DE907003C - Vorrichtung zur Erleichterung des Anlassens bzw. des Wiederanlassens oder des Vorwaermens der Ansaugluft von Brennkraftmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Erleichterung des Anlassens bzw. des Wiederanlassens oder des Vorwaermens der Ansaugluft von Brennkraftmaschinen

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DE907003C
DE907003C DED1749D DED0001749D DE907003C DE 907003 C DE907003 C DE 907003C DE D1749 D DED1749 D DE D1749D DE D0001749 D DED0001749 D DE D0001749D DE 907003 C DE907003 C DE 907003C
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preheating
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Arthur Hurst
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Daimler Benz AG
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Daimler Benz AG
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    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N19/00Starting aids for combustion engines, not otherwise provided for
    • F02N19/02Aiding engine start by thermal means, e.g. using lighted wicks
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    • F02N19/06Aiding engine start by thermal means, e.g. using lighted wicks by heating of fluids used in engines by heating of combustion-air by flame generating means, e.g. flame glow-plugs
    • F02N19/08Arrangement thereof
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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    • F02M57/06Fuel-injectors combined or associated with other devices the devices being sparking plugs

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  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Erleichterung des Anlassens bzw. des Wiederanlassens oder des Vorwärmens der Ansaugluft von Brennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung und weitere Ausgestaltung einer Vorrichtung zur Erleichterung des Anlassens bzw. des Wiederanlassens oder des Vorwärmens der Ansaugluft von Brennkraftmaschinen durch Einspritzen und Entzünden von Frennstoff, insbesondere von Betriebsbrennstoff im Ansaugrohr einerBrennkraftmaschine, mit einer vorzugsweise axial in das Ansaugrohr gegen eine Zündvorrichtung spritzenden Düse.
  • '\A'ährend bei einer bekannten Einrichtung der flüssige Brennstoff gegen eine .in einiger Entfernung von der Einspritzdüse angeordnete lilühkerze gespritzt wird, besteht die vorliegende Erfindung darin, daß die Vorwärmeinrichtung aus einer gegebenenfalls mit einer Druckl.uftdüse zusammengebauten Brennstoffeinspritzdüse besteht, bei der dicht vor ihrer Mündung in der StrabIrichtung zwei Elektroden eine Funkenstrecke bilden. über die während des Vorwärmens eine ununterbrochene Funkenkette springt, die eine bis zu den Ansaugstutzen der Zyl,inider der Brennkraftmaschine in das Ansaugrohr hineinragende Flamme erzeugt.
  • Diese Flamme hat eine solche Länge und .Stärke, daß sie beim Lauf der Maschine auch von dem der 'E,inspritzvorr@ichtung am weitesten entfernt liegenden Zylinder bis in dessen Brennraum hineingesaugt wird. Außerdem entnimmt die Vorwärmeinrichtung dann, wenn die Einspritzdüse mit einer Druokluftdüse zusammengebaut ist, ihren für die Verbrennung notwendigen Sauerstoff nicht der im Ansaugrohr befindlichen Luft, sondern fördert ihren Verbrennungsluftanteil selbst. Der Brennstoff wird dabei durch die Injektorwirkung der Luftdüse mitgerissen. Da die Funkenstrecke unmittelbar vor der Düsenmündung in der .Strahlrichtung liegt, erfolgt eine sofortige Zündung des Brennstoff-Luft-Gemisches mit Sicherheit auch -bei großer Kälte.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine mit einer Zündvorrichtung vereinigte Brennstoffeinsgritz- und Vorwärmdüse für flüssige Brennstoffe im Längsschnitt, Abb.2 einen Querschnitt durch die Vorwärmdüse nach der Linie II-II von Abb. i, Abb. 3 ein 'Schaltsohema für die Anordnung der Düse nach Abb. i und 2 an einer Einspritzbrennkraftmaschine mit Zuführung des Brennstoffes zur Vorwärmdüse durch eine Handpumpe, Abb. q. ein Schaltschema für die Anordnung der Düse nach Abb. i und 2 an einer Einspritzbrennkraftmaschine mit selbsttätiger Zuführung des Brennstoffes zur Vorwärmdüse, Abb. 5 eine mit einer Zündvorrichtung zusammengebaute Vorwärmdüse, insbesondere für staubförmige Brennstoffe, im Längsschnitt, Abb. 6 das Schaltschema für die Anordnung der Düse nach Abb. 5 an einer Einspritzbrennkraftmaschine.
