DE901640C - Hydraulikmotor - Google Patents

Hydraulikmotor

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Publication number
DE901640C
DE901640C DEA7685D DEA0007685D DE901640C DE 901640 C DE901640 C DE 901640C DE A7685 D DEA7685 D DE A7685D DE A0007685 D DEA0007685 D DE A0007685D DE 901640 C DE901640 C DE 901640C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wing
shaft
motor
rotating
hydraulic
Prior art date
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Expired
Application number
DEA7685D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Otto Grebe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA7685D priority Critical patent/DE901640C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE901640C publication Critical patent/DE901640C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03CPOSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
    • F03C4/00Oscillating-piston engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydraulic Motors (AREA)

Description

  • Hydraulikmotor Die Erfindung betrifft die Ausbiildung eines hydraulischen Antriebes, beispielsweise eines Ölmotors, der mit besonders geringen trägen Massen arbeitet und sich infolgedessen vor allem für Regelantriiebe-, Servoantriebe u. dgl. eignet, bei denen es auf Pendelfreiheit sämtlicher benutzten Antriebselemente ankommt. Erfindungsgemäß be- steht der Motor aus, einem in einem zylindrischen Gehäuse rotierenden Flügel, der mit zwei an diametral gegenüberliegenden Stellen des; Gehäuses. wechselweiise in den Flüssigkeitsraum bis, zur Welle einsz--hiebbaren Sperr- oder Dichtungsschiebern in der Weise zusammenarbeitet, daß der Flüs,sigkeitts#-raum jeweäs durch den, rotierenden, Flügel und einen der beiden Schieb-er in zwei voneinander getrennte Teilräume aufgeteilt, ist, von denen der eine mit der Druckseite, der andere mit der Unterdruckseite des hydraulischen Netzes (Druckerzeugungsanlage, Pumpe od. dgl.) in Verbindung steht; zu diesem Zweck wird nach der Erfindung jeder dier beiden Schieber jeweils kurz nach dein Passieren des rotierenden Flügels in den. Flüssigkeitsraum eingeschoben und, kurz vor dem nächsten Paseieren des Flügels wieder herausgezogen, um dem Flügel den Weg wieder freizugeben. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung besitzt die mit dem rotierenden Flügel gekuppelte Arbeitswelle zwei Längsbohrungen, von denen die eine mit der Druckseite, die andere mit der Unterdruckseite. der Pumpe in Verbindung stteht. Beide Bohrungen stehen jeweide durch eine oder mehrere radiale Öffnungen mit dein einen bzw. anderen Flüssigkeits, raum des Motors in Verbindung; diese Öffnungen sind möglichst nahe am rotierenden, Flügel angebracht. Eine andere Weiterbildung des Erfindungsgedankens, sieht eine,- Verstellung der beiden Sperrschieber durch hydraulisch betriebene Kolben, vor, deren Steuerung mit der umlaufenden Welle des Motors gekuppelt ist.
  • Aufbau und Wirkurgsweise eines Motors nach der Erfindung sei nachstehend, an, Hand der schematischen Darstellung der Abbildung erläutert. Der Motor besteht in der Hauptsache aus dem zylin# drisehen Gehäuse i mit der zentrisch gelagerten Arbe-itswelle 2, die mit einem rotierenden. FlÜgel 3 gekuppelt ist. An zwei diametral gegenüberliegeur den Stellen des, Umfangies, sind. in der Gehäusewand Öffnungen vorgesehen, in welchen zwei Sperrschieber4 und 5 verschiebbar gelagert sind, und zwar derart, daß sie wahlweise entweder bis; zum Umfang der Welle 2 in den Motorraum eingeschoben oder bis zum Verschwinden, in der Gehäusewand zurückgezogen werden können. Die beiden, Schieber 4 und 5 werden beispielsweise durch zwei Kolben41, 51 hydraulisch angetrieben, wobei die Steuerung dieser Kolben über die Leitungen 422, 43 bzw. 52, 53 und die schematiisch angedeuteten Stecuerschieber44,54erfolgt. DieSteuerschieber 44 und 5.4 stellen die Verbindung der Druckleitungeu 42, 43, 5:2, 53 mit dein, beiden. in der Längsrichtung der Arbeitswelle 2 verlaufenden Bohrungen 6 und 7 her, von dienen die eine, 6, mit der Druckseite, die andere, 7, mit der Unterdruckseite der Pumpe dauernd in Verbindung stehen möge.
