DE901585C - Trinkhalm als Gefaess besonderer Art - Google Patents

Trinkhalm als Gefaess besonderer Art

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DE901585C
DE901585C DEL1015D DEL0001015D DE901585C DE 901585 C DE901585 C DE 901585C DE L1015 D DEL1015 D DE L1015D DE L0001015 D DEL0001015 D DE L0001015D DE 901585 C DE901585 C DE 901585C
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Germany
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drinking straw
vessel
closure
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straw according
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Expired
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DEL1015D
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English (en)
Inventor
Georg Loesch
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G21/00Table-ware
    • A47G21/18Drinking straws or the like
    • A47G21/183Drinking straws or the like with means for changing the flavour of the liquid

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  • Table Equipment (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

  • Trinkhalm als Gefäß besonderer .Art Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Extraktportion zur Herstellung eines Erfrischungsgetränkes auf besondere Art bereitzustellen. So soll die Extraktportion in einem Trinkhalm untergebracht «-erden, welcher selbstverständlich einen ausreichend großen Innenraum besitzen muß, damit die ganze Extraktportion, die für die Herstellung eines Glases oder Bechers eines Erfritschungsgetränkes notwendig ist, in ihm Raum findet. Der Trinkhalm kann selbstverständlich nicht aus Stroh bestehen, sondern muß künstlich aufgebaut werden. Der Erfinder denkt hierbei an gewachste oder ungewachste, zumindest aber möglichst steife Pergament- od. dgl. Papiere. Solche Papiere sind dann auch in der Lage, dem künstlichen Trinkhalm eine weitere Aufgabe zu überlassen, da er dann heim Mischen des Getränkeextraktes mit der Flüssigkeit (Wasser oder Milch) als Umrührmittel dienen kann. Der künstliche Trinkhalm muß selbstverständlich, solange er als Getränkeextraktspeicher dient, oben und unten geschlossen sein. Dies mag auf beliebige Weise geschehen, und zwar durch Zusammenklemmen mit Hilfe von Metallstreifen, einfaches Zusammenfalzen unter Verwendung von Wachs oder ohne dieses oder in sonstiger Weise. Das obere Saugende des Halmes mag in gleicher Weise verschlossen sein und z. B. als eine Art Lasche abgebogen das Abreißen erleichtern, so daß an gerade diesem Ende dis Halmes ein tauberer Riß entsteht, der ästhetisch wirkt. Der Halm selbst wird sich vorteilhaft zum Grunde hin erweitern, um den gewünschten großen Raum für die Extraktportvon zu bieten. Diese Erweiterung mag sogar Löffelform besitzen.
  • In der Zeichnung sind zwei solcher Ausführungsformen beispielsmäßig und mehr schematisch dargestellt. Aus dieser Zeichnung erkennt man auch, daß der neue Trinkhalm vorteilhaft aus hygienischen Gründen in einer zusätzlichen Hülle untergebracht ist, die z. B. in der bekannten Weise aus leichtem Seidenpapier besteht und irgendwelche Aufdrücke, Reklame oder Hinweise für die Gebrauchsart des neuen !Gegenstandes tragen mag. Die Hülle ist in irgendeiner Weise staubdicht verschlossen.
  • An Hand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden.
  • Abb, i und 2 zeigen einen erfindungsgemäß ausgebildeten Trinkhalm in zwei Ansichten, während die Abb. 3 und d. eine Abwandlung gleichfalls in zwei Ansichten erkennen lassen.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Abb. i zeigt einen sich nach unten erweiternden Behälter a, der an seinem oberen Ende gei den normalen Durchmesser eines Trinkhalmes besitzt. Der untere Verschluß b mag durch Zusammendrücken oder Zusammenfalzen der dort sich stark erweiternden Wand des Trinkhalmes geschaffen werden und zusätzlich durch eine Kliammer d aus le,ichtem'Metall gesichert sein. Der obere Verschluß h ist vorteilhaft in ähnlicher Weise, jedoch ohne eine Metallklammer geschaffen. Bei lai erkennt man aus Abb. i und 2 diejenige Stelle, an welcher der Verschluß beginnt. Da!s umgebogene Ende dient als Handhabe, um den Verschluß an dieser Stelle zu lösen. h1 ist diemnach eine Art Reißnaht, an welcher der Halm durch Abreißen der Lasche geöffnet werden kann, nachdem man den Verschluß b, d gelöst hat und den Getränkeextrakt in ein geeignetes Gefäß hat einlaufen lassen.
