DE902467C - Buechsenoeffner - Google Patents

Buechsenoeffner

Info

Publication number
DE902467C
DE902467C DESCH7808A DESC007808A DE902467C DE 902467 C DE902467 C DE 902467C DE SCH7808 A DESCH7808 A DE SCH7808A DE SC007808 A DESC007808 A DE SC007808A DE 902467 C DE902467 C DE 902467C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
opener
blades
cutting edges
opener according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH7808A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Schoefl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL SCHOEFL
Original Assignee
KARL SCHOEFL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KARL SCHOEFL filed Critical KARL SCHOEFL
Priority to DESCH7808A priority Critical patent/DE902467C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE902467C publication Critical patent/DE902467C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B7/00Hand- or power-operated devices for opening closed containers
    • B67B7/24Hole-piercing devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)

Description

  • Büchsenöffner Die Erfindung betrifft einen Büchsenöffner zum Entleeren von Büchsen aus Metall, die mit einer Flüssigkeit, z. B. Milch, gefüllt snnd. Mit diesem Büchsenöffner wird aus der Blechwand der Büchse ein an einem Ende mit der Blechwand verbunden bleibendes, zungenf'ärm:i.ges, Stück ausgeschnitten und nach außen umgebogen. Die Büchse weist dann für das Ausfließen der Flüs-si'gkeit ein längliches Lach auf, an dessen unterem Ende sich ein den Ausflußstrahl führender kleiner Blechstreifen befindet.
  • Bei der üblichen einfachen Durchlochung der Blechwand läuft die Flüssigkeit ausschließlich oder zum größten Teil vom Lochrand an der Büchsenaußenseite nieder, was mindestens zu Tropfenbildungen am unteren Rand der Blechwand führt und wodurch ein Verunreinigen der Umgebung der Büchse eintritt. Auch ist es nicht hygienisch, daß z. B. bei Milchbüchsen die keimfreie Milch aus der Büchse erst üben die oft beschmutzte oder doch hygienisch nicht einwandfreie Außenseite der Blechwand fließt oder tropft, ehe sie in dass Auffanggefäß fällt.
  • Der Büchsenöffner nach der Erfindung besteht; aus einem Hohlmesser, das zwei schräg oder parallel zueinander stehende Klingen aufweist, die mit ihrem Rückenteilen auf der ganzen oder nahezu ganzen Messerlänge miteinander verbunden sind. Die Sch.neidkanteu dieser Klingen. laufen vom Messerfuß her zur Messerspitze und zur Gratmitte des Messerrückens zu in einer Spitze aus. Der Messerrücken hat eine Öffnung, von deren. unterem Rand eine Zunge abgeht, die nach dem Innern der leiden Klingen. gerichtet und schräg zum Messerfuß hin gestellt ist.
  • Die beiden miteinander verbundenem Klingen schneiden beim Eindrücken des Öffners eine Zunge aus der Blechwand. An einem Ende bleibt diese Zunge mit der Blechwand verbunden. Durch das Auslaufen der Schneidkanteu der Klingen in eine gemeinsame oder je eine in bzw. nahe an der Mitte des Messerrückens gelegene Spitze kann der Öffner leicht in die Blechwand eingedrückt werden. Ein tieferes Eindrücken des Messers bewirkt, da der Messerrücken nicht schneidet, einen zweitseitigen Schnitt von der eingeführten Messerspitze an in; Richtung vom Messerrücken zur Schneidkanee, der ein zungenartiges Blatt ausschneidet. Das Messer wird dabei bis zum Messerfuß eingeführt. Beim Hochziehen des Hohlmessers hebt die unterhalb des aus der Blech-wand ausgeschnilttenen Blättchens geratene Zunge im Messerrücken dieses Blättchen, hoch und biegt es- aus der Blechebene heraus. Wird das Messer wieder so senkrecht ausgehoben, wie es eingedrückt wurde, so steht das ausgeschnittene Blättchen nach Ausheben des Messers mit der einen schmalen Seite aus der Blechwand heraus und kann dann vom: Hand beliebig weist ausgebogen, werden. Zieht man das Messer jedoch schräg mit einer Neigung zum freien Ende des Blättchens heraus, so wird schon dabei das Blättchen nach außen: gebogen. So kann je nach der Neigung des Hohlmessers beim Herausziehen aus. der Büchsenwand das Blättchen stärker oder schwächer aus der Wandebene heirausgebogen werden.
