DE904840C - Verfahren und Einrichtung zum selbsttaetigen Regeln der Brennstoffzufuhr bei schwungmassenarmen oder schwungradlosen Brennkraftmaschinen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum selbsttaetigen Regeln der Brennstoffzufuhr bei schwungmassenarmen oder schwungradlosen Brennkraftmaschinen

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DE904840C
DE904840C DEJ2948D DEJ0002948D DE904840C DE 904840 C DE904840 C DE 904840C DE J2948 D DEJ2948 D DE J2948D DE J0002948 D DEJ0002948 D DE J0002948D DE 904840 C DE904840 C DE 904840C
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piston
fuel
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angle
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DEJ2948D
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Wilhelm Stuecker
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JUNKERS MASCHINEN und METALLBA
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M59/00Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps
    • F02M59/20Varying fuel delivery in quantity or timing
    • F02M59/24Varying fuel delivery in quantity or timing with constant-length-stroke pistons having variable effective portion of stroke
    • F02M59/26Varying fuel delivery in quantity or timing with constant-length-stroke pistons having variable effective portion of stroke caused by movements of pistons relative to their cylinders
    • F02M59/265Varying fuel delivery in quantity or timing with constant-length-stroke pistons having variable effective portion of stroke caused by movements of pistons relative to their cylinders characterised by the arrangement or form of spill port of spill contour on the piston

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Description

  • Verfahren und Einrichtung zum selbsttätigen Regeln der Brennstoffzufuhr bei schwungmassenarmen oder schwungradlosen Brennkraftmaschinen Erfolgt bei einer Brennkraftmaschine die Anpass@ung der je Arbeitshub zuzuführenden Brennstoffmenge an die Belastung der Maschine mittels eines selbsttätigen Reglers, so erteilt dieser :bei einer schnell erfolgenden starken Belastungsabnahme dem Brennstoffregelglied zunächst eine so starke Verstellung im Sinne der Brennstoffmengenverringerung, daß diese Brennstoffmenge gleich Null oder zumindest erheblich kleiner ist :als die Menge, die der gerade vorliegenden Belastung der Maschine entspricht. Erst nach und nach gleicht der Regler diese Überregelung wieder .aus und paßt die Brennstoffmenge der vorliegenden Belastung der Maschine an. Während der Zeitspanne, in der die Brennstoffmenge je Arbeitshub gleich Null oder zumindest kleiner als die der vorliegenden Belastung entsprechende Brennstoffmenage ist, muß die Maschine vom Schwungrad oder einer anderen Schwungmasse in Gang gehalten werden. Für schwungmassen.arme oder schwungradlose Maschinen, z. B. für Freiflugkol'benmaschinen, ist diese Einrichtung zur Regelung der Brennstoffzufuhr daher wenig geeignet, da hi.#rbei die Gefahr besteht, daß die Maschine bei einer Belastungsabnahme infolge Ausbleibens oder zu weit gehender Verringerung der Brennstoffzufuhr stehenbleibt.
  • Nach der Erfindung wird dieser Mangel behoben, indem bei schwungmassenarmen oder schwungradlosen Brennkraftmaschinen die bei einer Änderung der Maschinenbelastung vom Regler vorzunehmende Anpassung der der Maschine je Arbeitshub zuzuführenden Brennstoffmenge an die geänderte Belasturig in der Weise erfolgt, @daß (die durch unter sich gleiche kleine Reglerverstellungen verursachten Brennstoffmengenünderungen sich bei dem einer Belastungsabnahme entsprechenden. Reglerau:sschlag immer mehr derart vermindern, @daß bei der dem Leerlauf entsprechenden Reglerstellung diese Änderung wenigstens angenähert gleich Null ist, so. daß also der Regler -bei seiner Annäherung an die Leerlaufstellung die je Arbeitshub zuzuführende Brennstoffmenge allmählich bis etwa auf den Leerlaufbedarf vermindert und daß er auch bei raschem Abfall der Belastung keine kleinere als etwa diese Leerlaufbrennstoffmen:ge einstellen kann.
