DE903744C - Feinmessgeraet - Google Patents

Feinmessgeraet

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DE903744C
DE903744C DE1948P0000895 DEP0000895D DE903744C DE 903744 C DE903744 C DE 903744C DE 1948P0000895 DE1948P0000895 DE 1948P0000895 DE P0000895 D DEP0000895 D DE P0000895D DE 903744 C DE903744 C DE 903744C
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DE
Germany
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wire
measuring device
measuring
precision measuring
mark
Prior art date
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Expired
Application number
DE1948P0000895
Other languages
English (en)
Other versions
DE807233C (de
Inventor
Dr Wolfgang Krug
Dr Rudolf Lehmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Askania Werke AG
Original Assignee
Askania Werke AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B11/00Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques
    • G01B11/08Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring diameters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

  • Gegenstand des Patents 896 4I6 ist ein Feinmeßgerät, insbesondere zur Bestimmung kleiner Bohrungsdurchmesser, mit einem an der Meßfläche mit einstellbarem Meßdruck anliegenden Fühlglied, welches an einem ein- oder doppelseitig eingespannten Draht sitzt, dessen elastische Verformung unmittelbar, d. h. ohne Zwischenschaltung von mechanischen Übertragungsgliedern angezeigt wird, wobei der Draht eine Meßmarke trägt, die durch ein Mikroskop beobachtbar ist.
  • Bei der Ausmessung kleiner Bohrungen verwendet man sehr dünne Drähte. Wegen des geringen Drahtdurchmessers ist das Anbringen eines besonderen Markenträgers am Draht mit Schwierigkeiten verbunden, insbesondere dann, wenn es sich um einen einseitig eingespannten Draht handelt.
  • Für den Fall der Verwendung eines einseitig eingespannten Drahtes wird daher vorgeschlagen, auf einen besonderen Markenträger ganz zu verzichten und die Marke unmittelbar auf der angeschliffenen freien Stirnfläche des Drahtes anzubringen. Auf eine besondere Markierung kann man sogar gegebenenfalls auch noch verzichten, wenn die Schleiffläche des Drahtes markante Punkte aufweist, die man dann als Meßmarke benutzen kann.
  • In den Abb. I bis 4 der Zeichnung ist in stark schematisierter Darstellung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben.
  • Es ist eine Meßvorrichtung nach dem Prinzip des Hauptpatents gezeigt, mit der Bohrungsmesser bis z. B. 0,05 mm herab mit großer Genauigkeit ausgemessen werden können. Die Meßvorrichtung besteht im wesentlichen aus einem üblichen Meßmikroskop 30 mit meßbar verschiebbarem Kreuztisch 3I, der eine Halterung 32 für den auszumessenden Prüfling 33 aufweist. Als Fühlglied dient eine Boraxperle 34, die am Ende eines einseitig eingespannten dünnen Drahtes 35 mit großem Elastizitätsmodul sitzt (vgl. Abb. 2) und etwas dicker als der Drahtdurchmesser ist, damit eine sichere Anlage an der Bohrungswand des Prüflings gewährleistet ist. Die Perle 34 ist durch Eintauchen des Drahtes in eine Boraxschmelze erzeugt worden.
  • Die Stirnseite 36 des Drahtes 35 ist angeschliffen und, wie aus Abb. 3 ersichtlich, mit einer Meßmarke 39 versehen. Der Draht 35 ist mittels einer geeigneten Halterung 37 am Objektivträger 38 des Meßmikroskops 30 befestigt, mit welchem die Marke 39 des Drahttasters beobachtet wird. Da das Einführen des Tasters in die Bohrung des Prüflings im Meßmikroskop selbst beobachtet und durch dessen Höhenverstellung herbeigeführt werden kann, ist eine besondere Höhenverstellung des Kreuztisches entbehrlich. Die Okularstrichplatte des Meßmikroskops weist im Abstand 2 a zwei Doppelstrichmarken 40 und 41 auf (vgl. Abb. 3 und 4). Bei der Messung wird der Prüfling mittels des Tischtriebes in einer Durchmesserrichtung nacheinander nach beiden Seiten so weit verschoben, daß der federnde Taster jedesmal um einen bestimmten im Mikroskop meßbaren Betrag ausgelenkt wird. Da diese Auslenkung 2 Cl durch die beiden Marken 40 und 41 im Mikroskopgesichtsfeld festgelegt ist, so ergibt sich zusammen mit dem Durchmesser b der Meßperle eine Apparatkonstante C = b2 a. Ist v die erforderliche Verschiebung des Prüflings, so ist der Bohrungsdurchmesser D = v + C. Die Abb. 3 zeigt das Gesichtsfeld 42 des Beobachtungsmikroskops, wenn der Taster sich in Ruhestellung befindet. Mit 43 ist der Bohrungsrand des Prüflings angedeutet. In Abb. 4 befindet sich der Taster in der einen Meßlage. Er ist so weit ausgelenkt, daß seine Meßmarke 39, wie ersichtlich, genau zwischen den letzten Doppelstrichen 41 zu liegen kommt. Ein analoges, nicht weiter dargestelltes Bild ergibt sich für die linke Meßlage des Tasters.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Feinmeßgerät nach Patent 8964I6 mit einem an einem einseitig eingespannten Draht sitzenden Fühlglied, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßmarke unmittelbar auf dem freien Querschnitt des Drahtes angebracht ist.
  2. 2. Feinmeßgerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß als Meßmarke markante Punkte der Querschnittschlifffiäche des Drahtes dienen.
  3. 3. Feinmeßgerät nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Fühlglied aus einer durch Eintauchen des Drahtes in eine geeignete Schmelze, z. B. Borax, erzeugten Perle besteht.
DE1948P0000895 1948-12-21 1948-12-21 Feinmessgeraet Expired DE903744C (de)

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