DE103015C - - Google Patents

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DE103015C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/22Feeler-pin gauges, e.g. dial gauges
    • G01B3/24Feeler-pin gauges, e.g. dial gauges with open yoke, i.e. calipers
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/08Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring diameters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Juli 1898 ab.
Bei diesem Mefsapparat wird sowohl der Mefsstift als auch die Arretirungsvorrichtiing durch Federdruck selbstthätig bewegt.
Auf der Zeichnung stellt Fig. 1 einen Mefsapparat in der Form der üblichen Mikrometerschrauben im Schnitt, Fig. 2 dessen oberen Theil in Ansicht dar.
Fig. 3 zeigt eine besondere Ausführungsform der Erfindung als Stichmafs für Cylinderbohrungen etc., und Fig. 4 und 5 zeigen eine Ausführungsform der Erfindung zum Messen angebohrter Gegenstände, wie z. B. Kesselwände etc.
Der Mefsapparat (Fig. 1 und 2) setzt sich zusammen aus dem Bügel α, der mit dieser fest verbundenen Führungshülse b, dem Mefsstift c, den Federn d und e, der Arretirungsbüchse f, der Feststellvorrichtung g und der bekannten Justirschraube h.
Im Innern der Führungshülse b ist die Arretirungsbüchse f derart angeordnet, dafs sie sich mit dem Mefsstift c frei verschieben läfst und mit ihrem Ansatz i unter den Bund k des Mefsstiftes greift, diesen sozusagen tragend. Der Mefsstift kann sich in der Führungshülse und in der Arretirungsbüchse frei um seine Achse drehen. Unter der Arretirungsbüchse f wirkt die schwächere Feder d derart, dafs die Arretirungsbüchse den Bewegungen des Mefsstiftes selbstthätig folgt, während die stärkere Feder e auf den Bund A: des Mefsstiftes drückt. Durch diese beiden Federn d und e werden einerseits die beiden Flächen des Ansatzes i und des Bundes k dicht zusammengedrückt, während andererseits durch die Differenz dieser beiden Federdrücke der Mefsstift c aeaen die Justirschraube bezw. gegen den zu messenden Gegenstand gedrückt wird.
Durch Anziehen der Feststellvorrichtung g kann die Arretirungshülsey in jeder beliebigen Lage derart festgestellt werden, dafs zwar ein weiteres Niedergehen des Mefsstiftes nicht möglich, aber seine Bewegung nach oben hin wie auch die Drehbarkeit unbehindert ist.
Es ist ohne Weiteres klar, dafs durch einfaches Ausziehen des Mefsstiftes der Apparat geöffnet und über den zu messenden Gegenstand geschoben werden kann. Die Druckdifferenz der beiden Federn drückt alsdann den Mefsstift sanft auf den zu messenden Gegenstand, und es kann das gefundene Mafs an der aus der Führungshülse hervortretenden Scala des Mefsstiftes abgelesen werden. Durch einfaches Anziehen der Klemmschraube kann man den Apparat auf das gefundene Mafs feststellen, ohne hierbei einen Druck auf die Feder auszuüben.
Nach dem Entfernen des Apparates von dem zu messenden Gegenstand legt sich der Bund des Mefsstiftes k wieder gegen den so festgesetzten Anschlag i der Arretirungsbüchse, und die Entfernung zwischen Mefsspitze und Justirschraube ist das gefundene Mafs, so dafs es zur Sicherheit nochmals und deutlich abgelesen werden kann. Die selbsttätige Bewegung des Mefsstiftes ermöglicht aufserdem durch einfaches Hin- und Herbewegen des Apparates auf den zu messenden Gegenstand eine fort-
laufende Angabe der jeweiligen Wandstärke auch bei gröfseren Unebenheiten und somit ein leichtes Auffinden der schwächsten bezw. stärksten Stelle der Bleche etc.
Der geringe Druckunterschied der Federn d und e, mit welcher der Mefsstift gegen die Justirschraube gedrückt wird, vermeidet sicher ein unbeabsichtigtes Auseinanderspannen des Bügels α, so dafs stets eine genaue Mafsbestimmung erfolgt.
