DE899695C - Schaltungsanordnung zur Erzeugung saegezahnfoermiger Stroeme - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Erzeugung saegezahnfoermiger Stroeme

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DE899695C
DE899695C DEL330A DEL0000330A DE899695C DE 899695 C DE899695 C DE 899695C DE L330 A DEL330 A DE L330A DE L0000330 A DEL0000330 A DE L0000330A DE 899695 C DE899695 C DE 899695C
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DE
Germany
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capacitor
charging
voltage
circuit
tube
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Expired
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DEL330A
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DE1609258U (de
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Dipl-Ing Wolfgang Reinhard
Dr-Ing Rudolf Urtel
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Alcatel Lucent Deutschland AG
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Standard Elektrik Lorenz AG
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K4/00Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions
    • H03K4/06Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape
    • H03K4/08Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape
    • H03K4/90Linearisation of ramp; Synchronisation of pulses

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  • Details Of Television Scanning (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Erzeugung sägezahnförmiger Ströme Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsänordnung zur Erzeugung sägezahnförmiger Ströme in ,den Abilenkspulen von Kathodenstrahlröhren, insbesondere für Fernsehzwecke.
  • Zu,diesem Zweck ist es bekannt, durch langsame Aufladung und schnelle Entladung bzw. umgekehrt eines Kondensators eine sägezannförmige Spannung zu erzeugen und mit dieser das Gitter einer Röhre zu steuern, in. deren Anodenkreis die Ablenkspulen unmittelbar oder über einen Transformator eingeschaltet sind. Derartige Schaltungsanordnungen finden sich vorzugsweise dort" wo die Aitk onstanten .der Ablenk spulen gegenüber der Sägezahnperiode klein sind, also z. B. für den Bildwechsel beim Fernsehen.
  • Eine derartig erzeugte Sägezahnstromkurve bat zunächst gekrümmte Flanken ,auch bei linearem Vorlauf der Kondensatorspannung. Diese Krümmung ist zurückzuführen auf die Krümmung der Röhrenkennlinie, ferner auf den Einfluß der parallel zurr Ablenk:spule liegenden Induktivität ,dies Transformators.
  • Zur Erzielung ,seiner Linearität ,der Sägezahnflanken ist es weiterhin bekannt, mittels einer Hilfswicklung die Transformatorsp:annung der Ano&nseite der Rohre am Gitter wirksam werden zu lassen, und zwar in einer zur Kondensatorspannung entgegengesetzten Phase. Die Gegenkopplung bewirkt eine Linearisierung der Kennlinie und eine Herabsetzung dies Innenwiderstandes, wodurch wiederum der Einfluß des Transformators herabgesetzt wird. Infolge dieser Gegenkopplung steht am Gitter nur die Differenz zwischen der Ladekondensatorsp.annung und der Gegenkoppl.ungsspannurig. Zur Erzeugung einer gleich großen Aussteuerung muß bei: Üiesen Schaltungen also (die Amplitude der Kond'ensatorspannung vergrößert werden. Dies ist von Nachteil, da wegen des exponentiellen Anstiegs der Kondensatorspannung sowieso stets nur ein Bruchteil der verfügbaren Batterieladespannung für rdie Bildung dies Sägezahns ausgenutzt werden kann.
  • Es sind' daher andere Verfahren zur Linearisierung,der Sägezahnflanken bekannt, bei denen .dieser Nachteil vermieden wird.