  • Wie das Ausführungsbeispiel nach Abb. i zeigt, besteht der Vorwärmdüsenkörper aus einem Schraubstopfen i mit einem Anschlußstück 2 für die Brennstoffzuleitung 3. In der senkrecht hierzu verlaufenden Ventilbohrung q. ist ein Drosselstift 5 eingeschraubt, der mit seinem unteren Teilabschnitt genau in die Bohrung q. paßt und, dort an seinem Umfang mit schraubenförmig verlaufenden Gängen 6 versehen ist, deren Querschndtte jeweils um i8o° zueinander versetzt liegen und die in einer trichterförmigen Düsenmündung 7 enden. Parallel zu dem Drosselstift 5 ist im Schraubstopfen i ein Isolierstück 8 mit. einem Leitungsstück 9 eingesetzt, das an seinem einen Ende eine Anschlußklemme io trägt und dessen anderes Ende zu einer Elektrode i i umgebogen ist, die mit einer zweiten Elektrode 13 eine Funkenstrecke 12 begrenzt. Die zweite Elektrode 13 bildet ein stromschlüssig in den Düsenkörper eingesetztes Hakenstück.
  • Die Wirkungsweise der geschilderten Einrichtung ist folgende: Der Brennstoff fließt .durch die Leitung 3 unter Druck zu und wird durch die schraubenförmig verlaufenden Gänge 6 hindurchgepreßt. Am Ende der Schraubengänge 6 tritt der Brennstoff durch . die Düsenmündung 7 in zwei feinen, schraubenlinig umeinander kreisenden Strahlen aus. Diese werden bei ihrem Austritt aus der Düsenmündung 7 weiterhin zerstäubt und mit Luft vermischt, so daß durch die Funkenstrecke 12 ein scharfer Brennstoff-Luft-Gemisch-Strahl hindurchtritt. Springt gleichzeitig an den Elektroden 11, 13 eine ununterbrochene Funkenkette über, so entzündet sich der durch die Funkenstrecke 12 hindurchtretende Strahl. Je nach dem Brennstoffdruck bzw. je nach der Ausströmenergie des Brennstoffes aus der Düsenmündung 7 entsteht eine mehr oder weniger lange Flamme 14, welche zur Vorwärmung der Ansaugluft von Brennkraftmaschinen dient oder auch zum Anzünden von Gasgeneratoren und ö1-feuerungen oder für ähnliche Zwecke dienen kann.
  • Wird als Brennstoff für die Vorwärmflasche nicht Benzin oder .Spiritus oder sonst ein leicht entzündlicher Brennstoff, sondern ein schwerer Brennstoff, z. B. Teeröl, verwendet, so ist es zweckmäßig, in den .'Schraubstopfen i eine elektrische Heizvorrichtung einzubauen. Diese kann aus einer Heizspule q.a bestehen, .die -die Ventilbohrung ¢ umgibt, wie eine solche in Albb. i gestrichelt eingezeichnet ist. Der Stromkreis für die Heizspule 4a ist zweckmäßig vom Stromkreis 26 der Zündvorrichtung i i, i2 abgezweigt. Es kann eine Heizvorrichtung jedoch auch in den Drosselstift 5 eingebaut oder in,der zur Vorwärmdüse 1, 2 führenden Brennstoffzuleitung 3 angeordnet sein.
