DE900559C - Selbstregelnde Vorrichtung zur Konstanthaltung der Abflussmenge gestauten Wassers mit wechselndem Wasserspiegel - Google Patents

Selbstregelnde Vorrichtung zur Konstanthaltung der Abflussmenge gestauten Wassers mit wechselndem Wasserspiegel

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DE900559C
DE900559C DEM11750A DEM0011750A DE900559C DE 900559 C DE900559 C DE 900559C DE M11750 A DEM11750 A DE M11750A DE M0011750 A DEM0011750 A DE M0011750A DE 900559 C DE900559 C DE 900559C
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DE
Germany
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shaft
self
water level
regulating device
guide
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Expired
Application number
DEM11750A
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English (en)
Inventor
Rudolf Michalik
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RUDOLF MICHALIK
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RUDOLF MICHALIK
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B9/00Water-power plants; Layout, construction or equipment, methods of, or apparatus for, making same
    • E02B9/02Water-ways
    • E02B9/022Closures
    • E02B9/025Closures automatically movable
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
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Description

  • Selbstregelnde Vorrichtung zur Konstanthaltung der Abflußmenge gestauten Wassers mit wechselndem Wasserspiegel Die bei Au.sgleichsweilhern, Kanalablestungen usw. bisher verwendeten Vorrichtungen zur Konstanthaltung der Abflußmenge bei wechselndem Oberwasserspiegel werden mit Rücksicht auf die ungleichförmige Bewegung der ,starren Verschlußkörper fast ausschließlich elektrisch oder hydraulisch gesteuert. Derartige Vorrichtungen sind in der Anschaffung und Wartung sehr kostspielig und bedingen Stromanschluß für ihre Betätigung. Durch Schwimmer direkt betätigte starre Schützenverschlüsse, Sektorschützen usw. für konstante Abflußmengen haben mit Rücksicht auf die Wechselwirkung von Schwimmerweg und vertikaler Verschlußbewegung nur äußerst begrenzte Verwendungsmöglichkeit, da sie nur geringe Gefällunterschiede zwischen Ober- und Unterwasserspiegel überbrücken können. Bei der vorliegenden Erfindung erfolgt .die Abflußregelung über ein elastisches Band, :das mittels eines Schwimmkörpers vollkommen selbsttätig so eingestellt wird, idaß bei jeder Höhenlage des Oberwasserspiegels die gleiche Wassermenge abfließt. Bei jeder Höhenlage des Oberwasserspiegels stellt sich ein vollkommener Überfall mit gleichbleibender Überfallhöhe ein. Die genannte Vorrichtung ist von elektrischem Stromanschluß unabhängig, benötigt keine dauernde Wartung und kann für beliebige Gefällhöhen, gegebenenfalls in der Höhenausdehnung unterteilt, verwandt werden.
  • In der Zeichnung sind die Anwendungsmöglichkeiten ;des Erfindungsgedankens dargestellt.
  • Abb. z, z, 3 und q. zeigen eine selbsttätige Vorrichtung zur Konstanthaltung der Abflußmenge bei wechselndem Oberwasserspiegel, wobei a den oberen, b- den unteren Schwimmkörper .und c -die -untere Leittrommel bezeichnet, auf der ein eIastisc'hes Band d über die obere Leittrommel e sich abwälzt. __ Die Schwimmvorrichtung ist. mit vier Führungsrollenpaaren versehen, die mit g, la, i und j bezeich--net- sind: Die Seitenwände der beiden Schwimmkörper a und b sind zu den Leittrommeln c und e erweitert und dienen zur Lagerung der Achsen k und 1, auf denen die Leittrommeln c und e .drehbar gelagert sind.
  • Abb. z zeigt den Schnitt B-B nach Abb. 3 der Vorrichtung; Abb. a zeigt die Seitenansicht bei sinkendem Wasserspiegel, -- -- -Abb. 3 den Schnitt A-A nach Abb.-r der Vorrichtung bei steigendem Wasser@s@iegel-und _, . -. Abb. q. den Schnitt C-C nach. Abb. 3; Abb.5 stellt den Schnitt durch einen Staudamm rn mit Zulaufkanal n, Schacht o für die Schwimmvorrichtung und Ablaufkanal p dar; 'der Wasserspiegel im Stauweiher q ist mit r bezeichnet; Abb.6 veranschaulicht Iden Schnitt D-D nach Abb. 5 durch den Schacht o. Der Schacht o ist als Doppelschacht ausgebildet, der .durch ein Gitter geteilt wird. Er besteht aus einem breiten Schachtteil, in den .der Zul-aufkanal 7a mündet, und einem engen Schachtteil, von .dem der Ablaufkanal p ausgeht.
  • Über die ganze Höhe des breiten Schachtteiles laufen in den beiden breiteren Schachtmauern je zwei Führungswinkeleisen s und t, in denen die Führungsrollenpaare g, h, i und j sich bewegen können.
  • Das Verschluß,stück zwischen dem breiten und dem engen Schachtteil bildet das Band d, das auf dem Gitter f, wie in Abb. q. ersichtlich, aufliegt. Das Band d ist im Schacht o oben fest aufgehängt, unter der oberen Leittrommel e hinweg über die untere Leittrommel c geführt und an den unteren Enden der Winkeleisen t ebenfalls befestigt.
