DE904792C - Fliehkraftkontaktregler - Google Patents

Fliehkraftkontaktregler

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Publication number
DE904792C
DE904792C DES10760D DES0010760D DE904792C DE 904792 C DE904792 C DE 904792C DE S10760 D DES10760 D DE S10760D DE S0010760 D DES0010760 D DE S0010760D DE 904792 C DE904792 C DE 904792C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
centrifugal
centrifugal contact
temperature
angle lever
Prior art date
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Expired
Application number
DES10760D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Horst Rassow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE904792C publication Critical patent/DE904792C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H35/00Switches operated by change of a physical condition
    • H01H35/06Switches operated by change of speed
    • H01H35/10Centrifugal switches

Landscapes

  • Temperature-Responsive Valves (AREA)

Description

  • Es ist bekannt, zum Ausgleich des Temperatureinflusses auf Fliehkraftkontaktregler Kompensationsanordnungen mit Bimetall zu benutzen. Bei den bekannten Anordnungen wird entweder der bewegte Kontakt auf einem Bimetallstreifen angeordnet, oder bewegter und ruhender Kontakt sind je für sich auf Trägern mit verschiedenem Ausdehnungskoeffizienten angeordnet, so daß der Abstand der Kontakte bei verschiedenen Temperaturen verschieden ist. Diese Anordnung hat bekanntlich den Nachteil, daß die Regelung bei sehr tiefen Teniperaturen, wenn der Kontaktabstand sehr groß ist, ungenau wird und nur stoßweise arbeitet.
  • Es ist auch ein Fliehkraftkontaktregler bekannt, bei dem auf den Träger des bewegten Kontaktes eine Wendelfeder und eine bogenförmige; an beiden Enden eingespannte Blattfeder wirkt. Bei dieser bekannten Anordnung wird erstrebt, däß bei Stärkerwerden der Wendelfeder die Blattfeder durch Kontraktion schwächer werden soll und umgekehrt. Eine andere bekannte Anordnung benutzt zwei Wendelfedern, die auf den bewegten Kontaktträger wirken. Dabei soll durch Auswahl von Stahl mit negativem Temperaturkoeffizienten eine Kompensation .des Temperaturganges der beiden Federn erreicht werden.
  • Derartige Anordnungen lassen sich jedoch nicht verwenden, wenn der Fliehkraftkontaktregler nach einem anderen bekannten Vorschlag unabhängig von den Materialwanderungen an den Kontakten gemacht werden soll. Für diesen Zweck ist es nämlicherforderlich, daß bei Nenndrehzahl zwischen Fliehkraft und Federkraft indifferentes Gleichgewicht besteht: Dies ist aber bei der bekannten Anordnung nicht zuverlässig zu erreichen.
  • Die Erfindung hat die Aufgabe, diese Nachteile der bekannten Anordnungen zu vermeiden und einen besonders einfachen Fliehkraftkontaktregler mit Temperaturkompensation zu schaffen. Dies geschieht ,gemäß der Erfindung dadurch, daß die Feder, die der Fliehkraft entgegenwirkt und an ihrem einen Ende mit dem Fliehgewicht verbunden ist, an ihrem anderen Ende an einer mit dem Gchäuse verbundenen B,imetallanordnung derart befestigt ist, däß die temperaturabhängige Änderung der Federspannung durch Änderung der Lage des Federbefestigungspunktes und damit der Federlänge ausgeglichen wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, das nachstehend beschrieben wird, ist in der Figur dargestellt. In dem Gehäuse i ist in bekannter Weise das Fliehgewicht a befestigt, das um die Achse 3 drehbar ist und den beweglichen Kontakt ¢ trägt. Das Fliehgewicht wird durch die Feder 5 gegen den auf der Gehäusescheibe befestigten festen Kontakt 6 gezogen. Das andere Ende der Feder 5 ist an einem Hebel 7 befestigt. Dieser Winkelhebel 7 ist mit einer Schraube 8 auf der Scheibe des Gehäuses befestigt. Die Birnetallanordnung besteht aus dem Streifen 9 und dem Gewindestück io. Der Streifen 9; der beispielsweise aus Aluminium bestehen kann, ist mit der Schraube 8 auf der Scheibe des Gehäuses i befestigt. Mit ihm verbunden ist durch die Schraube i i an seinem oberen Ende ein Spannstück 12, das ein rechtsgängiges Muttergewinde für das Gewindestück io besitzt. Durch den Stift 13 ist auch ein gleichartiges Spannstück i ¢ mit dem Winkelhebel 7 verbunden, das jedoch ein Linksgewinde oder ein Rechtsgewinde mit anderer Steigerung für das Gewindestück io besitzt. Zur Auswuchtung des Reglers trägt .die Scheibe des Gehäuses i noch ein verstellbares Gegengewicht 15.
  • Der Regler hat die übliche Wirkungsweise. Bei Überschreiten der Nenndrehzahl wird gegen die Wirkung der Feder 5 das Fliehgewicht 2 durch die Fliehkraft nach außen bewegt, und die Kontakte q:, 6 werden geöffnet. Diese regeln in bekannter Weise den Motorstromkreis. Arbeitet der Regler bei verschiedenen Außentemperaturen, so ändert sich die Federspannung. Unter dem Einfluß der gleichen Temperaturänderungen verändern sich jedoch auch die Längen des Streifens 9 und des Gewindestückes io. Diese Längendifferenz wirkt über den Stift 13 auf den Winkelhebe17, dieser dreht sich um die Achse B. Je nachdem, ob es sich um eine Temperaturerhöhung oder eine Temperaturerniedrigung handelt, dreht sich der Hebel 8 im oder gegen Uhrzeigersinn. Bei geeigneter Bemessung der Bim.etallanordnung und des Hebelübersetzungsverhältnisses läßt sich die Nenndrehzahl des Reglers innerhalb der erforderlichen Grenzen eingespannt halten.
  • Durch Drehen des Gewindestückes io kann der Winkelhebel von Hand verstellt werden und dadurch die Federspannung eingestellt werden.

Claims (1)

  1. PATEN TA NS PRÜ-CHE: i. Fliehkraftkontaktregler, bei dem die auf Temperaturänderungen beruhenden Drehzahlschwankungen durch Anwendung von Stoffen mit verschiedenem Wärmeausdehnungskoeffizienten ausgeglichen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (5), die der Fliehkraft entgegenwirkt und die an einem Ende mit dem Fliehgewicht (z) verbunden ist, an ihrem anderen Ende an einer mit dem Gehäuse (i) verbundenen Bimetallanordnung (9, io) derart befestigt ist, daß die temperaturabhängige Änderung der Federspannung durch Verschiebung des Federbefestigungspunktes und damit der Federlänge ausgeglichen wird. z. Fliehkraftkontaktregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bimetallanordnung aus zwei Metallteilen (9, io) besteht, von denen eines mit dem Drehpunkt (8) eines Winkelhebels (7) fest verbunden ist, während das andere an einem Arm des Winkelhebels (7) angreift, an dessen anderem Arm die Feder (5) aufgehängt ist.
DES10760D 1942-09-23 1942-09-23 Fliehkraftkontaktregler Expired DE904792C (de)

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