  • Aus dem entstandenen, übli.rherweise länglichen Loch fließt die Flüs,s,-igkeit heraus. Der Strahl hat jetzt -eine Unterlage, das Blättchen, und wird durch dieses geführt. Er fließt zunächst auf denn Blättchen und löst sich an dessen Ende dann: von diesem ab. Tropfenbildungen und seitliches Abfließen sind vermieden.
  • Wird die Schneidkante der Klingen keilförmig ausgebildet und der Keil an die Innenseite der Klingen gesetzt, so drückt dieser Keil den Rand: des ausgeschnittenem: Blättchens eine Spur mach innen. Beim Herausheben des Blättchens weist dieses dadurch eine geringes Randerhebung auf, wo# durch selbst bei starkem Strahl ein seitliches Abfließen, der ausströmenden Flüssigkeit von dem Zungenblättchen vermieden wird.. Die Schneidkanten der Klingen können geradlinig vom Messerfuß zur Spitze des Messers verlaufen und spitz auslaufen. Sie können aber auch kurvenförmig gestaltet sein, wodurch ein leichteres Eindringen der Schneide ein das Blech gewährleistet wird, was seich besonders bei stärkerem Blech günstig auswirkt.
  • Zur Bildung eines Handgriffes werden diel Klingen mi't einem zum Rücken zu gelegenen Teil ihrer Breite über den Messerfuß hinaus verlängert, wobei auch diese beiden: Streifen an der Rückenseite miteinander verbunden sind. Die Griffhöhe ,st ausreichend, wenn man den Griff mit dem. Fingern: gut fassen kann. Der Griff kann auch noch länger gestaltet oder ein längerer Handgriff, z. B.. aus Holz, nach Art eines Hefites angesetzt werden. Dies ist bei stärkeren Öffnern für große Büchsen zweckmäßig. Das Verlängerungsstück kann durch Nesondere Formgebung, z. B. Abrundung der Ecken u. ä., handlich gestaltet werden.
  • Die Mitte des Verlängerungsstückes bildet mit der Mkte des Messerrückens zweckmäßig eine gerade Linie, wodurch eine einfache Fertigung des Büchsenöffners ermöglicht isst. Beispielsweise kann der Öffner als: ebenes Blechstück ausgestanzt und gleich mit angeschliffenen Schneidkanten versehen werden. Dann kann durch einfaches Umbiets n das Hohlmesser einschließlich Handgriff fertiggestaltet werden, insbesondere wenn die Klingen, schräg zueinander stehen sollen.. Man kann aber den Handgriff auch geknickt zum Hohlmesser führen. Zweckmäßig wird, dabei der Handgriff in einem Winkel zum Meisserrücken gestellt, wobei die Neigung des. Handgriffes zur Schneidkante hin. steht. Dies hat den Vorteil, daß beim Herausziehen des Hohlmessers die Zugrichtung schon so liegt, daß das durch das Messer ausgeschnittene zungenförmige Blechstück mit dem einen gelösten Ende sich selbst in die Öffnung des Messerrückens einschiebt und nach außen umgebogen wird. Außerdem wird ein leichteres Einschneiden des Hohlmessers erreicht. Am Meisserfuß kann noch ein Ansatz angeordnet sein, der die Eindrücktiefe dies Messers begrenzt.
  • Der Büchsenöffner nach der Erfindung kann v erschi-edeinartig gestaltet werden. So, können beispielsweise die Klingen parallel oder in größerem oder kleinerem spitzem Winkel zueinander gestellt sein. Bei paralleler Klingenstellung kann die Rückenverbindung im Öffnerquerschnitt rechtwinklig, halbkreisförmig oder ei.nseitiig bzw. zweiseitig spitz auslaufend sein. Die Schneidkanten der, Klingen können einseitig oder doppelseitig keilig gestaltet sein. Auch die- Größe des. Büchsenöffners kann verschieden sein. Für die üblichen Büchsen:, z. B. 1lilchbüchsen, ist eine kleine Ausführung zweckmäßig, die .entweder an der Büchse lösbar befestigt sein. oder bequem in; der Tasche! getragen werden kann. Für kleine Büchsen genügt bereits einet Messerrückenlänge von etwa :2cm und eiin etwa gleich langer Handgriff. Die Zunge an der Öffnung des, Messerrückens muß nur so@ lang sein, daß sie beim Herausziehen; des Messers das ausgeschnittene Bleichplättchen am losgelösten Ende faßt.
  • Die Zeichnung stellt einigte Ausführungsformen des- Büchsenöffners. als Beispiele der verschiedenen Gestraltungsmöglichkeiten dar.
  • Abb. i zeigt einen Büchsenöffner tim Längsschnitt, bei dem Messerrücken und. Handgriff eine gerade Linie bilden.
