DE907112C - Azetylen-Entwickler zum wahlweisen Vergasen von Staub- und Stueckkarbid - Google Patents

Azetylen-Entwickler zum wahlweisen Vergasen von Staub- und Stueckkarbid

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DE907112C
DE907112C DEG4050D DEG0004050D DE907112C DE 907112 C DE907112 C DE 907112C DE G4050 D DEG4050 D DE G4050D DE G0004050 D DEG0004050 D DE G0004050D DE 907112 C DE907112 C DE 907112C
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DE
Germany
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carbide
water
dust
lump
acetylene
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Expired
Application number
DEG4050D
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English (en)
Inventor
Wilhelm Bender
Dipl-Ing Friedrich Car Meltzer
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GRIESHEIM AUTOGEN
Original Assignee
GRIESHEIM AUTOGEN
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Publication date
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Publication of DE907112C publication Critical patent/DE907112C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H13/00Acetylene gas generation with combined dipping and drop-by-drop system

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

  • Azetylen-Entwickler zum wahlweisen Vergasen von Staub-und Stückkarbid Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen sogenannten Allesvergaser zu schaffen, d. h. einen Azetylen-Entwickler, mit dem sowohl Staubkarbid als auch Stückkarbid jeder Körnung einwandfrei und ohne die Gefahr der Bildung glühenden Karbids verarbeitet werden kann. Während die Vergasung von Stückkarbid keinerlei Schwierigkeiten bereitet, ist bei der Vergasung von Staubkarbid der Umstand zu beachten, daß der Karbidstaub unter Umständen auf dem Entwicklerwasser schwimmen bleibt und so infolge unvollkommener Vergasung und damit verbundener örtlicher Erhitzung sich glühendes Karbid bilden kann, wodurch eine mehr oder weniger große Explosionsgefahr gegeben ist. Man hat deshalb bei Apparaten zum Vergasen von Staubkarbid durch geeignete Maßnahmen. wie Rührwerke, Mischvorrichtungen u. dgl., dafür Sorge getragen, das Karbid möglichst schnell unter die Wasseroberfläche zu bringen, oder aber man hat das Karbid auf seinem Weg von der Beschickungseinrichtung zum Entwicklungswasser durch einen Wasserschleier eingehüllt, der bereits vor Eintreffen des Karbids in dem Entwicklungswasser für eine ausreichende Benetzung und Kühlung sorgt. Auch ist bekannt, den Karbidstaub mittels eines Wasserstrahles durch ein verhältnismäßig enges lotrechtes Rohr unter den Spiegel des Entwicklungswassers zu fördern, um auf diese Weise ebenfalls die Bildung glühenden Karbids zu verhindern. Es hat sich demgegenüber herausgestellt, daß nicht das sofortige Unterwasserbringen des Karbidstaubes das ausschlaggebende Moment zur Verhütung der Bildung glühenden Karbids ist, sondern daß es in erster Linie darauf ankommt, zu verhindern, daß sich der Karbidstaub auf seinem Weg vom Vorratsbehälter bzw. von der Beschikkungseinrichtung zum Entwicklungswasser auf irgendwelchen Flächen ansetzt, auf denen er infolge Benetzung durch aufsteigendes Entwicklungswasser oder durch Kondensat zum Glühen kommen könnte.
  • Gemäß der Erfindung wird der Azetylen-Entwickler daher in der Weise ausgebildet, daß die zwischen dem Vorratsbehälter bzw. der Beschickungseinrichtung und dem Entwicklungswasser liegenden, trichterartig geneigten Wandflächen ständig mit Wasser berieselt werden, um so ein Ansetzen des Karbidstaubes zu vermeiden. Wesentlich ist dabei, daß die betreffenden Flächen bereits benetzt werden, wenn der Karbidstaub auf sie auftrifft. Auf diese Weise wird erreicht, daß der Karbidstaub im Augenblick des Auftreffens abgespült wird, so daß die Gefahr der Bildung glühenden Karbids vollkommen ausgeschaltet ist. Darüber hinaus wird der Karbidstaub auf den Wandungen bereits während des Abspülvorganges mit einer zu seiner restlosen Vergasung ausreichenden Wassermenge in Verbindung gebracht. Die Berieselung der in Frage kommenden Flächen kann in jeder geeigneten Weise erfolgen. Vorteilhaft wird hierzu ein Spritzring benutzt, wie er in ähnlicher Form bereits bei Staubentwicklern bekannter Bauart verwendet wird, dessen Wasseraustrittsöffnungen bei der erfindungsgemäßen Anordnung jedoch auf die geneigten Wandflächen gerichtet sind.
