DE715744C - Fadenzugmesseinrichtung fuer Spinn-, Zwirn- und aehnliche Maschinen mit bewegtem Fadenfuehrer - Google Patents
Fadenzugmesseinrichtung fuer Spinn-, Zwirn- und aehnliche Maschinen mit bewegtem FadenfuehrerInfo
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- DE715744C DE715744C DES144106D DES0144106D DE715744C DE 715744 C DE715744 C DE 715744C DE S144106 D DES144106 D DE S144106D DE S0144106 D DES0144106 D DE S0144106D DE 715744 C DE715744 C DE 715744C
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
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- D01H13/26—Arrangements facilitating the inspection or testing of yarns or the like in connection with spinning or twisting
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Description
- Fadenzugmeßeinrichtung für Spinn-, Zwirn- und ähnliche Maschinen mit bewegtem Fadenführer Bei Spinn-,-Zwirn- und ähnlichen -Maschinen mit feststehendem Fadenführer (Fadenauge) läßt sich der Fadenzug, der zwischen dem Lieferwerk und dem Fadenführer auftritt, in bekannter Weise dadurch messen, daß man in der Mitte der Fadenstrecke zwischen Lieferwerk und Fadenführer senkrecht zur geometrischen Verbindungslinie von Lieferwerk und Fadenführer eine mit einer Tastrolle ausgestattete Druckfühlermeßvorrichtung angreifen läßt, welche den Fadenzug durch den auf die Tastrolle bei einem bestimmten Fadenwinkel ausgeübten Druck mißt. Unter Fadenwinkel, ist dabei- der zwischen der Senkrechtem zur geometrischen Verbindungslinie von Lieferwerk .und Fadenführer und. dem von der Tastrolle aus dieser Geraden abgelenkten Faden zu. verstehen. =Nur wenn die Tastrolle in Richtung der Mittelsenkrechten der Fadenstrecke angreift, -sind die Fadenwinkel rechts und links der Tastrolle jeweils unter sich gleich. Vergleichende Fadenzugmessungen sind mit solchen Anordnungen nur möglich, wenn die Fadenwinkel bei jeder Messung dieselben sind. Als sehr empfindliche Druckfüblermeßvorrichtungen sind beispielswemseauf dem Bolometerprinzip beruhende Meßköpfe bekanntgeworden. Man kann jedoch auch andere, beispielsweise auf der Veränderung von Kapazitätswerten durch Druckunterschiede beruhende Vorrichtungen verwenden. Derartige Meßkopfanordnungen werden als bekannt vorausgesetzt.
- Aufgabe der Erfindung ist es, eine Fadenzugmeßeinrichtung für Spinn-, Zwirn- und ähnliche Maschinen zu schaffen, bei welchen der Fadenführer nicht feststehend, sondern beweglich angeordnet ist. Die Fadenstrecke zwischen Lieferwerk und Fadenführer ist bei solchen Maschinen nicht mehr von konstanter Länge und auch. im Raum nicht mehr feststehend, so daß eine im Raum fesetehende Druckfühlermeßvorrichtung mit einer den Fadenzug abtastenden Rolle nicht mehr brauchbar ist. Aufgabe der Erfindung ist die Fadenzugmeßeinrichtung derart auszubilden, daß bei jeder Stellung des beweglichen Fadenführers eine dem Fadenzug verhältnisgleiche Druckkomponente in Richtung der Mittelnormalen auf die jeweilige ge ometrische Verbindungslinie von Lieferwerk und Fadenführer auf die Tastrolle und damit auf die Druckfühlermeßvorrichtung einwirkt. Dies,, Druckkomponente kann nur dann dem Fadenzug verhältnisgleich sein, wenn i. die Tastrolle stets in der Mitte zwischen dem Ablaufpunkt des Fadens am Lieferwerk und dein Fadenführer angreift und wenn 2. die Fademvinkel zwischen dieser Mittelnormalen und dem abgetasteten Faden während d.-2r Messung unter sich gleich und unverändert aufrechterhalten bleiben, gleichgültig, wo sich der bewegliche Fadenführer befindet. Durch die Erfindung wird diese Aufgabe erstmals gelöst, und zwar durch eine besondere, d°_n Meßkopf der Druckfühlermeßvorrichtung mit seiner Tastrolle tragende, die Bewegungen des Fadenführers mitmachende mechanische Vorrichtung, welche die zur Fadenmessung jeweils erforderliche Raumlage des Meßkopfes und seiner Tastrolle zwangsläufig einstellt.
- Eine erfindung-gemäße Fadenzugmeßeinrichtung für Spinn-, Zwirn- und ähnliche Maschinen mit bewegtem Fadenführer ist inith:n dadurch gekennzeichnet, daß eire mechanische, den Meßkopf einer Druckfühlermeßvorrichtung tragende Vorrichtung die Tastrolle dieses Meßkopfes immer in der Mitte des periodisch veränderlichen Abstandes zwischen dem Ablaufpunkt des Fadens am Lieferwerk und dem beweglichen Fadenführer derart zwangsläufig führt, daß die beiden Faden-,U<inkel an der Tastrolle stets unter sich gleich und unabhängig von den Bewegungen des Fadenführers konstant aufrechterhalten bleiben.