  • Bekannt ist eine Regelungseinrichtung für Motoren üblicher Bauart, bei der Mittel vorgesehen sind, welche einen annähernd. proportionalen Zusammenhang zwischen der Belastung :der Maschine und dem Reglerhub ermöglichen. Hierbei kann sich, bei entsprechendem Verlauf der den Brennstoffverbrauch je Leistungs- und Zeiteinheit (also: den sogenannten spezifischen Brennstoffverbrauch) in Abhängigkeit von der Belastung darstellenden Linie, eine den Verlauf der Brennstoffzufuhr in Abhängigkeit von-der Belastung und zugleich vom Reglerhub darstellende Linie ergeben, bei welcher gleichen kleinen Reglerverstellun:gen im Gebiet niederer Belastung kleinere Änderungen der Brennstoffzufuhr entsprechen als im Gebiet hoher Belastung. Eine derartige Gestalt der Brennstofzufuhrlinie hat aber hierbei, wie gesagt, einen. bestimmten Verlauf der Linie des spezifischen Brennstoffverbrauchs zur Voraussetzung; ferner nähert sich bei ihr die einer kleinen Reglerverstell.ung entsprechende Brennstoffzufuhränderung bei Annäherung des Reglers an seine Leerlaufstell.ung keinesfalls dem Wert Null; es kann also der bei einer schnellen Belastungsabnahme sich über die Leerlaufstellung hinaus verstellende Regler die Brennstoffzufuhr noch weiter, also erheblich unter den für den Leerlauf erforderlichen Betrag, vermindern.
  • Die Regelungsart nach der Erfindung hat die Wirkung, daß bei immer weiter absinkender Maschinenbelastung auch das Überregeln immer mehr vermindert wird, und zwar in solchem Maße, daß hei völliger Entlastung, also beim Leerlauf, ein Überregeln, d. h. in diesem Fall ein Unterschreiten der für denLeerlauf erforderlichen Brennstoffizufuhr, überhaupt nicht mehr stattfinden kann. Dies bedeutet, daß die Maschine auch dann, wenn ,der Regler bei einer solchen völligen Entlastung über seine Leerlaufstellung hinaus ausschlägt, immer noch etwa die für den Leerlauf erforderliche Brennstoffmenge zugeführt erhält. Bei schwungmassenarmen oder schwungradlosen Brennkraftmaschinen, welche bei einem bei der Entlastung auftretenden starken Überregeln der Gefahr des Stehenblei.bens unterliegen, wird sonach durch An:wendun:g der neuen Regelungsart diese Gefahr beseitigt.
  • Die Einrichtung zur Durchführung dieser neuen Regelungsart :gestaltet sich besonders einfach bei Einspritzbrennkraftmaschinen, .bei welchen die je Arbeitshub zuzuführende Menge flüssigen Brennstoffes mittels einer Pumpe ,abgemessen und der Maschine zugeführt wird. Hierbei ist es bekannt, zum Zweck :der Veränderung -der von der Pumpe je Arbeitsspiel geförderten Brennstoffmenge (Pu:mpenfÖrdermenge) den Pumpenkolben hin und her drehbar anzuordnen .und in dessen Mantelfläche eine :Aussparung vorzusehen, welche mit dem Pumpenarbeitsraum in ständiger Verbindung steht und welche eine schräg zur Kolbenachse verlaufende Begrenzungskante (Steuerkante) .aufweist, die mit einem die Zylinderwand durchsetzenden und zu einem Raum geringen Druckes führenden Kanal (Steuerkanal) zusammenwirkt. Dabei ist die Anordnung in der Regel entweder so getroffen, daß der beim Förderhub zunächst offene Steuerkanal während dieses Hubes von der an die Steuerkante angrenzenden Kolbenmantelfläche nach einer von der Winkelstellung des Kolbens abhängigen kürzeren oder längeren Hubstrecke abgeschlossen wird (veränderlicher Beginn der Einspritzung) und sodann der Steuerkanal oder ein anderer Kanal von einer besonderen steuernden Kante wieder geöffnet wird, oder so, daß der Steuerkanal stets schon im Anfangsteil des Förderhubes abgeschlossen und von der Steuerkante nach einer kürzeren oder längeren Hubstrecke wieder geöffnet wird (veränderliches Ende der Einspritzung).
