DE896571C - Roehrengesteuerte Multiplikationsmaschine - Google Patents

Roehrengesteuerte Multiplikationsmaschine

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DE896571C
DE896571C DEI3609A DEI0003609A DE896571C DE 896571 C DE896571 C DE 896571C DE I3609 A DEI3609 A DE I3609A DE I0003609 A DEI0003609 A DE I0003609A DE 896571 C DE896571 C DE 896571C
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tube
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DEI3609A
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Arthur Halsey Dickinson
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IBM Deutschland GmbH
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IBM Deutschland GmbH
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    • G06F7/00Methods or arrangements for processing data by operating upon the order or content of the data handled
    • G06F7/60Methods or arrangements for performing computations using a digital non-denominational number representation, i.e. number representation without radix; Computing devices using combinations of denominational and non-denominational quantity representations, e.g. using difunction pulse trains, STEELE computers, phase computers
    • G06F7/62Performing operations exclusively by counting total number of pulses ; Multiplication, division or derived operations using combined denominational and incremental processing by counters, i.e. without column shift

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Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 12. NOVEMBER 1953
I 360g IXb j 42m
Sindelfingen (Württ.)
Die Erfindung bezieht sich auf Multiplikationsmaschinen ohne Stellenverschiebung, bei denen Impulse verschiedener Frequenz zur Durchführung der Multiplikationen eines Multiplikanden mit den verschiedenen Stellenwerten des Multiplikators verwendet werden.
Bekannte Multiplikationsmaschinen wenden bei der Multiplikation entweder Stellenverschiebung oder fortgesetzte Addition des Multiplikanden an. Die Maschinen der ersten Art verwenden verschiedene elektrische Mittel und Stromwege zur Durchführung der Multiplikation mit den einzelnen Ziffern des Multiplikators. Die Einrichtung zur Stellenverschiebung bildet eine Hauptschwierigkeit bei dem Entwurf und dem Bau dieser Maschinen, und eine Vereinfachung erscheint daher sehr wünschenswert.
In Multiplikationsmaschinen mit fortgesetzter Addition steuert die Multiplikatoraufnahmeeinrichtung die Arbeitsumläufe der Multiplikandenaufnahmeeinrichtung zwecks Übertragung des Multiplikanden in das Resultatzählwerk einmal bei jedem Umlauf dieser MultipHkandenaufnahmeeinrichtung. Die aufeinanderfolgende Schrittschaltung der Multiplikatoraufnahmeeinrichtung bewirkt dabei die Wiederholung der Umläufe der Multiplikandenaufnahmeeinrichtung so lange, bis der Multiplikand in das Resultatzählwerk so oft übertragen ist, wie dem Multiplikator entspricht. Ein Nachteil liegt darin, daß die Multiplikanden-
aufnahmeeinrichtung so viele Umläufe durchzuführen hat, wie dem Zahlenwert des Multiplikators entspricht, so daß, da keine Stellenverschiebung verwendet wird, eine sehr große Anzahl von Additions vorgängen erforderlich ist, um eine gestellte Multiplikationsaufgabe zu lösen.
Die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, diese Nachteile zu vermeiden. Zu diesem Zweck führt die Multiplikandenaufnahmeeinrichtung der ίο neuen elektronischen Multiplikationsmaschine nur so viele Arbeitsumläüfe aus, wie der Quersumme des Multiplikators entspricht, um eine Anzahl von Impulsen in das Resultatzählwerk einzuführen, die gleich ist dem Produkt aus Multiplikand und Multiplikator.
In der neuen Maschine ist ein neuer Regler für die schrittweise Durchführung der einzelnen Multiplikationen des Multiplikanden mit den Stellenwerten des Multiplikators, beginnend mit der niedrigsten Stelle, vorgesehen.
Ein Merkmal der Erfindung liegt in der Verwendung von elektrischen Impulsen mit einer bestimmten Frequenz F bei der Multiplikation des. Multiplikanden mit der Ziffer der Einerstelle des Multiplikators und von Impulsen mit der zehnfachen bzw. hundertfachen Frequenz bei der Multiplikation des Multiplikanden mit den Ziffern der Zehner- bzw. der Hunderterstelle des Multiplikators.
