer Münze durch Umkippen der ganzen Selbstkassiereinrichtung zu erschweren, ist vorgesehen, die Selbstkassiereinrichtung an einer Wand (am einfachsten der Rückwand) der Empfangsgeräte zu befestigen, wobei die Anschlußbuchsen für den Netzstecker des Empfangsgerätes nur von der Innenseite des Empfangsgerätes zugänglich sind.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Selbstkassiereinrichtung für Rundfunk-bzw. Fernsehempfangsanlagen, welche nach Einnehmen einer Münze den Empfang für eine vorbestimmte Zeit ermöglicht, unter Verwendung eines Flüssigkeitsverdampfungszeitschalters, dadurch gekennzeichnet, daß die erforderliche Rückführung der Verdampfungsflüssigkeit in die Stromeinschältlage von der Einnahme einer Münze abhängig gemacht ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführung der Verdampfungsflüssigkeit durch Rückverdampfung nach erneutem Münzeinwurf erfolgt.
- 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsverdampfüngszeitmesser in beiden Richtungen der Verdampfung als Zeitmesser ausgenutzt ist.
- 4. Einrichtung nach Anspruch i, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der den Empfang ermöglichende Stromkreis wechselweise in einem der beiden Kontaktpaare des Flüssigkeitsverdampfungszeitmessers geschlossen wird, wobei die Umschaltung auf das geschlossene Kontaktpaar von der Einnahme einer Münze abhängig gemacht ist.
- 5. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführung der Verdampfungsflüssigkeit durch Schwerpunktverlegung durch den Einwurf einer Münze erfolgt.
- 6. Einrichtung nach Anspruch i mit 5, eingebaut in ein Gehäuse, welches mit Anschlußbuchsen für die Empfangsanlage und Befestigungslaschen ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei Befestigung an einer Wand eines Gerätes die Anschlußbuchsen nur von der Innenseite dieses Gerätes zugänglich sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG6246A DE910351C (de) | 1951-06-07 | 1951-06-07 | Selbstkassiereinrichtung fuer Rundfunk- und Fernsehempfangsanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEG6246A DE910351C (de) | 1951-06-07 | 1951-06-07 | Selbstkassiereinrichtung fuer Rundfunk- und Fernsehempfangsanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE910351C true DE910351C (de) | 1954-05-03 |
Family
ID=7118038
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG6246A Expired DE910351C (de) | 1951-06-07 | 1951-06-07 | Selbstkassiereinrichtung fuer Rundfunk- und Fernsehempfangsanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE910351C (de) |
-
1951
- 1951-06-07 DE DEG6246A patent/DE910351C/de not_active Expired
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