  • In der Regel schließt jede Stelle der Steuerkante mit der Kolbenachse wenigstens angenähert den: gleichen Winkel ein, so,daß auch .die auf die Einheit der Winkeldrehung .des Kolbens entfallende Änderung der geförderten Brennstoffpumpe über den ganzen Regelbereich angenähert gleichbleibt. Es ist aber auch bekannt, diese Steuerkante so gekrümmt auszuführen, daß der Winkel, den sie am einen Ende mit der Kolbenachse einschließt, vom entsprechenden Winkel am anderen Ende verschieden ist. Es ist :dabei weiterhin bekannt, diese Steuerkante entweder so anzuordnen, daß der größere Winkel im Bereich großer Förderung und .der kleinere Winkel im Bereich kleiner Förderung liegt, oder auch umgekehrt. Es fehlen jedoch Angaben darüber, für welche Anwendungsfälle die eine oder die andere Form in Betracht kommt und welche Vorteile sich aus einer solchen Anwendung ergeben würden. Weiterhin ist bei diesen bekannten Einrichtungen nicht vorgesehen, daß die vom Regler einstellbare Mindestbrennstoffzufuhr nicht bis auf den Wert Null absinken kann, sondern dem Leerlaufbedarf der Maschine entsprechen: soll.
  • Erfindungsgemäß wird bei einer _ derartigen Pumpe, deren Steuerkante so gekrümmt ist, daß der Winkel, den sie mit der Kolbenachse umschließt, in dem Bereich der Steuerkante, der bei großer Pumpenförderung wirksam ist, am kleinsten ist und im Übergang auf .den Bereich kleinerer Förderung allmählich größer wird, diese Vergrößerung des genannten Winkels so weit fortgeführt, bis dieser Winkel die Größe eines rechten Winkels erreicht hat; diese Steuerkante erhält ferner eine solche Lage, daß diejenige Stelle derselben, in welcher dieser rechte Winkel erreicht ist, eine Förderung er-,gibt, welche dem Leerlaufbedarf der Maschine entspricht. Die Steuerkante kann sich von, der Stelle an, an welcher ihr Winkel mit der Kolbenachse die Größe eines rechten Winkels erreicht hat, noch weiterhin über einen erheblichen. Teil des Kolbenumfangs im rechten Winkel zur Kolbenachse erstrecken. Bei einer solchen Ausggest.altung kann der Regler auch,dann, wenn sein auf Verminderung der Brennstoffzufuhr hinwirkender Ausschlag noch größer ,ist, als es die Erreichung der Leerlaufmenge erfordert, keine diesen Leerlaufbedarf unterschreitende Brennstoffzufuhr einstellen.
  • Die Zeichnung zeigt in, den Abb. i bis 7 Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. Die Abb. 8 bis roi zeigen als Gegenbeispiel eine bekannte Ausführungsform.
