DE89940C - - Google Patents

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DE89940C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means
    • F16K31/60Handles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
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PATENTAMT.
Zweck der Erfindung ist die Beseitigung des Uebelstandes, dafs sich bei Niederschraubventilen für hochgespannte Gase die mit dem Handrade in Verbindung stehende, auf den Ventilstempel drückende Schraubenspindel während des Transportes der Gasbehälter durch die fortwährenden Erschütterungen und Vibrationen lockert, was ein Entweichen des Gases zur Folge hat. Diese Lockerung entsteht hauptsächlich aus dem Grunde, weil die Anordnung des Ventilkörpers nur eine verhäl.tnifsmäfsig dünne Schraubenspindel zuläfst und dadurch die Steigung des Gewindes eine entsprechend gröfsere wird, demnach die Schraube der Lockerung leichter unterworfen ist, als dies bei einer Spindel von gröfserem Durchmesser der Fall sein würde. Aber auch eine solche ist noch dem Lockern unterworfen; infolge dessen ist bei vorliegender Erfindung die Spindel ganz weggelassen und das Handrad drückt direct auf den Ventilkegel.
In der Zeichnug ist
Fig. ι ein Querschnitt des Ventilkörpers bei geöffnetem Ventil,
Fig. 2 ein Querschnitt bei geschlossenem Ventil und
Fig. 3 eine Abänderung von Fig. 1 und 2.
Das Handrad g bildet einen schalenförmigen Körper, der mit Innengewinde versehen und auf den Kopf / des Ventilkörpers aufgeschraubt ist, und hat im Centrum der Innenseite eine Erhöhung s, die beim Niederschrauben auf den Stempel α drückt und die Abdichtung veranlafst.
Bei allen bis jetzt gebräuchlichen Niederschraubventilen . mit am Handrade befestigter Schraubenspindel ergiebt sich öfters der Uebelstand, dafs sich beim Lösen des Handrades (durch Oxydation oder Eindringen von Unreinigkeiten in das Gewinde oder durch andere Ursachen) zu gleicher Zeit die Abdichtungshülse h auch herausschraubt und hierdurch Entweichung des Gases veranlafst wird. Dies kann bei Weglassung der Schraubenspindel nicht mehr vorkommen.
In Fig. 3 ist eine Anordnung dargestellt, die bei allen Ventilen, bei denen behufs Hebung des Ventilkegels ein Mitnehmer, Bajonettverschlufs, Linksgewinde, Seitenschraube u. dergl. angewendet ist, mit Vortheil anzubringen ist. Die Mitnehmer-Vorrichtung, welche vielfachen Reparaturen unterworfen ist, ist hierbei ganz beseitigt, und wird der Ventilstempel beim Lösen des Handrades dadurch gehoben, dafs der Stempel α noch weiter nach oben hin verlängert ist als in Fig. 1 und 2, durch den Deckel des Handrades, in welchem er sich dreht, hindurchragt und oben durch Mutter t festgehalten wird. Hierdurch ist auf einfache und vollständig sichere Weise bewirkt, dafs der Ventilstempel beim Lösen desselben behufs Oeffnung des Ventiles der Bewegung des Handrades folgen mufs.
Diese Einrichtung kann an allen schon bestehenden, mit der mangelhaften Mitnehmer-Vorrichtung ausgestatteten Ventilen mit Leichtigkeit angebracht werden. Das Handrad kann auch ganz weggelassen und dafür eine zweite Druckmutter eingeschraubt werden, die mit dem Druckstempel (Ventilkegel) α verbunden ist, welche Mutter mittels eines Schlüssels bethätigt werden kann. ·
Das Handrad kann anstatt mit Innengewinde auch mit Auf sengewinde versehen sein behufs Einschraubens in den Ventilkörper.
Es ist demnach durch den Gegenstand der Erfindung ein Niederschraubventil geschaffen, bei dem ein Entweichen des Gases während des Transportes vollständig ausgeschlossen, ein unbeabsichtigtes Lösen der Abdichtungshülse h und dadurch entstehender Gasverlust unmöglich gemacht und die unsicher wirkende und der Reparatur häufig unterworfene Mitnehmer-Vorrichtung beseitigt ist.

Claims (1)

  1. Patent- Ansprüche:
    ι . Niederschraubventil für hochgespannte Gase, dadurch gekennzeichnet, dafs das Handrad (g) mit Innen- oder Aufsengewinde versehen und auf oder in den Kopf (a) des Ventilkörpers (A) geschraubt ist, während der Deckel des Handrades beim Niederschrauben desselben auf den Ventilkegel (a) drückt und somit den Abschlufs des Ventiles bewirkt (Fig. ι und 2), um dem Gewinde infolge seines gröfseren Durchmessers eine kleinere Steigung geben zu können und durch den Wegfall des Innengewindes der Dichtungsbüchse (h) ein Herausreifsen derselben zu vermeiden.
    Niederschraubventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der Ventilstempel (a) nach oben verlängert ist, durch den Deckel des Handrades drehbar hindurchragt (Fig. 3), durch Mutter (t) oder in anderer Weise festgehalten wird, um zuverursachen, dafs der Stempel beim Oeffhen des Ventiles dem.Handrade folgen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959070C (de) * 1948-11-17 1957-02-28 Fred Ninnelt Dr Ing Betaetigungsorgan an handbetaetigten Ventilen
DE1177439B (de) * 1961-07-21 1964-09-03 Basf Ag Handradbetaetigtes Hochdruckventil

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959070C (de) * 1948-11-17 1957-02-28 Fred Ninnelt Dr Ing Betaetigungsorgan an handbetaetigten Ventilen
DE1177439B (de) * 1961-07-21 1964-09-03 Basf Ag Handradbetaetigtes Hochdruckventil

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