DE89782C - - Google Patents

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DE89782C
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25B—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B11/00—Electrodes; Manufacture thereof not otherwise provided for
    • C25B11/02—Electrodes; Manufacture thereof not otherwise provided for characterised by shape or form

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. November 1894 ab·
Cannelirte Kohlenplatten, wie sie durch die deutsche Patentschrift Nr. 35396 und die schweizerische Patentschrift Nr. 8248 bekannt sind, verwendet Erfinder in vortheilhafter Weise zur Construction sehr einfacher galvanischer oder elektrolytischer Apparate, insonderheit solcher für Zersetzung von Alkalisalzen, bei denen eine Bildung fester Stoffe an den Kathoden nicht beabsichtigt ist, und welche für hohe Polspannungen bestimmt sind und dabei aufserordentlich billig sein müssen.
Die Elektroden, welche hierfür benutzt werden, bestehen aus künstlicher Kohle und stellen Platten von circa 1 m Länge, circa 1 m Breite und circa 5 cm Dicke dar. Sie sind auf einer oder auf beiden Seiten mit parallelen Nuthen versehen, die sich in geringer Entfernung von einander befinden, möglichst tief sind und sich zweckmäfsig nach innen bezw. hinten, z. B. schwalbenschwanzförmig erweitern.
Fig. ι und 2 zeigen Platten solcher Art im Querschnitt; Fig. 3 zeigt eine Platte nach Fig. 1 von der Fläche aus gesehen.
Um aus solchen Elektroden für oben genannte Zwecke einen einfachen Apparat herzustellen, legt man mehrere solcher Elektrodenplatten unter Zwischenlage von Membranen mit ihren Nuthen auf einander und preist sie durch eine passende Vorrichtung, etwa mittelst zweier oder mehrerer Bolzen, zusammen, so dafs dieser so hergestellte Apparat (Fig. 4) nur aus den Platten α, den dazwischen befindlichen Membranen b und den Bolzen c besteht.
Diese Bolzen können gleichzeitig zur Zuführung des Stromes zu den beiden ä'ufseren Platten dienen. Sonstige Contacte, sowie kostspielige Zellen sind überflüssig.
Es ist charakteristisch für diesen Apparat, dafs an den Elektroden im wesentlichen nur die inneren Flächen ihrer Nuthen elektrolytisch zur Wirksamkeit kommen sollen; deshalb sollen die letzteren möglichst tief sein und ihre Oberflächen möglichst vergröfsert werden, wozu, wie Fig. 5 zeigt, auch die Riffelung zu Hülfe genommen werden kann. Die übrig gebliebene, zwischen den Nuthen befindliche Aufsenfläche aber kann unwirksam gemacht werden, was z. B. durch Lackiren geschehen kann.
Die zu elektrolysirende Flüssigkeit befindet sich in den durch die Nuthen gebildeten Kanälen. Durch geeignete ,Anbringung von-Glasröhren oder Aehnlichem oder durch Aussparungen in den Kohlen können die Apparate continuirlich oder intermittirend gespeist bezw. entleert, sowie die Kanäle zwecks Circulation der Flüssigkeit mit einander verbunden werden.
Die Platten können beliebig horizontal oder vertical oder schräg gestellt werden.
Statt der Kohlenelektroden lassen sich für diesen Apparat auch Elektroden aus anderem gegen den elektrischen Strom widerstandsfähigen Material, z. B. Silicium-Eisen, benutzen.
Dieser Apparat ist billig und einfach, er nimmt wenig Raum ein, gestattet auch, bequeme, einfache Stoffe, z. B. Asbestpappe, als Membranen anzuwenden, denen er eine feste
Stütze giebt, und ist für hohe Polspannungen verwendbar.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein elektrolytischer oder galvanischer Apparat, welcher aus mit parallel verlaufenden Und vorteilhaft nach hinten zu sich erweiternden Nuthen versehenen Elektrodenplatten durch derartiges Aufeinanderlegen derselben unter Zwischenlage von geeigneten Membranen zusammengesetzt ist, dafs die Nuthen auf einander zu liegen kommen und der Elektrolyt sich lediglich in den durch die Nuthen gebildeten Räumen befindet bezw. bei Verbindung dieser Nuthenräume durch Aussparungen und dergl. circulirt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    1 'berlin! gedruckt in der'reichsdruckerei.-
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2576553A (en) * 1947-10-18 1951-11-27 Power Gas Ltd Electrolytic cells

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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