Das Teilprodukt des Multiplikanden mit der Ziffer jeder Stelle des Multiplikators wird dabei mit einer Zahl, z. B. i, 10 oder 100, multipliziert, die dem Dezimalwert der betreffenden Multiplikatorstelle entspricht. Die Teilprodukte aus dem Multiplikanden und den einzelnen Multiplikatorziffern werden also in das Resultatzählwerk mittels elektrischer Impulse übertragen, deren Frequenz proportional dem Dezimalwert i, 10,100 der Multiplikatorziffer ist, mittels welcher das Teilprodukt errechnet wird. Der Multiplikand wird dabei während jedes Arbeitsumlaufs der Multiplikandenaufnahmeeinrichtung so oft in das Resultatzählwerk übertragen, wie dem dezimalen Stellenwert derjenigen Multiplikatorziffer entspricht, durch welche der Arbeitszyklus der Multiplikandenaumahmeeinrichtung ausgelöst wurde. Die Multiplikatoraufnahmeeinrichtung enthält neun Ziffernelemente bzw. Kippkreise, die Ziffern 1 bis 9 darstellend, welche abwechselnd zwei verschiedene elektrische Gleichgewichtszustände annehmen können. Diese Elemente sind in einer Kette hintereinandergeschaltet und werden der Reihe nach in den einen Gleichgewichtszustand durch elektrische Impulse geschaltet, welche gleichzeitig allen Elementen zugeführt werden. Mit diesen Elementen sind ferner Druckknopf- oder Tastenschalter verbunden, die den gleichen Ziffern der verschiedenen Stellen des Multiplikators entsprechen.
Die Maschine gemäß der vorliegenden Erfindung enthält eine neue Einrichtung zur Zehnerübertragung, welche wahlweise auf Impulse verschiedener Frequenz in Übereinstimmung mit der automatischen Schrittschaltung des Arbeitsreglers anspricht.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigen
Fig. ι a und ib eine schematische Darstellung der Einrichtung der Multiplikationsmaschine, Fig. 2 das Schaltbild eines Kippkreises, Fig. 2 a das Anschlußschema eines Kippkreises, Fig. 3 die Zusammensetzung des vollständigen Schaltbildes,
Fig. 3 a bis 3 g das Schaltbild der Maschine,
Fig. 4 das Schema zur Zusammensetzung des Zeitdiagramms,
Fig. 4 a bis 4g, 5 a bis 5 g und 6 a bis 6 g ein Zeitdiagramm für die Ausführung einer bestimmten Multiplikationsaufgabe.
Die bei der Erfindung vorgesehenen Stromkreise enthalten je eine Elektronenröhre. Diese Röhren sprechen auf eine Eingangsspannung an und ändern ihren Leitungszustand, wenn die Elektrodenspannungen der Röhre einen bestimmten Wert haben. Haben diese Elektrodenspannungen einen anderen Wert, sprechen sie nicht auf diese Eingangsimpulse an. Diese Stromkreise werden in der Beschreibung als Tore und die in diesen Stromkreisen verwendeten Röhren als Torröhren bezeichnet. Ist eine solche Röhre in dem Schaltzustand, bei welchem sie auf einen Eingangsimpuls nicht anspricht, wird sie als gesperrt oder außer Betriebsbereitschaft bezeichnet. Ist sie zur Aufnahme eines Eingangsimpulses bereit, wird sie als vorbereitet oder in Betriebsbereitschaft bezeichnet.
Eine Anzahl von Kippkreisen wird verwendet, die zwei Röhren enthalten, welche abwechselnd leitend und nichtleitend werden oder umgekehrt und somit zwei stetige Schaltungszustände darstellen. Diese beiden Zustände werden in der Beschreibung mit Linksbzw. Rechts-Zustand bezeichnet. Im Links-Zustand ist die linke Röhre des Kippkreises leitend und die rechte Röhre nichtleitend. Im Rechts-Zustand des Kippkreises ist dagegen die rechte Röhre leitend und die linke Röhre nichtleitend.