  • Die Wirkungsweise des, Motors, ergibt sich wie folgt: Es, sei, wie die Figur zeigt, angenommen, daß der Sperrschiebür 4 in den Motorraum eingeschoben, der Sperrschieber 5 zurÜcl<gez096n ist. Die Druckölleitung 6 in der Hohlwelle stehe über eine oder mehrere Offnungen (Bohrungen, Schlitze) 61 mit dem Flüssigkeitsraum 62 oberhalb des Sperrschiebers' 4 in, Verbindung, die U.nrterdruckleiitun,- 7 über Öffnungen 7 1 mit dem zweiten Teilraum unterhalb des Steuerschiebers 4. Infolge des, Druckunterschiedes wird der FlÜgel 3 im Sinn einer Rechtsdrehung (Pfeil) gedreht. Sobald der FlÜgel 3 die waagerechte Stellung und damit den Steuerschieber 5 passiert hat, wird dieser allmählich oder schlagartig in den, Motorraum hirißingeschoben, bis er an der Welle 2 praktisch eine Abdiichtung des oberen, gegen den unteren Flüssigkeitsraum herstellt. Der FlÜgel 3 wird unabhängig von, dieser Bewegung desi Sperrschiebers 5 seine Drehbewegung in der alten Richtung fortsetzen, nur mit dein Unterschied, da.3 das Flüssigkeitspolster, weiches den Flügel 3 gleichsam vor sich herschiebt, sich jetzt nicht mehr auf den Schieber 4, sondern auf den, Schieber 5 abstützt. Kurz bevor der FlÜgel 3 die waagerechte Lage am Schieber 4 Passi'Ort, muß spätestens der Schieber 4 vollständig aus dem Flüssigkeitsiraum heraufsgezogen sein, um dem Flügel 3 den, Weg freizuglebeTL Nach dem Passieren des Flügels 3 an der Stelle des Schiebers 4 wird dieser wieder eingeschoben, und es: wiederholt sich an der Stelle das gleiche Spiel wie vorher am Schieber 5. Die Schieberbewegungen. müsisen, derart aufeinander abgestimmt sein, daß der eine Schieber stets voll eingeschob,en ist, bevor der andere Schieber aus dem Flüssigkeits,raum herausgezogen wird, damit stets; zweii gegeneinander praktisch abgedichtete Teilräume im Motorgehäuse vorhanden sind, zwischen denen der Druckunterschied der Leitungen 6 und 7 sich nicht ausgleichen kann.
  • Auf diese Weise wird der Flügel 3 in, eine dauernde, bei dem angenommenen Ausführungsbeispiel nur vom jeweiligen Druckunterschied abhängige Drehung versetzt. Die dabeii, zu bewegen,-den Massen sind sehr klein. -Es handelt sich nämlich nur um den kleinen Flügel 3 und die Welle 2 sowie um verhältnismäßig schmale, obwa keilförmige Flüssigkeitskörper zu beiden Seiten des Flügels. Der größte Teil des Flüssigkeitisinhalts des Motors befindet sich nämlich in jedem betrachteten Augenblick in Ruhe. Für die Pendelfreiheit des Antriebes ergeben Seich somit vortk-ilhafte Eigenschaften. Die Steneirung der beiden Sperrschieber 4 und 5 erfolgt in der gekennzeichneten Weise zweckmäßig hydraulisch über die KOlben 41 und 51 m-i-t Hilfe der Steuerschieber 44 und 54, deren Wirkungsweisie schematisch angedeuteti ist und die im einzelnen, an sich beliebig ausgeführt sein können.
