DE899409C - Verfahren und Vorrichtung zum Spritzen von Gegenstaenden aus thermoplastischen Kunststoffen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Spritzen von Gegenstaenden aus thermoplastischen Kunststoffen

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DE899409C
DE899409C DEL2261D DEL0002261D DE899409C DE 899409 C DE899409 C DE 899409C DE L2261 D DEL2261 D DE L2261D DE L0002261 D DEL0002261 D DE L0002261D DE 899409 C DE899409 C DE 899409C
Authority
DE
Germany
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kneading
piston
injection
cylinder
press
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Expired
Application number
DEL2261D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Roberto Colombo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LAVORAZIONE MAT PLAST
Original Assignee
LAVORAZIONE MAT PLAST
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/46Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould
    • B29C45/53Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould using injection ram or piston

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Spritzen von Gegenständen aus thermoplastischen Kunststoffen Bekanntlich ist das Spritzen von Körpern mit großen Abmessungen aus thermop las tischen Stoffen mit Schwierigkeiten verbunden, die hauptsächlich darauf zurückzuführen sind, daß diese Stoffe sich nur schwer gleichmäßig verarbeiten lassen, weil die Erwärmung auf den äußeren Teil des Einspritzzylinders beschränkt bleibt.
  • Um diesem Nachteil abzuhelfen, ist schon vorgeschlagen worden, im Innern des Spritzzylinders einen Hilfsheizkörper anzubringen oder den Spritzzylinder zu verlängern und den Kolben ringförmig auszugestalten sowie die wärmeabführende Oberfläche zu vergrößern und schließlich den Spritzzylinder in Einzelzylinder zu unterteilen, von denen jeder seinen eigenen Kolben besitzt. Mit diesen Maßnahmen werden (Körper von großen Abmessungen erhalten, und außerdem gelingt es, eine verhältnismäßig gute Verteilung der Temperatur in der einzuspritzenden Masse zu erzielen; jedoch wird dabei die Preßvorrichtung sehr verwickelt, und es wird keine Sicherheit bezüglich der Gleichmäßigkeit des hergestellten Stückes erreicht. Außerdem muß von schon genügend vermischten oder mit Lösungsmitteln vorbereiteten oder in Mischern od. dgl. gelatinierten Rohstoffen ausgegangen werden; auf jeden Fall besteht immer die Gefahr, daß infolge unvollständiger Verdunstung des Lösungsmittels oder ungenügender Mischung das fertige Stück ein von einer Stelle zur anderen wechselndes Gefüge mit Blasen, Lunkern usw. aufweist.
  • Die Erfindung bezweckt, alle diese Nachteile auszumerzen, indem sie unmittelbar von den zur Herstellung des Fertigerzeugnisses erforderlichen Roh- stoffen ausgeht, ohne zu irgendwelchen vorbereiteten Hilfsmaßnahmen ihre Zuflucht zu nehmen.
  • Gemäß der Erfindung werden Gegenstände aus I(unstharz oder anderen thermoplastischen Stoffen in der Weise hergestellt, daß die in einer Knet- und Strangpresse innig vermischten oder gelatinierten Rohstoffe über eine durchbohrte Rüchstauwand in einen feststehenden Zylinder eingeleitet werden und durch das offene Ende desselben in einen zweiten Zylinder gelangen, der auf dem ersteren axial verschieblich ist und durch den eindringenden Rohstoff teleskopartig verschoben wird, worauf man ihn mittels der an sein düsenförmiges Ende anzusetzenden Spritzform wieder zurückschiebt und hierdurch den von der Stauwand aufgefangenen zähflüssigen Rohstoff zwingt, in die Spritzform überzutreten.
  • Gegenstand der Erfindung ist zugleich die Vorrichtung, mit welcher das beschriebene Verfahren durchgeführt werden kann. Diese Vorrichtung ist im wesentlichen so aufgebaut, daß auf einer zweckmäßig mit ineinandergreifenden Schnecken versehenen Knet- und Strangpresse ein rohrförmiger, beidseitig offener Hohlkolben aufgesetzt ist, der an seinem der Knetpresse zugekehrten Ende innen eine mit Durchbohrungen versehene Stauscheibe aufweist, und daß auf diesem Hohlkolben ein vorzugsweise heizbarer Zylinder axial verschieblich angeordnet ist, dessen dem Hohlkolben abgekehrtes Ende als Spritzdüse ausgebildet ist.
  • Während hierbei die obenerwähnte Rückstauwand im Regelfall Verwendung findet, wäre es in einzelnen Fällen auch möglich, zusätzlich zu ihr oder an ihrer Stelle durch die Schneckenwindungen der Knet- und Ausstoß maschine die erforderliche Stauung des Rohstoffes während der Zurückschiebung des beweglichen Zylinders zu bewirken.