Allgemeine Beschreibung
Das Produkt der Multiplikation eines Multiplikanden mit einem Multiplikator wird auf eine neue Weise dadurch erhalten, daß in das Resultatzählwerk Eingänge mit mehreren Frequenzen gemacht werden, deren Gesamtzahl gleich ist der Ziffernsumme des Multiplikators, ohne daß eine Stellenverschiebung notwendig ist. Alle Eintragungen in dieses Zählwerk werden während eines einzigen Arbeitsumlaufs der Multiplikatoraufnahmeeinrichtung gemacht. Die Eingänge in die Einerstelle des Resultatzählwerkes erfolgen mit einer vorbestimmten Frequenz, während die Eingänge in die Zehner- bzw. Hunderterstelle mit der zehnfachen bzw. hundertfachen Frequenz erfolgen.
Die Eingänge der Produkte aus der Multiplikation des Multiplikanden mit den Einer-, Zehner- und Hunderterziffern des Multiplikators erfolgen stets in den gleichen Stellen des Resultatzählwerkes.
Das Prinzip der Arbeit wird am besten bei der Durchführung einer bestimmten Rechenaufgabe verständlich. Zu diesem Zweck sei die Multiplikation 124 χ 236 gewählt. Die Lösung dieser Aufgabe mit der Maschine gemäß vorliegender Erfindung ist in der nachstehenden Tabelle I dargestellt.
Tabelle I
Multiplikatorziffern
Einerstelle
6
ίο 6 ,
6
6
6
6
Zehnerstelle
3
3
3
Hunderterstelle
2
2
Eingang in die Stellen des
Resultatzählwerkes
(124X236)
Einer Zehner Hun
derter
Tau
sender
4 2 I
4 2 I
4 2 I
4 2 I
4 2 I
4 2 I
40 20 IO .—
40 20 IO
40 20 IO
400 200 100
400 200 100
Zehntau sender
Summe der Eingänge: 944 I 472 I 236 1 —
Zehnerübertragungen:
94 I 56 I 29 Verbleibende Eintragungen 4 I 6 I 2I 9
Aus dieser Tabelle ist zu ersehen, daß in die Einer-, Zehner- und Hunderterstelle des Resultatzählwerkes sechs Eingänge entsprechend der Multiplikation mit der Einerziffer des Multiplikators gemacht werden. Es folgen dann drei Eingänge entsprechend der Multiplikatorziffer 3 der Zehnerstelle und zwei Eingänge entsprechend der Hunderterstelle des Multiplikators. Der erste Eingang in den Resultatzähler ist 124, welcher entsprechend der Multiplikatorziffer 6 sechsmal wiederholt wird. Da-keine Stellenverschiebung verwendet wird, geht nunmehr dreimal der Wert 1240 in das Zählwerk ein, und schließlich erfolgt ein zweimaliger Eingang des Wertes 12 400 entsprechend der Multiplikation mit der Hunderterstelle des Multiplikators. Es erfolgten insgesamt 11 Eingänge entsprechend der Ziffernsumme des Multiplikators 236.
Da jede Stelle des Resultatzählers nur eine Kapazität von 10 hat, ist eine Zehnerübertragung in die jeweils nächsthöhere Stelle erforderlich. In der Einerstelle beträgt die Summe der Eingänge 944, so daß 94 Zehner in die Zehnerstelle übertragen werden müssen, wodurch sich in dieser die Summe 566 ergibt. Dies bedingt die Übertragung von 56 in die Hunderterstelle, so daß sich hier ein Eingang von 292 ergibt. Demnach müssen 29 Tausender in die Tausenderstelle und zwei Zehntausender in die Zehntausenderstelle übertragen werden. Am Ende der Übertragungen zeigt dann das Resultatzählwerk den Betrag von 29 264 an als Ergebnis der Multiplikation 124 X 236.
Die röhrengesteuerte Multiplikationsmaschine nach vorliegender Erfindung wird mit Bezug auf die schematische Darstellung der Fig. ia und ib beschrieben.
Ein Oszillator 10 erzeugt zwei verschiedene Arten
von Impulsen, welche je positive und negative Impulse enthalten, die abwechselnd und um i8o° phasenverschoben ausgesandt werden. Diese Impulse sind mit P3 und XF 3 bezeichnet. Es werden nur die negativen Impulse dieser Serie, welche um i8o° gegenüber den positiven Impulsen verschoben sind, verwendet.
