DE89794C - - Google Patents

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DE89794C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L5/00Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
    • B60L5/04Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles using rollers or sliding shoes in contact with trolley wire
    • B60L5/10Devices preventing the collector from jumping off

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Oktober 1895 ab.
Bei elektrischen Bahnen mit Oberleitung sind in der Regel zwei verschiedene Stromabnehmer im Gebrauch, die Rolle oder der Bügel. Abweichungen und Modificationen der vorgenannten Stromabnehmer sind wohl auch beschrieben worden, z. B. in dem amerikanischen Patente Nr.459689, nach welchem ein mit einer Nuth versehener Contactschuh den Trolleydraht beschleift; Rolle und Bügel sind indessen vorherrschend geblieben. Auf geraden Strecken ist die Verwendung der Rolle vortheilhafter, in Curven und complicirten Weichen und Kreuzungen der Bügel. ■ Für praktische Zwecke wäre daher eine Combination beider Vorrichtungen zu erstreben. Im Patent Nr. 87342 ist bereits eine Anordnung beschrieben, welche Rolle und Bügel in einem System combinirt. Vorliegende Ausführungsform bezweckt, den Arbeitswechsel von Bügel und Rolle durch die Höhenlage der Leitung bestimmen zu lassen.
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht der Einrichtung, Fig. 2 und 3 zeigen Seitenansichten für verschiedene Ausführungsarten.
Gemä'fs Fig. 2 werden Rolle und Bügel an einem Querstück h in der Weise montirt, dafs sie sich beim Einstellen des Armes e entsprechend der Höhe des Contactdrahtes um verschiedene Drehpunkte a1 bezw. b1 aufrichten. Es wird hierdurch erreicht, dafs je nach der Höhe des Contactdrahtes einmal die Rolle, das andere Mal der Bügel zur Stromabnahme dient. Bei der in Fig. 2 ausgezeichnet angedeuteten Stellung giebt die Rolle Contact. Bei Höherlegung des Trolleydrahtes richtet sich das ganze System auf; hierbei dreht sich α um a1, b.
um b\ so dafs in der punktirten Stellung der Fig. 2 der Bügel als Stromabnehmer dient.
Da als Uebelstand des Bügels mehrfach hervorgehoben worden ist, dafs sich bei Anwendung desselben in Städten mit zahlreichen Telephonanlagen sehr schwierig ein ausreichender Telephonschutz anbringen läfst, während dies bei der Rolle verhältnifsmäfsig leicht ist, so ist bei der neuen Anordnung von Bügel und Rolle die Einrichtung getroffen, dafs während des Contactes zwischen Rolle und Contactdraht der Bügel stromlos ist, also ein auf denselben herabfallender Telephon- oder Telegraphendraht keinen Starkstrom erhält. Diese Anordnung kann in verschiedener WTeise getroffen werden. In Fig. 2 ist dies dadurch erreicht, dafs Rollearm und Bügel durch isolirende Zwischenstücke c c mit einander verbunden sind. Der Contact der Rolle geht in der ausgezeichnet angedeuteten Anordnung über^ bYh g, während der Bügel stromlos ist, da α gegen den Ständer g unterbrochen ist. Das Stück b kann entweder als starre Metallstange oder als Kabel ausgeführt werden. In der punktirt gezeichneten Stellung der Fig. 2, in welcher der Bügel in Function tritt, wird durch die Drehung von α das untere Ansatzstück d1 mit d in Contact gebracht und auf diese Weise eine elektrische Verbindung hergestellt.
In Fig. 3 ist die Anordnung so getroffen, dafs der Bügelarm α an seinem unteren Ende kein Ansatzstück hat. In der Stellung, in welcher die Rolle auf dem Trolley aufliegt, ist dann wie in Fig. 2 der Bügel stromlos. In der aufgerichteten punktirt gezeichneten Stellung
der Fig. 3 stellt die Nase i mit dem Metallstück k Contact her, so dafs eine Verbindung vom Trolley durch den Bügel über ikfbhg hergestellt ist. c c isoliren Rollearm und Bügelarm gegen einander.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Ausführungsform des durch Patent Nr. 87342 geschützten Stromabnehmers für elektrische Eisenbahnen mit Oberleitung, bei welcher der Arbeitswechsel von Bügel und Rolle durch die Höhenlage des Arbeitsdrahtes bewirkt wird.
    Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs, wenn die Rolle als Abnehmer dient, der Bügel stromlos bleibt, zum Zwecke, auf den Bügel in diesem Falle etwa herabfallende Schwachstromleitungen vor Starkstrom zu schützen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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