  • Der exponentielle Anstieg &r Kondensatorlä'despannung rührt,davon her, daß der Spannungsabfall an,dem mit ,dien Ladekondensator in Reihe liegen-,den Ladewilderstand mit zunehmender Kond'ens.atorspannung kleiner wird. Damit wird auch :der Strom @durcJh ,den Ladewilderstand und idie Anstiegsgesohwindigkeit der Kondensatorspannung kleiner. Deshalb benutzen. manche bekannten Verfahren zur Erzeugung einer Sägezahnspannung eine zusätzlich eingeführte Sägezahnspannung, um die Verringerung des Spannungsabfalles am Ladewiderstanid auszugle:ich.en bzw. die Ladespannung in diemselhen Maße zu @erhöhen, wie die Spannung am Kondensator ansteigt (mitlaufen(1e Ladespannung). Praktisch. kann adies z. B. so ausgeführt werden, @daß mittels einer Hilfswicklung @die Transformatorspannaung aus ,dem Anodenkreis "der Rühre in Gegenphase zur Kondensatorspannung wirksam gemacht wird, wodurch die Spannung am Ladewiderstand und damit der ihn durchfließende Strom konstant bleibt. Bei diesem vorgeschlagenen Verfahren besteht sogar die Möglichkeit, die Linearität nach der anderen Seite zu überschreiten, d. h. einen exponentiellen Anstieg der Spannung am Kondensator mit positivem Exponenten herbeizuführen.
  • Es isst weiterhin eine Schaltungsanordnung biekannt, bei, der zur Linearisierung von Sägezahnströmen auf :dien Anodenkreistramsformator eine dritte Wicklung zur Abnahme einer Gegenkopplungsspannung angegeben ist. Diese Gegenkopplungsspannung wird über ein. Netzwerk in Serie zum Ladekondensator zugeführt. Bei.,der bekannten Anordnung handelt es sich um eine reine Gegenkopplung, und die Schaltungsanordnung hat den Nachteil, .daß die Entladung,des Ladekondensators durch rdas eingeschaltete Netzwerk verzögert wird, was unerwünscht ist. Die Erfindiung bezieht sich demgegenüber auf eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung sägezah,nförmiger Ströme in dien. Ablenkspulen von Kathodenstrahlröhren, insbesondere für Fernsehzwecke, mit Hilfe der Auf- und Ent ladung reines Kondensators im Gitterkreis: einer Röhre, deren Anodenkreis,die Ablenkströme liefert, bei dier im Gitterkreis. der Röhre reine Gegenkopplungsspannung, d'ie durch einte mit der Transformatorwicklun:ggekoppelte Hilfswicklung im Gitterkreis entsteht, und im Ladekreis des. Ladekondensators eine zur Kondensatorspannwng ;gegenphasige Kompensationsspannung wirksam gemacht ist. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, :daß (die Netzwerke zur Erzeu@gung,der Kompensationsspannung und,der Gegenkopplungsspannung im Ladekreis des Ladewiderstandes und im Gitterkreis. der Röhre, aber nicht im Entloadekreis des Ladekondensators liegen. Dadurch ergibt sich der Vorteil, ,d@aß eine schnelle Entladung des Ladekondensators möglich ist. Eine weitere Schilderung ,der Vorteile, die sich bei der Anwendung der Erfindung ergeben, wird an Hand von einigen in den Zeichnungen @dargestellten. Ausführungs£ormen erläutert.
  • In der Zeichnung isst Fig. i eine bekannte Schaltungsanordnung mit Angabe Bier ,darin .auftretenden Spannungen; Fig.2 zeigt eine bereits vorgeschlagene Schaltungsanordnung; Fig. 3; zeigt ,die Kombination der Schaltungsanordnung nach Fig. i und 2.; Fig. q. und 5 zeigen die eigentliche erfindungsgemäße Anordnung.
  • In .dieser Zeichnung ist 3 der Ladekondensator, der mit dem Ladtewiderstand 2 in Reiche liegt. (Ein weiterer üblicherweise in Serie zum Kondensator im Gitterkreis. liegender Hilfswiderstand, der für die Vorgänge im Rücklauf benötigt wird, ist im folgenden weggelassen:) q. ist die Röhre, in deren Anodenkreis über einen Transformator 5 die Ablenkspule mit ihrer Induktivität 6 und dem Ohmschen Widerstand? liegt. Wegen ,der kleinen Zeitkonstanten ist im folgenden,die Induktivität 6 vernachlässig t unid Tier Transformator @durch seine Ouerinduktivität ersetzt. 8 ist ein e Spule im Gitterkreis dieser Röhre, "die zur Erzeugung einer Gegenspannung dient. g ist eine Spule, die zur Erzeugwng einer Hilfsspannung im Ladekreis des Kondensators 3 dient. aci ist ,die Primärspannung am Transformator 5. U2 .ist die Gegenkopplungsspannung am Gitterkreis der Röhre q.. u3 ist die Hilfsspannung im Ladekreis (dies Kondensators 3. u, ist .die Spannung am Ladielconde@ns.ato.r 3. In Fig. i wird mittels, der Hilfswicklung 8 die Spannung des Transformators 5 in zur Kondensators.pannung u, entgegengesetzter Phase an dias Gitter der Röhre ¢ gegengekoppelt, wo nunmehr nur die Differenz (u,-u.) wirksam wird.
