DE897269C - Verfahren zur Frequenzmodulation frequenzstabilisierter Sender und hierfuer geeignete empfaengerseitige Demodulation - Google Patents
Verfahren zur Frequenzmodulation frequenzstabilisierter Sender und hierfuer geeignete empfaengerseitige DemodulationInfo
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03C—MODULATION
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- H03C3/09—Modifications of modulator for regulating the mean frequency
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Description
- Verfahren zur Frequenzmodulation frequenzstabilisierter Sender und hierfür geeignete empfängerseitige Demodulation
Bei frequenzmodulierten Sendern, insbesondere solchen mit begrenztem Aufwand für beweglichten Einssatz, ist eine ,der Hauptsdhwierigkeiten die genaue Eiinhattung,deir Nullifrequenz, ,d. h. ider mitt- leren Frequenz ides ausgestrahlten Frequenizbanidies. Dia diie Frequenzkoinsitanz sellbs,terregtieir Kleinsender mit normalen Schw:inigungskneiisen für Gerätie, idcrein Abstimmung nicht ,bedient werden soll oder ,deiren Freqttenzkan,al unbedingt eingehalten werden, muiß, nicht awisreüclht, wurden bisher verschieden--i Kunst- schaltungen ,angewandt, wie Naehsti,mmschial,tungen auf Grunid eines Frequenzvergleichs mit einem Normal, Ableitung einer Frequenzmodiwliation aufs einer Phasenmodulation oder Mischurig einer niedrigen fnequenzmo!dulierten Schwingung geirinb@er Frequeinzkonst.anz mit einer fiohen frequen.zstabiil.i- sierten Der Aufwand, (dien ,diesle Ver- fahren am Schaltmitteln und Raum erfordern, ist jedoch isogroß, id'aß iäadurch-,derAufb,aw vo,n, K'leinist- sendern sieh erschwert wund. Die Erfindung trat ,den Zweack, den Aufbau von frequenzmodulierten Siendern mit relativ geriingem Aufwand und kleinenAb:messunagen zu ermäglichen, biet welchen die Frequenizkonsrüanizallein von der Frequenzkonstanz einfies frequenizbestImmienden Quarzieis abhängt. Dies geschieht erfindungsägemäß in folgender Weise: Zwei vorzugsweisse mit Schiwinigquarzen frequenz- s.tabilisierte Osz,il.liatoreniund2,(Abib. i) schwingen mit einem Frequenz-abstand, der größenordnungs- mäßig etwa 2- bi,s,,iomial oo groß ist wie idie höchste zu übertraagende niederfrequente Schwingung. In einem "direkt oder über einte Trennstufe, (die auch als Vervielfaeher oder Teiler geschaltet sein kann, angekoppelten 4.- erhäf man als Summenspannung (die Sehweb'ung f 1, f 2 ,bzw. n - f l, n - f2 (n= ... 1/s, 1/2, i, 2, 3 ... ). Der Ampliibuiden- unterschied iderbeiden Oszillatorspanvnunigen i und 2. oder edier evtl. nas,dialteten Trennstufen wird erfindun;g sgemläß so gehalrten, idlaß auch bei Amplitudenmadtu'lation eines, oder beider Oszill- latoren mit oder zu übertragenden Niedferfrequenz- schwingung die eine Oszillatorspannung immer größer oder kleiner b:leitht als diiej andere. Es sei beispielsweise die vom Oszillator 2 herrührende Spannung auch bei Modulation, auf maximalen Wert durch die angeschlossene Nielderfrequenz- spannurngsquel'le .immer kleiner als die Spannung des. Oszillators; i. Sieht miau von einer Niederfrequ enzmcddulation zunächst ab, so hat diie S-ahwebungssptmmiumg im Kreis 4. etwa. iden stark ausgezogenen Verlauf der A!bb. 2. Dieser Spannungsverlauf zeugt, abgesehen von einer Amplitudemändertuvg, eine periodische Verschiebung edier Nulldurchgänge ,im Trakt edier Sahwebungen. Werden: -im folgenden Begrenzer 5 die Ampliitudenunterschiede bejseitigt, so erhält man aus der Schwebung der bei(d@n Quarzoiszillatoiren eine mit der Schwebungs(frequenz frequenwmodlu= fierte Schwingung mitt der ampliitddenmU;ig st1äir- keren der beiden ssba<bilis@iert@em: Schwingungen alls Nulilfrequenz. Der Frequenzhub eist bnieirbei ab- hängig vondier FarequenzdiEerenz ider beilden is@tabil@i:- sierten Schiwingungen, d. h. (der Schweibungsi- frequenz, und vom Amplitudenunterschied der be'vden. Schwingungen. Hieraus ,folgt, daß rnandurch eine leicht ,durchführhare Amplitudenmodulatiom einer,derbeiden stabilisierten Schwingungen oder auch beider eine Frequenzmodulation ider mit der Frequezidifferenz der ibeid#cn @stab1'lisnerten, SChlwin- gungen frequenzmodulierten Schwingung erhält. . Die Schwingung mitidex Schwebungsfrequenz kann also als frequenzmodulierte Trägerfrequenz für ,das niederfrequente Signal aufgefaßt werden. Bei. der Moidulationsumwam(dlung und Demedulation :ihn Empfänger mittels, eines, ider für Frequenzdemotdu- lation üblichen Verfahren erhält