DE898840C - Einrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere an Fraesmaschinen und Drehbaenken, bei denen infolge wechselnder Beanspruchung der Werkzeugschneiden Schwingungen in der Arbeitsspindel auftreten - Google Patents

Einrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere an Fraesmaschinen und Drehbaenken, bei denen infolge wechselnder Beanspruchung der Werkzeugschneiden Schwingungen in der Arbeitsspindel auftreten

Info

Publication number
DE898840C
DE898840C DEG5639A DEG0005639A DE898840C DE 898840 C DE898840 C DE 898840C DE G5639 A DEG5639 A DE G5639A DE G0005639 A DEG0005639 A DE G0005639A DE 898840 C DE898840 C DE 898840C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
cage
work spindle
pinch rollers
cam ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG5639A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Deiwiks
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DMG Mori AG
Original Assignee
Gildemeister AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gildemeister AG filed Critical Gildemeister AG
Priority to DEG5639A priority Critical patent/DE898840C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE898840C publication Critical patent/DE898840C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/54Arrangements or details not restricted to group B23Q5/02 or group B23Q5/22 respectively, e.g. control handles
    • B23Q5/56Preventing backlash

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)

Description

  • Einrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere an Fräsmaschinen und Drehbänken, bei denen infolge wechselnder Beanspruchung der Werkzeugschneiden Schwingungen in der Arbeitsspindel auftreten Bei Werkzeugmaschinen treten beim Bearbeiten von unterbrochenen Flächen, Naben, Rippen u. dgl. sowie bei wechselnder Spanstärke häufig Schwingungen auf, die die sogenannten Rattermarken am Werkstück verursachen. Man hat die Ursache für diese Erscheinungen zunächst in den zu schwachen Maschinen gesucht, jedoch stellte sich heraus, daß bei schweren Maschinen dieselben Erscheinungen auftreten. Darauf wurden zum Ausgleich der Schwingungen Schwungräder an den Arbeitsspindeln angeordnet und damit bessere Ergebnisse erzielt. Mit der Einführung von Hartmetallwerkzeugen traten jedoch weitere Schwierigkeiten auf, da die Hartmetalle gegen Stöße sehr empfindlich sind.
  • Die Erfindung basiert auf der Erkenntnis, daß die vorerwähnten Schwingungen darauf zurückzuführen sind, daß beim Ansetzen der Werkzeugschneide am Werkstück zunächst das Spiel im Getriebe überwunden werden muß und das Werkzeug beim Auslauf infolge dieses Spieles im Getriebe wieder voreilt bis. zur nächsten Werkstückkante, wo es mit erhöhter Geschwindigkeit aufschlägt und dann das Spiel im Getriebe erneut überwunden werden muß. Die- Werkzeugschneiden und die Arbeitsspindeln führen mithin bei unterschiedlicher Beanspruchung ständig Pendelbewegungen aus, die einen großen Verschleiß an Werkzeugen und an den Getriebeteilen der Maschine zur Folge haben. Die Herstellung,spielfreier Getriebe ist jedoch praktisch nicht möglich, ganz abgesehen davon, daß selbst anfänglich spielfreie Getriebe bereits nach kurzer Betriebsdauer durch den unvermeidbaren Verschleiß ebenfalls Spiel aufweisen würden.
  • Nach der Erfindung wird der vorerwähnte Übelstand dadurch beseitigt, daß zwischen der Arbeitsspindel und dem Maschinenkörper eine spielfreie Rückschlagsicherung, vorzugsweise ein. Klemmroliengesperre, angeordnet ist, die das Spiel im Getriebe .der Maschine vollständig ausschaltet. Mit den nach der Erfindung ausgestatteten Maschinen läßt sich somit auch beim Bearbeiten von unterbrochenen Flächen eine einwandfreie Werkstückoberfläche erzielen. Außerdem wird die Standzeit der Werkzeuge erhöht und das Getriebe außerordentlich geschont.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i eine Stirnseitenansicht der Rückschlagsicherung, Fig. 2 einen Längsschnitt nach der Linie A-B der Fig. i, Fig. 3 einen Querschnitt.
  • Auf der Arbeitsspindel a der Werkzeugmaschine ist ein Ring b befestigt. Im Bereich dieses Ringes b ist am Maschinenkörper c ein mit Kurven- oder Steigbahnen d' und d" versehener Ring d fest verschraubt. Zwischen dem auf der Spindel a befestigten Laufring b und den Kurven- oder Steigbahnen d' und d" des äußeren Ringes d sind Klemmrollen f' und f" gelagert, die durch Federn g in einem Käfig h gehalten und geführt werden, dessen Stirnflansch vor der Stirnfläche des Kurvenringes d drehbar angeordnet ist. Zum Verstellen des Rollenkäfigs h dient ein Hebel i, der auf einem Zapfen k befestigt ist. Dieser Zapfen k ist in einem fest mit dem Kurvenring d verschraubten. Gehäuse m drehbar gelagert und trägt an seiner inneren Stirnseite einen exzentrisch angeordneten Stift n, der in eine radiale Aussparung o des Rollenkäfigs h eingreift.
