DE897971C - Blechdosenverschluss - Google Patents

Blechdosenverschluss

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Publication number
DE897971C
DE897971C DEG6885A DEG0006885A DE897971C DE 897971 C DE897971 C DE 897971C DE G6885 A DEG6885 A DE G6885A DE G0006885 A DEG0006885 A DE G0006885A DE 897971 C DE897971 C DE 897971C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
openings
lid
closure according
cover
edge
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Expired
Application number
DEG6885A
Other languages
English (en)
Inventor
Max Neumann
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BLECHWAREN M B H GES
Original Assignee
BLECHWAREN M B H GES
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Filing date
Publication date
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Priority to DEG6885A priority Critical patent/DE897971C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE897971C publication Critical patent/DE897971C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D47/00Closures with filling and discharging, or with discharging, devices
    • B65D47/04Closures with discharging devices other than pumps
    • B65D47/20Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge
    • B65D47/26Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge with slide valves, i.e. valves that open and close a passageway by sliding over a port, e.g. formed with slidable spouts
    • B65D47/261Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge with slide valves, i.e. valves that open and close a passageway by sliding over a port, e.g. formed with slidable spouts having a rotational or helicoidal movement
    • B65D47/265Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge with slide valves, i.e. valves that open and close a passageway by sliding over a port, e.g. formed with slidable spouts having a rotational or helicoidal movement between planar parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