  • Abb. i zeigt eine Brennstoffpumpe im Mittellängsschnitt ; Abb. i a zeigt den Kolben dieser Pumpe in einer anderen Stellung relativ zum Zylinder; Abb.2 zeigt in größerem Maßstab das dem Pumpenarbeitsraum zugekehrte Ende eines Pumpenkolbens gemäß Abb. i in Ansicht, in Abb. 3 im Grundriß ; Abb. 4 zeigt eine Abwicklung der Pumpenk.olbensei tenwan@d ; Abb. 5 und 5 a zeigen einen andersgestalteten Pumpenkolben in zwei verschiedenen Stellungen relativ zum Zylinder; Abb. 6 zeigt in größerem Maßstab .das Stirnende des Pumpenkolbens nach Abb. 5 in Ansicht; Abb. 7 zeigt eine Abwicklung der Seitenwand dieses Kolbens; Abb. 8 zeigt eine Seitenansicht, Abb. 9 einen Grundriß, Abb. to eine Abwicklung eines Pumpenkolbens. Beim Gegenstand der Abb. i ist in dem im Pumpengehäuse i gelagerten Pumpenzylinder 2 ein Pumpenkolben 3 verschieblich angeordnet. Die Einwärtsbewegung wird dem Pumpenkolben von einem Nocken 4 erteilt, der auf einer umlaufenden oder auch hin und her schwingenden Welle 5 festsitzt und gegen den der Kolben 3 mittels einer Feder 6 unter Zwischenschaltung eines im Gehäuse i verschieblichen, mit einer Laufrolle B versehenen Stößels 7 ständig angedrückt wird. An seinem äußeren Ende trägt .der Kolben 3 radiale Vorsprünge 9, welche in Schlitzen to einer im Gehäuse i drehbar gelagerten Büchse 1i verschieblich sind. Diese Büchse trägt eine Verzahnung 12, .die in die Verzahnung 13 einer Zahnstange 14 eingreift, welche im Pumpengehäuse i quer zur Kolbenachse verschieblich ;gelagert ist. EineVerschiebung der Zahnstange 14 hat sonach eine Verschwenkung der Büchse i i und des Kolbens 3 zur Folge. Das dem Pumpenarbeitsraum 15 zugekehrteKolbenende weist eine Aussparung 16 auf, die von einer gekrümmten Kante 17 (Steuerkante) begrenzt wird. In einiger Entfernung vom Stirnende ist der Kolben 3 mit einer Eindrehung 18 versehen, die über im Kolben verlaufende Quer- und Längsbohrungen 19 in ständiger Verbindung mit dem Pumpenarbeitsraum 15 steht. In der Wand des Pumpenzylinders 2 sind in einer gewissen axialen Entfernung voneinander zwei Kanäle 21, 22 vorgesehen, die den an die Brennstoffzuleitung 23 angeschlossenen Saugraum 24 mit dem Zylinderinnenraum verbinden. Mit dem einen Kanal 22 (Steuerkanal) arbeitet die Steuerkante 17 der Aussparung 16 so zusammen, daß dieser Kanal .bei einwärts gehendem Kolben von der an diese Steuerkante anschließenden Mantelfläche abgeschlossen wird. Sobald der Steuerkanal ganz abgeschlossen ist, setzt die Förderung über das Druckventil 25 und durch die Förderleitung 26 zur Einspritzstelle ein. Mit dem anderen Kanal 21 (Rückströmkanal) arbeitet die,dem Pum.penarbeitsraum 15 näher liegende Kante 2oder Eindrehung 18 so zusammen, daß dieser vorher abgedeckte Kanal im Laufe der Kolbeneinwärtsbewegung von der Kante 20 freigelegt wird. Hiermit ist die Förderung zur Einspritzstelle beendet.
  • Abb. i a zeigt den Kolben 3 bei derjenigen Stellung, bei welcher diese Förderungsunterbrechung erfolgt.
  • Die Steuerkante 17 ist so geformt (vgl. auch Abb. 2 bis 4), d.aß der Winkel, den sie mit der Kolbenachse einschließt, sich im Verlauf der Steuerkante ändert, und zwar ist dieser Winkel in dem Bereich der Steuerkante, der im Zusammenwirken mit dem Steuerkanal 22 eine große Pumpenfördermenge ergibt (in der Nähe des äußeren Endes A), am kleinsten und wird im obergang auf .den Bereich kleinerer Fördermenge allmählich größer, derart, daß er an derjenigen Stelle B, die im Zusammenwirken mit dem Steuerkanal 22 den Leerlaufbedarf der Maschine ergibt, zu einem rechten Winkel geworden ist. Von dieser Stelle B an erstreckt sich die Steuerkante 17 noch weiterhin über einen beträchtlichen Teil c des Kolbenumfangs (bis zum Punkt C) im rechten Winkel zur Kolbenachse. Die Steuerkante erstreckt sich also im ganzen über eine Umfangslänge a, die- sich aus dem in Umfangsrichtung (senkrecht zur Kolbenachse) gemessenen Abstand b der Punkte A und B und aus der Umfangslänge c zusammensetzt.
