DE896592C - Verfahren zur Herstellung von Leuchtschirmen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Leuchtschirmen

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DE896592C
DE896592C DES15535D DES0015535D DE896592C DE 896592 C DE896592 C DE 896592C DE S15535 D DES15535 D DE S15535D DE S0015535 D DES0015535 D DE S0015535D DE 896592 C DE896592 C DE 896592C
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DE
Germany
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air
luminous
screens
layer
vessel
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Expired
Application number
DES15535D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Apel
Fritz Eckhardt
Albert Dr Phil Lotz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Reiniger Werke AG
Original Assignee
Siemens Reiniger Werke AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K11/00Luminescent, e.g. electroluminescent, chemiluminescent materials
    • C09K11/02Use of particular materials as binders, particle coatings or suspension media therefor

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Formation Of Various Coating Films On Cathode Ray Tubes And Lamps (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Leuchtschirmen Zum Nachweis von Ultrarot, Betrachten ultraroter Bilder oder Signalisieren mittels ultraroter Strahlen werden Leuchtstoffe (Lenard-Phosphore) folgender ,belispielsweisen Zusammensetzung benutzt: Ca S Pb, Ca S Sb-, Ca S Ni und Sr S Bii.
  • Diese Phosphore werden gewöhnlich In Lack eingeschlämmt und auf eine Unterlage aufgebracht. Bei einem derart hergestellten Leuchtschirm liegen immer mehrere Körnerschichten des Leuchtstoffes übereinander. Durch die Einwirkung von Feuchtigkeit treiben diese Schichten auf und. heben sich von der Unterlage ab. Das Abheben hat zur Folge, daß der Leuchtstoff, .dessen Unterlage von der Rückseite z. B, mit fester Kohlensäure abgekühlt werden muß, infolge der schlechten Wärmeleitfähigkeit bereits zu leuchten beginnt, ohne daß Ultrarot eingestrahlt wird. Bei einer Ultrarateinstrahlung sehen auf solchen Leuchtschirmen erzeugte Bilder sehr verschwommen aus, und es sind keine Einzelheliten zu erkennen. Infolge des Leuchtens ohne Ultraroteinstrahlung ist natürlich auch die Verwendung eines derartigen Leuchtschirmes zum Signalisieren oder zum Nachweis von Ultrarot nicht geeignet.
  • Um ,das Abheben .der Leuchtschicht von ihrer Unterlage zu vermeiden, ist bereits die Verwendung eines Leuchtschirmes vorgeschlagen worden, bei dem die ,einzelnen, Leuchtstoffkörner vollständig in ein Klebmittel eingebettet oder zunächst damit auf der Unterlage befestigt und mit einem zweiten aufgegossenen Klebmittel festgehalten werden. Ein weiterer Vorschlag geht dahin, .den Leuchtschirm in einem luftdicht abgeschlossenen. Gehäuse unterzubringen, welches gegebenenfalls noch mit einem trockenen Gas gefüllt und evakuiert ist. Es ist ferner ein Verfahren zur Herstellung von Leuchtschirmen bekannt, bei dem der Leuchtstoff zunächst vo,rgesintert und darauf in Scheiben, Platten od. dgl. zerlegt wird, die dann bei höherer Temperatur nachgesintert werden.
  • Die Erfindung betrifft ebenfalls ein Verfahren zur Herstellung von Leuchtschirmen, deren Leuchtschicht aus einem Luminophor besteht und die eine besonders gute Haltbarkeit aufweisen. -Erfindungsgemäß wird auf eine mit Lack, Harz oder Kunstharz, z. B. Äthylzellulose, überzogene trockene Glasplatte der Leuchtstoff mittels Siebes aufgesiebt, die Platte darauf in elin Gefäß mit Dampf eines-Lösungsmittels für die Klebschicht, z. B. Benzoldampf, gebracht, nach dem Herausnehmen aus diesem Gefäß kurzzeitig an der Luft liegengelassen und danach die Leuchtschicht nochmals mit der Lösung des Klebmittels überstrichen und an der Luft getrocknet. Die aufgesiebte Leuchtstoffschicht ist zunächst dicker als die gewünschte Leuchtschicht, und der überflüssige Leuchtistoff wird nach .dem kurizzestigen Liegenl.assen an der Luft abgeschüttelt.
