DE910267C - Nadelwalze fuer die Vorspinnmaschinen der Woll- und Kammgarnspinnerei - Google Patents

Nadelwalze fuer die Vorspinnmaschinen der Woll- und Kammgarnspinnerei

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DE910267C
DE910267C DEF6347A DEF0006347A DE910267C DE 910267 C DE910267 C DE 910267C DE F6347 A DEF6347 A DE F6347A DE F0006347 A DEF0006347 A DE F0006347A DE 910267 C DE910267 C DE 910267C
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DE
Germany
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needle roller
wool
needle
shaft
yarn spinning
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Expired
Application number
DEF6347A
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English (en)
Inventor
Rudolf Eichmueller
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HERMANN FEUSTEL KOMMANDITGESEL
Original Assignee
HERMANN FEUSTEL KOMMANDITGESEL
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/70Constructional features of drafting elements
    • D01H5/74Rollers or roller bearings
    • D01H5/84Porcupines
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H2700/00Spinning or twisting machines; Drafting devices
    • D01H2700/245Conception or fabrication of drafting cylinders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Nadelwalze für die Vorspinnmaschinen der Woll- und Kammgarnspinnerei In den Vorspinnmaschinen der Woll- und Kammgarnspinnereien werden die Faserbänder zu Vorgespinst gestreckt. Sie laufen dabei über das sogenannte Streckwerk. Bei diesem befinden sich auf einer Welle z. B. 5o Nadelwalzen, die sich auf eine Länge von 8 bis 12 m verteilen.
  • Die das Streckwerk durchlaufenden Faserbänder werden durch die Nadeln in dünne Stränge aufgeteilt, die dabei verzogen, zu feinem Vorgespinst gerundet und sodann aufgespult «erden.
  • Die Nadelwalzen selbst bestehen aus einem zylindrischen Walzenkörper mit zylindrischer Bohrung, in dessen Wandung die Nadeln eingesetzt sind.
  • Treten nun an einer Nadelwalze Störungen auf, wie sie z. B. durch Nadelbrüche entstehen, so werden dadurch die Fasern beschädigt, abgerissen oder abgeschnitten, wodurch das Spinngut in seiner Qualität, z. B. seiner Reiß- oder Verschleißfestigkeit, gemindert wird. Um dies zu vermeiden, muß die Nadelwalze ausgewechselt «-erden. Dazu ist aber das Stillsetzen der Vorspinnmaschine, der Ausbau der Welle und das Abziehen auch der nicht beschädigten Nadelwalzen von der Welle erforderlich. Dies bedeutet einen entsprechenden Leistungsausfall der Maschine. Um diesen nun auf ein Minimum zu reduzieren, verzichtet man darauf, die Maschine wegen jeder kleineren Störung an den Nadelwalzen stillzulegen, läßt vielmehr mehrere solcher Störungen zusammenkommen, bevor man die Wellen auswechselt, und ersetzt somit schadhafte Nadelwalzen nicht sofort nach Eintreten des Schadens, sondern schaltet sie -zunächst lediglich als Funktionsstelle aus. Dadurch ergeben sich jedoch auch schon entsprechende Leistungsminderungen der Maschine, die dann noch durch das spätere Auswechseln der Walzen um den etwa 4 bis 24 Stunden dauernden Maschinenausfall erhöht werden. Zwecks Reparatur der schadhaften Nadelwalze muß sodann diese nach Ausbau der Welle aus der Vorspinnmaschine von der Welle abgezogen werden, wofür aber erforderlich ist, daß auch die vor ihr sitzenden, nicht schadhaften Nadelwalzen von der Welle abgezogen werden. Das bedeutet einen unerwünschten Arbeitsaufwand, der sich beim Wiedereinbau in umgekehrter Reihenfolge wiederholt.
  • Der Grund für diesen Mehraufwand an Arbeit liegt darin, daß der Walzenkörper der Nadelwalze als Zylinder ein geschlossenes Ganzes darstellt und nur als solches und nur axial voll der Welle abgezogen werden kann.
  • Infolge der Einteiligkeit des Walzenkörpers bestehen noch weitere Schwierigkeiten beim Einsetzen der Hunderte von Nadeln in die Nadelwalze, das von Hand erfolgt.
  • Alles dies bedeutet insgesamt einen erheblichen Mehraufwand all Zeit und Arbeit und somit all unmittelbaren und mittelbaren Kosten durch Leitungsminderung der Maschine und entsprechenden Produktionsausfall.
  • In der Jutespinnerei werden nun Nadelwalzen verwendet, die längs geteilt sind. Diese Nadelwalzen haben aber einen dickwandigen Walzenkörper, der mit seiner zylindrischen Bohrung unmittelbar auf der Welle aufliegt und ausreichend Material hat zum Anbringen von frei von derWelle durchlaufenden Bohrungen für die Schrauben, die die beiden Hälften der Nadelwalze zusammenhalten.
