DE714320C - Fliehkraftkontaktregler fuer Elektromotoren - Google Patents

Fliehkraftkontaktregler fuer Elektromotoren

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DE714320C
DE714320C DEST58825D DEST058825D DE714320C DE 714320 C DE714320 C DE 714320C DE ST58825 D DEST58825 D DE ST58825D DE ST058825 D DEST058825 D DE ST058825D DE 714320 C DE714320 C DE 714320C
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DE
Germany
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spring
nuts
contact
steel
constant
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Expired
Application number
DEST58825D
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English (en)
Inventor
Ernst Herrmann
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H35/00Switches operated by change of a physical condition
    • H01H35/06Switches operated by change of speed
    • H01H35/10Centrifugal switches

Landscapes

  • Temperature-Responsive Valves (AREA)

Description

  • Fliehkraftkontaktregler für Elektromotoren Die Erfindung bezieht sich auf Fliehkraftkontaktregler für Elektromotoren zum Ausgleich der Drehzahlschwankungen infolge Temperaturänderungen. .
  • Es ist bekannt, bei Fliehkraftkontaktreglern den auf der mitumlaufenden Reglerscheibe angeordneten schwenkbaren Kontaktarm als Bimetallfeder auszubilden, so daß bei Temperaturschwankungen die Federspannung konstant gehalten wird, wobei sich jedoch der Abstand des schwingenden Kontakts von dein festen Kontakt stark ändert, und zwar bei fallenden Temperaturen größer und bei steigenden Temperaturen kleiner wird. Die Wege des schwingenden Kontaktarmes bis zum Anschlag an den festen Kontakt sind also verschieden groß, so daß hierdurch die Genauigkeit des Reglers insbesondere bei tiefen Temperaturen nachläßt. Mit zunehinender Amplitude des schwingenden Kontaktarmes treten zusätzlich Stöße bei der Reglung der Motordrehzahl auf. Um Stöße bei der Reglung zu vermeiden, d. h. den Kontaktabstand so klein wie möglich wählen zu können, und um die Schwingungsamplituden des schwenkbaren Kontaktarmes konstant zu halten, ist bereits vorgeschlagen worden, den schwenkbaren Kontaktarm in der Ruhelage durch eine Wendelfeder und eine bogenförmige Blattfeder gegen einen festen <<3nschlag zu halten, wobei die resultierende Spannung der beiden Federn bei Temperaturänderungen dadurch konstant bleibt, däß die Blattfeder bei stärker werdender Weridelfedersparmung durch Kontraktion schwächer wird, und umgekehrt. Durch diesen Vorschlag kann die Regelwirkung des Kontaktreglers über einen sehr großen Temperaturbereich konstant gehalten werden.
  • Es wurde nun gefunden, daß auch dann eine konstant bleibende Reglerwirkung erreichbar ist, wenn entsprechend der Erfindung der schwenkbare Kontaktarm in der Ruhelage durch zwei parallel geschaltete Wendelfedern, von denen die eine Feder aus gewöhnlichem Federstahl, die andere Feder aus einem hochnickellegierten Stahl mit geringem Wärmeausdehntingsbeiwert besteht, gegen einen festen Anschlag gehalten wirsl.= Es werden auch hierdurch Stöße bei der Reglung vermieden, da der Kontaktabstand so klein wie möglich gewählt «erden kann und <lie Schwingungsamplitude des schwenkbaren Kontaktarmes konstant gehalten wird. Gegenüber dem früheren Vorschlag wird eine Vereinfachung in dem Zusammenbau und der Einreglung des Reglers auf eine bestimmte Drehzahl erreicht. -Es ist zwar bei Reglern bekannt, einen schwingenden Kontakt durch eine Wendelfeder gegen einen festen Anschlag zu halten, so daß der Kontaktabstand konstant bleibt, jedoch konnte dabei keine Anpassung der Drehzahlreglung an unterschiedliche Außentemperaturen erreicht «-erden. Die erfinlungsgemäß zur Verwendung belangenden hochnickellegierten Stähle der einen Weiadelfeder enthalten i_5 und mehr Prozent Nickel: beispielsweise wählt man den unter dem Warenzeichen Invarstahl bekannten Stahl mit 36 °(o Nickel und möglichst niedrigen Gehalten an C, Mn. Si. Dieser Stahl besitzt von den in Frage kommenden Nickelstählen den geringsten Wärmeausdehnungsbeiwert und wirkt daher in bezug auf den Erfin:dungsgedanken am günstigsten. Durch die Wahl deg Stoffes für die beiden Wendelfedern überschneiden sich ini Temperaturbelastungsdiagramm deren Kurven kreuzweise, wobei die Belastung von Minustemperaturen auf I'@ugteinperaturen für die gewöhnliche Stahlfeder abnimmt und für die hochnickellegierte Stahlfeder zunimmt. Es bleibt hierdurch also die resultierende Spannung der beiden Wendelfedern bei Temperaturänderung konstant bzw. nahezu konstant. Um verschiedene Drehzahlen. des Motors regeln zu können, wird die Federspannungsumine der beiden Wendelfedern veränderlich gemacht, und weiter wird eine Kompensation des Reglers unter gleichbleibender oder etwa gleichbleibender Federspannungsumnie durch Kupplung der Verstellglieder für die beiden Wendelfedern erreicht, wie noch beschrieben wird.