  • Abb. 2 ist ein Querschnitt dazu, während Abb. 3 die Ansicht des Öffners von der Rückenseite her zeigt. Mit i und 2 sind die beiden Klingen bezeichnet, die am Rücken 3 halbkreisförmig miteinander verbunden sind. Die Schneidkanten4 und 5 der Klingen i und z und der Rücken 3 laufen zur Rückenmitte hin und am unteren Messerende spitz aus. Die Spitze 6 ist der Ansatz des Hohlmessors für sein Eindrücken. Mit 7 ist die Öffnung im Messerrücken bezeichnet, die hier quadratisch dargestellt ist, ebenso aber auch länglich oder ähnlich sein: kann. Mit 8 ist die schräg nach innen zum Messerfuß 9 gerichtete Zunge bezeichnet. Die Messerfüße 9 haben je eine Ansatzkante io, welche das Eindringen des Hohlmessers in die Büchse begrenzt. Durch Verlängerung eines am Messerrücken. gelegenen Klüngemteiles ii, wobei die Teile beider Klingen am Rücken miteinander verbunden ,sind, ist der Handgriff 12 geschaffen. Bei dieser Ausführung liegt der Rücken: des Handgriffes 12 in gleicher Richtung wie der Mosserrücken 3.
  • Abb. q. stellt die gleiche Ausführung dar wie- der Öffner nach Abb. i bis 3, nur sind hier die Scheidkanten der Klingen kurvenförmig gestaltet.
  • Abb. 5 zeigt eine, andere Form des- Öffners, in Rückenansicht. Hier ist die Querschnittsform nach Abb. 6a oder 6b gestaltet.
  • Abb. 7 und 8 zeigen weitere Formen des Öffners mit -Querschnittsformen nach Abb.9 und io.
  • Abb. i i und 12 zeigen zwei verschiedene Ausführungsformen des Büchsenöffners im Längsschnitt bei denen die Handgriffe in einem Winkel zum Messerrücken stehen.
  • Abb. 13, 14 und 15 zeigen verschiedene Querschnittsausbildungen der Messerklingenschncid:-kanten. Der Schneidkan.tenausbildung entsprechend werden, die Außenkanten der Zunge 8 beim Eindrücken des Öffners in das Büchsenblech mehr oder weniger nach unten glebogen, so daß die später aufgebogene Zunge eine für das, Gießen günstige Rinne bildet.
  • Abb. 16 veranscharilicht, wie durch eire leichtes Kröpfen der Schneidfläche nach innen, gegebenfalls auch nach außen, ein günstigeres Herausbiegen der Zunge 8 bzw. ein möglichst gutes Gileßen erreicht wird.
  • Abb. 17 zeigt eine Ausführungsform des Öffners mit zwei Einstichspitzen.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Büchsenöffner, gekennzeichnet durch eihr Hohlmesser aus zwei auf der Rückenlänge ganz oder zum großen Teil miteinander verbundenen, schräg oder parallel zueinander stehenden Klingen (1, 2), deren Schneidkanten (q., 5) vom Messerfuß (9) zurr Messerspitze (6) und zur Gratmitte (3) des Messerrückens spitz auslaufen, und eine Öffnung (7) iim Messerrücken, von: deren zur Messerspitze zu gelegenem Rand eine nach innen und zum Messerfuß (9) schräg gerichtete Zunge (8) abgeht. z. Büchsenöffner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkanten (q., 5) der Messerklingen (1,.
  2. 2) in Kurven verlaufen.
  3. 3. Büchsenöffner nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klingen (1, ?) mit einem zum Rücken; zu gelegenen Teil ihrer Breite über den Messerfuß (9) hinaus verlängert sind. q..
  4. Büchsenöffner nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitte des Messerrückens, (3) und die Mitte eilnesi Verlängerungsstückes (12) in einer geraden Linie liegen.
  5. 5. Büchsenöffner nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Messerrücken (3) zur Mitte des Verlängerungsstückes (12) in einem Winkel steht.
  6. 6. Büchsenöffner nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkanten der Klingen (1,:2) einseitig keilig sihd.
  7. 7. Büchsenöffner nach einem der Ansprüche i biss 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkanten der Klingen (1, 2) gekröpft sind. B.
  8. Buchsenöffnar nach einem der Ansprüche i bis 7, gekennzeichnet durch zwei Einstichspitzen.
  9. 9. Büchsenöffner nach einem der Ansprüche i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß am Messerfuß (9) eins die Eindrücktiefe dies Öffners begrenzender Ansatz (io) angebracht ist.
DESCH7808A 1951-10-24 1951-10-24 Buechsenoeffner Expired DE902467C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH7808A DE902467C (de) 1951-10-24 1951-10-24 Buechsenoeffner

