DE902640C - Kommutatormaschine - Google Patents

Kommutatormaschine

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Publication number
DE902640C
DE902640C DES3366D DES0003366D DE902640C DE 902640 C DE902640 C DE 902640C DE S3366 D DES3366 D DE S3366D DE S0003366 D DES0003366 D DE S0003366D DE 902640 C DE902640 C DE 902640C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conductors
conductor
compensating
equalizing
winding
Prior art date
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Expired
Application number
DES3366D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Friedrich Stier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES3366D priority Critical patent/DE902640C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE902640C publication Critical patent/DE902640C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/26DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the armature windings
    • H02K23/38DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the armature windings having winding or connection for improving commutation, e.g. equipotential connection

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

  • Kommutatormaschine Für Läufer von Kommutatormaschinen mit mindestens zwei Leitern je Nut wurde bereits vorgeschlagen, die Ausgleichsleiter und ihre Verbindungen mit den Nutenleitern auf der vom Kommutator abgewandten Seite des Läufers, also auf der Antriebsseite, unterzubringen. Trotzdem ist es vor allem wegen Raummangel oft nicht möglich, jeden einzelnen Nutenleiter mit einem Ausgleichsleiter zu verbinden. Aus diesem Grunde wurden nach einem weiteren Vorschlag bei Verwendung einer Schleifenwicklung mit zwei Schichten zu drei Leitern nur der mittlere Leiter der Oberschicht an Ausgleichsleiter angeschlossen, wie aus Fig. I der Zeichnung zu ersehen ist. Dabei bedeuten W die Windungen, B die Bürsten und A die Ausgleichsleiter. Die mit O bezeichneten Leiter liegen jeweils in Oberschichten, die mit U bezeichneten in Unterschichten in den einzelnen Nuten. Die Strömungsrichtung des, Ausgleichsstromes ist durch Pfeile gekennzeichnet, während die in einer gemeinsamen Nut liegenden Leiter einer Schicht durch Klammern zusammengefaßt und mit I, 2, n + I, n + 2, m + I, m + 2 und l + I, l + 2 bezeichnet sind. Bei dieser Anordnung ist jedoch der Ausgleich besonders bei hochausgenutzten Maschinen nicht immer ausreichend.
  • Erfindungsgemäß wird. der Ausgleich stark verbessert, ohne daß eine Erhöhung der Zahl der Ausgleichsleiter erforderlich ist. Das gelingt, indem die Ausgleichsleiter an solche Wicklungsstellen angeschlossen werden, daß der Widerstand für die Ausgleichsströme möglichst klein ist. Besonders zweckmäßig ist es, die Anschlußstellen der Ausgldiichsleiter an der Wicklung derart zu legten, daß die resultierenden Volumina der Ausgleichsströme in den einzelnen Nuten möglichst klein sind. Unter Stromvolumen ist dabei das Produkt aus der Leiterzahl und der Stromstärke je Leiter zu verstehen. Werden die Nutenleiter von Ausgleichsströmen gleicher Stromstärke durchflossen, dann sind demnach die Anschlußstellen derart zu wählen, daß möglichst wenige vom Ausgleichsstrom in gleicher Richtung durchflossene Leiter in einer Nut vorhanden sind, denen keine vom Ausgleichsstrom in entgegengesetzter Richtung durchflossene Leiter in der gleichen Nut entsprechen.
  • Die Erfindung ist in den Fig. 2 und 4 der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Fig. 2 zeilgt die gleiche Wicklungsart wie Fig. I. Auch die gleichen Bezeichnungen wurden verwendet. Erfindungsgemäß gelang es, den Widerstand für die Ausgleichsströme gering zu halten, indem jeweils die ersten Nutenleiter der Oberschicht O an die Ausgleichsleitungen A angeschlossen wurden. Diese Leiter der Oberschicht wurden gleichzeitig mit dem dritten Leiter der Unterschicht U verbunden, wodurch eine bestimmte Treppung der Wicklungen gegeben ist. Der durch die neuen Ausgleichsverbindungen erzielte Vorteil läßt sich ohne weiteres erkennen, wenn die die Richtung des Ausgleichsstromes kennzeichnenden Pfeile in den Fig. I und 2 beachtet werden. Während beispielsweise bei der in Fig. I dargestellten Ausführung in der Oberschicht der Nut 2 zwei Leiter vom Ausgleichsstrom im gleichen Sinn durchflossen werden, ist dies in Fig.2 vermieden. Dort sind zwar in der Oberschicht der Nut I ebenfalls zwei Leiter vom Ausgleichsstrom durchflossen, jedoch im entgegengesetzten Sinn. Dabei findet der Ausgleichsstrom offensichtlich einen wesentlich geringeren induktiven Widerstand als in den gleichsinnig durchflossenen, in einer gemeinsamen Nut liegenden Leitern der Ausführung gemäß Fig. 2. Ähnliches ist auch für die Nuten M+I und m+2 festzustellen.
