DE902895C - Metalltiegelelektrodensalzbadofen - Google Patents

Metalltiegelelektrodensalzbadofen

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DE902895C
DE902895C DES8635D DES0008635D DE902895C DE 902895 C DE902895 C DE 902895C DE S8635 D DES8635 D DE S8635D DE S0008635 D DES0008635 D DE S0008635D DE 902895 C DE902895 C DE 902895C
Authority
DE
Germany
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crucible
electrode
electrodes
salt bath
wall
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Expired
Application number
DES8635D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Gelius
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Publication of DE902895C publication Critical patent/DE902895C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/60Heating arrangements wherein the heating current flows through granular powdered or fluid material, e.g. for salt-bath furnace, electrolytic heating

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  • Glass Melting And Manufacturing (AREA)

Description

  • Metalltiegelelektrodensalzbadofen Die Erfindung bezieht sich auf Metalltie@gelelektrodensalzbadöfen mit der leitenden Tiegelwand in geringem Abstand zweckmäßig breitseitig gegen: übergestellten und gegen diese zu stromaussendenden Elektroden und betrifft eine vorteilhafte Ausgestaltung solcher Ofen, bei der neben anderen Vorteilen die Abnutzung der Elektroden besonders gering gehalten werden kann. Erfindungsgemäß weisen ;die Elektroden unterhalb des Badspiegels eine plötzliche, über den B dspiegel hinausreichende Verringerungdes Querschnittsumfanges auf, derart, d@aß die unten großflächige und dünne Elektrode oben kleinflächig und dick ausgebildet ist, vorzugsweise unter Beibehaltung des gleichen Querschnittflächeninhalts. Durch die plötzliche Querschnittsverringerung des oberen Teils der Elektrode wird einerseits erreicht; daß der Stromüberganig an dieser der Abnutzung am meisten ausgesetzten Stelle klein gehalten werden kann, da die stromaussendende Fläche verkleinert ist. Andererseits wirkt -ie stufenartige Verschmälerung unterhalb des Badspiegels nach Art einer Leitwand, so @ daß eine besonders günstige Badströmung erzielt wird. Es ist zwar schon bekannt, Salzbadöfen mit sich von oben nach unten zu stetig verbreiternden Elektroden zu verseheu, bei der bekannten Anordnung ist jedoch weder eine plötzliche Veränderung des Elektrodenquerschnitts vorhanden noch bezieht sich die bekannte Anordnung auf Metalltiegelöfen, vielmehr bezieht sie sich auf eine ganz andere Ofengattung, nämlich auf Mauerwerksöfen, ganz abgesehen davon, daß die Elektroden dieses bekannten Ofens nicht als Strömungsleitwand wirken.
  • Die Anordnung einer querschnittveränderten Elektrode gemäß der Erfindung ist besonders zweckmäßig in einem Metalltiegel, dessen Tiegelwand gemäß der weiteren Erfindung unterhalb des Badspiegels beginnend nach oben zu sich von der Elektrode abwendend ausgebildet ist. Dadurch kann der Abstand der der Tiegelwand nahe gegenübergestellten Elektrode in der Nähe des. Badspiegels vergrößert und somit ihre Abnutzung in dieser gefährdeten Stelle in besonderem Maße verringert werden. Besitzt der Metalltiegelofen eine vor der Elektrode vorgesehene Strömungsleitwand, so kann auch diese in der Nähe des Badspiegels entsprechend sich von der Elektrode abwendend ausgebildet sein. Auch hierdurch wird: eine zu starke elektrische Beanspruchung der Elektrode in der Nähe des Badspiegels unterbunden, was für Elektroden verschiedenster Art von Bedeutung sein kann. Um des weiteren die der Elektrode gegenüberliegende, Strom aussendende und:damitder Abnutzung unterworfene