DE89704C - - Google Patents

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DE89704C
DE89704C DENDAT89704D DE89704DA DE89704C DE 89704 C DE89704 C DE 89704C DE NDAT89704 D DENDAT89704 D DE NDAT89704D DE 89704D A DE89704D A DE 89704DA DE 89704 C DE89704 C DE 89704C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/20Driving or stopping arrangements
    • D01H1/24Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles
    • D01H1/241Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles driven by belt

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Spindeln der Spinnmaschinen werden gewöhnlich durch eine baumwollene Schnur angetrieben, welche über einen auf der entsprechenden Spindel befestigten Wirtel und über eine glatte eiserne Trommel läuft, von welcher aus die Schnüre für sämmtliche Spindeln einer Seite der Spinnmaschine ihre Bewegung erhalten. Es sind zwei ähnliche Trommeln, eine für jede Seite der Spinnmaschine angeordnet. Eine dieser Trommeln erhält eine directe Bewegung, die zweite wird durch die über die erste laufenden Schnüre bethätigt, wobei diese Schnüre mit einem Trum theilweise die zweite Trommel umschlingen.
Wegen der allgemein angewendeten grofsen Geschwindigkeit müssen die Durchmesser der Wirtel klein gewählt werden, um die horizontalen Antriebtrommeln nicht zu schnell laufen lassen zu müssen.
Aus dem kleinen Durchmesser der Wirtel entsteht nun' immer ein mehr oder-minder starkes Gleiten der Schnur, und zwar je nach der Stärke ihrer Anspannung, ihrer Gebrauchszeit und ihrer bereits erfolgten Streckung. Andererseits dreht sich die zweite Trommel niemals mit derselben Geschwindigkeit wie die erste, und zwar infolge des aus der ungef: nügenden Adhäsion der über sie geleiteten Schnüre entstehenden Gleitens. i.'¥ *:
Aus diesen verschiedenen Ursachen Jefgiebt sich, dafs die Tourenzahl der Spindelfi niemals genau --''erhalten, wird und dafs bei. derselben Maschine eine Spindel zur anderen verschieden schnell läuft, woraus vielfache Unannehmlichkeiten entstehen. . ,
Man hat bereits versucht, diese Uebelstände zu beheben, indem man Spindeln mit mehreren Wirtein verwendete, jedoch stellte sich wegen der Führung der Schnüre über die Antriebtrommel stets ein Gleiten : ein. Aufserdem mufste, da dieselben Schnüre zum Antrieb mehrerer Spindeln verwendet wurden, stets eine gröfsere Anzahl derselben stillstehen, sobald eine von ihrem Wirtel abfiel.
Durch die nachfolgend beschriebene Erfindung sollen diese Uebelstände beseitigt werden. Dieselbe besteht im wesentlichen darin, dafs jede Spindel je mit zwei oder mehr über einander liegenden Wirtein versehen ist und durch eine einzige Schnur angetrieben wird, welche in einem Lauf über jeden Wirtel und beide horizontale Trommeln, deren eine direct angetrieben wird, geführt ist.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine vortheilhaft zu verwendende . Anordnung dargestellt. Die Welle der Trommel B wird durch eine beliebige Vorrichtung in Drehung gesetzt, wobei diese Trommel sämmtliche Spindeln der linken Seite der Spinnmaschine bethätigt. Die Trommel C wird am besten durch die Schnüre angetrieben und ist dazu bestimmt, die Spindeln Ex der rechten Seite zu drehen. Aus der Zeichnung ist ersichtlich, dafs jede Spindel mit zwei über einander liegenden Wirtein A D bezw. A' D' versehen ist, welche durch eine endlose Schnur getrieben werden, wie bei-
spielsweise für die linke Seite aus der Zeichnung ersichtlich ist.
Die Schnur geht von dem oberen Wirtel A aus direct zur Trommel B, welche sie theilweise umschlingt, um dann über die Trommel C zu dem unteren Wirtel D zu gehen, von welchem sie zur Trommel B zurückkehrt, um dann, diese und die Trommel C in derselben Weise umschlingend, wieder zum oberen Wirtel A zu gehen.
Die Anwendung von Spindeln mit mehreren Wirtein in Verbindung mit endlosen Schnüren, welche nur je eine Spindel antreiben, soll folgende Vortheile gewähren:
1. Für dieselbe Anspannung der Schnüre wird die Adhäsion an der Spindel und an der Trommel proportional der Anzahl der Wirtel vermehrt, so dafs kein Gleiten mehr eintritt, selbst wenn die Schnur schon etwas gestreckt ist. Infolge dessen erhalten die Spindeln stets eine sehr gleichmäfsige Geschwindigkeit.
2. Die Schnüre werden weniger beansprucht und strecken sich demzufolge auch weniger. Sie werden weniger abgenutzt und halten längere Zeit.
3. Obgleich die unter der Wirkung einer Anzahl von Schnüren proportional der Anzahl der Wirtel stehende Trommel C nur durch die Reibung ihrer Schnur angetrieben wird, wird ihr Antrieb viel sicherer und ihre Drehgeschwindigkeit mit der der Trommel B besser übereinstimmen. Hierdurch ergiebt sich auch ein zuverlässigerer Betrieb der von ihr bewegten Spindeln E'.
4. Beim Bruch einer Schnur oder beim Ablaufen einer solchen von ihrem Wirtel kommt nur eine Spindel aufser Betrieb, weil, nach dem vorliegenden System dieselbe Schnur niemals zum Antriebe verschiedener Spindeln benutzt wird. Ein solcher Zufall ist übrigens äufserst selten, weil die Abnutzung der Schnur gering ist und weil sie in der Drehungsebene der Wirtel auf diese aufläuft.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Antriebvorrichtung für mit mehreren Wirtein versehene Spindeln von Spinn- und Zwirnmaschinen, bei welcher ein sicherer Antrieb dadurch erreicht wird, dafs jede Spindel durch eine um zwei Trommeln geführte Schnur angetrieben wird, welche dabei so oft um die beiden Trommeln geführt ist, als Wirtel auf der Spindel vorhanden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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