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH7808A DE902467C (de) 1951-10-24 1951-10-24 Buechsenoeffner

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE902467C true DE902467C (de) 1954-01-21

Family

ID=7425538

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH7808A Expired DE902467C (de) 1951-10-24 1951-10-24 Buechsenoeffner

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE902467C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3526113A1 (de) Ein- oder mehrwegbehaelter fuer rieselfaehige fuellgueter
DE902467C (de) Buechsenoeffner
CH638268A5 (de) Endstueck zum abschluss von dachrinnen.
CH708269A2 (de) Brieföffner mit geschützter Klinge und Wippe.
DE2432192B2 (de) Krampe, und damit hergestelltes zusammengesetztes Erzeugnis
DE2242707A1 (de) Gemueseschaeler
DE202019003505U1 (de) Spaltspachtel
DE586833C (de) Vorrichtung zum Spicken von Fleisch
DE75622C (de) Eine Ausführungsform der durch die Patentschrift Nr. 65207 bekannt gewordenen Conservenbüchse
DE2150239A1 (de) Streifenspender
DE1660033A1 (de) Lochpfeife zum Perforieren von Leder,Textilien,Gummi und aehnlichen Werkstoffen
DE819137C (de) Vorrichtung zum Schaelen von Zitrusfruechten
DE920413C (de) Verpackungsdose
DE8812482U1 (de) Handgeführtes Schneidmesser
EP3363294A1 (de) Werkzeug zur vorbereitung von spare-ribs für die zubereitung und dessen nutzung
AT117314B (de) Kreidespitzer.
DE382166C (de) Vorrichtung zum OEffnen von Konservenbuechsen
DE278844C (de)
DE496039C (de) Werkzeug zum OEffnen von kleineren Kisten, insbesondere Zigarrenkisten u. dgl.
DE567160C (de) Papierbecher mit Sicherung gegen mehrmalige Benutzung
DE2405261A1 (de) Briefoeffner
DE1911898U (de) Handgeraet zum oeffnen von dosen unter gleichzeitiger ausbildung eines ausgiessers.
DE800464C (de) Abroller fuer Klebstreifen
DE809862C (de) Stielbefestigung fuer Handhacken oder hackenaehnliche Kulturwerkzeuge
DE8705135U1 (de) Mehrzweckwerkzeug für den Hausgebrauch