  • Die Glasplatte kann hierbei zweckmäßig mit einer Schablone abgedeckt werden, die ein oder mehrere ist zunächst dicker als die gewünschte Leuchtschirmes aufweist und die wieder- abgenommen wird, ,bevor die Glasplatte für etwa 24 Stunden in .das z. B. mit Benzoldampf gefüllte Gefäß gebracht wird. Durch den Benzoldampf erfolgt eine -innige Verbindung des Leuchtstoffes mit .der Äthylz,ellulo,sefolie, und zwar erhält ,man auf diese Weise eine einwandfrei haftende Schicht.
  • Das Trocknen der Leuchtschicht erfolgt zweckmäßig ifi durch Chlorcalcium getrockneter Luft. Danach lassen sich die Äthylzellulosefoli;en leicht von den Glasplatten ahziehen. Nach dem Abziehen werden die einzelnen Leuchtschirme in an sich bekannter Weise aus .den Folien ausgeschnitten.
  • Das Ansetzen der Äthylzelluloselösung erfolgt ,dabei z. B. nach folgender Vorschrift: 78o cm3 reinstes Benzol und 22ocm3 Xylod werden gemischt, und unter Umrühren werden 40 g Äthylzellulose langsam zugesetzt. Das Auflösen bedarf längerer Zeit, und -es ist vorteilhaft, das Gefäß öfter zu schütteln oder die Lösung umzurühren.
  • Die Herstellung der Äthylzellulosefolien erfolgt hierbei z. B,. in folgender Weise: Glasplatten werden mit einem Tuch abgerieben, das mit einem Gemisch von Ammoniak und Alkohol im Verhältmis i : i angefeuchtet wird, danach mit Talkum betupft und mit einem trockenen Tuch wieder abgewischt. Auf die vorbehandelten Glasplatten wird mittels eines breiten Haarpinsels ein Überzug .der Äthylzelluloselösung aufgetragen. Nach demTrocknen dieses Überzuges an der Luft wird von neuem aufgetragen. Im ganzen werden mehrere, z. B. fünf Überzüge aufgebracht, um die gewünschte Schichtdicke zu ,erreichen.
  • Zum Schutze gegen Luftfeuchtigkeit werden die Leuchtschirme für kurze Zeit in heißes Paraffin getaucht und nach dem Herausnehmen zwischen Filtrierpapier auf einer warmen Platte abgetupft. Nach .dem Abtupfen werden die Leuchtschirme bis zum Erkalten zwischen Glasplatten einzeln leicht gepreßt, um ein Verziehen zu vermeiden. Die Aufbewahrung der fertigen Leuchtschirme erfolgt zweckmäßig in Gefäßen mit Chlorcalcium oder Silicagel.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Leuchtschirmen, -dadurch gekennzeichnet, daß auf eine mit Lack, Harz oder Kunstharz, z. B. Äthylzellulose, übenzogene trockene Glasplatte der Leuchtstoff mittels Siebes aufgesiebt, die Platte darauf in. ein Gefäß mit Dampf eines Lösungsmittels für den Klebstoff, z. B. Benzod.dampf, gebracht, nach dem Herausnehmen aus diesem Gefäß kurzzeitig an der Luft liegerngelassen und danach die Leuchtschicht nochmals mit der Lösung des Kle#bmi,ttels überstrichen und an der Luft getrocknet wird.
  2. 2. Verfähren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die aufgesiebte Leuchtstoffschicht zunächst dicker hergestellt wird als die auf dem fertigen Leuchtschirm gewünschte Leuchtschicht und der überflüssige Leuchtstoff nach dem kurzzeitigen Liegemassen an der Luft abgeschüttelt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Trocknen .der Leuchtschirme in durch Chlorcalcium getrockneter Luft ausgeführt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, d'aß die Leuchtschirme durch Paraffinieren gegen Luftfeuchtigkeit geschützt werden.
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