DE903485C - Verfahren zur maschinellen Herstellung einer konzentrischen Einphasenstaenderwicklung elektrischer Maschinen beliebiger Polzahl - Google Patents

Verfahren zur maschinellen Herstellung einer konzentrischen Einphasenstaenderwicklung elektrischer Maschinen beliebiger Polzahl

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Publication number
DE903485C
DE903485C DES14982D DES0014982D DE903485C DE 903485 C DE903485 C DE 903485C DE S14982 D DES14982 D DE S14982D DE S0014982 D DES0014982 D DE S0014982D DE 903485 C DE903485 C DE 903485C
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DE
Germany
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winding
pole
poles
coils
phase
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Expired
Application number
DES14982D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Orthey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE903485C publication Critical patent/DE903485C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K15/00Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
    • H02K15/08Forming windings by laying conductors into or around core parts
    • H02K15/085Forming windings by laying conductors into or around core parts by laying conductors into slotted stators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

  • Verfahren zur maschinellen Herstellung einer konzentrischen Einphasenständerwicklung elektrischer Maschinen beliebiger Polzahl Es ist bereits bekannt, die Wicklung elektrischer Maschinen maschinell herzustellen, wobei die Wicklung als fortlaufender Leiber in die Nuten des Ständers eingelegt wird. Dieses bekannte Verfahren hat jedoch den Nachbeil, daß bei den abgelegnen Spulen keine Wickelköpfe ausgebildet und diese nicht abgeknöpft werden.
  • Gemäß der Erfindung wird bei der maschinellen Herstellung einer konzentrischen Einphasenständerwicklung für elektrische Maschinen beliebiger Polzahl, die je Phase als fortlaufender Leiter über alle Pole erzeugt wird, die Wicklung derart eingelegt, daß ein Nachkröpfen bzw. Nachpressen der Wickelköpfe entbehrlich wird, so daß in einem zweiten Arbeitsgang zusätzlich die Hilfsphasenwicklung ebenfalls maschinell eingelegt werden kann. Für die Durchführung dieses Verfahrens kann mit Vorteil eine Wickelmaschine benutzt werden, wie sie beispielsweise in Fig. I der Zeichnung dargestellt ist. In Fig. 2 ist die zu erzeugende Wicklung angedeutet, und zwar handelt es sich, wie die Zeichnung erkennen läßt, um eine Wicklung mit umgleichen Spulen, die für einen vierpoligen Motor angenommen ist.
  • Der zu bewickelnde Ständer einer elektrischen Maschine ist mit I bezeichnet, 2 ist der Dreharm, der über ein Zahnradgetriebe 3 und über die Achse 4 angetrieben wird. Der dem Dreharm zugeordnete Drehkopf I2 ist in dem Maschinengestell 5 gelagert. 6 ist der zu verarbeitende Draht, der über einte aufs einem Arm 23 sowie eine Leitrolle 22 bestehende Spannvorrichtung 7 und eine die Vorspannung des Drahtes gleichhaltende Zuführungsvorrichtung 8 dem Drehkopf I2 zugeführt wird. Diese Zuführungsvorrichtung besteht aus einer Leitrolle mit einem Bremsband I9, dessen Spannung durch einen Stößel geregelt wird, der von der Rastenscheibe 2o gesteuert wird. Der Ständer der Maschine I ist auf der als Schlitten ausgebildeten verschiebbaren Platte 9 angeordnet, die durch den Kurbeltrieb Io auf der Grundplatte I3 axial hin und her bewegt wird. Beim Umlauf des Dreharmes 2 würden, ein ruhender Ständer vorausgesetzt, innerhalb der Ständerbohrung runde Drahtschlingen erzeugt werden. Da aber auf die zu bewickelnde Stelle des Ständerumfanges eine Einwindeform II aufgesetzt ist, um die der Draht herumgeführt wird, und dadurch, daß der Ständer selbst eine hin und her gehende Bewegung ausführt, entstehen Rechteckspulen mit entsprechend abgerundeten Wickelköpfen, für deren Abmessungen die Form der Stirnflächen der Einwindeform bestimmend ist. Die Einwindeform II wird in dem Maschinengehäuse durch wechselweise wirksame Führungsstößel 24 gehalten, die in eine Nut 25 der Einwindeform eingreifen. Der in der Zeichnung links dargestellte Führungsstößel 24 ist unwirksam, wenn der Dreharm 2 den Draht um das auf dieser Seite gelegene Ende der Einwindeform II schlingt. Während dieser Zeit ist der in der Zeichnung rechtsgelegene, nicht dargestellte Führungsstößel im Eingriff. Umgekehrt greift der Stößel 24 in die Einwindeform II ein, wenn der Dreharm die am entgegengesetzten Ende liegende Stirn der Einwindeform