- In _ der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel - der Erfindung dargestellt. Die beiden Lieferwerkwalzen sind mit i und 2 bezeichnet, der Faden auf der Strecke zwischen dem 'Ablaufpunkt 4. am Lieferwerk und der -oberen Stellung 5 des Fadenführers mit 3. :%,rn Ablaufpunkt 4. des Fadens vom Lieferwerk ist die noch zu beschreibende erfindungsgemäße mechanische Vorrichtung angelenkt; 5', ist die äußerste Stellung des Fadenführers. Der Abstand zwischen oberster und unterster Fädenführerstellung ist durch die Strecke 6 gegeben. Der -unterhalb 'des Fadenführers sich bildende Fadenballon ist mit 7 bezeichnet für die öberü --Lind mit 7' für die untere Fadenführerstellung. Der Meßkopf 8 der Druckfühlermeßvorrichtung besitzt eine Tastrolle y und ist an :einer körperlichen Mittelnormalen io einer mechanischen Tragvorrichtung becstigt. Diese Mittelnormale bildet mit dem Faden 3 bzw. ;' in der oberen und der unterer Fadenführerlage die unter sich gleichere Fadenwinkel u.
- Die mechanische Vorrichtung zur zwangsläufigen räumlichen Einstellung der Tastrolle ist einerseits arn Ablaufpunkt .1 des Lieferwerkes und andererseits am bewegten Fadenführer 5 angelenkt und besteht aus einem System gelenkig verbundener gleichschenkeliger Dreiecke 12, 13 bzw. 1q., 15 verschiedener Seitenlängen, deren gemeinsame Grundlinie jeweils durch den Abstand des beweglichen Fadenführers 5 vorn Ablaufpunkt q. im Lieferwerk bestimmt ist und deren Dreieckspetzen i i, 16 in Gleitführungen. 17, 18 einer körperlichen Mittelnormalen io geführt sind. welche ein mit ihr fest verbundenes und an den Enden mit Gleitführungen 2o, 2o versehenes Querstück i9 trägt, in dessen Gleitführungen feste Punkte 21, 21 auf den Schenkeln des einen Dreiecks 12, i3 angreifen, welche die zwangsläufige Lagenänderung der am Ende :der körperlichen Mittelnormalen io angeordneten Abtastrollen 9 des Meßkopfes 8 der Druckfühlermeßvorrichtung bewirken.
- Mittels dieser erfindungsgemäßen Vorrichtung wird erreicht, daß jeweils nur die in Richtung der Mittelnormalen i o fallende Komponente des Fadenzuges durch die Tastrolle 9 auf die eigentliche Meßvorrichtung 8 übertragen wird. Die Art der Anlenkung der mnechanischen Vorrichtung a:ni Lieferwerk und am Fadenführer ist nicht Gegenstand der Erfindung; sie hängt ab. von den örtlichen Betriebsbedingungen und davon, ob es sich um einmalige Messungen oder dauernd :eingebaute Meßvorrichtturgen, z. B. zur selbsttätigen Geschwindigkeitsregelung, abhängig vom gemessenen Fadenzug o. dgl. handelt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i: Fadenzugmeßeinrichtung für Spinn.-. Zwirn- und ähnliche Maschinen mit bewegtem Fadenführer und einer den Fadenzug zwischen Liefei-tverk und Fadenführer messenden Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß eine mechanische, den Meßkopf (8) einer Druckfühlermeßvorrichtung tragende Vorrichtung (ro bis 21) die Tastrolle (9) dieses Meßkopfes immer -inderMittedes periodisch veränderlichen Abstandes (q., 5 bzw. q., 5') zwischen Lieferwerk-(1, 2) und Fadenführer (5 bzcv. 5') -derart zwangsläufig führt, daß die Fadenwinkel (a) an der Tastrolle (9 bzv. 9') stets unter sich gleich und abhängig von den Bewegungen des Fadenführers (5 bzw. 5') konstant aufrechterhalten bleiben. 2.- Fadenzugmeßeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische Vorrichtung zur zwangsläufigen räumlichen Einstellung der Tastrolle (9 bzw. g') einerseits am Ablaufpunkt (¢) des Lieferwerkes (i, 2) und andererseits am bewegten Fadenführer (5 bzw. 5') angelenkt ist und aus einem System, gelenkig verbundener, gleichschenkeliger Dreiecke (121 13 und 1q., 15) verschiedener Seitenlänge besteht, deren gemeinsame Grundlinie jeweils durch den Abstand des beweglichen Fadenführers vom Ablaufpunkt des Fadens am Lieferwerk bestimmt ist und deren Dreieck-spitzen (i i, 16) in Gleitführungen (17, 18) ,einer körperlichen Mitbelnqrmalen (i o) geführt sind, welche ein mit ihr fest verbundenes und an den Enden mit Gleitführungen (2o, 2o) versehenes Querstück (ig) trägt, in dessen Gleitführungen feste Punkte (21, 21) auf den Schenkeln des einen Dreiecks (i 2, 13) angreifen, welche die zwangsläufigen Lagenänderungen der am Ende der körperlichen Mittelnormalen (i o) angeordneten Abtastrolk (g) des Meßkopfes (8) der Druckfühlermeßvorrichtung bewirken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES144106D DE715744C (de) | 1939-12-15 | 1939-12-15 | Fadenzugmesseinrichtung fuer Spinn-, Zwirn- und aehnliche Maschinen mit bewegtem Fadenfuehrer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES144106D DE715744C (de) | 1939-12-15 | 1939-12-15 | Fadenzugmesseinrichtung fuer Spinn-, Zwirn- und aehnliche Maschinen mit bewegtem Fadenfuehrer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE715744C true DE715744C (de) | 1942-01-06 |
Family
ID=7542054
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES144106D Expired DE715744C (de) | 1939-12-15 | 1939-12-15 | Fadenzugmesseinrichtung fuer Spinn-, Zwirn- und aehnliche Maschinen mit bewegtem Fadenfuehrer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE715744C (de) |
-
1939
- 1939-12-15 DE DES144106D patent/DE715744C/de not_active Expired
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