  • Die Zufuhr des Brennstoffes erfolgt entweder durch eine Handpumpe i9 willkürlich oder durch eine vom -Motor oder fremd angetriebene Förderpumpe 30 (Abb. q. und 6) selbsttätig, gegebenenfalls im Zusammenwirken mit einem Betätigungsglied für die Brennkraftmaschine. Die Anordnung mit einer Handpumpe zeigt das Ausführungsbeispiel nach Abb. 3. Es zeigt diese Abbildung eine Sechszylinderdieselmaschine 15 mit einer normalen Einspritzdüse 16 für jeden Arbeitszylinder. Die Düsen 16 werden durch eine aus der Abb. 3 nicht ersichtliche Brennstoffeinspritzpumpe in der üblichen Weise mit Brennstoff versorgt. Die Vorwärmdüse nach Abb. i und :2 ist in .das Stirnende des Ansaugrohres 17 eingesetzt. An das Anschlußstück 2 der Düse ist die- Brennstoffzuleitung 18 angeschlossen. Die Leitung 18 führt zu einer Handpumpe i9, ,die die Brennstoff für die Vorwärmflamme 1q. aus einem kleinen Behälter 2o saugt. Der Lufteintrittsstutzen des Ansaugrohres 17 ist mit 21 bezeichnet. Eine der Elektroden i i oder 13 an der Vorwärmdüse 1, 2 nach Abb. i ist durch eine Leitung 22 über eine Zündspule 23 mit einem Unterbrecher, z. B. einem Summer 24, an den mit einem Schalter 25 versehenen Zündstromkreis 26 einer Batterie 27 angeschlossen, während die andere Elektrode über die Masse des Motors mit dem gleichfalls an die Masse M angeschlossenen anderen Pol des Batteriestromkreises in Verbindung steht.
  • Die Wirkungsweise der Anordnung nach Abb. 3 ist folgende: Der Schalter 25 ist mit dem Schalter des Anlassers 28 zwangsläufig derart verbunden, daß während -des Anlaßvorganges auch der Schalter 25 geschlossen ist. Beim Einschalten des Anlassers wird also gleichzeitig auch der Stromkreis 26 geschlossen, und es springt an den beiden Elektroden 11, 13 der Vorwärmdüse 1, 2 eine ununterbrochene Funkenkette über. Übt man mit der Handpumpe i9 gleichzeitig einen Förderhub aus, so tritt im Ansaugrdhr 17 eine Flamme 1q. auf. Je nach den vorhandenen,'Betriebsverhältnissen kann man die Vorwärmung entsprechend anpassen. Man kann z. B. die Einspritzpumpe der Brennkraftmaschine während -des Anlaßvorganges ganz abstellen und die Flamme 1q. in die Zylinder saugen lassen, ohne daß ein Brennstoffüberschuß in ihnen vorhanden ist. Dadurch werden die Wände des Ansaugrohres und der Zylinder mit dem Kolbenboden entsprechend erwärmt. Oder man 'kann an der Vorwärmeinrichtung mit Brennstoffüberschuß arbeiten, so daß zusammen mit der Flamme und einem gewissen Anteil an Ansaugluft auch eine gewisse Brennstoffmenge mit in die Zylinder gesaugt wird, die dort verbrennt. Man kann diese zur Vorwärmung dienende zusätzliche Brennstoffmenge aber auch durch die Düsen 16 einspritzen, indem man die Brennstoff einspritzpumpe entsprechend einstellt. Der Stromkreis für die Heizvorrichtung 4" ist zweckmäßig vom Stromkreis 26 der Zündvorrichtung abgezweigt.
  • Eine Vorrichtung mit selbsttätiger Einschaltung der Vorwärmeinrichtung zeigt die Abb. 4. In dieser Abbildung sind an der Dieselmaschine 15 eine Brennstoffeinspritzpumpe 29 und eine Förderpumpe 30 vorgesehen. Die Saugleitung 31 der Förderpumpe 30 ist an einen Brennstoffbehälter 32 angeschlossen. Die Druckleitung 32a der Förderpumpe 30 führt zur Einspritzpumpe 29. Die Vorwärmdüse i, 2 nach Abb. i und 2 ist im Lufteintrittsstutzen 21 der Dieselmaschine 15 angeordnet. Von der Druckleitung 32a der Förderpumpe 30 zweigt eine nach der Vorwärmdüse führende Leitung 33 ab. In dieser Leitung ist eine elektrisch gesteuerte Absperrvorrichtung 34 angeordnet, die zusammen mit dem Schalter 25 betätigt wird. Der Anlasser selbst ist mit 28 bezeichnet und an die Masse M und über den Schalter 25 an denZündstromkreis 26 angeschlossen. Schließlich ist in Abb.4 noch der Beschleunigerhebel 35 dargestellt, der in seiner zurückgenommenen Stellung einen Kontakt 36 für den .Stromkreis der elektrischen Absperrvorrichtung 34 in der Leitung 33 schließt.