umfährt. Beim Umfahren des Einwindekopfes wird der zu verarbeitende Draht zunächst auf einen kleinen Wulst der Einwindeform abgelegt, und bei dem nachfolgenden Eintreten dies abgeschrägten Führungsstößels springt der Draht in den Grunde der Ständernut ab, wobei die entsprechend konisch ausgebildeten Frontflächen der Einwindeform das Abgleiten in die Ständernut erleichtern. Bei der vorbezeichneten Maschine wird also nach jeder alten Windung der Draht in den Nutengrund abgelegt, die fertige Spule liegt demnach sofort in ihrer vorgeschriebenen Lage. Bemerkenswert ist des weiteren, daß der Drehkopf der Maschine auf Rechts- und Linkslauf umsteuerbar ist und der Ständer von Hand oder selbsttätig um eine Nut-oder Polteilung weitergedreht werden kann.
  • Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren kann die Wicklung fortlaufend für alle Polte eines jeden Phasenstranges ohne Zwischenverbindungen eingelegt werden. Die Fertigungszeit wird verkürzt durch eine erhöhte Wickelgeschwindigkeit, die zulässig ist infolge der spannungsfreien und stetigen Drahhzuführung, weshalb jauch Drähte geringerer mechanischer Festigkeit verarbeitet werden können. Eine weitere Zeitersparnis wird dadurch erzielt, daß zum Einlegen voneinander abweichender Spulen lediglich ein Wechsel der Einwindeformen nötig ist. Ein Nachpressen der Wickelköpfe kann entfallen, weil der einzuwendende Draht nach jeder halben Windung direkt im Nutengrund abgelegt und entsprechend gekröpft wird. Der Füllfaktor beträgt mehr als 55%. Infolge der einwandfreien Drahtführung können auch zwei parallele Drähte gleichzeitig eingelegt werden.
  • Zu Beginn des Verfahrens werden in die Nuten des Ständers gegen axiaie Verschiebung gesicherte Nutenkästen eingelegt. Als dann wird der Ständer ausgerichtet und zwischen den Backen der hin und her gehenden Spannvorrichtung 9 angeordnet. Der Windungsanfang der einzubringenden Wicklung wird an einem Punkt des Ständers oder es Spannschlittens befestigt. Nunmehr wird auf die zu bewickelnde Stehle des Ständerumfanges eine Einwindeform bestimmter Abmessungen aufgelegt, z. B. die kleinste Form, mit der die Spule geringsten Durchmessers, also die erste Spule eines Pols, hergestellt wird. Die Maschine wird in Bewegung gesetzt und damit um die Einwindeform der Draht geführt, der nach jeder halben Windung von der Einwindeform durch die Führungsstößel abgestreift wird und sofort in den Nutengrund abgleitet. Das Nachziehen des Drahtes erfolgt selbsttätig durch die hin und her gehende Bewegung des Ständers und wird über dies durch die Drahtregelung einwandfrei gesteuert, so daß keine ruckweise Beanspruchung auf den Draht ausgeübt wird. Nach Fertigstellung der ersten Spule, deren Windungszahl beliebig gewählt und durch ein Zählwerk überwacht werden kann, wind die kleinste Einwindeform entfernt und die nächstgrößere eingeführt. Bei der im Ausführungsbeispiel dargestellten Wicklung, bei der drei Spulen pro Pol und Phase vorgesehen sind. wird sich vorbezeiehneter Vorgang nochmals wiederholen, um die Wicklung eines Pols zu vollenden. Nach dem Wickeln der zweiten Spule, was in gleicher Weise vor sich geht wie das der ersten, wird daher die dritte und größte Einwindeform eingeführt und die letzte Spule des ersten Pols hergestellt.
  • Erwähnt sei, daß es keine Bedingung ist, daß das Wickeln der Spulen pro Pol stets mit der kleinsten Einwindeform begonnen und mit der größten beendet wird. Die Reihenfolge, in der die Einwindeformen angewendet werden, kann an sich beliebig, jedoch stets so gewählt werden, daß konzentrisch liegende Spulen entstehen.
  • Nach Einlegen der größten Spule wird der Ständer von Hand oder selbsttätig in eine neue Pollage gedreht. Alsdann ist z. B. die zuerst benutzte kleinste Einwindeform erneut einzusetzen, jedoch muß, da es sich um die Herstellung eines anderen Pols handelt, der Drehsinn der Maschine bzw. des Drehkopfes geändert werden, was gleichfalls selbsttätig erfolgen könnte. In der eingangs geschilderten Weise wird mit Hilfe der drei Einwindeformen die Wicklung des zweiten Pols hergestellt, dessen Windungssinn naturgemäß dem ersten entgegengesetzt ist, wobei nochmals besonders.darauf hingewiesen werden soll"daß beim Übergang vom ersten zum zweiten: Pol eine Unterbrechung dies einzuwendenden Drahtes, beispielsweise ein AuftTennen, nicht nötig ist.