  • Blec hdosenversdhluß Blechdosen zum Aufbewahren trockener, pulverförmiger Stoffe werden vielfach mit leicht lösbarem Deckelklemmverschluß versehen und dann als sogenannte Patentdosen bezeichnet. Diese Dosen haben sich im allgemeinen gut bewährt. Trotzdem entsprechen sie noch nicht allen Anforderungen an die Bequemlichkeit, vorzugsweise dann nicht, wenn wiederholt kleine Mengen des pulverförmigen Stoffes entnommen werden sollen. Man ist dann jedesmal gezwungen, mit einem geeigneten Gegenstand, z. B. einem Messer od. dgl., unter den Deckelrand zu fahren und den Deckel auf diese Weise zu öffnen.
  • Es gibt zwar, um diese Nachteile zu beheben, mehrteilig ausgeführte Deckel, die insbesondere mit einem in der Mitte angeordneten Niet miteinander verbunden sind und bei denen durch Drehen des einen Deckelteils gegenüber dem anderen gewisse Öffnungen freigegeben werden. Diese Einrichtung hat zwar den Vorteil, daß man in einfachster und schnellster Weise die Dose aus der Schließstellung in die Offenstellung für das Liefern des Inhaltes bringen kann.
  • Diese bekannte Einrichtung hat aber auch Nachteile. Einmal leidet die einfache Herstellung und vor allen auch die schnelle Montage des Deckels der Blechdose dadurch, daß nicht nur besondere Löcher für den Niet vorgesehen werden müssen und daß ein besonderer Arbeitsgang für das Zusammennieten notwendig ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß in der Schließstellung kein ausreichend d.ichter Abschluß gewährleistet ist, Ida die beiden aufeinander gleitenden Blechteile des Deckels nicht so dicht gegeneinander abschließen, daß nicht feine Pulverteilchen hindurchtreten können. Selbst wenn es gelingen sollte, durch so festes Vernieten die Blechteile so dicht aufeinanderliegenld zu bekommen, daß den Anforderungen an eine ausreichende Dichtigkeit genügt wird, so läßt sich diesen Forderungen andererseits nur dadurch entsprechen, daß Idie Drehbarkeit der einzelnen Teile erschwert ist. Auf die Dauer läßt sich ein gutes Abdichten aber auch; hierdurch nicht erreichen, weil im Laufe der Zeit der Niet sich allmählich lockert.
  • An ein gutes Abdichten wird insbesondere aber dann eine erhöhte Anforderung gestellt, wenn es sich um einen gesundheitsschädlichen Stoff handelt, der in der Dose aufbewahrt werden soll. Hierzu sei als Beispiel nur auf pulverförmiges Rattengift verwiesen.
  • Alle diese Nachteile sollen nach der Erfindung nicht nur in einfacher, sondern auch zuverlässiger Weise dadurch vermieden werden, daß man zwei in üblicher Weise ausgebildete Deckel verwendet, die jeweils mit einer Klemmrandzarge derartiger Abmessungen versehen sind, daß man die beiden Deckel nicht nur schachtel artig ineinanderpressen, sondern gleichzeitig auch den größeren Deckel in die obere Öffnung der Dose eindrücken kann. In den Bodenteilen der bei. den Deckel werden Öffnungen beliebiger Form und derartiger Anordnung vorgesehen, daß in bestimmten gegenseitigen Stellungen der beiden Deckel zueinander die Öffnungen des einen Deckels gegenüber den Öffnungen des anderen Deckels derart versetzt liegen, daß das Gesamtgebilde, aus beiden Deckeln bestehend, einen dichten Abschlußdeckel darstellt.
  • Gegenüber den bekannten Deckeln, die durch der drehen Öffnungen freigeben, hat der erfindungsgemäße Doppeldeckel den Vorteil der einfachsten Herstellung, weil keine besonderen Teile, wie Niete, vorgesehen sind, die außerdem für den Zusammenbau eines besonderen Arbeitsganges bedürfen.
  • Trotzdem wird durch die Erfindung eine gute Abdichtung erzielt. Dies hängt damit zusammen, daß die beiden Deckeiteile nicht gegeneinander verdreht werden, sondern für den Übergang aus der geschlossenen in die offene Stellung in üblicher Weise unter Verwendung eines scharfenb Gegenstandes, der zwischen die beiden Zargenränder geschoben wird, geöffnet werden. In diesem auseinandergenommenen Zustand verdreht man sie, bis die gewünschten Öffnungen übereinanderliegen, und drückt Idann den oberen, kleineren Deckel in üblicher Weise in den unteren Deckel hinein. Es sei noch ausdrücklich bemerkt, daß für diese ganze Operation der untere, größere Deckel in -der Dose bleiben. kann.
  • Bereits hieraus erkennt man, daß im geschlossenen Zustand ein sicheres Abdichten ermöglicht wird.
  • Dies hängt damit zusammen, daß man die Zargenränder und die Toleranzen so bemessen kann, daß auch der obere Deckel unter einer gewissen Vorspannung auf dem unteren-Deckel nach erfolgtem Zusammendrücken ruht. Diese Vorspannung reicht in Ider Regel aus, um ein gutes Abdichten auch zwischen den einzelnen Bodenteilen zu erreichen, so daß keine Pulvefteilchen zwischen denDeckelbodenwandungen hindurchtreten können. Eine derartige Vorspannung kann bei den üblichen, durch einen Niet verbundenen, gegeneinander verdrehibaten Deckelteilen nicht angewendet werden, da sonst die Drehbarkeit sehr behindert oder unmöglich gemacht würde.
  • Um noch eine erhöhte Sicherheit bezüglich der Dichtigkeit zu erlangen, kann zwischen den beiden Deckeln vor dem Zusammendrücken eine Dichtungsscheibe aus geeignetem Material, insbesondere aus Pappe, eingelegt werden. Diese Pappe wird unter Einwirkung der Vorspannung so fest zwischen die Bodenteile gepreßt, daß keine Pulverteilchen aus dem Innern der Dose heraustreten können. Will man die Dose für den Gebrauch öffnen, so wird lediglich der obere Deckel abgenommen, die Dichtungs scheibe herausgehoben und nach erfolgtem Verdrehen der obere Deckel wieder in den unteren hineingedrückt, so daß die passenden Öffnungen übereinanderliegen und das Schütten oder Streuen mittels der Dose bewerkstelligt werden kann.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung seien an Hand oder Zeichnung näher erläutert. Es zeigt Fig. I einen Querschnitt durch die Dose mit den beiden ineinandergesteckten Deckeln, Fig. 2 eineDraufsicht auf den unteren Deckel und Fig. 3 eine Draufsicht auf den oberen Deckel.
  • Nach der Ausführungsform der Fig. I weist die Dose I in üblicher Weise den im Querschnitt umgekehrt Y-förmigen - Zargenrand 2 auf, der zur Aufnahme des Randes -3 des unteren Deckels 4 dient.
  • Bei dem gewählten Ausführungsbeispiel ist im Boden 5 dieses Deckels 4 seitlich eine einzige Öffnung 6 runden Querschnittes vorgesehen. Auf diesen Bodenteil 5 wird eine runde Vollscheibe 7 aufgelegt und alsdann der obere Deckel 8 mit seinem Rand 9 hineingepreßt, der in seiner Form so gestaltet ist, daß er mit dem Rand 10 des äußeren Deckels 4 übereinstimmt. Dadurch wird wegen der Klemmwirkung ein dichtes Aufsitzen des Deckels 8 auf der Dichtungsscheihe 7 erreicht. Im Boden I I des oberen Deckels 8 sind in Umfangnähe eine Anzahl- von Durchbrechungen vorgesehen, die kreisrunde FormenwI2, rechteckige Formen I3 oder dreieckige Formen 14 haben können. Schließlich kann es zweckmäßig sein, eine Gruppe von kleinen Öffnungen 15 über eine Kreisfläche verteilt anzuordnen, die wie ein Streusieb wirken.
  • Um ein gutes Abdichten zu erzielen, kann im Boden II des oberen Deckels in der Nähe des äußeren Randes eine nach unten ausgewölbte Randwulst I6 angeordnet sein, die beim Eindrücken des oberen Deckels sich dicht auf die D ichtungs scheibe 7 setzt und so mit Sicherheit verhindert, daß Pulverteilchen aus dem Innern der. Dose über die öffnung 6 des unteren Deckels und über den Rand des Dichtungsringes herum zu den Öffnungen des oberen Deckels gelangen können.
  • In geschlossenem Zustand für die Aufbewahrung, Lagerung und den Transport wird die Dichtungsscheibe 7, wie in der Fig. I gezeigt, zwischen die beiden Deckel gepreßt. Soll die Dose benutzt werden, so wird der obere Deckel abgenommen und die Dichtungsscheibe 7 herausgehoben. Alsdann verdreht man den oberen Deckel so weit, bis die ge- wünschten Öffnungen übereinanderliegen, und drückt den oberen Deckel wieder in den unteren hinein. Man kann nunmehr vom Inhalt der Dose durch die Öffnungen hindurchschütten oder -streuen.
  • Soll die Dose wieder aufbewahrt werden, ohne daß die Gefahr besteht, daß von dem Doseninhalt etwas unbeabsichtigt verstreut wird, so wird die Dichtungsscheibe wieder eingesetzt, nachdem der obere Deckel abgenommen worden war, und dieser alsdann wieder eingesetzt.
  • PATENTANSPROCHE: I. 13 lechdo senverschluß, dadurch gekennzeichnet, daß zwei in üblicher Weise ausgebildete, mit Eindrückrändern versehene Deckel derartige Abmessungen haben, daß man die beiden Deckel nicht nur schachtelartig ineinanderpressen, sondern gleichzeitig auch den größeren Deckel in die Öffnung der Dose eindrücken kann.