  • Um zu verhindern, daß durch das Einschieben bzw. Herausziehen der Sperrschieber aus detn Arbeitsraum des Motors zusätzliche Drucksteigerungen oder Druckverminderungen der Arbeftsflüssigkeit entstehen (Volumänderungen durch die Schieberbewegung), ist es, gemäß der Weiterbildüng der Erfindung vorteilhaft, die Sperrschiebeir in Richtung ihrer Verschilebebewegung mit einem oder mehreren Kanälen zu versehen, durch welche Druckflüssigkeit aus dem Arbeitsraum des Motors hinter den Sperrschieber in den als Führung dienenden Raum durchtreten kann, oder umgekehrt. Die Öffnungen in den Schiebern sind dabei so zu bemessen, daß sie gleichzeitig als Drosselstellen dienen. Auf diese Weii-se läßt sich die Schiebetrberwegung in jedem gewünschten Maße dämpfen bzw. beeinflussen.
  • Aus Fes:tiigleiitsgründen. ist es vorteilhaft, die Zu- und Abführung der Arbeitsflüssigkeit in deirhohlen Welle 2 einseitig vorzunehmen, und zwar auf der dem Abtriebsende der Welle abgewandten Seite des,Motors. DiebeidenZuführungsöffnungen6 und 7 können dabei so ausgeführt sein, daß sie sich längs der Flügelerstreckung allmählich verengen. Auf diese Weiiseentsteht ein von einem Ende des Flügels zum anderen, axial eich immer meihr verstärkender Querschnitt der Antriebswelle. Die Antriebswelle kann daher ohne Überbeanspruchung mit Hilfe dieser Maßnahme besondeirs kleinen Durchmesser erhalten. Der ganze Motor läßt sich mit vergleichsweise sehr kleinen Abmessungen auch für große Leistungen bauen. So ist beispielsweise mit einer Welle von, :2 cm Durchmesser und einem FlÜgel 3 von 2- cm radiaJer und. 3 cm axialer Erstreckung bei einem Druck von ioo at, wie er in hydraulischen Anlagen vielfach üblich isti, bereits ein Drehmornent von 12 mkg zu erzielen. Das entspricht be# beispielsweise 300 Umdrehungen!, wenn der Wirkungsgrad des, Motors zunächst nicht berücksichtigt wird, einer Leistung von rund 5 PS.
  • ln, Weiterbildung des Erfindungsgedankens läßt sich der beschriebene Hydraulikmotor besonders vorteilhaft so ausgestalten, daß er zur, mechanischen, Verstärkung von Drehmomenten benutzt werden kann, wobei also die Abtriebswelle des Motors mit hoher Leistung in Abhängigkeit von der Bewegung einer Steuerwelle so gesteuert wird, daß beide, Wellen praktisch gleichlaufen. Zu dik--,setn Zweck wird in, die Flüssigkeitszu- und -ableitung des Motorzylinders ein Steuerdrehschieber an sich bekannter Bauart eingeschaltet, der bei RelatiW-verstellungen der Abtriebswelle gegenÜber einer leicht drehbaren, Steuerwelle in dem eineni oder anderen Drehsinn die Flüssigkeiltszufuhr zum Arheitsraum des Motors in der einen oder der anderen Richtung freigibt, gegebenenfalls mit um so höheren Druckunterschieden (Drosselstellen im Steuerschieber), je größer der gegenseitige Winkelunterschied zwischen Stleuerwelle und Abtriebswelle wird. Die Flüssigkeitszufuhr zu den Betätkungskolben, für die Sperrschieber 4 und 5 muß dal>--,i unabhängig vom Steuerschieber des Dreh-.mornentverstärkers vom starren hydraulischen Netz (Pumpe) erfolgen; zu diesem Zweck wird am besten in einer Anordnung gemäß der Figur Ledige lich der SteueTsichiieber 8 des Drehmomentverstär-Icers in die beiden Zuführungsleitungen 6 und 7 zwischen die Steuerschieber 44 und 54 und den Arbeitszylinder i eingeschaltet.. Auf diese Weise bleiben d#iie, Ko#lben 41, 51 mit ihren, Steuerschiebern unmittelbar an die Pumpe angeschlossen, so daß die Druckverhältnisse in den Leitungen 42', 43, 53, 52 ausschließlich von der absoluten, Winkelstellung der Welle! 