  • Die Vorrichtung nach Abb.4 wirkt wie folgt: Der Beschleunigerhebel 35 bleibt zunächst in seiner zurückgeschwenkten Stellung. Der Kontakt 36 ist dabei geschlossen. Wird nun der Anlassersch.alter z. B. durch einen am Armaturenbrett eines Kraftfahrzeuges angeordneten Druckknopf und mit ihm auch der Schalter 25 der Zündeinrichtung betätigt, so wird der Anlasser 28 wirksam. Dieser bewirkt ein Durchdrehen der Brennkraftmaschine, die auch die Einspritz- und die Förderpumpe 29, 3o antreibt. Gleichzeitig gibt die Absperrvorrichtung 34 den Weg durch die Leitung 33 für ,den von der Druckieitung 32" abgezweigten Brennstoff frei, so daß also mit dem Beginn des Brennkraftmaschinenumlaufes auch die Vorwärmdüse i, 2 mit Brennstoff versorgt wird. Weiterhin wird gleichzeitig durch die Zündspule 23 mit dem Unterbrecher 24 an der Funkenstrecke 12 der Vorwärmdüse i, 2 eine Funkenkette erzeugt, so daß also bereits bei den ersten durch den Anlasser veranlaßten Umdrehungen der Brennkraftmaschine im Ansaugrohr eine Vorwärmflamme auftritt und die vorgewärmte Ansaugluft mitsamt den Abgasen der Flamme in alle Zylinder gesaugt wird. Dadurch werden das Ansaugrohr und die Zylinderwände erwärmt und das Anlassen beschleunigt. Insbesondere wird bei niedrigen Außentemperaturen die Kolbenreibung infolge der verminderten Zähflüssigkeit des ursprünglich kalten Schmieröles herabgesetzt und damit ein Haupthindernis für ein rasches Andrehen der Maschine beseitigt. Durch die direkte Einwirkung ,der heißen Abgase der Vorwärmflamme wird die Eigentemperatur der Maschine in kürzester Zeit heraufgesetzt. Durch die Vorwärmung der Zylinderwände werden schon nach wenigen Umdrehungen Bedingungen geschaffen, die eine sichere Zündung der Brennkraftmaschine gewährleisten. Der Fahrer erkennt an .der steigenden Motordrehzahl das Absinken der Reibungsarbeit, was ihm einen Maßstab -dafür gibt, wie weit die Vorwärmung vorgeschritten ist. Erscheint ihm die Maschine genügend vorgewärmt, so betätigt er den Beschleunigerhebel 35, womit er die Brennstoffeinspritzpumpe 29, die bisher keinen Brennstoff gefördert hat, so regelt, daß nunmehr ein Einspritzen von Brennstoff durch die .Düsen 16 in die Zylinder erfolgt, worauf die Maschine ohne weiteres anspringt. Während der Vorwärmung ist es zweckmäßig, durch die ;Düsen 16 keine Brennstoffe einzuspritzen, weil sonst wieder eine zu starke Abkühlung des Brennraumes eintreten würde. Bei der Betätigung des Beschleunigerhebels 35 wird der Stromkreis 26 unterbrochen. Die Absperrvorrichtung 34 sperrt infolge der Kontaktunterbrechung bei 36 die Zufuhr von Brennstoff durch die Leitung 33 nach der Vorwärmdüse i, 2 ab, und auch die Zündfunkernkette an den Elektroden i i, 13 reißt ab durch die Wiederöffnung des Schalters 25 infolge Aussetzens des Anlassers 28.
  • Der Grad der Vorwärmung kann dem Fahrer auch selbsttätig in an sich bekannter Weise durch einen Wärmefühler angezeigt werden, der z. B. die Temperatur des Kühlwassers oder des Zylinderblocks aufnimmt und die gewünschte Grenztemperatur durch ein im Blickfeld des Fahrers liegendes optisches oder akustisches Zeichen anzeigt. Es ist auch möglich, die Vorwärmvorrichtung durch ein Zeitschaltwerk zu steuern, das die Vorrichtung z. B. i Minute vor dem Anlassen bzw. für eine gewisse Zeitspanne vor und während des Anlassens wirksam werden läßt. Man kann auch nur das Ansaugrohr bei stehender Maschine von außen oder innen vorwärmen. In letzterem Fall ist es zweckmäßig, mit dem Brennstoff gleichzeitig Luft durch die Funkenstrecke zu blasen, etwa wie dies weiter unten beschrieben ist.