  • Im Gegensatz dazu sind die Nadel"valzen der Woll- und Kammgarnspinnerei sehr dünnwandig und sitzen nur durch ihre an den Stirnseiten aufgeschobenen Bunde auf der Welle. Deshalb ist es trotz mancher Bemühungen nicht gelungen, die Nadelwalzen der Woll- und Kammgarnspinnerei so zu verbessern, daß sie leicht von der Welle abgenommen und wieder aufgepaßt werden können.
  • Die Erfindung bezweckt daher, eine Bauart der Nadelwalze zu finden, die die dargelegten Schwierigkeiten vermindert und durch die somit i. bei Herstellung und Reparatur das Einsetzen der Nadeln in den Nadelwalzenkörper erleichtert wird, 2. beim Auswechseln schadhafter Nadelwalzen a) der Ausbau und Wiedereinbau der Welle und 1i) das Abziehen und Wiederaufziehen nicht beschädigter :Nadelwalzen vermieden wird, die 3. ferner gestattet, Reparaturen der schadhaften Nadelwalzen mit weniger Arbeits- und Zeitaufwand als bisher durchzuführen und die 4.. somit insgesamt die toten Zeiten der Vorspinlimaschinen vermindert und die ?Maschinenleistung dauernd möglichst nahe an iooo/o hält.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist, wie aus Abb. i bis 4. der Zeichnung hervorgeht, der Walzenkörper der Nadelwalze nicht wie bisher als einheitlicher zylindrischer Hohlkörper ausgeführt, sondern nach durch seine Längsachse hindurchgelegten Ebenen in Längshälften oder Segmente N geteilt.
  • Die dabei entstehenden Paßflächen der Walzensegmente laufen mittig zwischen -zwei benachbarten Nadelreihen durch, und zwar derart, daß sie zu ihren Radien denselben Winkel bilden wie die Nadelreihen zu den jeweils ihnen zugehörigen Radien. Ferner ist der Bund B, der in der geschilderten und aus der Zeichnung ersichtlichen Weise über die Stirnflächen der Nadelwalze gestreift wird, um deren Sitz auf der Welle S zu erzielen, ebenfalls in Segmente geteilt, die miteinander in an sich bekannter Weise, z. B. durch Schwalbenschwanz und Nut, zusammengepaßt werden. Sie werden gleichzeitig dazu benutzt, um die Segmente der Nadelwalze zusammenzuspannen.
  • Beim Auswechseln einer schadhaften Nadelwalze wird nun zunächst von deren Stirnseiten der geteilte Bund abgezogen, wonach die Walzensegmente leicht abgenommen werden können. Die Ersatznadelwalzensegmente werden auf die We11eS gelegt, wobei der Monteur sie montagemäßig zusammenhält und zunächst einen vorher auf der Welle fertiggemachten Bund mit der Nadelwalze zusammenpaßt, um sodann den zweiten Bund über Welle und Nadelwalze zu montieren.
  • Dadurch ergeben sich auf dem Gebiet der Vorspinnmaschinen der Woll- und Kammgarnspinnerei folgende Vorteile: I. Für den Hersteller wird das Einsetzen der Nadeln leichter und in kürzerer Zeit ermöglicht; II. der Spinnerei aber wird a) das Auswechseln schadhafter Nadelwalzen, das bis jetzt .4. bis 24 Stunden in Anspruch nahm, nunmehr ohne Ausbau der Welle und ohne Abziehen der unbeschädigten Nadelwalzen ermöglicht; somit können in maximal 15 Minuten einzelne Nadelwalzen ausgewechselt bzw. durch neue ersetzt werden; b) tote Funktionsstellen werden vermieden, und c) es kann die Maschinenleistung auf der Höhe von fast iooo/o der möglichen gehalten werden; d) da infolge des geringen Zeitaufwandes für das Auswechseln schadhafter NTadelwalzen auch kleinste Schäden an den Nadelwalzen sofort behoben werden können, wird die durch solche Schadensstellen verursachte Qualitätsminderung des Spinngutes vermieden, und e) es können abmontierte schadhafte Nadelwalzensegmente von der Spinnerei ohne großen Aufwand und von ungelernten Arbeitskräften in kürzester Zeit wieder ausgebessert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: ZTadelwalze für die Vorspinnmaschinen der Woll- und Kammgarnspinilerei, dadurch gekennzeichnet, daß der Walzenkörper und die beiden stirnseitigen Bunde achsparallel in Segmente unterteilt und die Segmente des Walzenkörpers auf der Welle mittels der Bunde, die auf der Welle in an sich bekannter Weise, z. B. durch Schwalbenschwanz und Nut, zu Spannringen zusammengefügt sind. zusammengehalten werden.
DEF6347A 1951-06-03 1951-06-03 Nadelwalze fuer die Vorspinnmaschinen der Woll- und Kammgarnspinnerei Expired DE910267C (de)

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DEF6347A DE910267C (de) 1951-06-03 1951-06-03 Nadelwalze fuer die Vorspinnmaschinen der Woll- und Kammgarnspinnerei

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DE910267C true DE910267C (de) 1954-04-29

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DEF6347A Expired DE910267C (de) 1951-06-03 1951-06-03 Nadelwalze fuer die Vorspinnmaschinen der Woll- und Kammgarnspinnerei

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