  • Die mit einem Hebel p versehene Klemmschraube q, die durch einen Schlitz r des Rollenkäfigs k hindurchgeführt und in eine Gewindebohrung s des Kurvenringes d eingeschraubt ist, dient zum Festklemmendes Rollenkäfigs h im bzw. am Kurvenring d.
  • Die Wirkungsweise,der Rückschlagsicherung ist folgende: In der Leerlaufstellung liegen sämtliche Klemmrollen fund f" an den Steigbahnen d' und d" .des Kurvenringes d und haben keine Berührung mit .dem auf der Spindel a befestigten Ring b. In dieser Stellung kann die Arbeitsspindel mithin in beiden Richtungen gedreht werden.
  • Beim Umlegen des Hebels i4 in die Stellung Rechtslauf, die in Fig. i dargestellt ist, wird der Rollenkäfig h im Kurvenring d verschoben, so daß sich die Klemmrollen f' vom Käfig h abheben, und durch die Federn g gegen -die Steigbahnen d' und den Ring b gedrückt. Der Käfig h wird dann durch die Klemmschraube q in dieser Stellung festgeklemmt. Die Arbeitsspindel a mit dem Ring b läßt sich in dieser Stellung des Käfigs h und der Klemmrollen f nur nach rechts (Pfeilrichtung in Fig. i und 3) drehen. Eine Linksdrehung ist da- gegen nicht möglich, da die unter Federspannung gegen die Steigbahnen d' und en Ring b anliegen ,den Klemmrollen f' eine solche Bewegung nicht zulassen, sondern den Ring b sofort im Kurvenring d blockieren würden. Selbst die geringfügigste Rückschlagbewegung wird auf diese Weise wirksam verhindert.
  • Beim Umlegen des Hebels i auf Linkslauf kommen die Klemmrollen f" zwischen den Steigbahnen d" und dem Ring b zur Wirkung, so daß sich die Arbeitsspindel a mit dem Ring b nur nach links drehen kann.
  • Naturgemäß sind die Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung durch ,das dargestellte Ausführungsbeispiel nicht erschöpft. So ist es beispielsweise möglich, anders ausgebildete Klemmrollengesperre als Rückschlagsicherung zu verwenden. Bei Werkzeugmaschinen mit stets gleichbleibender Drehrichtung der Arbeitsspindel kann die Vers.telleinrichtung des Klemmrollengesperres in Fortfall kommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere an Fräsmaschinen und Drehbänken, bei .denen infolge wechselnder Beanspruchung ,der Werkzeugschneiden Schwingungen in den Arbeitsspindeln auftreten, .dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Arbeitsspindel und dem Maschinenkörper eine- spielfreie Rückschlagsicherung, vorzugsweise ein Klemmrollengesperre angeordnet ist, die das Spiel im Getriebe der Maschine vollständig ausschaltet. z. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß zwischen einem auf der Arbeitsspindel (ca) befestigten Ring (b) und einem konzentrisch dazu am Maschinenkörper (c) fest verschraubten, mit Kurven- oder Steigbahnen versehenen Ring (d) Klemmrollen (f', f") gelagert sind. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß j e zwei benachbarte Kurven- oder Steigbahnen (d' und d") des Ringes (d) symmetrisch ausgebildet sind. q.. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmrollen s(f' und f") in einem gegenüber dem Kurvenring (d) drehbaren Käfig (h) liegen und zwischen je zwei benachbarten Klemmrollen (f' und f") eine Feder (g) angeordnet ist, durch -die die Klemmrollen ( f und f") gegen die Stege des Käfigs (h) bzw. gegen die Steigbahnen; (d' und d") und den Ring (b) gedrückt werden. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch des Käfigs (h) vor der .Stirnfläche des Kurvenringes (d) .drehbar gelagert und mit einer radialenAussparung (o) versehen ist, in die ein Stift (n) eines ineinemmit demKurvenring (d) festverschraubten Gehäuse (m) drehbar gelagerten, mit einem Handhebel (i) verbundenen Zapfens (k) eingreift. ö. Einrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, -daß der Käfig (h) mittels einer Klemmschraube (q; p) am Kurvenring (d) festklemmbar ist.
DEG5639A 1951-04-10 1951-04-10 Einrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere an Fraesmaschinen und Drehbaenken, bei denen infolge wechselnder Beanspruchung der Werkzeugschneiden Schwingungen in der Arbeitsspindel auftreten Expired DE898840C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG5639A DE898840C (de) 1951-04-10 1951-04-10 Einrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere an Fraesmaschinen und Drehbaenken, bei denen infolge wechselnder Beanspruchung der Werkzeugschneiden Schwingungen in der Arbeitsspindel auftreten

