DE904564C - Verfahren zur maschinellen Herstellung einer konzentrischen Staenderwicklung fuer elektrische Maschinen beliebiger Polzahl - Google Patents

Verfahren zur maschinellen Herstellung einer konzentrischen Staenderwicklung fuer elektrische Maschinen beliebiger Polzahl

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DE904564C
DE904564C DES14487D DES0014487D DE904564C DE 904564 C DE904564 C DE 904564C DE S14487 D DES14487 D DE S14487D DE S0014487 D DES0014487 D DE S0014487D DE 904564 C DE904564 C DE 904564C
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DE
Germany
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winding
phase
coils
poles
production
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Expired
Application number
DES14487D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Eberhard Michelsen
Ernst Orthey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE904564C publication Critical patent/DE904564C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K15/00Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
    • H02K15/08Forming windings by laying conductors into or around core parts
    • H02K15/085Forming windings by laying conductors into or around core parts by laying conductors into slotted stators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

  • Verfahren zur maschinellen 'Herstellung einer konzentrischen Ständerwicklung für elektrische Maschinen beliebiger Polzahl Es ist bereits bekannt, die Wicklung elektrischer Maschinen maschinell herzustellen, wobei die Wicklung als fortlaufender Leiter in die Nuten des Ständers eingelegt wird. Dieses bekannte Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß nach dem Einlegen der Wicklung diese in Phasen unterteilt werden muß.
  • Bei der Herstellung konzentrischer Ständerwicklungen für elektrische Maschinen, die als fortlaufender Leiter über alle Pole erzeugt werden, werden gemäß der Erfindung die Dreiphasenstränge einer jeweils zwei Spulen in einer Nut enthaltenen Drehstromwicklung in drei Ebenen übereinander angeordnet, so daß die Wickelköpfe in drei getrennten Schichten übereinander zu liegen kommen. Das hat den Vorteil, daß jeweils ein Phasenstrang als fortlaufender Leiter angebracht werden kann. Außerdem wird die Isolierung der fertigen Wicklung erleichtert, weil jeweils die Phasenstränge durchgehend gegeneinander abisoliert werden können.
  • Für das Verfahren gemäß der Erfindung kann vorteilhaft eine Maschine verwendet werden, wie sie in Fig. I der Zeichnung dargestellt ist. In Fig. 2 ist schematisch die zu erzeugende Wicklung angedeutet, und zwar unter Voraussetzung eines vierpoligen Motors.
  • Der zu bewickelnde Ständer einer elektrischen Maschine ist mit I bezeichnet, 2 ist ein Dreharm, ,der über ein Zahnradgetriebe 3 und Über die Achse q. angetrieben wird. Der dem Dreharm zugeordnete Drehkopf 12 ist in dem Maschinengestell 5 gelagert. 6 ist der zu verarbeitende Draht, der über eine aus einem Arm 23 sowie eine Leitrolle 22 bestehende Spannvorrichtung 7 und eine die Vorspannung des Drahtes gleichhaltende Zuführungsvorrichtung 8 dem Drehkopf I2 zugeführt wird. Diese Zuführungsvorrichtung besteht aus einer Leitrolle mit einem Bremsband I9, dessen Spannung durch einen Stößel geregelt wird, der von der Rasterscheibe 2o gesteuert wird. Der Ständer der Maschine I ist auf der als Schlitten ausgebildeten verschiebbaren Platte 9 angeordnet, die durch den Kurbeltrieb IO auf der Grundplatte I3 axial hin und her bewegt wird. Beim Umlauf des Dreharmes 2 würden, ein ruhender Ständer vorausgesetzt, innerhalb der Ständerbohrung runde Drahtschlingen erzeugt werden. Da aber auf die zu bewickelnde Stelle des Ständerumfanges eine Einwindeform II aufgesetzt ist, um de der Draht herumgeführt wird, und dadurch, daß der Ständer selbst eine hin und her gehende Bewegung ausführt, entstehen Rechteckspulen