DE899154C - Schleuderschutzvorrichtung an Kraftfahrzeugen - Google Patents

Schleuderschutzvorrichtung an Kraftfahrzeugen

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DE899154C
DE899154C DEF4803A DEF0004803A DE899154C DE 899154 C DE899154 C DE 899154C DE F4803 A DEF4803 A DE F4803A DE F0004803 A DEF0004803 A DE F0004803A DE 899154 C DE899154 C DE 899154C
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DE
Germany
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skid device
inertial mass
spring
rolling
attached
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Expired
Application number
DEF4803A
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English (en)
Inventor
Clifford Alfred Frey
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D37/00Stabilising vehicle bodies without controlling suspension arrangements
    • B62D37/04Stabilising vehicle bodies without controlling suspension arrangements by means of movable masses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Schleuderschutzvorrichtung an Kraftfahrzeugen Gegenstand der Erfindung ist eine Schleuderschutzvorrichtung an Kraftfahrzeugen, bei welcher mindestens eine Trägheitsmasse in einer Führung parallel zur Hinterradachse verschiebbar angeordnet und durch elastische Glieder abgestützt ist. Diese Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß die Trägheitsmasse in der Führung mittels Rollkörper gelagert ist.
  • In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Längsschnitt durch eine Schleuderschutzvorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel, Fig. 2 die Anordnung der Rollkörper in Seitenansicht bzw. teilweise im Schnitt, Fig. 3 einen Querschnitt gemäß der Linie I-I in Fig. z, Fig. q. einen Längsschnitt durch eine Schleuderschutzvorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel, Fig. 5 einen Querschnitt entlang der Linie V-V in Fig. q., Fig. 6 eine Ausführungsvariante zu Fig. g: im teilweisen Längsschnitt und Fig.7 einen Querschnitt entlang der Linie VII-VII in Fig. 6.
  • Die in Fig. i bis 3 dargestellte Schleuderschutzvorrichtung weist ein waagerechtes Rohr i auf, welches quer zur Längsachse des Kraftfahrzeuges verläuft und beiderends mittels Schrauben 3 an mit dem Kraftfahrzeug fest verbundenen Trägern 4 lösbar befestigt ist. Das Rohr i dient als Führung für eine Trägheitsmasse, welche aus einem beiderends durch je eine Muffe 5 verschlossenen Rohrstück 2 besteht, das mindestens teilweise mit einer Ladung 6, z. B. aus Blei, gefüllt ist. Das Rohrstück 2 steht unter Einfluß von Druckfedern 7, die bestrebt sind, die Trägheitsmasse bezüglich der Längsmittelebene symmetrisch zu halten. .
  • Die beiden Muffen 5 dienen als Lagerung für je drei Rollkörper 8, die am Umfang der Muffe 5 gleichmäßig verteilt um Achsen 9, g' und g" drehbar so gelagert sind, daß ihre Rollflächen gegen die Innenfläche des Führungsrohres i aufliegen. Beidseitig ist mindestens eine der Rollen 8 elastisch nachgiebig angeordnet. Zu diesem Zwecke steht z. B. die Achse 9 an einem Ende mit einem Exzenter io in Verbindung, welcher einen Hebel ii trägt. Das andere, dem Exzenter io abgekehrte Ende des Hebels i i steht unter dem Einfluß einer Feder 12, die in einer Ausnehmung 13 der Muffe 5 gelagert ist. Die ganze Anordnung ist so getroffen, daß eine radial auf die Rollkörper einwirkende Kraft die Verdrehung des Exzenters io gegenüber der Wirkung der Feder 12 verursacht, so daß der Rollkörper 8 radial verlagert wird. Hört die Krafteinwirkung auf, so nimmt der genannte Rollkörper unter Wirkung der Feder 12 seine ursprüngliche Lage ein.