Die Impulse F 3 fließen über die Leitung 11 und die Impulse KF 3 über die Leitung 12. Die negativen Impulse KF 3 gelangen über die Leitungen 12 und 13 zu einem Frequenzteiler 14, welcher positive und negative Impulse über die Leitungen 15 und 16 aussendet. Diese mit F 2 und KF 2 bezeichneten Impulse sind ebenfalls um i8o° in ihren Phasen verschoben, und ein F 2- und .KF 2-Impuls ist stets mit einem negativen i£F 3-Impuls in Phase, hat aber nur ein Zehntel der Frequenz des .KF 3-Impulses.
Der negative i£F 2-Impuls gelangt über die Leitungen 16 und 17 zu einem weiteren Frequenzteiler 18, durch welchen abermals positive und negative Impulse Fi und negative Impulse .KFi über die Leitungen 19 und 20 gesandt werden, deren Frequenz zehnmal kleiner als die Frequenz der negativen Impulse KF 2 ist. Die positiven und negativen Impulse-Fi sind gegeneinander um i8o° phasenverschoben. Auch die negativen Impulse Fi und die negativen Impulse -KFi sind in ihrer Phase um i8oc verschoben.
Die negativen Fi-Impulse gelangen über die Leitungen 19 und 21 zu dem Frequenzteiler 22, welcher positive und negative Impulse A, C und D erzeugt, die über Leitungen 23, 24 bzw. 25 geleitet werden. Die negativen Impulse C und D treten gleichzeitig mit dem negativen F i-Impuls auf mit einer Frequenz, die 1Z32 der Frequenz des Impulses Fi ist. Der negative Impuls C ist gegenüber dem negativen Impuls D und dem positiven Impuls C um 180° verschoben, so daß ein negativer C-Impuls gleichzeitig mit einem positiven ZMmpuls und ein negativer D-Impuls gleichzeitig mit einem positiven C-Impuls auftritt. Der positive ^.-Impuls wird in der Maschine nicht gebraucht, und der negative Impuls A tritt mit der halben Frequenz des negativen Impulses Fi und gleichzeitig mit diesem auf. Ein negativer Impuls A tritt daher niemals gleichzeitig mit dem positiven oder negativen Impuls C oder D ein.
Die Aufnahmevorrichtung für den Multiplikanden enthält zehn nicht dargestellte Druckknopfschalter für die Ziffern ο bis 9 jedes Stellenwertes des Multiplikanden. Von diesen Schaltern kann nur jeweils einer gedrückt werden, wodurch die dem Schalter entsprechende Zahl des Multiplikanden in die Aufnahmevorrichtung eingeht. Neun den Ziffern 1 bis 9 entsprechende Elemente werden aufeinanderfolgend in den Stromweg 26 geschaltet, über welchen positive Impulse zu den Torröhren 31 und 33 geleitet werden. Die Röhre 31 wird durch positive Impulse Fi, die über die Leitungen 19 und 21 α gesandt werden, leitend gemacht, und die Röhre 33 wird durch negative Impulse KFi über die Leitung 20 leitend gemacht. Wenn der der Ziffer 1 entsprechende Schalter gedrückt ist, wird über die Leitung 35 eine Spannung an den Kippkreis Tmc gelegt. Wird ein einer bestimmten Ziffer der Einerstelle des Multiplikanden entsprechender Schalter gedrückt, wird über die Leitung 36 eine positive Spannung an die Röhre 37 U gelegt und bereitet diese vor. Beim Drücken eines
Schalters in der Zehnerstelle wird über die Leitung 38 eine positive Spannung an die Torröhre 39 T und entsprechend in der Hunderterstelle beim Drücken des zugeordneten Schalters über die Leitung 40 positive Spannung an die TorrÖhre4ii? gelegt.
Die Aufnahmevorrichtung MP für den Multiplikator ist in gleicher Weise wie die Aufnahmevorrichtung MC für den Multiplikanden eingerichtet. Das Resultatzählwerk RR enthält sechs Stellen mit den Bezeichnungen RRU, RRT, RRH, RRTH, RRDTH und RRHTH entsprechend der Einer- bis Hunderttausenderstelle. Eingangsimpulse werden zu der Einer-, Zehner- und Hunderterstelle gesandt und Übertragungsimpulse von der Einer- zur Zehnerstelle und von der Zehner- zur Hunderterstelle im Anschluß an den zehnten Eingangsimpuls zur Einer- bzw. Zehnerstelle.