  • Um die Gewähr zu haben, daß die Flächen bereits berieselt werden, bevor der Karbidstaub auftrifft, ist es zweckmäßig, das Wasserzuflußventil mit dem Antrieb der Beschickungseinrichtung derart zu kuppeln, daß der Karbideinfall in das Entwicklungswasser erst dann beginnen kann, wenn das Wasserventil bereits geöffnet ist und die im Wirkungsbereich des Spritzringes liegenden Flächen somit bespült werden. Umgekehrt soll die Wasserzufuhr frühestens dann unterbrochen werden, wenn der Karbideinfall beendet ist, um auch eine nachträgliche Bildung von glühendem Karbid zuverlässig zu verhindern. Dabei kann die Menge des zur Bespülung der Flächen dienenden Wassers so groß gewählt werden, daß sie gleichzeitig zur stetigen Erneuerung des eigentlichenEntwicklungswassers ausreicht, die bekanntlich nicht nur zum Ersatz des beim Vergasen des Karbids verbrauchfen Wassers, sondern auch zur Konstanthaltung der Entwicklungswassertemperatur erforderlich ist. Auf diese Weise lassen sich also Azetylen-Entwickler, in denen bisher nur Stückkarbid vergast werden konnte, ohne weiteres als Allesvergaser betreiben.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel eines Azetylen-Entwicklers nach der Erfindung in schematischer Darstellung.
  • Aus dem Karbidvorratsbehälter i, der durch eine Klappe 2 gegen die Atmosphäre abgeschlossen ist, gelangt das Karbid durch den Trichter 3 auf die mechanisch angetriebene Karbidbeschickungseinrichtung q., die es über den Einfallschacht 5 stetig in den mit dem Entwicklungswasser angefüllten Vergasungsraum 6 befördert.
  • Zwischen der Beschickungseinrichtung ,4 und dem Einfallschacht 5 ist ein Spritzring 7 mit zahlreichen Wasseraustrittsöffnungen angebracht, die auf die Wandungen $ des Schachtes 5 gerichtet sind. Das aus dem Ring austretende Wasser bespült somit die Schachtwandungen 8 derart, daß sich der herabfallende Karbidstaub nicht auf diesen Flächen ansetzen kann, sondern im Augenblick des Auftreffens abgespült wird; es kann sich infolgedessen kein glühendes Karbild bilden.
  • Die Wasserzufuhr zum Spritzring 7 muß bereits vor dem Anlaufen der Beschickungseinrichtung 4 einsetzen, was durch entsprechende Kupplung des Wasserventils mit dem Antrieb zwangsläufig erreicht werden kann.
  • Der Erfindungsgedanke läßt sich sinngemäß in der verschiedensten Weise verwirklichen; insbesondere sind Art und Bauform des Entwicklers selbst sowie seines Zubehörs durchaus beliebig, sofern nur dafür Sorge getragen ist, daß ein Ansetzen von Karbidstaub auf den vom einfallenden Karbid getroffenen Flächen durch deren ständiges und ausreichendes Berieseln mit Wasser vermieden wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Azetylen-Entwickler, bei dem das einfallende Karbid durch gleichzeitig eingespritztes Wasser von den zum Entwicklungswasser führenden Wänden ferngehalten wird, zum Vergasen sowohl von Staubkarbid als auch von Stückkarbid, dadurch gekennzeichnet, daß die trichterartig geneigten Wandflächen ständig mit Wasser berieselt werden.
  2. 2. Azetylen-Entwickler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Berieselungseinrichtung ein Spritzring dient, dessen Wasseraustrittsöffnungen auf die abzuspülenden Flächen gerichtet sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 513 6i2, 312 1o2.
DEG4050D 1942-09-15 1942-09-15 Azetylen-Entwickler zum wahlweisen Vergasen von Staub- und Stueckkarbid Expired DE907112C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1288231B (de) * 1964-02-28 1969-01-30 U Eisengiesserei Dessau Veb Ma Vorrichtung zum Beschicken von Acetylenentwicklern mit Karbid

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE312102C (de) *
DE513612C (de) * 1929-05-16 1930-11-29 August Heinrich Gies Verfahren und Vorrichtung zur Entwicklung von Acetylen aus Karbidstaub

Patent Citations (2)

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