2 abhängen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPROCHE: i. Hydraulikmotor, gekennzeichnet durch einen, ih einem zylindrischen Gehäuse rotierenden Flügel und zwei in das, Gehäuse an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen, wechselweise. bis zur Welle einschiebbaren Sperr- oder Dichtungsschitber, die mit dem rotierenden Flügel in der Weise zusammenarbeiten" daß je- weils der ölraum durch einen Schieber und den rotierenden Flügel in, zwei getrennte Flüssigkeitsräume abgeteilt isit, von den-en der eine mit der Druckseite, der andere mit der Un!terdruckseite dIer Druckerzeugungsanlage (Pumpe od. dgl.) in Verbindung steht und wobei jeder der beiden. Schieber jeweils kurz nach dem Passieren des rotierenden Flügels in den Flüssigkeiltsiraum eingeschoben wird und kurz vor dem Passieren desi Flügels diesem den Weg freigibt. :2. Hydranliktnotor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem rotiierenden Flügel gekuppelte Arbeitswelle Zweig Längs-bohru,ngen besitzt, von denen die eine ink der Druckseite, die andere mit der Unterdruckseite der Pumpe in Verbindung steht und daß beide Bohrungen jeweils durch eine oder mehrere radiale Öffnungen möglichst nahe am Flügel mit dem einen bzw. dem anderen Flüsslikkeitsraum desMotorzylinders inVerbindung stehen. 3. Hydraulikrriotor nach A-nsp#ruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß di#a Verstellung der Sperrschieber durch hydraulisch betriebene Kolben. erfolgt, dIeren Steuerung mit deLr umlaufenden Welle des Motors gekuppelt ist 4. Hydraulikmotor nach Anspruch i bis' 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrschieber in der Richtung ihrer Verschiebebewegung mit einem oder mehreren Kanälen versehen. sind, dergestalt, daß bei Bewegung der Sperrschieber Druckschwankungen im Flüssigkeitsraum der, Motors soweit wie möglich vermieden werden. 5. Hydrauliktnotor nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssikkeitszuführung in der hohlen Welle- über eine längs der Flügelerstreckung sich allmählüch verengende Zuleitung erfolgt und daß die Flüssigkeitszufuhr und -abfuhr auf der dem Abtrieb des Motors entgegengesetzten Seitie erfolgt. 6. Hydraulikmotor nach Anspruch i bis 5 zur mechanischen Verstärkung von, Drehmornenten, dadurch gekennzeichnet, daß in die Flüs,sigkeitszu- und -ableitung zum Motorzylind-er ein Steuerdrehschieber an sich bekannterBauart eingeschaltet ist, der bei: RelatjiW-verstellung der Abtriebswelle gegenüber einier leicht drehbaren, Steuerwelle im einen oder anderen Drehsinn die Flüssigkeitszufuhr zum Motorzylinder in der einen oder anderen Riatung freigibt. 7. Hydraulisicher DrehrnomentverstIrker nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitszufuhr zu den Betätigungskolben für die Sperrschieber unabhängig vom starren hydraulischen Netz (Pumpe) Über di"o mit der Abtriebswelle des, Drehrnomentwan.dlers gekuppelten Steuersichieber erfolgt.
DEA7685D 1942-05-30 1942-05-30 Hydraulikmotor Expired DE901640C (de)

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DE (1) DE901640C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2974644A (en) * 1957-05-16 1961-03-14 Ind Tool Engineering Company Fluid motor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2974644A (en) * 1957-05-16 1961-03-14 Ind Tool Engineering Company Fluid motor

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