  • Bisher wurde nur auf die Ausgleichsströme von Bürste zu Bürste Rückseicht genommen. Die neue Ausgleichsverbindung ist jedoch auch vorteilhaft hinsichtlich des inneren Ausgleichsstromes. Das ist leicht beim Vergleich der Fig. 3 und 4 festzustellen. Fig. 3 zeigt dabei die bereits vorgeschlagene, Fig. 4 die neue Ausführung. Bei jener sind vor allem die Verhältnisse in den Nuten n+2 und l+2 sehr ungünstig, da dort drei in einer Nut liegende Leiter in gleicher Richtung vom Ausgleichsstrom durchflossen werden. Demgegenüber sind bei der erfindungsgemäßen Ausführung im ungünstigsten Fall nur zwei in derselben Nut befindliches Leiter gleichsinnig vom Ausgleichsstrom durchflossen.
  • Bei Berücksichtigung der in den Fig.2 und 4 dargestellten Verbindungen und Stromwicklungen kann ohne weiteres folgendes festgestellt werden: Der Ausgleichsstrom von Bürste zu Bürste findet den geringsten Widerstand, wenn der erste oder dritte Leiter der Oberschicht und der erste oder dritte Leiter der Unterschicht an den Ausgleichsleiter A angeschlossen ist. Der innere Ausgleichsstrom fließt hingegen dann möglichst ungehindert, wenn der erste oder zweite Leiter der Oberschicht und der zweite, oder dritte Leiter der Unterschicht an den Ausgleichsleiter angeschlossen sind. Daraus ergibt sich, daß die dargestellte Wicklung derart getreppt werden muß, daß der erste Leiter der Oberschicht mit dem dritten Leiter, der Unterschicht eine Windung bildet und daß diese Windung an den Ausgleichsleiter anzuschließen ist, wie aus den Fig. 2 und 4 zu ersehen ist.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Ausgleichsverbindungen ergibt sich einerseits eine Herabsetzung der Höchstwerte des Widerstandes für den Ausgleichsstrom, andererseits werden aber auch die bei den einzelnen Bürstenstellungen auftretenden Schwankungen des Widerstandes für den Ausgleichsstrom geringer. Ein weit besserer Ausgleich ist daher die Folge. Aus diesem Grunde wird die Kommutierung wesentlich verbessert.
  • Die Erfindung ist jedoch nicht auf Wicklungen mit zwei Schichten zu je drei Leitern beschränkt, sondern sie kann ohne weiteres auch bei anderen Nutenleiter- und Schichtenzahlen sinngemäß angewandt werden. Die neuen Ausgleichsverbindungen können mit besonderem Erfolg bei ein- und mehrfachen Schleifen und Ringwicklungen vorgesehen werden. Auch für mehrfache Wellenwicklungen ist die Erfindung mit Vorteil anwendbar. Zweckmäßigerweise findet sie insbesondere bei hochausgenutzten Wechselstrombahnmotoren Verwendung.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Kommutatormaschine mit mindestens zwei Leitern je Nut im Läufer, von denen nur ein Teil zweckmäßig auf der vom Kommutator abgewandten Seite des Läufers unmittelbar an Ausgleichsleiter angeschlossen ist, insbesondere hochausgenutzter Wechselstrombahnmotor, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichsleiter an solchen Wicklungsstellen angeschlossen sind, daß der Widerstand für die Ausgleichsströme möglichst klein ist.
  2. 2. Kommutatormaschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichsleiter an solchen Wicklun:gss,teillen angeschlosisen: s!iind, daß die resultierenden Volumina der Ausgleichsströme in den einzelnen Nuten möglhchst klein s.ilnd.
  3. 3. Kommutatormaschine nach Anisp@ruch i oder 2 mit zwei Schichten: zu drei Leitern je, Nut bei Verwendung einer nm Läufer angeordneten Schleifenwieklung, dadurch gekennzeichnet, daß diese Wicklung derart getreppt ist, daß der erste Leiter der Oberschicht mit dem dritten Leiter :der Unterschicht eine Windung bildet und daß diese auf der- vom Ko:mmutator ab,-liegenden Seihte an: einen Ausgleichsleiter angeschlossen ist.
DES3366D 1940-12-08 1940-12-08 Kommutatormaschine Expired DE902640C (de)

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DES3366D DE902640C (de) 1940-12-08 1940-12-08 Kommutatormaschine

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DE902640C true DE902640C (de) 1954-01-25

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ID=7470112

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