  • Die Erfindung eignet sich für Brennkraftmaschinen aller Art sowohl in bezug auf die Zündung (Selbst- oder Fremdzündung) als auch in bezug auf die bauliche Gestaltung des Brennraumes (mit Vorkammer, Luftspeicher, Wirbelkammer usw.) oder in bezug auf die Verwendung von leichten, mittleren oder schweren Brennstoffen. Als Vorwärmbrennstoff wird zweckmäßig jeweils der gleiche Brennstoff verwendet, mit dem auch die Brennkraftmaschine betrieben wird. Aus wirtschaftlichen Gründen ist es jedoch vielfach zweckmäßig, den jeweils billigeren oder den in größerer Menge zur Verfügung stehenden Brennstoff zu verwenden. Vorzugsweise wird als Vorwärmbrennstoff Gasöl verwendet. Soweit sich die Gefahr der Explosion eines Gemisches im Ansaugrohr vermeiden läßt, ist auch eine Anwendung des Erfindungsgedankens für Vergasermaschinen oder für mit einem Brenngas betriebene Brennkraftmaschinen denkbar. Auch für Kohlenstaubverbrennung ist die Erfindung geeignet, wobei der Vorwärmdüse ebenfalls Kohlenstaub als Brennstoff zugeführt werden kann. Eine solche Düse zeigt die Abb. 5. In diesem Fall ist in die Ventilbohrung q. an Stelle des Drosselstiftes 5 eine Düse 37 eingesetzt, die eine Bohrung 38 aufweist. Die Düse 37 ist an eine Druckluftleitung angeschlossen. Durch die Leitung 3 wird z. B. Kohlenstaub, ein brennbares Gas oder flüssiger Brennstoff zugeführt. Es kann auch umgekehrt die Leitung 3 als Druckluftleitung und die Bohrung 38 als ,Brennstoffleitung dienen.
  • Durch die aus der Düse 37 austretende Druckluft wird der aus der Leitung 3 der Bohrung 4 zuströmende Brennstoff mitgerissen und das zün.dfähigeGemisch durch dieFurnkenstreckei2 geblasen.
  • Ein Anordnungsschema für die Verwendung einer Vorwärmdüse nach dem Ausführungsbeispiel von Abb. 5 zeigt die Abb.6. Die Anordnung entspricht im wesentlichen dem Schema nach Abb. 4, und die gleichartigen Teile sind in Abb. 6 mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Weiterhin kennzeichnet 4o die zur Düse 37 führende Druckleitung, die an eine Anlaßluftflasche 41 angeschlossen ist. Beim Öffnen des an der Luftflasche 41 vorgesehenen Ventils 42 strömt der Düse 37 eine gewisse Menge Druckluft zu, die den aus der Leitung 33 zuströmenden Brennstoff mit durch die Funkenstrecke reißt. Auf diese Weise wird ebenfalls eine Vorwärmflamme erzeugt. Im übrigen wirkt die Einrichtung wie das Ausführungsbeispiel nach Abb. 4.
  • Je nach den Betriebsverhältnissen ist die Schaltvorrichtung für die Vorwärmei.nrichtung so getroffen, daß sie entweder nur bei niedrigen oder auch bei höheren Drehzahlen wirksam ist oder allmählich oder stufenweise oder plötzlich zu- bzw. abgeschaltet wird. Die Größe und die Richtung der Vorwärmflamme können beliebig .geregelt werden. Die selbsttätige Vorrichtung erfordert keine zusätzlichen Bedienungsglieder, bzw. man kommt mit dem Anlasserdruckknopf und dem Beschleunigerhebel aus. Wird beim Ausführungsbeispiel nach Ab'b. 4 während der Betätigung des Anlasserdruckknopfes der Beschleunigerhebel betätigt, so tritt infolge der Kontaktunterbrechung bei 36 keine Vorwärmung ein. Dies ist z. B. in der warmen Jahreszeit bzw. beim Anlassen mit warmer Maschine günstig. Weiterhin erübrigt sich durch die Erfindung die Verwendung von Glühkerzen, die bekanntlich erhebliche Strommengen den bei niedrigen Temperaturen an sich schon geschwächten Akkumulatorenbatterien entziehen. Es sind dann auch keine besonderen Bohrungen und Brennraumzerklüftungen für die Glühkerzen notwendig. Ferner beseitigt der Erfindungsgegenstand die Gefahr, daß durch Abbrechen von Glühspiralen Störungen in der Maschine auftreten. Ein Verschleiß der Vorwärmvorrichtung nach der Erfindung tritt praktisch überhaupt nicht auf. Außerdem erfolgt die Vorwärmung erheblich rascher und sauberer als mit den bekannten Einrichtungen.