mit entsprechend abgerundeten Wickelköpfen, für deren Abmessungen die Form der Stirnflächen der Einwindeform bestimmend ist. Die Einwindeform II wird in dem Maschinengehäuse durch wechselweise wirksame Führungsstößel 24 gehalten, die in eine Nut 25 der Einwindeform eingreifen. Der in der Zeichnung links dargestellte Führungsstößel 24 ist unwirksam, wenn der Dreharm 2 den Draht um das auf dieser Seite gelegene Ende der Einwindeform II schlingt. Während dieser Zeit ist der in, der Zeichnung rechts gelegene nicht dargestellte Führungsstößel im Eingriff. Umgekehrt greift,der Stößel 24 in die Einwindeform II ein, wenn der Dreharm die am entgegengesetzten Ende liegende Stirn der Einwindeform umfährt. Beim Umfahren des Einwindekopfes wird der zu verarbeitende Draht zunächst auf einen kleinen Wulst der Einwindeform abgelegt, und bei dem nachfolgenden Eintreten des abgeschrägten Führungsstößels springt der Draht in den Grund der Ständernut ab, wobei die entsprechend konisch ausgebildeten Frontflächen der Einwindeform,das Abgleiten in die Ständernut erleichtern. Bei der vorbezeichneten Maschine wird also nach jeder halben Windung der Draht in den Nutengrund abgelegt, die fertige Spule liegt demnach sofort in ihrer vorgeschriebenen Lage. Bemerkenswert ist des weiteren, daß der Drehkopf der Maschine auf Rechts- und Linkslauf umsteuerbar ist und der Ständer von. Hand oder selbsttätig um eine Nut- oder Polteilung weitergedreht werden kann. Dadurch wird die fortlaufende Herstellung der Wicklung ermöglicht. Die Fertigungszeit wird verkürzt durch eine erhöhte Wickelgeschwindigkeit, die zulässig ist infolge der spannungsfreien und stetigen Drahtführung, weshalb auch Drähte geringerer mechanischer Festigkeit verarbeitet werden können. Eine weitere Zeitersparnis wird dadurch erzielt, daß zum Einlegen voneinander abweichender Spulen lediglich ein Wechsel der Einwindeformen nötig ist. Ein Nachpressen der Wickelköpfe kann entfallen, weil ider einzuwindende Draht nach jeder halben Windung direkt im Nutengrund abgelegt und dementsprechend gekröpit wird. Der Füllfaktor beträgt mehr als 55 %. Infolge der einwandfreien Drahtführung können auch zwei parallele Drähte gleichzeitig eingelegt werden.
  • Zu Beginn des Verfahrens werden in die Nuten des Ständers gegen axiale Verschiebung gesicherte Nutenkästen eingelegt. Alsdann wird der Ständer ausgerichtet und zwischen den Backen der hin und her gehenden Spannvorrichtung 9 angeordnet. Der Windungsanfang der einzubringenden Wicklung wird an einem Punkt des Ständers oder des Spannschlittens befestigt. Nunmehr wird auf die zu bewickelnde Stelle des Ständerumfanges eine Einwindeform bestimmter Abmessung aufgelegt, z. B. die kleinste Form, mit der die Spule geringsten Durchmessers, also die erste Spule eines Pols, hergestellt wind. Die Maschine wird in Bewegung gesetzt und damit um die Einwindeform der Draht geführt, der nach jeder halben Windung von der Einwindeform durch die Führungsstößel abgestreift wird und sofort in den Nutengrund abgleitet. Das Nachziehen des Drahtes erfolgt selbsttätig durch die hin und her gehende Bewegung des Ständers und wird überdies durch die Drahtregelung einwandfrei gesteuert, so daß keine ruckweise Beanspruchung auf den Draht ausgeübt wird. Nach Fertigstellung der ersten Spule, deren Windungszahl beliebig gewählt und durch ein Zählwerk überwacht werden, kann, wind die kleinste Einwindeform entfernt und die nächstgrößere eingeführt. Bei der im Ausführungsbeispiel dargestellten Wicklung, bei der drei Spulen pro Pol und Phase vorgesehen sind, wird sich vorbezeichneter Vorgang nochmals wiederholen, um die Wicklung eines Pols zu vollenden. Nach dem Wickeln der zweiten Spule, was in gleicher Weise vor sich geht wie das der ersten, wird daher die dritte und größte Einwindeform eingeführt und die letzte Spule des ersten Pols hergestellt.
