DE896899C - Mehrspindlige Bohreinrichtung - Google Patents

Mehrspindlige Bohreinrichtung

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DE896899C
DE896899C DEF7266A DEF0007266A DE896899C DE 896899 C DE896899 C DE 896899C DE F7266 A DEF7266 A DE F7266A DE F0007266 A DEF0007266 A DE F0007266A DE 896899 C DE896899 C DE 896899C
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DE
Germany
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drilling device
receiving
workpieces
drilling
clamping
Prior art date
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Expired
Application number
DEF7266A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Friedrich
Ernst Hartmann
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Original Assignee
Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q39/00Metal-working machines incorporating a plurality of sub-assemblies, each capable of performing a metal-working operation
    • B23Q39/04Metal-working machines incorporating a plurality of sub-assemblies, each capable of performing a metal-working operation the sub-assemblies being arranged to operate simultaneously at different stations, e.g. with an annular work-table moved in steps
    • B23Q39/042Metal-working machines incorporating a plurality of sub-assemblies, each capable of performing a metal-working operation the sub-assemblies being arranged to operate simultaneously at different stations, e.g. with an annular work-table moved in steps with circular arrangement of the sub-assemblies
    • B23Q39/044Metal-working machines incorporating a plurality of sub-assemblies, each capable of performing a metal-working operation the sub-assemblies being arranged to operate simultaneously at different stations, e.g. with an annular work-table moved in steps with circular arrangement of the sub-assemblies having at least one tool station cooperating with each work holder, e.g. multi-spindle lathes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/25Movable or adjustable work or tool supports
    • B23Q1/44Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms
    • B23Q1/50Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with rotating pairs only, the rotating pairs being the first two elements of the mechanism
    • B23Q1/54Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with rotating pairs only, the rotating pairs being the first two elements of the mechanism two rotating pairs only
    • B23Q1/5468Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with rotating pairs only, the rotating pairs being the first two elements of the mechanism two rotating pairs only a single rotating pair followed parallelly by a single rotating pair