  • Infolge ihrer sparsamen Arbeitsweise und durch die Möglichkeit, die Vorwärm.düse auch mit Kohlenstaub zu betreiben, eignet sich die Erfindung auch besonders gut zum Entzünden von Feuerungen, z. B. von Kraftfahrzeuggeneratoren. Zweckmäßig wird der Erfindungsgegenstand in die Frischluftdüse des Generators eingebaut. Als Brennstoff kann man dann ebenfalls einen flüssigen Brennstoff verwenden, oder .man verwendet die bei der Vergasung unerwünschten feinkörnigen Bestandteile des Generatorbrennstoffes, der auf seinem Wege vom Vorratsbehälter zum Herd des Generators ausgesiebt und der Vorwärmndüse zugeführt wird. Zusammengefaßt kann ein Brennstoff überall dort verwendet werden, wo man. bisher eine sogenannte Lunte, z. B. mit Brennstoff :getränkte Putzwolle od. dgl., einen Gasbrenner od. dgl. verwendet hat. Der Aufbau der Vorwärmdüse im einzelnen ist im Rahmender Erfindung beliebig. Es können Einspritzdüsen verwendet werden, bei -denen die Brennstoffzufuhr in Abhängigkeit vom Brennstoffdruck oder von der Stellung eines Absperrgliedes erfolgt. Das Absperrglied kann hierbei entweder mechanisch oder hydraulisch bzw. pneumatisch durch den Brennstoffdruck gesteuert werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: Vorrichtung zur Erleichterung des Anlassens oder des Wiederanlassens bzw. zum Vorwärmen der Ansaugluft von Einspritzbrennkraftmaschinen durch Einspritzen und Entzünden von Brennstoff, insbesondere von Betriebsbrennstoff im Ansaugrohr der Brennkraftmaschine, mit einer vorzugsweise axial in das Ansaugrohr gegen eine Zündvorrichtung spritzenden Düse, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspritzzündvorrichtung aus einer gegebenenfalls mit einer Druckluftdüse zusammengebauten Brennstoffeinspritzdüse (i bis 7) besteht, bei der dicht vor ihrer Mündung (7) in der Strahlrichtung zwei Elektroden (i i, 13) eine Funkenstrecke (12) bilden, über die während des Vorwärmens eine ununterbrochene Fun'kenkette springt, die eine bis zu den Zylinderiansaugstutzen edler B.rennkraftmaschine reichende Flamme erzeugt.
  2. 2. Einspritzzündvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung (7) der Vorwärmdüse als Zerstäuberdüse ausgebildet ist.
  3. 3. Einspritzzündvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, d.aß in der Ventilbohrung (4) der Vorwärmdüse ein Drosselstift (5) mit mehreren Durchlaßkanälen angeordnet ist.