  • Nimmt der Kolben 3 diejenige Winkelstellring ein, bei welcher die Stelle B der Steuerkante 17 mit dem Steuerkanal 22 zusammenwirkt, so hat diese Steuerkante diesen Kanal in :dem Augenblick, in welchem die Steuerkante 2o den Rückströntkanal 21 öffnet (Abb. i a), um die Hubstrecke hl überfahren. Diese Strecke hl ist so bemessen, daß die Brennstoffmenge, welche vom Kolben während der Zurücklegung dieses Weges gefördert wind, dem Leerlaufbedarf der Maschine entspricht. Wird also .dem Pumpenkolben 3 bei einer Abnahme der Maschinenbelastung durch den Regler eine Verschwenkung im Sinne einer Fördermengenverminderung erteilt, so nimmt die Fördermenge mit zunehmendem Verschwenkungswinkel immer langsamer ab; außerdem kann diese Fördermenge nicht bis auf -den Wert Null, sondern nur bis auf den durch die Strecke hl bestimmten Mindestbetrag, der dem Leerlaufbetrag entspricht, absinken. Dieser Mindestbetrag wird auch dann nichtunterschritten, wenn die Kolbenverschwenkung sich nicht auf den Bereich b zwischen .den Punkten A und B beschränkt, sondern sich über den Punkt B hinaus in den Bereich c hinein erstreckt. Es kann also auch bei einer plötzlichen, starken Belastungsabnahme und einer dementsprechend durch den Regler hervorgerufenen weitgehenden Versch.wenkung des Pumpenkolbens im Sinne einer Fördermengenverminderung der dem Leerlaufbedarf der Maschine entsprechende Kleinstwert der Fördermenge nicht unterschritten werden, so daß ein Stehenbleiben der Maschine nicht zu :befürchten ist.
  • Der allmähliche Übergang es Winkels zwischen der Steuerkante und der Kolbenachse von einem spitzen zu einem rechten Winkel kann in einfacher Weise dadurch verwirklicht werden, daß die Steuerkante 17 in ihrem Verlauf zwischen den Punkten A und B durch die Schnittlinie der zylindrischen Kolbenfläche mit einer zweiten Zylinderfläche 30 (Abb. 2) gebildet -wird, ,deren Achse 31 die Kolbenachse .senkrecht kreuzt. Die Steuerkante i7 kann also in ihrem Verlauf zwischen .den Punkten A und B dadurch erzeugt werden, :daß am Kolben 3 mittels eines umlaufenden Werkzeugs (Fräser od. dgl.), das einen Hohlzylinder mit- der Umfangsfläche 30 zu erzeugen vermag, in der aus Abb. 2 und 3 ersichtlichen Weise eine Aussparung iba hergestellt wird, deren Schnittlinie 17 mit der Kolbenmantelfläche die, Steuerkante ergibt.
  • Bei der in,den Abb. i bis 4 vorgesehenen Anordnung -der Steuerkante 17 und .des Steuerkanals 22 ergibt sich ein veränderlicher Einspritzbeginn, d. h. je nach der Winkelstellung des Pumpenkolbens 3 beginnt die Einspritzung nach einem kleineren oder größeren Drehwinkel der Pumpenantriebswelle 5, gerechnet von der in Abb, i gezeichneten Stellung dieser Welle ab, von .der ab die Einwärtsbewegung des Pumpenkolbens 3 beginnt.