  • 1:in Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung darre ,stellt, und zwar zeigen: Fig. i eine Aufsicht auf den Regler, Fig. 2 eine vergrößerte Seitenansicht der ILupplung für die Federn.
  • Der Flielikraftdrehzahlregler besteht in bekannter Weise aus Isolierscheiben r, zwischen denen der bei größer werdender Drehzahl des Motors einzuschaltende Regelwiderstand angeordnet ist. Auf den Isolierscheiben ist ini Punkte 2 ein Kontaktarm .I schwenkbar gelag,ert, der unter der Wirkung einer Wendelfeder 5 aus gewöhnlichem Federstahl ;gegen einen Anschlag 6 gehalten wird, so-.iaizge die Drehzahl der Motorwelle, auf -der . der Regler angeordnet ist, eine bestimmte ;" `@7röfle nicht überschreitet. Wird die Dreh-! zahl- höher, dann schwenkt der Kontaktarm .4 i unter der Wirkung der Fliehkraft um seinen Drehpunkt 2 nach außen, so da11 der bewegliehe Kontakt mit dem festen Kontakt 8 in Berührung gelangt. Hierdurch wird der Reglerwiderstand eingeschaltet und die beginnencle Vergrößerung der Motordrehzahl rückgängig gemacht bzw. vermieden. Um die Fliehwirkung des Kontaktarms d. zu vergrößern, kann auf ihm ein Zusatzgewicht g angeordnet sein.
  • Die Verwendung einer einzelnen Feder au; gewöhnlichem Federstahl hat nun den Nachteil, daß sich die Federspannung mit der Temperatur ändert, so daß die Drehzahl des -Motors bei einer Temperaturänderung über ein größeres Intervall von etwa - 50 ° Iris -E- 50' nicht mehr konstant gehalten werden kann. Um diesen Nachteil zu belieben, ist schon vorgeschlagen worden, neben der Wendelfeder 5 eine gebogene Blattfeder vorzusehen, die sich bei Schwächung der Wendelfeder durch Temperaturerhöhung vers ti ärl zt, und uni-ekehrt, Z, so daß unter gleichbleibender oder etwa gleichbleibender Federspannungssumtne eine einwandfreie Drehzahlre,-Jung über ein größeres Temperaturintervall erreicht wurde.
  • Es wurde nun gefunden, daß man die Blattfeder durch eine Wendelfeder 15 ersetzen kann, die parallel oder etwa parallel zur Wendelfeder 5 liegt und ebenfalls einerseits am gcliv ingeildeii Kontaktarm d. und andererseits am U'iclerlager i i auf der Re-lerscheibe i angreift. Diese Wendelfeder 15 besteht aus einem hochnichellegierten Stahl, z. B. dein unter dein Warenzeiche@i bekannten Invarstahl, der von den Nickelstählen den geringsten Wärmeausdehnungsbeiwert besitzt, so daß sich die Temperaturbelastungskurven der beiden Federn 5 und i überkreuzen und damit zusammen Belastuil"stverte ergeben, die bei sich ändernder Temperatur über ein größeres Intervall konstant oder nahezu konstant bleiben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Fliehkraftkontaktregler für Flektroinotoren zum Ausgleich der Drehzahlschwankungen infolge Temperaturänderungen, dadurch gekennzeichnet, daLl der schwenkbare Kontaktarm (_I) in der Ruhelage durch zwei parallel geschaltete Wendelfedern, von denen die eine Feder (5) aus gewöhnlichem Federstahl und die andere Feder (15) aus einem hochnickellegierten Stahl mit geringem Wärmeausdehnungsbeiwert besteht, gegen einen festen Anschlag (6) gehalten wird.
  2. 2. Regler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Wendelfedern (5 und 15) durch am Umfang gezahnte, auf den Befestigungschrauben (10, 17) sitzende Muttern'(1oQ, 170 über r ein Zwischenzahnrad (1g) .derart miteinander irn Eingriff stehen, daß durch Verdrehung einer der Zahnmuttern die Spannung der einen Feder geschwächt und die der anderen verstärkt wird.
  3. 3. Regler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenzahnrad (1g) verdrehbar auf einem lösbaren Schraubzapfen (2o) mit einer Kappe (21) sitzt, die beim Anziehen des Schraubzapfens zur Feststellung der Zahnmuttern (ioQ, 17Q) teilweise über diese Muttern faßt und sie festklemmt.
DEST58825D 1939-06-20 1939-06-20 Fliehkraftkontaktregler fuer Elektromotoren Expired DE714320C (de)

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DE (1) DE714320C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1166887B (de) * 1959-10-30 1964-04-02 Licentia Gmbh Elektrischer Fliehkraftschalter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1166887B (de) * 1959-10-30 1964-04-02 Licentia Gmbh Elektrischer Fliehkraftschalter

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