Der Apparat gewährt gegenüber den bisherigen , zu gleichen Zwecken verwendeten Mikrometerschraubenlehren grofse Zeitersparnifs und erspart das zeitraubende Aus- und Einschrauben der Mefsschraube.
Die Wirkungsweise und Arretirbarkeit der in Fig. 3 angegebenen besonderen Ausführungsform als Cylinderstichmafs etc. ist im Wesentlichen dieselbe, wie oben beschrieben. Hier bildet die Führungshülse in ihrer Verlängerung eine zweite Tasterspitze. Der Mefsstift wird auch hier durch die Druckunterschiede der beiden Federn herausgedrückt, während die Feder d unter der Arretirungsbüchse wirkt, welche durch die Feststellschraube g wie in der vorhin beschriebenen Weise, ohne einen Druck auf diese Feder auszuüben, arretirt wird. Der Nonius befindet sich hierbei auf der Führungshülse , während die Scala auf der Arretirungsbüchse angebracht ist.
Die Wirkungsweise und Arretirbarkeit der in Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsform als Mefsapparat zum Messen angebohrter Wände, z. B. Kesselplatten etc., ist auch hier im Wesentlichen dieselbe, wie bei den vorbeschriebenen Apparaten.
Der an seinem unteren geraden Ende hakenförmig ausgebildete Bügel läfst sich durch kleine Löcher von etwa 6 mm Durchmesser (5/1(i" Gewinde) durch jede Blechstärke hindurchführen und hakt sich hinter den zu messenden Gegenstand, während der ebenfalls gerade Mefsstift sich mit seiner Spitze auf die Aufsenkante des zu messenden Gegenstandes legt. Auch hierbei wird der Mefsstift durch die Druckdifferenz der beiden Federn d und e gegen den zu messenden Gegenstand gedrückt, während die Feder d unter der Arretirungsbüchse wirkt. Die Scala und der Nonius befindet sich hierbei auf der Arretirungsbüchse bezw. der Führungshülse.
Zur Justirung des Apparates bei etwaiger Abnutzung der Mefsspitzen ist die Büchse χ mit Gewinde auf dem Mefsstift befestigt und dadurch läfst sich die Bundfläche k verschieben bezw. justiren. Die am Ende des Mefsstiftes aufgeschraubte Mutter / dient gleichzeitig als Knopf und als Gegenmutter zum Feststellen nach erfolgter Justirung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Mefsvorrichtung mit federnd verschiebbarem Mefsstift (Taststift) für Dicken- und Lochmessungen, dadurch gekennzeichnet, dafs zur Feststellung des Standes dieses Mefsstiftes nach geschehener Messung eine festklemmbare, verschiebliche Hülse (f) angeordnet ist, die den Bewegungen des Mefsstiftes folgt, indem sie durch eine Hülfsfeder (d) mit einem Ansatz (i) an einen Bund (k) des Mefsstiftes angeprefst wird und diese Bewegung nach der Messung einseitig begrenzt, wenn die Hülse zu diesem Zweck festgeklemmt wird.
    Hierzu t Blatt Zeichnungen.
DENDAT103015D Active DE103015C (de)

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DE (1) DE103015C (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2817149A (en) * 1954-11-22 1957-12-24 Broatch John Micrometer
DE1026972B (de) * 1956-09-27 1958-03-27 Neher Maschf A Innenmessgeraet zum mechanischen Messen von Bohrungen mittels Bohrstangen fuer Waagerecht-Bohrwerke
US2933815A (en) * 1957-03-06 1960-04-26 Standard Gage Co Inc Adjustable setting master for dial bore gages
US2952916A (en) * 1957-09-21 1960-09-20 Germann Werner Calliper squares
US4232446A (en) * 1979-03-30 1980-11-11 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Air Force Gage for measuring decrease in dimension of test specimen in tensile test
FR2883961A1 (fr) * 2005-04-01 2006-10-06 Louis Lensch Outil pour mesurer l'epaisseur d'un disque de frein

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