Claims (1)

  1. 2. Dosenverschluß nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in den Bodenteilen der beiden Deckel Öffnungen beliebiger Form und in derartiger Anordnung vorgesehen sind. daß in bestimmten gegenseitigen Stellungen Ider beiden Deckel zueinander die Öffnungen des einen Deckels gegenüber den Öffnungen des anderen Deckels derart versetzt liegen, daß das Gesamtgebilde, aus beiden Deckeln bestehend, einen dichten Abschlußldeckel darstellt.
    3. Dosenverschluß nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Deckeln vor dem Zusammendrücken eine Dichtungsscheibe aus geeignetem Material, insbesondere aus Pappe, eingelegt ist.
    4. Dosenverschluß nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Bodenteil des unteren Deckels in Randnähe eine einzige, insbesondere kreisrunde Öffnung vorgesehen ist, während im Bodenteil des oberen Deckels ebenfalls in Randnähe eine Anzahl über den Umfang verteilt angeordneter Öffnungen verschieden -artiger Form eingearbeitet ist.
    5. Dosenverschluß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen im oberen Deckel entweder kreisrunde, rechteckige, dreieckige oder eine beliebige andere Form aufweisen.
    6. Dosenverschluß nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Deckel an einer Stelle eine Lochgruppe in kreisförmiger Anordnung nach Art eines Streuers vorgesehen ist.
    7. Dosenverschluß nach den Ansprüchen I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Boden des oberen Deckels in Umfangnähe eine nach unten ausgewölbte Randwulst angeordnet ist.
DEG6885A 1951-09-01 1951-09-01 Blechdosenverschluss Expired DE897971C (de)

Priority Applications (1)

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DEG6885A DE897971C (de) 1951-09-01 1951-09-01 Blechdosenverschluss

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DEG6885A DE897971C (de) 1951-09-01 1951-09-01 Blechdosenverschluss

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DE897971C true DE897971C (de) 1953-11-26

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ID=7118303

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DEG6885A Expired DE897971C (de) 1951-09-01 1951-09-01 Blechdosenverschluss

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DE (1) DE897971C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19643487A1 (de) * 1996-09-18 1998-03-19 Cetoni Umwelttech Entw Gmbh Behälter, sowie Verschluß für einen solchen Behälter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19643487A1 (de) * 1996-09-18 1998-03-19 Cetoni Umwelttech Entw Gmbh Behälter, sowie Verschluß für einen solchen Behälter

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