  • Die in Fig. 4 und 5 dargestellte Schleuderschutzvorrichtung besteht aus einem Rohr 14, das mittels der Zapfen 15 abgeschlossen ist. Die Zapfen 15 sind mittels der Schrauben 16 am Rohr 14 befestigt. Die Zapfen 15 sind mit axialen Gewindebohrungen 17 versehen, unter deren Verwendung die Vorrichtung am Rahmen des Fahrzeuges befestigt wird. Jeder Zapfen 15 weist an der Innenseite einen Ansatz i8 auf, auf welchen je eine Druckfeder ig aufgesteckt ist, deren anderes Ende auf gleiche Weise am Ansatz 2o eines Zapfens 21 aufgesteckt ist.
  • Die beiden Zapfen 21 bilden den Abschluß eines Rohres 22 mit der Bleifüllung 23. Sie sind bei 27 am Rohr 22 festgeschraubt. Die beiden Federn ig, ig' sind bestrebt, das mit Blei gefüllte Rohr 22 in der Mitte des Rohres 14 zu halten.
  • Im Rohr 22 bzw. in den Zapfen 21 sind in der gleichen Radialebene und um einen Winkel von i2o°' auseinanderliegend je drei radiale Bohrungen 24 angebracht. In je zwei dieser Bohrungen sitzen am Grunde Pfannen 25 aus Messing, welche als Lager für die an der Innenwandung des Rohres 14 laufenden Kugeln 26 dienen.
  • Die dritte Kugel sitzt auf einer Pfanne 28, die einen radial nach innen gerichteten Ansatz 29 aufweist, der von einer Schraubenfeder 30 umgeben ist. Diese stützt sich am Grunde .der Bohrung ab und ist bestrebt, die Pfanne 28 samt der Kugel gegen die Innenwand des Rohres 14 zu pressen. Dadurch kann sich die Rollvorrichtung etwaigen Unebenheiten der Innenwandung des Rohres 14 elastisch anschmiegen. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die nachgiebig angeordneten Kugeln beidseitig der Längsachse der Rohre in einer beiden gemeinsamen Mittelebene des Rohres 22 liegen (Fig.4).
  • Gemäß der- in Fig, 6 und 7 gezeigten Variante sind an Stelle der kugelförmigen Rollkörper 26 mittels je einer Achse 31 zwischen den Schenkeln von Bügeln 32 drehbar gelagerte Rollen 33 vorhanden. Die Bügel 3@2 sind mitsamt den Rollen 33 als Ganzes auswechselbar in passende Ausnehmungen 34 der zur Trägheitsmasse gehörenden Zapfen 21 eingesetzt. Der eine der Bügel 32 steht unter dem Einfluß einer Schraubendruckfeder 35, welche einerseits am Steg des betreffenden Bügels und andererseits am 'Grund einer dieselbe aufnehmenden Ausnehmung 36 im Zapfen 21 angreift und das Bestreben hat, . die betreffende, aus dem Bügel 32 und der Rolle 33 bestehende Einheit stets in radialer Richtung nach außen gegen die Innenwandung :des Rohres 14 zu schieben.
  • Für die Herstellung der Schleuderschutzvorrichtung ist es besonders zweckmäßig, die Ausnehmungen 34 zur Aufnahme der Bügel 32 als Nuten im Zapfen 21 auszubilden, in welche die Bügel 32 parallel zur Zapfenachse eingeschoben werden können.
  • Die Erfindung soll nicht auf die beschriebenen Ausführungen beschränkt bleiben. An Stelle von Federn 7 können auch andere, elastische Glieder, z. B. Gummipuffer, vorgesehen sein. Ebensogut ist es möglich, mehrere Trägheitsmassen in der Führung anzuordnen.
  • Die beschriebenen Vorrichtungen besitzen den Vorteil der Einfachheit und der außerordentlich raschen Reaktionsfähigkeit.

