DE898653C - Verfahren und Vorrichtung zum Festlegen von Pressmusterhenkeln an Rundwirkmaschinen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Festlegen von Pressmusterhenkeln an Rundwirkmaschinen

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DE898653C
DE898653C DEH9204A DEH0009204A DE898653C DE 898653 C DE898653 C DE 898653C DE H9204 A DEH9204 A DE H9204A DE H0009204 A DEH0009204 A DE H0009204A DE 898653 C DE898653 C DE 898653C
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DE
Germany
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needles
circular knitting
knitting machines
press pattern
lifting wheel
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Expired
Application number
DEH9204A
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English (en)
Inventor
Rainer Stoevhase
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HAAGA GES MIT Beschrankter HA
Original Assignee
HAAGA GES MIT Beschrankter HA
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B13/00Circular knitting machines with fixed spring or bearded needles, e.g. loop-wheel machines
    • D04B13/02Circular knitting machines with fixed spring or bearded needles, e.g. loop-wheel machines with horizontal needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Durch die Erfindung ist es möglich geworden, auf Rundwirkmaschinen mehrfarbige Muster, die mitunter sehr lange Henkel bedingen, so herzustellen, daß die Henkel bei der fertigen Ware nicht mehr als solche sichtbar sind und .daher auch im Gebrauch der Ware nicht störend wirken oder zur Beschädigung durch Hängenbleiben Anlaß geben können. Dies wird dadurch erreicht, Üaß der über mehrere Nadeln lose liegende Henkel abwechselnd über und unter die Nadeln gebracht und dadurch in die Ware eingebunden wird. Das Verfahren kann auf einfache Weise mittels eines zusätzlich angeordneten Rundwirkmaschinenabschlages durchgeführt werden, der an Stelle :des von .oben her auf die Nadeln wirkenden Preßrades ein von unter her auf die Nadeln wirkendes ,gemustertes Heberad trägt. Je nach Musterung .des Heberades werden bestimmte Nadeln angehoben, und zwar so hoch, daß -der Abschlag den über mehrere Nadeln liegenden Henkel über die nicht angehobenen Nadelspitzen hinweghebt und beim Weiterdrehen der Maschine vollends über die Nadeln abwirft, so daß -der Henkel einmal über und einmal unter die Nadeln zu liegen kommt und somit in die Ware eingebunden wird.
  • Die Abänderung gegenüber dem bekannten Rundwirkmaschinenabschlag besteht lediglich darin, daß der mit einer Stellschraube des einen Hebelarmes zusammenwirkende Anschlag anstatt unter über dem Hebel liegt und in der sonst zur Befestigung .der Preßrad.achse dienenden Bohrung am anderen Arm des Hebels ein vor dem Abschlagläufer der Maschine nach unten greifender Lagerbügel für das Heberad befestigt ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung in vier vorwiegend schematisch gehaltenen Figuren dargestellt; es zeigt Rig. i eine Vorderansicht .der Vorrichtung, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 eine Draufsicht derselben und Fig. q. ein Beispiel für eine Musterung des Preßrades.
  • Der Hebel i des Rundwirkmaschinenabschlages ist in bekannter Weise an der Abschlagstange :2 als zweiarmiger Hebel um einen Zapfen 3 in senkrechter Ebene schwenkbar gelagert. Der eine Arm des Hebels i wirkt mit einer Stellschraube q. mit einem an der Abschlagstange 2 befestigten Anschlagplättchen 5 zusammen, das über und nicht, wie sonst üblich, unter dem Hebel liegt. Am anderen Armdes Hebels i ist in der sonst für die Befestigung der Preßradachse vorgesehenen Bohrung ein Bolzen 6 befestigt, der einen vor dem Abschlagläufer 7 im Bereich von dessen Überhängekante 8 nach unten greifenden Lagerbügel oder Lagerarm 9 trägt, an welchem das Heberad, io, von unten her gegen die im Maschinenkranz i i befestigten Nadeln 12 wirkend, drehbar gelagert ist.
  • Die Musterung des von dem Nadelkranz angetriebenen Heberades io ist dem Warenmuster angepaßt und wird durch in regelmäßiger oder unregelmäßiger Folge abwechselnde tiefe und weniger tiefe Zahnlücken 13, 14 für den Eingriff der Nadeln erzeugt (s. Fig. q.). In den tiefen Zahnlücken 13 bleiben die Nadeln in der waagerechten Ebene, während die mit den weniger tiefen Zahnlücken 14 zusammentreffenden Nadeln unter federndem Abbiegen mit ihren Spitzen aus der Nadelebene E herausgehoben werden. Um zu verhindern, daß die Nadeln beim Anheben nicht aus ihren Halteschlitzen im Maschinenkranz i i heraustreten können, ist an der Unterseite des Abschlagläufers 7 im Bereich der Halteschlitze ein Anschlag 15 für die sich aufbiegenden Nadeln vorgesehen.
  • Wie aus den Fig. i und q. zu ersehen ist, werden bestimmte Nadeln 12 an ihrem Ende durch .das von ihnen angetriebene Heberad io im Bereich der Überhängekante 8 des Abschlagläufers 7 aus der Nadelebene Eherausgehoben. Der Hub der Nadelspitzen ist so bemessen, ,daß die von dem Abschlagläufer 7 nach außen bewegten Abschlagplatinen 16 den über mehrere Nadeln liegenden Henkel über die nicht angehobenen Nadelspitzen hinwegheben können. Wenn dann beim Weiterdrehen der Maschine .der Henkel über die Nadeln abgeworfen wird, so liegt der Henkel teilweise über und unter den Nadeln und tritt an der Ware nicht mehr störend in Erscheinung.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Festlegen langer Preßmusterhenkel an Rundwirkmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der über mehrere Nadeln lose liegende Henkel abwechselnd über und unter die Nadeln gebracht .und dadurch in die Ware eingebunden wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an einem zusätzlichen Rundwirkmaschinenabschlag ein von unten her auf die Nadeln wirkendes gemustertes Heberad (io) angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, .dadurch gekennzeichnet, daß der mit einer Stellschraube (q.) des einen Hebelarmes zusammenwirkende Anschlag (5) oben liegt und in der sonst zur Befestigung der Preßra-dachse dienenden Bohrung am anderen Hebelarm ein vor dem Abschlagläufer (7) der Maschine nach unten greifender Lagerbügel (9) für das Heberad (io) befestigt .ist.
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