Jeder zehnte Übertragungsimpuls zur Hundertersteile bewirkt eine Weiterleitung eines Übertragungsimpulses über Leitung 42 zur Tausenderstelle, und jeder zehnte Impuls zu dieser bzw. zur nächsten Stelle bedingt die Weiterübertragung eines Impulses zur nächsthöheren Stelle über die Leitungen 43 bzw. 44.
Um die zu lösende Rechenaufgabe einzustellen, werden die den Ziffern der beiden Faktoren entsprechenden Druckschalter gedrückt.
Eine Folgesteuerung 5 enthält Kippkreise S1T, SzT, S3 Γ und 54T. Wenn die Maschine arbeitsbereit ist, sind die Kippkreise SiT bis S4.T in ihrem Rechts-Zustand.
Um die Multiplikation durchzuführen, wird der Schalter 45 geschlossen und damit eine Spannung über die Leitung 46 an den Kippkreis Si Γ gelegt, wodurch dieser in seinen Links-Zustand versetzt wird. Gleichzeitig wird auch an den Kippkreis S 4 T über die Leitungen 46 und 47 eine Spannung gelegt, so daß auch dieser in den Links-Zustand versetzt wird. Durch den Kippkreis Si T wird, sobald er sich im Links-Zustand befindet, eine Spannung über die Leitung 48 an die Torröhre 49 C U gelegt, wodurch diese leitend wird. Gleichzeitig wird auch die Torröhre 51U über die Leitungen 48 und 50 und über die Leitung 52 die Röhre 53 U vorbereitet. Sobald der Kippkreis S 4 T sich im Links-Zustand befindet, wird eine positive Spannung über die Leitung 54 an die Torröhre 55 gelegt, und diese wird leitend.
Der über die Leitung 23 zur Röhre 55 gelangende nächste negative A -Impuls sperrt diese, und ein positiver Impuls gelangt über die Leitung 56 zu dem Umkehrer Γ57Ι. Der Umkehrer sendet einen negativen Impuls über die Leitung 58 zum Kippkreis Tmp, wodurch dieser in den Rechts-Zustand versetzt wird. In diesem Zustand wird ein Impuls über die Leitung 60 zu dem Kippkreis 62 gesandt, der dadurch ebenfalls in den Rechts-Zustand versetzt wird. Vom Kippkreis Tmp wird auch über die Leitung 63 eine erhöhte Spannung an die Röhre 65 gelegt, wodurch diese leitend wird und durch die folgenden negativen C-Impulse über die Leitung 24 wieder* nichtleitend wird. Gleichzeitig wird die Spannung der Leitung 66 vom ■ Kippkreis Tmp vermindert, wodurch die Vorbereitung der Röhre 67 aufgehoben wird und weitere Impulsübertragungen durch die über die Leitung 25 gelangenden D-Impulse verhindert werden.
Die Spannung in der Leitung 68 vom Kippkreis Tmp wird ebenfalls erhöht und eine positive Spannung zu demjenigen Ziffernelement der Multiplikatoraufnahmeeinrichtung Mp gesandt, das der Ziffer 9 entspricht. Diese positive Spannung setzt das Ziffernelement in Bereitschaft für den nächsten positiven Impuls von der Röhre 65, welche durch den nächsten negativen C-Impuls gesperrt wird. Der positive Impuls wird über die Leitungen 69 und 70 zu den Leitungen 71 gesandt, die mit den Ziffernelementen verbunden sind.
Der erste positive Impuls bewirkt die Einschaltung des Ziffernelements g, wodurch eine positive Spannung auch an das der Ziffer 8 entsprechende Element 8 gelegt wird, so daß der nächste positive Impuls der Röhre 65 die Weiterleitung einer positiven Spannung zu dem Ziffernelement 7 bewirkt. Die aufeinanderfolgenden Impulse der Röhre 65 bewirken aufeinanderfolgende Schaltungen der Ziffernelemente, bis der neunte Impuls die Schaltung des Ziffernelements 1 bewirkt, so daß nunmehr alle Ziffernelemente in einem Zustand sind, der anders als der Anfangszustand ist. Wenn der Kippkreis 62 in seinen Rechts-Zustand in Übereinstimmung mit dem Kippkreis Tmp geschaltet ist, wird die Spannung in der Leitung 72 erhöht und die Röhre 73 leitend. Dies bewirkt jedoch keine Änderung irgendeines anderen Stromkreises für den Multiplikator.