  • Die Alb. 5 bis 7 zeigen eine Einspritzpumpe, bei welcher das Ende der Einspritzung veränderlich ist. Am Pumpenkolben 3 ist eine Steuerkante 27 so angeordnet, daß sie einen bis an die Kolbenstirnkante 33 reichenden Teil der Kolbenmantelfläche von einer Aussparung 34 abgrenzt, .die über im Kolben verlaufende Kanäle ig mit dem Pumpenarbeitsraum 15 dauernd verbunden. ist. Der an die Brennstoffzuleitung 23 angeschlossene Saugraum 2.4 steht über einen Steuerkanal 3,2 mit dem Innenraum des Zylinders 2 in Verbindung. Die Steuerkante 27 hat bei diesem Beispiel (vgl. Abb. ö und 7) einen solchen Verlauf, daß sie ihrem von der Kol.benstirnkan.te 33 am weitesten entfernten Teil zwischen .den Punkten D und E .mit der Kolbenachse einen etwa gleichbleibenden spitzen Winkel einschließt, daß dieser Winkel im weiteren Verlauf zwischen den Punkten E und F sich allmählich bis zu einem rechten Winkel vergrößert und daß in dem hieran sich .anschließenden- Teil zwischen den Punkten: F und' G der Winkel weiterhin ein rechter Winkel ist.
  • Die Anordnung ist so. getroffen, daß, wenn die Stirnkante 33 des auf kleine Fördermenge eingestellten Pumpenkolbens 3 .den Kanal, 32 beim Kolbeneinwärtsgang abschließt (Abb. 5 a und 7), der Kolben die Strecke hl zurückzulegen hat, ehe der zwischen den PunktenF und G liegende Teil ,der Steuerkante 27diesen Kanal wieder freilegt. Diese Strecke k1 ist -wiederum so bemessen, daß die während ihres Durchlaufens vom Pumpenkolben geförderte Menge dem Ieerlaufbed'arf der Maschine entspricht.
  • Die Abb. 8 bis io veranschaulichen eine bekannte, einen veränderlichen Einspritzbeginn ergebende Ausgestaltung des Pumpenkolbens. Dieser Kolben unterscheidet sich von dem nach Abh. i dadurch, daß seine an (den Pumpenarbeitsraum angrenzende Aussparung von einer an der Kolbenstirnkante im Punkt K beginnenden und in einiger Entfernung von dieser Stirnkante im Punkt L endigenden Steuerkan.te37 begrenzt wird, .die über ihren ganzen Verlauf mit der Kolbenachse einen etwa gleichbleibenden Winkel einschließt. Bei der in A'bb. io mit vollen Linien,,dargestellten Lage des sich einwärts bewegenden, .auf Förderung des Leerlaufbedarfs eingestellten Pumpenkolbens hat eine mittlere Stelle AI der Steuerkante 37 den Steuerkanal 22 um die denn Leerlaufbedarf entsprechende Hubstrecke hl überfahren, während die steuernde Kante 2o der Kolbeneindrehung iS den Rückströmkanal 21 soeben öffnet.
  • Bei dieser bekannten Ausgestaltung der schräg zur Kolbenachse verlaufenden Steuerkante 37 haben bei jeder Pumpenkolbeneinstellung schonkleine Änderungen derselben einen :großen Einfluß auf .die Fördermenge. Infolgedessen bedarf es nur eines kleinen Verschwenkweges e im Sinne einer Fördermengenverringerung, um den Kolben aus der in Abb. io mit vollen Strichen gezeichneten Einstell,ung auf den Leerlaufbe@darf in die gestrichelt gezeichnete Einstellung zu verschivenken, welche der Fördermenge Null entspricht, bei -welcher also im gleichen Augenblick, in welchem der Steuerkanal z2 abgeschlossen -wird, der Rückströmkanal 21 geöffnet wird. Ebenso ist bei jeder über den Betrag e hinausgehenden Pumpenkolbenverschwenkung die Fördermenge gleich Null. Bei Benutzung einer Brennstoffpumpe mit .dieser üblichen Steuerkantenausbildung zur Speisung einer schvvungmassenarmen oder schivungradlosen :Maschine ist alsodamit zu rechnen, daß schon bei einem ganz geringen Überregeln im Sinne einer Fördermeagenverringerung d'ie Maschine zuwenig Brennstoff erhält und stehenbleibt.