  • Die vorbezeichneten Arbeitsgänge wiederholen sich, auf das Ausführungsbeispiel bezogen, noch zweimal, da es sich um die Fertigung eines vierpoligen Motors handelt. Nach Herstellung der Wicklung für den letzten Pol wird die Maschine stillgesetzt und der Draht abgeschnitten. Im Ständer liegt nunmehr zusammenhängend die Hauptphasenwicklung eines vierpoligen Motors, wobei als Wicklung pro Pol und Phase je drei Spuken konzentrisch aufgebracht sind. Schaltverbindungen zwischen den einzelnen Spulen erübrigen sich, da die Wicklung, wie erwähnt, zusammenhängend hergestellt wurde und aus dem Ständer lediglich Anfang und Ende der gesamten Wicklung heraustreten. Da die Lage der fertigen Spulen eindeutig bestimmt ist, kann auf ein Nachpressen der Wickelköpfe verzichtet werden. Vor dem Aufbringen der Hilfsphase wird die Hauptphase abisoliert.
  • Im übrigen ist es kein Erfordernis, daß die vorbeschriebene Reihenfolge für das Wickeln der einzelnen Pole unbedingt aufrechterhalten wird. Es wäre durchaus möglich, zunächst alle Pole gleichen Wickelsinnes fortlaufend zu erzeugen und als dann zusammenhängend die Pole entgegengesetzten Wickelsinnes aufzubringen. Durch diese Maschine könnte die Zahl der Umsteuerungen des Drehkopfes der Wickelmaschine herabgesetzt werden.
  • Das Einbringen der in Fig. 2 gestrischelt dargestellten Hilfsphasenwicklung erfolgt mit den gleichen Mitteln wie das Einwickeln der Hauptphase. Hierbei könnten die gleichen Einwindeformen Anwendung finden, und die Reihe der Arbeitogänige ist übereinstimmend mit dienen, die zum Einbringen der Hauptphasenwicklung benötigt werden. Unterschiede in der Windungszahl der einzelnen Spulen zwischen Haupt- und Hilfsphase können an dem Zählwerk eingestellt werden, so daß die Hilfsphase mit dem gleichen Vorteil wie die Hauptphasenwicklung in den Ständer eingelegt werden kann. Auch die Hilfsphasenwicklung wird fortlaufend ohne Zwischenpolverbindungen aufgebracht. Nach Abschluß des Wickelvorganges wird die Wicklung entsprechend abisoliert und verkeilt. Es müssen alsdann lediglich die Kabelanschlüsse verlötet oder verschweißt und die Wickelköpfe bandagiert bzw. durch Keile festgelegt werden. Nach dem neuen Verfahren kann Leitermaterial aller Art verarbeitet werden, z. B. Kupfer, Aluminium oder Widerstandsmaterial. Durch die spannungsfreie Zuführung des Drahtes werden an dessen Isolation keine erhöhten Anforderungen gestellt, und es können daher Leiter mit der verschiedensten Isolierung benutzt werden, beispielsweise Drähte, bei denen als Isolation Lack, Seide, ein- oder zweimal Baumwolle, Papierbaumwolle, eine natürliche Oxydschicht, ein Glasgespinst, Glimmer, Asbestpräparate od. dgl. mehr, vorgesehen sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum maschinellen Herstellen einer konzentrischen Einphasenständerwicklung für elektrische Maschinen beliebiger Polzahl, die je Phase als fortlaufender Leiter über alle Pole erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklung derart eingelegt wird, daß ein Nachkröpfen bzw. Nachpressen der Wickelköpfe entbehrlich wird, so daß in einem zweiten Arbeitsgang zusätzlich die Hilfsphasenwicklung ebenfalls maschinell eingelegt werden kann.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der Spulen eines Pols so viel voneinander abweichende Einwindeformen benutzt werden, wie Spulen pro Pol herzustellen sind, wobei die Reihenfolge der anzuwendenden Einwindeformen beliebig, jedoch stets so gewählt wird, daß die mit ihnen erzeugten Spulen konzentrisch zueinander liegen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung der Wicklung magnetisch entgegengesetzt wirkender Pole der Umlaufsinn des Drehkopfes der Wickelmaschine jeweils umgekehrt und der Ständer um eine Polteilung weitergedreht wird, im übrigen aber die gleichen Einwindeformen in gleicher Reihenfolge angewendet werden. q. Verfahren nach Anspruch i, @dia@durch gekennzelichnet", daß zum Einlegen der Hilfspha.senwickl;ung die gleichen Einwindeformen in gleicher Weise verwendet wemden wie für die Herstell.unig Bier Hauptwicklung.
DES14982D 1938-07-03 1938-07-03 Verfahren zur maschinellen Herstellung einer konzentrischen Einphasenstaenderwicklung elektrischer Maschinen beliebiger Polzahl Expired DE903485C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4807821A (en) * 1987-05-18 1989-02-28 Kim In S Method for winding coils of single-phase induction electromotor

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US4807821A (en) * 1987-05-18 1989-02-28 Kim In S Method for winding coils of single-phase induction electromotor

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