Sobald das der Ziffer 1 entsprechende Multiplikatorelement eingeschaltet wurde, wird der Kippkreis Tmp in seinen Links-Zustand zurückgeschaltet, und die Röhre 67 wird durch den nächsten positiven Impuls D leitend, so daß negative Impulse über die Leitungen 70 und 71 alle Ziffernelemente der Multiplikatoraufnahmeeinrichtung in ihren Anfangszustand zurückversetzen. Die gleichen negativen Impulse bewirken über die Leitung 74 die Wiederherstellung des nichtleitenden Zustandes der Röhre 73. Von dieser Röhre wird darauf über die Leitung 75 ein negativer Impuls zu dem Kippkreis SiT und über die Leitungen 76 und 77 zu den Kippkreisen S2 T und S3 Γ gesandt. Dies tritt jedoch erst ein, nachdem das Produkt aus Multiplikand mal der Einerziffer des Multiplikators in das Resultatzählwerk übertragen ist, wie später noch beschrieben wird.
Wenn das Ziffernelement, das entsprechend der Multiplikatorziff er der Einerstelle eingestellt ist (durch Drücken des entsprechenden Druckschalters), im Verlauf der aufeinanderfolgenden Impulse von seinem Anfangszustand umgeschaltet wurde, wird eine positive Spannung über die Leitung 78 an die Röhre 79 U gelegt. Der über die Leitung 80 von der Röhre 53 U ausgehende nächste positive Impuls macht die Röhre 79 Ϊ7 leitend.
Der augenblickliche Zustand der Röhre 53 U ist iao dadurch bedingt, daß der Kippkreis SiT der Folgesteuerung S sich im Links-Zustand befindet. Positive C-Impulse werden von dem Frequenzteiler 22 über die Leitungen 24, 81 und 82 gesandt, wodurch die Röhre 53 t/ und über Leitung 80 die Röhre 79 U leitend werden und über die Leitungen 83 und 84
positive Impulse zu dem Umkehrer T 85/ gelangen, der seinerseits einen negativen Impuls über die Leitung 86 zu dem Kippkreis TMC sendet und dessen Umschaltung vom Links- in den Rechts-Zustand verursacht.
Dadurch wird die Spannung in der Leitung 87 erhöht und die Röhre 33 leitend. Jeder folgende negative Impuls KFx macht die Röhre 33 nichtleitend, so daß positive Impulse über die Leitungen 26, 26« und 30 zu den Ziffernelementen der Multiplikandenaufnahmevorrichtung gelangen, um eines der Elemente aus seinem Anfangszustand umzuschalten, das bereits vorbereitet ist.