  • Die Ausbildung der Rückstauwand selbst ist so gewählt, daß diese eine Art Rost mit Durchtrittsöffnungen darstellt, welche zwar das Füllen des Hohlkolbens und des Zylinders von der Ausstoßmaschine aus ermöglichen, dagegen während der sehr kurz dauernden Einspritzung des Rohstoffes in die Form bremsend wirken.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform einer zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dienenden Vorrichtung schematisch dargestellt.
  • In der Zeichnung ist mit I ein rohrförmiger Spritzkolben bezeichnet, der mit der Austrittsöffnung einer Knet- und Strangpresse unmittelbar verbunden ist. Auf dem Kolben I ist ein in eine Düse 3 endigender Spritzzylinder 2 dicht abschließendfderart angebracht, daß er frei gleiten kann. Außen am Zylinder ist ein beliebiges Heizmittel, z. B. ein rohrförmiger elektrischer Heizkörper 4, angeordnet, der den Zweck hat, den Zylinder auf einer gleichbleibenden Temperatur zu halten.
  • Unter dem Druck des Stoffes, der aus der Knet-und Strangpresse ausgetrieben wird, gleitet der Zylinder 2 über den Kolben I hinweg und füllt sich gleichzeitig mit Stoff, der die am Ausgang der Strangpresse vorhandene Temperatur hat und darauf durch den Heizwiderstand 4 gehalten wird.
  • Wenn in den Zylinder die gewünschte Stoffmenge eingefüllt ist, wird die Maschine stillgesetzt, die Einfüllöffnung der Form an die Düse 3 angelegt und vorgerückt, so daß der Zylinder zurückgetrieben wird. Hierdurch wird der im Zylinder enthaltene Stoff gezwungen, durch die Düse in die Spritzform auszutreten.
  • An der Eintrittsöffnung des Kolbens ist eine durchbohrte Trennwand 5 vorgesehen, Idie während der langsam vor sich gehenden Füllung des Spritzzylinders den Durchtritt des Stoffes gestattet, dagegen während der sehr kurzen Einspritzzeit als Bremse dient.
  • Anstatt eines einzigen Spritzzylinders können entsprechend der Stückabmessung mehrere vorhanden sein, oder aber es können von der Austrittsöffnung des Zylinders mehrere mit einer Düse en'digende Abzweigungen ausgehen. Selbstverständlich kann die erfindungsgemäße Vorrichtung an jeder Art von Spritzgußmaschinen angebracht werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: -I. Verfahren zum Spritzen von Gegenständen aus thermoplastischen Kunststoffen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die in einer Knet-und Strangpresse innig vermischten oder gelatinierten Rohstoffe über eine durchbohrte Rückstauwand (5) in einen feststehenden rohrförmigen Spritzkolben (I) eingeleitet werden und durch das offene Ende desselben in den Spritzzylinder(2) gelangen, der auf dem Kolben axial verschieblich ist und durch den eindringenden Rohstoff teleskopartig verschoben wird, worauf man ihn mittels der an sein düsenförmiges Ende (3) anzusetzenden Spritzform wieder zurückschiebt und hierdurch den von der Stauwand aufgefangenen zähflüssigen Rohstoff zwingt, in die Spritzform überzutreten.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß auf eine zweckmäßig mit ineinandergreifenden Schnecken versehene Knet- und Strangpresse ein rohrförmiger, beidseitig offener Hohlkolben (I) aufgesetzt ist, der an seinem der Knetpresse zugekehrten Ende innen eine mit Durchbohrungen versehene Stauscheibe (5) aufweist, und daß auf diesem Hohlkolben ein vorzugsweise heizbarer Zylinder (2) axial verschieblich angeordnet ist, dessen dem Hohlkolben abgekehrtes Ende als Spritzdüse (3) ausgebildet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an die Austrittsöffnung der Knetpresse mehrere Hohlkolben mit darauf verschieblichen Zylindern angesetzt sind.
DEL2261D 1944-05-17 1944-05-17 Verfahren und Vorrichtung zum Spritzen von Gegenstaenden aus thermoplastischen Kunststoffen Expired DE899409C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1127578B (de) * 1955-05-27 1962-04-12 & Giesserei Netstal A G Maschf Duesenmundstueck fuer Spritzgussmaschinen zur Verarbeitung thermoplastischer Kunststoffe
DE1135161B (de) * 1955-06-24 1962-08-23 Roland Wucher Spritzgussmaschine zur Verarbeitung thermoplastischer Kunststoffe
DE1679930A1 (de) * 1967-05-20 1972-03-16 Walther Bethge Vorrichtung zum Verlegen fadenfoermigen Materials auf Kunststoff und Verfahren zu ihrem Betrieb sowie Erzeugnisse nach dem Verfahren

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DE1127578B (de) * 1955-05-27 1962-04-12 & Giesserei Netstal A G Maschf Duesenmundstueck fuer Spritzgussmaschinen zur Verarbeitung thermoplastischer Kunststoffe
DE1135161B (de) * 1955-06-24 1962-08-23 Roland Wucher Spritzgussmaschine zur Verarbeitung thermoplastischer Kunststoffe
DE1679930A1 (de) * 1967-05-20 1972-03-16 Walther Bethge Vorrichtung zum Verlegen fadenfoermigen Materials auf Kunststoff und Verfahren zu ihrem Betrieb sowie Erzeugnisse nach dem Verfahren

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