man zunäiehst idie mit dem miederfrequenten Signal amplitudenmodu- fierte Schwebungsfrequenz und aus dieser;nach einer weiteren Gleichrichtung das niederfrequenteiSignal. Durch geeignete Wahl edier Differenz. edier bendeax stabilisierten Schwingungen und ihres AmpHitnudenn- verhältnisses Biowie (der FrequenAiagei für edlen Über- gang vorn Schwehung auf Frequenzmoduillattion: bei- gegebener Endfrequenz läßt sich, wenn., ibeidingt ,durch, das Trägerfrequenzverdahren, eine gegenüber der idirekten Frequenzmadiulation etwas vergrößerte Bandbreite zur Verfügung steht, eine sehr hohe Modblatiionsqualität erreichen. Bei reimen Sprech- verbindungen mit verrimllbe#rter Nieäerfrequentzb!and- ibreibe reichten (die vo,ngesehenen Kanalbreirben vom etwa 5.o kHz für gurte Übertragung aus. Eine weitere Vereinfachung ides Senderaufbiaues ist -datduroh möglich, daß man an Stelle eines- be- sonderen Begrenzers, 5 und' eines-. Vervielfachers 6 eine selbsterregte Osziillatarstufie mit edier Schwebung f :t, f 2 :aus Kreis, 4 synchronisiert Eine Vereinfachung ider Demoidwlatiom im Empfänger ist dadurch möglich, idaß man bei Flankendemodulation .die Nullfrequenz nicht auf die Mitte, sondern an den Fußpunkt der Flanke setzt, oder aber,dadurch, (daB man bei Umwandlung mief 9o° phasenverschabenen Spannungen ,die Zwi- scihenvfrequenzresonanzlu:rve und idhe D,isskriminatoir- kennilinie so gegeneinander verschriebt, daB sich eine resultierende Diemodulationslcennlinie gemäß Abb. 3 ergibt, wobei ebenfalls f o am: (den oberen oder , unter - en Knick !gelegt wird. Es wird idann jeweils nur ,das halibie, vom Sender ausgestrahlte Frequenz- band; idaanoduliert; dessen mittlere Frequenz Im Takt ider niederfrequenten Modulation. schwankt. Auf Kl'ese Weise wird dtas niedlerfrequente Signal in einem Demodulatiansvorgang glewonnen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE:
i. Verfahren zur Frequienzmddwliation fre- quenzstabiili>snerter Sender, datdurch gekenn- zeichnet, idaB aus ider Schwebungsfrequenz zweier mit geringem Frequenzabstannd schwin- gender, vorzugsweise mit Schwingquarze. fre- qüenzstaibi,isierter- OsziJfatoren ,durch Beseiti- gung ider Amplitudenschwankungen Ader idunch Addition ider beiden OszslIatorspamnumbgenn ge- wommenen Summenspannung eine, mit ider Diffe- renzfrequenz edier beeiden Osziilliatoren frequenz- modu)lierte Srbtwingung entsteht, ideren Fre- quenzhub idurch Amplitrudenmoduletion eines oder ebenden- Osizililatoron mit ,dlem niederfrequen- ten Signal geändert wied. 2. Verfahren nach Ampruch I, daidurch ge- kennzeichnet, daß, bezogremr rauf dass, zu über- tragende Niederfrequenvband, idie Differenz der beeiden frequenzs@tabiilnskrten, Schwingungen, ihr Amplitudernverhäftmis und ihr Verhältnis zur ausgestrahlten Endfnequen(z so gewählt werden, daiß sich ,bei gegebener Hochfrequenz(leanalbreiite und Niedierfrequenaibandbreite für idie Mo(du- lation ein, Optimum an und Stönabs,tand ergibt. 3. Verfahrnen nach Anspruch .i- und; 2, ,da- rclurcili -gekennzeichnet, daß die Beseitigung deir Amplitwdanschwamkungen-der Schwe(bumgsspan- nun,@g und idie Überführung der Schwebungen in eine frequem!zmodu(lierte Schwingung in ,einer Begrenzerschalbung erfolgt, . auf idie Vervel- facherstwfen und Senderendstufe folgen. 4.. Verfahren nach Anspruch i und e, da- durch Pel2enuzenchnet, daß ,die Überführung edler Schwebung in eine freqzm.odülierte S-chwin- mung und nachfolgende Vervielfachung gleich- zeitig idurch Synchronisation eüws, mit einer Vielflachen (der stgbilisierten Frequenz sichwin- genden7 OsziAators erfolgen. 5. Empf!älngerseItige Demodulation seiner Sen- ,dung nach Verfahren i mit 4. 'durch Gleichrich- tung der in Üblicher' Frequenzidemodulation ge- wonnenen und, nach edier dabei erfaIgben Modt- lationsumwandlung von Frequenz:modulation auf Ampllltudenmedulation, mit -der Nieder- frequenz amplitudenmadulierten Schwingung mitt ider Differenzfrequenz der beiiidien sitabili- sierten Frequenzen gemiäiß Anspruch z. 6. Unmittelbare Gewinnung ides nieder- frequenten Signals einer Sendung nach, Ver- fahren r rnit 4, gekennzeichnet @durrih Demodu- lation in, der Weise, dlaß idie Mitte dies siender- oeitig ausgestrahlten Frequenzbiarrdes auf eine vorhandene oder idiwrch entsprechende Schwing- l<@reisiajbs@timrnung!gewonnene Knicks;tel.le üiblicher Frequenzid@emadttiliati,anskennl@iniien gelegt wird.
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