  • Der Schacht o ist durch den Zuda@ufkanal n mit dem Stauweiher q und damit mit dem Oberwasserspiegel kommunizierend verbunden. Der Wasserspiegel im Schacht o wird sich immer auf die Höhe des Wasserspiegels im Stauweiher q einstellen.
  • Die Vorrichtung, aus dem oberen und unteren Schwimmkörper ct .und b und der oberen und unterenLeittrammel e und c bestehend und durch je zwei Führungsrollenpaare g und i oder h und j in seiner vertikalen Bewegung in den Führungswinkeleisen s und t geführt, bewegt sich den Wasserspiegelschwankungen im Stauweiher q entsprechend nach auf- bzw. abwärts.
  • Das Band d lehnt sich an das Gitter f und kommt auf die beiden Winkeleisen t zu liegen, die für dass Band d zur Abdichtung dienen. -Bei - sinkendem Wasserspiegel im ,Schacht o taucht der obere Schwimmkörper a nicht ein, sondern wirkt lediglich als Auflast (Abb. z). Die beiden Führungsrollenpaare g und j wälzen sich an den Führungswinkeleisen s und t ab. Das Band d, ;durch :den Wasserdruck gegen die Winkeleisen t und das Gitter f angepreßt, teilt,somit den -Sehacht o bis zur Mitte der unteren Leittrommel c ein zwei Teile. Die so entstandene Scheidewand, durch .das Band d gebildet, gestattet über die untere Leittrommel c einen vollkommenen oder freien Überfall des Wasserstrahles in den Schacht zum Ablaufkanal p. Durch Belastung oder Entlastung des oberen SchwimmköTpers a kann die Eintauehtiefe der Vorrichtung bei sinkendem Wasserspiegel bis .an den oberen Schwimmkörper a ein für allemal festgelegt werden. Bei sinkendem Wasserspiegel wirkt das Gewicht des waagerechten Bandteiles d im Sinne der Schwimmerbewegung, bei steigendem Wasserspiegel dagegen entgegengesetzt der Sch-,vimmerbewegung. Dieser Mehrbedarf .an Antriebskraft zur Aufwärtsbewegung der Vorrichtung wird, .um die gleiche Üb"erfall'höhe wie bei der Abwärtsbewegung zu erzielen, was einer konstanten Abflußmenge gleichbedeutend ist, durch den oberen Schwimmkörper d ermöglicht.
  • Die -beiden Führungsrollenpaare 1z und i haben bei sinkendem Wasserspiegel ein gewisses Spiel gegenüber den Führungswinkeleisen s und t. Beginnt der Wasserspiegel ;im Schacht zu steigen, wird ,die Vorrichtung durch den steigenden Wasserspiegel oben nach der Ausströmungsöffnung zu, unten entgegengesetzt gekippt. Die Führungsrollenpaare h und i begrenzen diese Kippbewegung. Der obere Schwimmkörper a gelangt in eine waagerechte Lage (Abb.3) und wirkt zusätzlich als Schwimmer und vergrößert den Auftrieb, der bei steigendem Wasserspiegsl notwendig ist. Bei steigendem Wasserspiegel sind die beiden Führungsrdllenpaare g und j außer Anschlag.
  • Der Zuflluß des Wassers im Schacht o zum Überfall -erfolgt beiderseits ,des Schwimmkörpers a nach aufwärts und über das waagerechte Band d, wie die beiden Pfeile u (Fig. $) andeuten, zum Ablaufkanal p.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Selbstregelnde Vorrichtung zur Konstanthaltung .der Abflußmenge gestauten Wassers mit wechselndem Wasserspiegel, gekennzeichnet durch einen- bis über .das Oberwasser reichenden Schacht (o) -und ein iin dem Schacht (o) aufgehängtes biegsames -Band. (d).,. - das'- am oberen Ende :der oberwasserseitigen Wand des Schachtes (o) befestigt ist und über mit Schwimmkörpern (a, b) verbundene Leittrommeln (e, c) gegen :die Mitte .des Schachtes (o) zu abgelenkt ist, derart, daß .der unter der inneren, die Überfallkante bädenden Leittrommel (c) befindliche, bis zum Schachtboden reichende Teil des Bandes (d) eine lotrechte Trennwand für einen oberwasserseitigen, mit einem Zuflußkanal (n) vom Oberwasser verbundenen und für einen unterwasserseitigen, mit dem Abflußkanal (p) verbundenen Schachtteil bildet und infolge der durch die Schwankungen im Oberwasser hervorgerufenen lotrechten Bewegung der Schwimmkärper (a, b) und die Leittrommeln. (e, c) jeweils eine dem Oberwasserspiegel entsprechende Höhe besitzen.
  2. 2. Selbstregelnde Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Leittrommeln (c, e) als volle Walzen, als Scheiben oder als Hohlkörper ausgebildet sind.
  3. 3. Selbstregelnde Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Schachtteilen eine Gitterwand (f) angeordnet ist, gegen die sich der unter den Leittrommeln (c, e) befindliche Teil des biegsamen Bandes (d) unter dem Druck des Oberwassers anlegt.
DEM11750A 1951-11-17 1951-11-17 Selbstregelnde Vorrichtung zur Konstanthaltung der Abflussmenge gestauten Wassers mit wechselndem Wasserspiegel Expired DE900559C (de)

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