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG5639A DE898840C (de) 1951-04-10 1951-04-10 Einrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere an Fraesmaschinen und Drehbaenken, bei denen infolge wechselnder Beanspruchung der Werkzeugschneiden Schwingungen in der Arbeitsspindel auftreten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE898840C true DE898840C (de) 1953-12-03

Family

ID=7117857

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG5639A Expired DE898840C (de) 1951-04-10 1951-04-10 Einrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere an Fraesmaschinen und Drehbaenken, bei denen infolge wechselnder Beanspruchung der Werkzeugschneiden Schwingungen in der Arbeitsspindel auftreten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE898840C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE898840C (de) Einrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere an Fraesmaschinen und Drehbaenken, bei denen infolge wechselnder Beanspruchung der Werkzeugschneiden Schwingungen in der Arbeitsspindel auftreten
DE2626912A1 (de) Maschine zur bearbeitung von werkstuecken
US272940A (en) beegh
DE1556036A1 (de) Transporteinrichtung fuer Werkstuecke
DE3635228C2 (de)
DE2327686A1 (de) Reib- und plandrehvorrichtung
DE3344963C2 (de)
DE829951C (de) Zirkelgriff mit Geradfuehrung durch ein Zahngetriebe
DE868545C (de) Vorrichtung zum Ausdrehen von Hohlkugeln
DE874550C (de) Vorrichtung zum radialen Einstellen des Werkzeuges an Werkzeug-, insbesondere Bohrspindeln
CH688307A9 (de) Vorrichtung zum einspannen eines kettenrades in eine drehbank sowie deren verwendung zum bearbeiten von kettenraedern.
DE921962C (de) Klemmeinrichtung zum Feststellen der Bohrspindel eines Horizontalbohrwerks mit Ausleger
DE907383C (de) Ziehschleifwerkzeuge mit mittels Konussen eines abgefederten Konentraegers radial vertellbaren Einsatzbacken
DE1223163B (de) Einrichtung zum Verriegeln und Spannen von Teilkopfspindeln
DE967490C (de) Kombinierte Schleif- und Laeppscheibe
AT163246B (de) Maschinenschraubstock mit durch eine Spindel gegeneinander bewegten Spannbacken
DE951326C (de) Vorrichtung zur Sicherung des Spannfutters auf der mit Aussengewinde versehenen Arbeitsspindel einer Werkzeugmaschine mittels Gegenmutter
DE830725C (de) Selbstzentrierendes Spannfutter fuer Drehbaenke u. dgl.
DE830755C (de) Vorrichtung zum Drehen des Werkstueckes auf Werkzeugmaschinen zum Bearbeiten, insbesondere Schleifen von Schraubenzuegen
CH404352A (de) Fräsvorrichtung zur Bearbeitung metallischer Werkstücke
DE20118117U1 (de) Werkzeugmaschine mit zwei Säulen und einer Feststelleinrichtung
DE1141855B (de) Vorrichtung zum Verstellen bzw. Einstellen eines Maschinenteiles
AT229061B (de) Auswahl- und Ausrichteinrichtung für Addierwerke in Registrierkassen od. dgl.
DE7409979U (de) Vorrichtung zur Herstellung toleranzgenauer Bohrungen in Werkstücken
DE1198646B (de) Mehrkantdrehmaschine