  • Erwähnt sei, daß es keine Bedingung ist, daß das Wickeln der Spulen pro Pol stets mit der kleinsten Einwindeform begonnen und mit der größten beendet wird. Die Reihenfolge, in der die Einwindeformen angewendet werden, kann an sich, beliebig, jedoch stets so gewählt werden, daß konzentrisch liegende Spulen entstehen.
  • Nach Einlegen des größten Spule wird der Ständer von Hand oder selbsttätig in eine neue Pollage gedreht. Alsdann ist z. B. die zuerst benutzte kleinste Einwindeform erneut einzusetzen, jedoch muß, da es sich um die Herstellung eines anderen Pols handelt, der Drehsinn der Maschine bzw. des Drehkopfes geändert werden, was gleichfalls selbsttätigerfolgen könnte. In der eingangs geschilderten Weise wird mit Hilfe der drei Einwindeformen die Wicklung des zweiten Pols hergestellt, dessen W induingssinn naturgemäß dem ersten entgegengesetzt ist, wo-hei nochmals besonders darauf -hingewiesen. werden: soll, @daß beim Übergang vom ersten zum zweiten Pol eine Unterbrechung des einzuwindenden Drahtes, beispielsweise ein Auftrennen, nacht nötig äst. Vorbezeichnete Arbeitsgänge wiederholen sich, auf das Ausführungsbeispiel bezogen, noch zweimal, da es sich um die Fertigung eines vierpoligen Motors handelt. Nach Herstellung der Wicklung des letzten Pols des ersten Phasenstranges wird die Maschine stillgesetzt und der Draht abgeschnitten. Im Ständer liegt nunmehr zusammenhängend die Wicklung des ersten Phasenstranges, wobei als Wicklung pro Pol und Phase je drei, Spulen konzentrisch aufgebracht sind. Schaltverbindungen zwischen den einzelnen Polen erübrigen sich, da diese, wie erwähnt, zusammenhängend hergestellt wurden und aus dem Ständer lediglich die Drahtenden des ersten Wickfungsstranges heraustreten. Durch die Einwindeformen werden die Wickelköpfe derart verformt, daß die zunächst noch unbewickelten Nuten jeweils frei gehalten werden und in sie nachträglich die Spulen des nächsten Phasenstranges eingelegt werden können. Dies wird überdies dadurch begünstigt, daß z. B. die Spulen des ersten Phasenstranges sämtlich am Nutengrund angeordnet sind.
  • Im übrigen ist es kein Erfordernis, daß die vorbeschriebene Reihenfolge für das Wickeln der einzelnen Pole unbedingt aufrechterhalten wird. Es wäre durchaus möglich, zunächst alle Pole gleichen Wickelsinnes fortlaufend zu erzeugen und alsdann zusammenhängend die Pole entgegengesetzten Wickelsinnes aufzubringen. Durch diese Maßnahme könnte die Zahl der Umsteuerungen des Drehkopfes der Wickelmaschine herabgesetzt werden.
  • Nach Isolierung der Wicklung des ersten Phasenstranges und Drehen des Ständers um 6o elektrische Grad kann mit der Herstellung der Wicklung für den zweiten Strang begonnen werden. Jedoch werden hierbei Einwintdeformen verwendet, die gleichfalls ein Abgleiten des Drahtes, in die Nuten begünstigen, aber so ausgestaltet sind, daß jeweils die eine Seite der zu erzeugenden Spule am Nutenfenster liegt, die andere hingegen in den Nutengrund abgleitet. Die Wickelköpfe der mit diesen Einwindeformen fortlaufend hergestellten Spulen des zweiten Phasenstranges liegen also schräg. Nach Fertigstellung des zweiten Phasenstranges wird auch dieser durch Zwischenlagen von Isoliermaterial abisoliert, und es kann mit der Herstellung des dritten Phasenstranges begonnen werden, dessen Spulen jedoch sämtlich nur an den Nutenfenstern liegen.