  4. 4. Einspritzzündvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlaßkanäle des Drosselstiftes (5) schraubenförmig an dessen Umfangsfläche verlaufende Gänge sind. Einspritzzündvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Drosselstift (5) in der Ventilbohrung (4) mit zwei schraubernlinig verlaufenden Gängen (6) versehen ist, die um i8o° zueinander versetzt liegen. 6. Einspritzzündvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorwärmdüsenkörper, der gleichzeitig die Elektroden (11, 13) der Zündvorrichtung enthält, als zündkerzenartiger Schraubstopfen (i) ausgebildet ist. 7. Einspritzzündvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorwärmdüse mit einer Heizvorrichtung (4a) versehen ist, die den durch die Ventilbohrung (4) der Düse hindurchtretenden flüssigen Brennstoff flüssig hält oder teilweise vergast. B. Einspritzzündvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis für die Heizvorrichtung (4a) vom Stromkreis der Zündvorrichtung (8 bis 13) abgezweigt ist. 9. Einspritzzündvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, äaß Zünd- und Heizstrom für die Vorwärmdüse an den Anlasserstromkreis angeschlossen sind. io. Einspritzzündvorrichtung nach den Ansprüchen i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß die nach der Vorwärmdüse führende Brennstoffleitung (33) von der nach der !Einspritzpumpe (29) führenden Druckleitung (32a) einer Förderpumpe (30) oder z. B. über eine Drosselstelle (34) von der Einspritzpumpe (29) abzweigt. i i. Einspritzzündvorrichtung nach den Ansprüchen i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorwärmdüse an eine Druckluftleitung (4o) angeschlossen und zusammen mit der Brennstoffzuleitung (33) als Injektor (37, 38) ausgebildet ist, so daß die Druckluft beim Durchströmen der Düse (37) den für die Zündung notwendigen Brennstoff mitreißt, oder umgekehrt. 12. Einspritzzündvorrichtung nach den Ansprüchen i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung für die nach der Vorwärmdüse führende Brennstoffzuleitung (33) mit der Regeleinrichtung für die normale Brennstoffeinspritzvorrichtung der Brennkraftmaschine derart zwangsläufig verbunden ist, daß beim Zuschalten der Vorwärmdüse die Einspritzvorrichtung für die normale Einspritzung in die Zylinder abgeschaltet wird, und umgekehrt. 13. Einspritzzündvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 12, gekennzeichnet durch eine selbsttätige Umschaltvorrichtung für die Brennstoffzufuhr zur Vorwärmdüse, die in Abnängig-#keit von einer beliebigen Betriebsgröße der Brennkraftmaschine, insbesondere von der Temperatur oder der Drehzahl gebracht oder mit einem Zeitschaltwerk verbunden ist. 14. Einspritzzündvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 13, gekennzeichnet durch eine selbsttätige Schaltvorrichtung für die Steuerung des Stromkreises der Vorwärmdüse, die in Abhängigkeit von einer beliebigen iBetriebsgröße der Brennkraftmaschine, insbesondere von der Temperatur, der Drehzahl der Brennstoffzufuhr zur Vorwärmdüse oder mit einem Zeitschaltwerk oder mit einem Regelglied, z. B. dem Beschleunigerhe'bel (35), für die Bren.nkraftmaschine verbunden ist. 15. Einspritzzündvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennstofförderpumpe (30) für die Brennstoffzufuhr zur Vorwärmdüse durch die Brennkraftmaschine oder durch das Ritzel des Anlassers (28) unmittelbar angetrieben wird. 16. Einspritzzündvorrichtung nach den Ansprüchen i bis i s, dadurch gekennzeichnet, daß in der Brennstoffleitung (33) eine elektrisch gesteuerte Absperrvorrichtung (34) angeordnet ist, deren Stromkreis einerseits durch den Anlasserschalter (25) und andererseits von einem am Beschleunigerhebel (35) der Brennkraftmaschine angeordneten Kontakt (36) geschlossen oder unterbrochen wird. 17. Einspritzzündvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stromkreis (26) der Zündvorrichtung der Vorwärmdüse eine Zündspule (23) mit einem Unterbrecher, insbesondere einem Summer (24), eingeschaltet ist. 18. Einspritzzündvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorwärmdüse an eine Anlaßdruckluftflasche (41) angeschlossen ist. i9. Verfahren zum Vorwärmen von Brennkraftmaschinen mit einer Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß man zunächst den Anlasser (28) und die Vorwärmeinrichtung z. B. durch Eindrücken des Anlasserschalters (25) betätigt und dann, wenn sich die Brennkraftmaschine unter der Wirkung des Anlassers und unter dem Einfluß der Vorwärmung rascher dreht, die Einspritzpumpe (29) z. B. durch Betätigen des Beschleunigerhebels (35) auf Leerlauf einstellt und gleichzeitig die Vorwärmdüse, d. h. ihre Brennstoffzufuhr und Zünidung, abstellt. 2o. Einspritzzündvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 9 und 12 bis 18 für Brennkraftmaschinen mit Gasgeneratoren, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorwärmdüse mit staubförmigen Brennstoffbestandteilen gespeist wird, die aus dem Brennstoff des Gasgenerators auf seinem Wege vom Vorratsbehälter zur Reaktionszone ausgesiebt werden. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 511 489, 653 525 USA.-Patentschriften Nr. 1 456 98o, 1 609 296.
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