Wandfläche vor zu rascher Zerstörung zu bewahren, können auf -dieser Wandfläche entsprechend der Größe und Form der Elektrode ausgebildete Metallteile, aufgeschweißt oder in anderer Weise befestigt sein. Das Anbringen solcher zusätzlichen Metallteile verhindert nicht nur das Anfressen der Tiegelwand, sondern es können dadurch auch Verzerrungen und Verbeulungen :der Tiegelwand, wie sie infolge der elektromagnetischen Kräfte auftreten können, vermieden werden, wobei als weiterer Vorteil die Tiebelwarnd mit verhältnismäßig dünner Wandstärke ausgebildet werden kann.
  • An Hand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. Dort ist in Fig. i ein Schnitt durch einen Salzbadofen mit vor der Elektrode angeordneter Strömungsleitwand dargestellt, bei dem die Tiegelwand und die Leitwand in der Nähe des Badspiegels sich von der Elektrode abwendend ausgebildet ist. Die Fig. 2 zeigt in der linken Hälfte einenSchnitt durch einenTeil eines anderenSalzbadofens; der eine unterhalb des Badspiegels eine plötzliche Querschnittsänderung besitzende Elektrode aufweist, die in der rechten Hälfte der Fig. 2 im Schnitt von vorn gesehen dargestellt ist. In beiden Figuren ist übereinstimmend der Tiegel des Ofens mit i bezeichnet, 2 ist die Elektrode, vor der gemäß Fig. i eine Strömungsleitwand 3 angeordnet ist; wie aus Fig. i ohne weiteres zu erkennen ist, besitzt die Tiegelwand i bei 4 eine von der Elektrode sich abwendende Neigung, ebenso,die Leitwand 3 bei 5. Außerdem sind auf der Tiegelwand i bei 6 und auf der Leitwand 5 bei 7 Metalleisten vorgesehen, deren Farm etwa derjenigen der Elektrode entspricht. In Fig. 2 ist :der obere Teil der rechts dargestellten Elektrode mit 21 bezeichnet. Wie ersichtlich, ist er dicker und schmaler ausgebildet als der untere Teil 22, wodurch sich die Vorteile einer günstigen Badströmung und geringer Elektrodenabnutzung ergeben. Beim Nebeneinanderliegen mehrerer solcher Elektroden wird außerdem auch noch ein zweckmäßiges Anheizen mittels Zündelektroden ermöglicht. Auch wirken solche nebeneinan!derliegenden Elektroden in besonders starkem Maße als Strömungsleitwand. Dabei kann außerdem der schmale Querschnitt der querschnittveränderten Elektroden auch bei den Zuleitungen beibehalten werden, wie es aus; der Fg.2 ersichtlich ist, wodurch sich günstige Abkühlungsverhältnisse ergeben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i: Metalltiegelelektrodensalzbadöfen mit der leitenden Tiegelwand in geringem Abstand zweckmäßig breitseitig gegenübergestellten und gegen diese zu stromaussendenden Elektroden, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden unterhalb des Badsp,iebels eine plötzliche, über den Bädspiegel hinausreichende Verringerung des Querschnittsumfänges haben, derart, daß die unten großflächige und dünne Elektrode oben kleinflächig und: dick ausgebildet ist, vorzugsweise unter Beibehaltung d zs gleichen Querschnlittflächeninhalts.
  2. 2. Metalltiegelelektrodensalzbadofen nach Anspruch i, gegebenenfalls mit vor den Elektroden angeordneter Leitwand, dadurch gekennzeichnet, d'aß die Tiegelwand und gegebenenfalls die Leitwand unterhalb -des Badspiegels beginnend nach oben zu sich von den Elektroden abwendend ausgebildet ist.
  3. 3. Metalltiegelelektrodensalzbadofen nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der leitenden Tiegelwand über die gesamte, der Elektrode gegenüberstehenden Fläche zusätzliche Metallteile durch Schweißen oder in ähnlicher Weises dieTiegelwand verstärkend befestigt sind.
DES8635D 1939-03-31 1939-03-31 Metalltiegelelektrodensalzbadofen Expired DE902895C (de)

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