  • Der Spannungsabfall am Ladewiderstand 2 wird mit zunehmendem u. bei :der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 kleiner. Damit wird auch der Strom durch 2 kleiner, und die Anstiegsgeschwindigkeit von uc sinkt. Mittels ,der Spule gr wird als Hi@lfswicklung ,dies Trans.format:ors: in Gegenphase zur Kondensatorspannung eine Spannung u3 wirksam, durch ;die für u3 = u, -die Spannurig ,an dem Widerstand .2 und damit der Strom durch, ihn konstant bleibt.
  • In Fig. 3a ist eine Vereinigung,dieser beiden Mög-lichkeiten. ,dargestellt, bei ,der trutz Anwendung hoher Gegenkopplungsgrade große Amplituden von u, hergestellt werden können..
  • In Fsg. q. ist,-nun, eine Ausbildaung dieserMögl,ichkeirt zu dem Gedanken ,der Erfindung dargestellt. Da im Falle rder Gegenkopplung die Gegenkopplungsspannung stets nur kleiner sein 'kann .als die stenern:de Spannurig, leuchtet ein, @daß die Kompensation im Ladekreis nicht vollständig, wenn auch für viele Zwecke aus,rei@chend ist. Soll. die Wirkung der mitlaufenidien Latdespannung darüber hinaus erhöht werden, so. muß nach wie vor der fehlende Spannungsbetrag durch. eine im Ladekreis des Kondensators eingeschaltete-, in Fig. 5 ,gezeugte Spule 9 aufgebracht werden., die,die Spannung 2z3 einführt. D,ies,e Spannung nach Fig. 5 ist aber nur ein Bruchteil der gleichen Spannung, die bei der SchaItungsanordnun:g nach Fig. 3 eingeführt werden muß. Dies hat vorteilhafte Folgen für Wicklung und Größe des zu verwendenden Transformators.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zur Erzeugung Sägezahnförmiger Ströme in den Ablenkspulen von Kathodenstrahlröhren, insbesondere für Fernsehzwecke, mit Hilfe der Auf- und Entladung eines Kondensators im Gitterkreis einer Röhre, deren Ano:denkreiis die Ablenkspulenströme liefert, bei der im Gitterkreis der Röhre eine Gegenkopplungsspannung, die durch eine mit der Transformatorwicklung gekoppelte Hilfswicklung im Gitterkreis entsteht, und im Ladekreis des: Ladekondensators eine zur Kondensatorspannung ;gegenphasige Kompensationsspannung wirksam gemacht ist, dadurch gekennzeichnet, daß .die Netzwerke zur Erzeugung der Kompensationsspannung und der @Gege.nkopplungsspannung im Ladekreis ödes Ladewiderstandes und im Gitterkreis: derRöhre, aber nicht im Entladekreis des Ladekondensators liegen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch, i, dadurch, gekennzeichnet, daß einer im Gitterkreis der der Röhre :als auch in Serie zum Ladewiderstand des Ladekondensators, aber nicht im Entladekreis des Kondensators liegenden Spule sowohl die Gegenkoppl,ungsspannumg wie auch mindestens ein Teil der Kompensationsspannung zugeführt wind, so daß die Gegenkoppl,ungsspannunig und die Kompensationsspannung ganz oder teilweise zusammenfallen.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß -im Ladekreis des Kondensators in Serie zum Ladewiiderst:and noch eine weitere Spule liegt, der ein geson-,derter Teil der Kompensationsspannuing zugeführt wird. Angezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. c82,1 19ö.
DEL330A 1949-06-10 1949-11-04 Schaltungsanordnung zur Erzeugung saegezahnfoermiger Stroeme Expired DE899695C (de)

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NL90070D NL90070C (de) 1949-11-04
DEP45370A DE905656C (de) 1949-06-10 1949-06-10 Schaltungsanordnung zur Erzeugung linearsaegezahnfoermiger Stroeme in Kathodenstrahlablenkspulen
DEL330A DE899695C (de) 1949-11-04 1949-11-04 Schaltungsanordnung zur Erzeugung saegezahnfoermiger Stroeme

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DEL330A DE899695C (de) 1949-11-04 1949-11-04 Schaltungsanordnung zur Erzeugung saegezahnfoermiger Stroeme

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR821198A (fr) * 1936-04-29 1937-11-29 Emi Ltd Perfectionnements aux circuits de lampes thermioniques destinés particulièrement à la télévision

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR821198A (fr) * 1936-04-29 1937-11-29 Emi Ltd Perfectionnements aux circuits de lampes thermioniques destinés particulièrement à la télévision

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