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

  • Mehrspindlige Bohreinrichtung Die Erfindung betrifft eine mehrspindlige Bohreinrichtung für im Kreis eng nebeneinanderliegende Löcher in Werkstücken wie Schneideisen us.w.
  • Bei den Schneideisen z. B. liegen die Spanlöcher im Kreis derart eng nebeneinander, daß es nicht möglich ist, alle Bohrungen zugleich unter einem mehrspindligen Bohrkopf durchzuführen, weil im Bohrkopf für die Anbringung bzw. Lagerung .der Antriebsräder, Spindeln,,Spann.zangen oder Spannfutter und Bohrer kein Platz vorhanden ist. Es müssen daher alle Spanlöcher in zeitraubender und teuerer Weise einzeln gebohrt werden.
  • Zu diesem Zweck wurde bisher vorwiegend eine Böhrvorrichtung benutzt, die das einzelne Werkstück aufnimmt und durch Keil- oder Schraubverschluß festhält. Im Vorrichtungskörper befinden sich an den entsprechenden Stellen die Bohrbiüchsen, und der Keil- oder .Schraubverschluß ist für den Durchgang des Bohrers entsprechend durchbrochen. Die in einer solchen oder ähnlichen Vorrichtung gebohrten Werkstücke sind sehr teuer, und wenn die Vorrichtung gar noch mit einem losen Keilverschluß versehen ist, dann können selbst alle übrigen rationellen Arbeitsgänge die unrentablen Einzelbohroperationen nicht ausgleichen. Hinzu kommt noch, daß eine solche lose Vorrichtung beim Klemmendes Werkstückes durch Schlagen auf den Bohrtisch od. dgl. oft starkbeschädigt wird, wodurch sich ungenaue Arbeit einstellt und sich ein frühzeitiger Verschleiß bemerkbar macht. Eine derartige Vorrichtung läßt nicht immer die Ausnutzung des maschinellen Vorskhubes ,zu, so da:ß die Bohrmaschine nicht voll ausgenutzt werden kann. Schließlich besteht .bei .einer solchen oder ähnlich--,n losen Vorrichtung eine erhöhte Unfallgefahr, und durch öfteren Bruch entsteht ein großer Bohrerverbrauch.
  • Die Erfindung benutzt diese Erkenntnis und schafft eine @mehrspindlige Bohreinrichtung mit der gleichzeitig mehrere im Kreis eng nebeneinander liegende Löcher schnell und einwandfrei gebohrt werden können. Dabei sind all die vorgenannten Übelstände 'beseitigt.
  • Die Bohreinrichtung 'besteht aus einem bekannten mehrspindligen Bohrkopf, :bei dem durch Verstellen der Bohrspindeln Lochkreise vieler Durchmesser in bestimmten Grenzen gebohrt werden können, und aus der erfindungsgemäßen Spann- und Teilvorrichtung. Sie kann auf einer Bohrmaschine, Drehbank oder,Spezialmaschine angebracht werden.
  • In dem Hauptkörper der .Spann- undTeilvorrichtung befinden sich mehrere drehbar gelagerte Aufnahmekörper für die zu bohrenden Werkstücke. Diese Aufnahmekörper sind mit einer Verzahnung versehen und können durch Betätigung einer verzahnten Schaltwelle alle zugleich um die eigene Achse der Lochteilung entsprechend drehbar weitergeschaltet werden. Zur Sicherung der Teilung sind in entsprechender Anzahl Teilungslöcher in den schaltbaren Aufnahmekörpern und Federbolzen im festen Hauptkörper vorgesehen, die durch einen Nockenring alle zugleich angehoben und durch Federn niedergedrückt werden. In den Aufnahmekörpern sind federnde Auswerfer untergebracht, die mit ihrem Zentrierbolzen in die Mittellöcher einer .Spannplatte eingreifen und damit die Stellung der Bohrlöcher sichern. Ein zentral angeordneter Spannverschluß ermöglicht ein schnelles Einlegen aller Werkstücke, und die Anordnung der schaltbaren Aufnahmekörper läßt gleichzeitiges Bohren in mehreren Werkstücken zu. Nach jedem Bohren werden die Aufnahmekörper um eine entsprechende Teilung gleichzeitig derart weitergeschaltet, daß wieder in neuer Stellung mehrfach gebohrt werden kann.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. r eine mehrspindlige Bohreinrichtung mit links dem bekannten Bohrkopf und rechts der erfindungsgemäßen Spann- und Teilvorrichtung, Fig. 2 eine Ansicht gegen die Spann- und Teilvorrichtung in Arbeitsstellung und Fig.3 eine Ansicht gegen die Planseite eines Aufnahmekörpers mit eingelegtem Werkstück und angebrachtem festen Sicherungskeil.