  • Die in drei Ebenen maschinell aufgebrachte Drehstromwieklung ist somit derart im Ständereisen angeordnet, daß die Spulen des ersten Phasenstranges sämtlich am Nutengrund liegen, schräg zu diesen die Spulen des zweiten Phasenstranges gelagert sind und auf diese sich wiederum sämtliche an den Nutenfenstern angeordneten Spulen des dritten Stranges auflegen. Aus der im vorliegendem Fall völlig maschinell aufgebrachten Wicklung treten somit nur sechs freie Drahtenden aus, die zu einem Klemmbrett geführt werden und wahlweise in Stern oder Dreieck geschaltet werden können. Selbstverständlich muß die Wicklung jeder Phase nicht restlos maschinell und als fortlaufender Leiter über alle Pole erzeugt werden, sondern der Draht könnte, auch jeweils nach Fertigstellung der Spulen pro Pol einer Phase unterbrochen werden. In diesem Fall können jedoch Zwischenpolverbindungen nicht entbehrt werden.
  • Nach dem neuen Verfahren kann Leitermaterial aller Art verarbeitet werden, z. B. Kupfer, Aluminium oder Widerstandsmaterial. Durch die spannungsfreie Zuführung des Drahtes werden an dessen Isolation keine erhöhten Anforderungen gestellt, und es können daher Leiter mit der verschiedensten Isolierung benutzt werden, beispielsweise Drähte, bei denen als Isolation Lack, Seide, ein- oder zweimal Baumwolle, Papier-Baumwolle, eine natürliche Oxydschicht, ein Glasgespinst, Glimmer, Asbestpräparate od. dgl. mehr vorgesehen sind.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur maschinellen Herstellung einer konzentrischen Ständerwicklung für elektrische Maschinen beliebiger Polzahl, die als fortlaufender Leiter über alle Pole erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Phasenstränge einer jeweils zwei Spulen in einer Nut enthaltenden Drehstromwicklung in drei Ebenen übereinander angeordnet werden, so daß die Wickelköpfe in drei getrennten Schichten übereinander zu liegen kommen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der Spulen eines jeden Pols einer jeden Phase so viel voneinander abweichende auswechselbare, die innere Ständereisenfläche teilweise überdeckende Einwindeformen benutzt werden, wie Spulen pro Pol und Phase herzustellen sind, wobei die Reihenfolge der anzuwendenden Einwindeformen beliebig, jedoch so gewählt wird, daß die mit ihnen erzeugten Spulen konzentrisch zueinander liegen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Herstellung der Wicklung des ersten Phasenstranges eine Einwindeform benutzt wird, die ein beiderseitiges Abgleiten der Windungen in den Nutengrund begünstigt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Herstellung der Wicklung des zweiten Phasenstranges eine Einwindeform benutzt wird, die eine Anordnung der,Windungen teils im Nutengrund, teils am Nutenfenster gestattet.
  5. Verfahren nach Anspruch 2z bis q., dadurch gekennzeichnet, daß für die Herstellung ,der Wicklung des @dritten, Phasenstranges eine Einwinde form benutzt wird, die eine beiderseitige Lagerung der Windungen an den Nutenfenstern ermöglicht.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung der Wicklung magnetisch entgegengesetzt wirkender Pole der Umlaufsinn des Drehkopfes der Wickelmaschine jeweils umgekehrt und der Ständer weitergedreht wird, im übrigen aber jeweils die gleichen Einwindeformen in gleicher Reihenfolge angewendet werden.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichmet, daß jeweils nach Fertigstellung eines Phasenstranges der Anfang der nächsten Phasenwicklung gegenüber der vorhergehend erzeugten durch Drehung des Ständers um 6o elektrische Grad versetzt wird.
DES14487D 1938-07-05 1938-07-05 Verfahren zur maschinellen Herstellung einer konzentrischen Staenderwicklung fuer elektrische Maschinen beliebiger Polzahl Expired DE904564C (de)

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DE (1) DE904564C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1265845B (de) * 1957-11-13 1968-04-11 Karl Heinz Ramm Maschine zum Bewickeln von Statoren elektrischer Maschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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