  • Abb. 3 und 4 zeigen eine Abwandlung der bisher beschriebenen Ausführungsform. Der wesentliche Unterschied gegenüber dieser besteht darin, daß der Trinkhalm an seinem unteren Ende k löffelartig oder eiförmig ausgebaucht ist und dort den Hauptteil der Extraktportion enthält. Auch diese Ausführungsform mag aus kräftigem Papier, das -gegebenenfalls gewachst sein kann, einem Zellstoff od. dgl. bestehen. Der Schaft ist an seinem oberen Ende in der gleichen Weise verschlossen, wie aus Abb. i und 2 ersichtlich und beschrieben. Die Reißlasche i bildet bei h den abzureißenden oberen Verschluß, während der untere Verschluß durch eine Klammer o oder Zusammenfassen der Papierwände in anderer Art geschaffen wird. Auch in diesem Fall wird zunächst der Verschluß o gelöst und der Getränkeextrakt in das Trinkgefäß entleert. Nach Abreißen der Lasche i kann dann der Körper h zunächst als Mittel dienen, um das Getränk sauber zu mischen, während schließlich der gleiche Körper seiner Bestimmung als Trinkhalm zugeführt werden kann.
  • Die Erfindung gestattet natürlich -die verschiedensten Formen eines solichen Gerätes. Sie bietet eine hygienisch saubere Verpackung für eine ;Getränkeextraktportion, wobei zusätzlich noch eine den ganzen Körper umschließende Papier- oder Zellstoffhülle angewandt werden mag, welche in Abb.3 bei p angedeutet ist. Auch die Ausführungsform nach Abb. i und 2 kann selbstverständlich eine derartige zusätzliche Hülle besitzen.
  • Es sei nochmals betont, daß die Erfindung, wie schon die dargestelliltenA.usführungsbeispiele zeigen, an die Form des Trinkhalmes in keiner Weise gebunden ist. Manche Abänderungen sind vielmehr denkbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, Die Erfindung ist stets dann verwirklicht, wenn ein künstlicher Trinkhalm so geformt und ausgebildet ist, daß er als Speicher für eine ganze Getränkeextraktportion dienen kann, wobei an seinen Enden leicht entfernbare Verschlüsse vorgesehen sind.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Trinkhalm als Gefäß besonderer Art, da-,durch gekennzeichnet, daß er so geformt und ausgebildet ist, daß er als Speicher für eine ganze Getränkeextra'ktportiondienen kann, wobei an seinen Enden leicht entfernbare Verschlü:sse vorgesehen sind.
  2. 2. Trinkhalm nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er an seinem unteren Ende in zwei verschiedenen Richtungen vorzugsweise verschieden erweitert bzw. ausgebaucht und au, festem Papier, wie Pergament, oder gewaehsten Dünnpappen nach Art :der bekannten Papierbecher gebildet ist.
  3. 3. Trinkhalm nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Erweiterung (k) eine löffelähnliche Form aufweist. .
  4. 4. Trinkhalm nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, d'aß der obere Verschluß durch eine Reißlasche (1a oder i) geschaffen ist.
  5. 5. Trinkhalm nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Verschluß durch einen leicht zu öffnenden Falz unter Umständen unter Zuhilfenahme einer Metallklammer (d oder o) erhalten ist.
DEL1015D 1941-03-30 1941-03-30 Trinkhalm als Gefaess besonderer Art Expired DE901585C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DK93368C (da) * 1957-04-09 1962-05-07 Danex V Arne Nielsen Fa Sugerør til drikkeburg.
NL1031129C2 (nl) * 2005-12-01 2007-06-04 Asepticstraw Internat B V Artikel voor het bewegen van een medium voor te eten en/of drinken.
NL1030563C2 (nl) * 2005-12-01 2007-06-04 Asepticstraw Internat B V Drinkrietje, werkwijze voor het vervaardigen daarvan en gebruik van een container.

Cited By (4)

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WO2007064198A3 (en) * 2005-12-01 2007-07-26 Golden Nugget B V Article for moving a medium to be eaten and/or drunk

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