Claims (15)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schleuderschutzvorrichtung an Kraftfahrzeugen, bei welcher mindestens eine Trägheitsmasse (6) in einer Führung (2 bzw. 22) parallel zur Hinterradachse verschiebbar angeordnet und durch elastische Glieder (7 bzw. ig) abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägheitsmasse (6) in der Führung (2 bzw. 22) mittels Rollkörper (8, 26 bzw. 33) gelagert ist.
  2. 2. Schleuderschutzvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollkörper (8, 26 bzw. 33) beiderends an der Trägheitsmasse (6) angebracht sind.
  3. 3. Schleuderschutzvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Rollkörper elastisch nachgiebig gelagert ist.
  4. 4. Schleuderschutzvorrichtung mit zylindrischer, in einem Rohr gelagerter Trägheitsmasse, dadurch gekennzeichnet, daß beiderends der Trägheitsmasse (6) je drei am Umfang gleichmäßig verteilte Rollkörper (8) vorgesehen sind, deren- Rollflächen gegen die Innenfläche des Rohres (2) aufliegen:
  5. 5. Schleuderschutzvorrichtung nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (g) des nachgiebig gelagerten Rollkörpers (8) mindestens an einem Ende mit einem Exzenter (io) in Verbindung steht, welcher gegen Verdrehung durch eine Feder (12) gesichert ist.
  6. 6. Schleuderschutzvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Exzenter (io) ein Hebel (ii) befestigt ist, welcher am anderen Ende unter Wirkung einer im Lagerkörper (5) der Rollen (8) befestigten Feder (12) steht.
  7. 7. Schleuderschutzvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die an beiden Enden der Trägheitsmasse (2) angeordneten Rollkörper Kugeln (26) sind. B.
  8. Schleuderschutzvorrichtung nach den Ansprüchen i und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugeln (26) auf in Bohrungen (2q.) steckenden, herausnehmbaren Pfannen (25,28) sitzen. g.
  9. Schleuderschutzvorrichtung nach den Ansprüchen 1, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfannen (25, 28) aus Messing bestehen. io.
  10. Schleuderschutzvorrichtung nach den Ansprüchen i und 7 bis g, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Pfannen (28) nachgiebig gelagert ist. i i.
  11. Schleuderschutzvorrichtung nach den Ansprüchen i und 7 bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebige Pfanne (28) unter der Wirkung einer Feder (30) steht.
  12. 12. Schleuderschutzvorrichtung nach den Ansprüchen i und 7 bis ii, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (3o) eine Schraubenfeder ist.
  13. 13. Schleuderschutzvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollkörper (33) mittels je einer Achse (g1) zwischen den Schenkeln von bügelförmigen Gehäusen (32) drehbar gelagert sind, welche auswechselbar in Ausnehmungen (3,6) der Trägheitsmasse (21) eingesetzt sind. 1q..
  14. Schleuderschutzvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens das eine der bügelförmigen Gehäuse (32) elastisch nachgiebig abgestützt ist.
  15. 15. Schleuderschutzvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine Druckfeder (35) einerseits am Steg des bügelförmigen Gehäuses (32) und andererseits am Grund einer dieselbe aufnehmenden Ausnehmung (36) der Trägheitsmasse angreift.
DEF4803A 1949-10-18 1950-10-08 Schleuderschutzvorrichtung an Kraftfahrzeugen Expired DE899154C (de)

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CH899154X 1949-10-18
CH1008277X 1949-10-18

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DE899154C true DE899154C (de) 1953-12-07

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ID=25738776

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DEF4803A Expired DE899154C (de) 1949-10-18 1950-10-08 Schleuderschutzvorrichtung an Kraftfahrzeugen

Country Status (1)

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DE (1) DE899154C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3614126A (en) * 1969-08-11 1971-10-19 Norman C Carlson Stabilizing device for automotive vehicles

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3614126A (en) * 1969-08-11 1971-10-19 Norman C Carlson Stabilizing device for automotive vehicles

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