  • Die Erfindung ist nicht auf die .dargestellten Pumpenbauarten beschränkt, sondern ist sinnentsprechend. auf alle Brennstoffeinspritzpumpen anwendbar, bei -,welchen zurVeränderung der Pumpenfördermenge der Pumpenarbeitsraum mit einem Außenraum geringen Druckes während verschieden langer Teile des Kolb.eneinwärtshubes -dadurch in Verbindung gebracht -werden kann, daß zwischen beiden Räumen eine Aussparung einer der zylindrischen Pumpengleitflächen mit einer die Kolbenachse in schräger Richtung kreuzenden Begrenzungskante und ein von dieser Kante steuerbarer, in der Gegengleitfläche ausmündender Kanal angeordnet und die beiden. Gleitflächen selbst gegeneinander nicht allein gemäß der Pumpenkolbenhubbewegung axial verschiebbar, sondern auch verschwenkbar sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum selbsttätigen Regeln der Brennstoffzufuhr bei schwungmassenarmen oder schwungradlosen Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Regler vorzunehmende Anpassung .der ider Maschine j e Arbeitshub zuzuführenden Brennstoffmenge an die jeweilige Maschinenbelastung in. der Weise erfolgt, .daß die durch gleiche kleine Reglerausschläge verursachten Brennstoffmengenänderungen sich beider einer Belastungsabnahme entsprechenden Reglerverstellung immer mehr derart vermindern, daß bei der dem Leerlauf entsprechenden Reglerstellung diese Änderung wenigstens .angenähert gleich Null ist, daß also ,der Regler keine kleinere als etwa die dem Leerlaufbedarf entsprechende Brennstoffmenge je Axibeitshub einstellen kann. z. Brennstoffeinspritzpumpe zur Durchführung,des Verfahrens nach Anspruch i mit einer ,schräg zur Kolbenachse und gekrümmt verlaufenden Steuerkante an einer zwischen dem Pumpenarbeitsraum und einem Außenraum liegenden Aussparung einer der zylindrischen Pumpengleitflächen, mit einem von dieser Kante steuerbaren, in der Gegengleitfläche ausmündenden Kanal und, mit einem gegenüber dem Zylinder axial verschiebbaren und verschwenk-!baren Kolben, wobei der Winkel, den .die Steuerkante mit der Kolbenachse einschließt, in dem Bereich der Steuerkante, der im Zusaanmenw irken mit dem gesteuerten Kanal die größte Pumpenförderung ergibt, am kleinsten ist und im Übergang auf den Bereich kleinerer Förderung allmählich größer wird., dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Winkel an der Stelle (B, F) der Steuerkante (i7, 27), welche die für den Leerlauf .der Maschine erforderliche Brennstoffmenge ergibt, die Größe eines rechten Winkels erreicht hat. 3. Brennstoffeinspritzpumpenach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkante (17,27) sich von der Stelle (B, F) an, an welcher ihrWinkel mit derKolbenachse zue.inernrechten Winkel geworden ist, noch über einen erheblichen Teil (c) des Kolbenumfangs weiterhin im rechten Winkel zur Kolbenachse erstreckt (Abb. 4 und 7). 4. Brennstoffeinspriüzpumpe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkante (i7) in ihrem Verlauf von der Stelle größter Pumpenfördermenge (A) bis zu der den Leerlaufbedarf ergebenden Stelle (B) durch die Schnittlinie der zylindrischen Kolbenfläche mit einer zweiten Zylinderfläche (30) gebildet wird, deren Achse die Kolbenachse senkrecht kreuzt (Abb. 2).
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