  • Die ,Spannplatte r2 ist an den entsprechenden Stellen mit Bohrbüchsen 13. versehen und zwecks leichter Hantierung zum Einlegen stark freigearbeitet. Die Werkstücke 15 werden mit ihren Schlitzen derart in .die Aufnahmne'körper 16 eingelegt, daß ein fester Keil 3.2 die genaue Stellung sichert. Die Federbolzen 23 halten die drehbar gelagerten Aufnahmekörper 1.6 in der Teilung fest, und ein Sicherungsring 17 sichert die Längslagerung. Die Spannplatte 12, wird durch Anziehen der Knebelmutter r r gegen die Werkstücke 15 gedrückt, wonach das gleichzeitige Bohren mehrerer Werkstücke durchgeführt werden kann. Die Spann-und Teilvorrichtung wird dabei durch Betätigung ider Verstellschraube 3 um .das Maß x exzentrisch zum Bohrkopf eingestellt. Durch leichtes Lüften der Verspannung I I können die verzahnten Aufnahmekörper r6 mit den Werkstücken 15 in sich am Ort um die eigene Achse bis zu den nächsten Teillöchern r9 drehbar geschaltet werden, wenn die verzahnte Schaltwelle 4 .mit dem Schaltgriff 7 entsprechend betätigt wird. Zum gleichzeitigen Anheben aller Federbolzen 2.3 dient ein Nockenring 27, der unter die Köpfe 26 greift, wenn der Ring 27 am Bullengriff 31 geschwenkt wird. Der Ring 27 wird durch Ansatzschrauben 28, die in Langlöchern 3,0 gleiten, gehalten. Die .Schaltwelle q. wird durch Muttern 5 gängig eingestellt und gehalten. In den Aufnahmekörpern r,6 befinden sich Auswerfer 2o, die durch Federn 22 in Ausgangsstellung gehalten werden. Die Auswerfer 2o sind mit Zentrierbolzen2z versehen, die in Mittellöcher der Spannplatte 12 eingreifen und die Stellung der Bohrlöcher sichern. Die Federbolzen 23 werden durch Muttern 2-5 im Hauptkörper z gehalten. Durch- Lösen der Knebelmutter r r wird die mit Bohrblüchsen versehene Spannplatte 12, bewirkt durch die Druckfeder 14, vom Hauptkörper r abgehoben.
  • Die Verzahnung an .den Aufnahmekörpern 16 und an,Schaltwelle q. kann auch durch andere Übertragungselemente, beispielsweise Malteserkreuzgetriebe, Ratschenanor:dnung oder Hebelantrieb, ersetzt werden. Es ist auch möglich, einen innenverziahnten Außenring zur gleichzeitigen Schaltbewegung der Aufnahmekörper vorzusehen.
  • Diese mehrspindlige Bohreinrichtung für im Kreis eng nebeneinander liegende Löcher kann auf Bohrmaschinen; Drehbänken und Spezialmaschinen benutzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Bohreinrichtung mit me 'hrspindligem Bohrkopf für im Kreis eng nebeneinander liegende Löcher, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spann- und Teilvorrichtung im Hauptkörper (r) mit mehreren verzahnten Aufna@hmeikörpern (r6) zwecks Aufnahme der zu bohrenden Werkstücke (r5) versehen ist, die durch Betätigung einer zentral angeordneten .Schaltwelle (q.) um die eigene Achse der Lochteilung entsprechend jeweils weitergeschaltet und durch Federbolzen .(a3) gesichert werden können, und ein Nockenring (27) angeordnet ist, .der durch Schwenken am Ballengriff (3r) alle Federbolzen (23) bei der Schaltung zugleich aushebt, wonach ein ;zentraler Spann@verschluß (r2) angezogen werden kann. z. Böhreinrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Awfnahrnakörper (r6) durch eine an ihnen und an der Schaltwelle (4) angeordnete Verzahnung oder durch andere Übertragungselemente, beispielsweise Malteserkreuzgetriebe, Ratschenanordnung oder Hebelantrieb bzw. Kettenantrieb, geschaltet werden. 3. Bohreinrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß ein innenverzahnter Außenring in die Verzahnung der Aufnähmekörper eingreift und eine gleichzeitige Schaltbewegung aller Aufnahmekörper bewerkstelligt.
DEF7266A 1951-10-05 1951-10-05 Mehrspindlige Bohreinrichtung Expired DE896899C (de)

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DEF7266A DE896899C (de) 1951-10-05 1951-10-05 Mehrspindlige Bohreinrichtung

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DE896899C true DE896899C (de) 1953-11-16

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ID=7085362

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DEF7266A Expired DE896899C (de) 1951-10-05 1951-10-05 Mehrspindlige Bohreinrichtung

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DE (1) DE896899C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4938903A (en) * 1988-05-06 1990-07-03 Paul Kiefel Gmbh Highly intensive cooling process and apparatus for the production of biaxially oriented films of high- and medium-molecular-weight thermoplastics

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4938903A (en) * 1988-05-06 1990-07-03 Paul Kiefel Gmbh Highly intensive cooling process and apparatus for the production of biaxially oriented films of high- and medium-molecular-weight thermoplastics

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