Wenn der Kippkreis TMC in seinen Rechts-Zustand geschaltet ist, wird über die Leitung 88 eine Spannung an die Röhre 31 gelegt und diese gesperrt, so daß weitere positive Impulse Fz unwirksam bleiben. Auch die Spannung in der Leitung 89 wird erhöht, wodurch eine positive Spannung an das Ziffern-
ao element 9 der Multiplikandenaufnahmevorrichtung MC gelegt wird, so daß der nächste positive Impuls zu diesem Element dieses von seinem Ausgangszustand umschaltet. Dadurch wird eine positive Spannung an das der Ziffer 8 entsprechende Element gelegt, so daß der nächste positive Impuls die Umschaltung dieses Elements bewirkt. Dies setzt sich fort, bis der neunte Impuls die Umschaltung des der-Ziffer ι entsprechenden Gliedes herbeiführt. Durch die Zustandsveränderung der Ziffemelemente der Einer-, Zehner- und Hunderterstelle des Multiplikanden werden die entsprechenden Röhren 37 U, 39 T und 41H ebenfalls in Betriebsbereitschaft gebracht. Da die Röhre 51U durch die Umschaltung des Kippkreises Si Γ leitend wurde, wird sie durch jeden negativen Impuls Fx über die Leitungen 19 und 93 nichtleitend gemacht. Im nichtleitenden Zustand der Röhre 51U wird ein positiver Impuls über die Leitungen 94, 95 und 96 zu der Röhre 37 U gesandt, wodurch diese leitend und ein Impuls über die Leitung 97 zu der Einerstelle RRU des Resultatzählwerkes RR gesandt wird. Von der Röhre 51U gelangen auch über die Leitungen 94 und 95 bzw. 98 Stromimpulse zu den Röhren 39 T bzw. 41 IT. Sind diese Röhren in Bereitschaft infolge der Zustandsänderung der Ziffernelemente der Zehner- und Hunderterstelle der Multiphkandenaufnahmeeinrichtung, dann werden sie durch die von der Röhre 51XJ ankommenden Impulse leitend. Es wird bemerkt, daß die negativen Impulse Fx, welche die Röhre 51U sperren, und die negativen ÄFi-Impulse, welche die aufeinanderfolgende Schaltung der Multiplikandenaufnahmevorrichtung bewirken, von gleicher Frequenz sind. Ein Eingang in das Resultatzählwerk wird daher bei jedem Zustandswechsel eines Ziffernelements der Multiplikandenaufnahmevorrichtung erfolgen.
Die Röhren 37 U, 39 Γ und 41H werden erstmalig leitend, wenn eine Anzahl von Eingängen in der Multiphkandenaufnahmevorrichtung gemacht werden, die dem Zehnerkomplement der Multiplikandenziffer entsprechen. Nach jedem vollständigen Arbeitsgang der Multiplikandenaufnahmevorrichtung ist der Multiplikand in das Resultatzählwerk übertragen. Wenn das der Ziffer 1 entsprechende Ziffernelement in der Aufeinanderfolge der Schaltungen angeschaltet ist, wird eine gleichförmige Spannung über die Leitung 35 zu dem Kippkreis TMC gesandt, so daß der nächste über die Leitung 19 kommende negative Impuls Fx den Kippkreis TMC in seinen Links-Zustand umschaltet. Dadurch wird die Röhre 33 außer Bereitschaft und die Röhre 31 in Bereitschaft gesetzt. Der nächste positive Impuls Fx über die Leitungen 19 und 21 α macht die Röhre 31 leitend, und ein negativer Impuls wird über die Leitungen 26 und 30 zu den Ziffernelementen der Multiplikandenaufnahmevorrichtung gesandt, wodurch diese in ihren Anfangszustand zurückgeschaltet werden.
Während der Kippkreis TMC in seinem Rechts-Zustand erhalten bleibt, erfolgt ein vollständiger Arbeitsgang aufeinanderfolgender Operationen der Multiphkandenaufnahmevorrichtung. Während dieser Zeit wird kein negativer C-Impuls ausgesandt, so daß der Zustand der Ziffemelemente dieser Einrichtung nicht geändert wird.
Nachdem der Kippkreis TMC in seinen Links-Zustand umgeschaltet ist, führt ein negativer C-Impuls die Zustandsänderung des nächstniedrigeren Ziffernelements der Multiplikatoraufnahmeeinrichtung herbei. Dies bewirkt ein neues Arbeitsspiel der Multiplikandenaufnahmeeinrichtung und damit die abermalige Übertragung des Multiplikanden auf das Resultatzählwerk.
Jede Stelle des Resultatzählwerkes mit Ausnahme des Einer- und Zehnerstellenwertes RRU und RRI enthält vier Kippkreise, die in Reihe geschaltet sind (nicht dargestellt). Jeder dieser Stellenwerte enthält auch einen fünften oder Übertragungskippkreis, welcher durch den vierten Kippkreis dieser Reihe aus seinem Anfangszustand geschaltet werden kann, und zwar bei jeder zehnten Eintragung in diesem Stellenwert.
Wenn der fünfte Kippkreis der Einerstelle aus seinem Ausgangszustand umgeschaltet ist, wird ein negativer Impuls über den Leiter 110 zu einer Trennröhre in gesandt, was jedoch ohne Wirkung bleibt, da diese nur auf positive Impulse anspricht. Beim Eingang des Resultates aus der Multiplikation des Multiplikanden mit der Einerstelle des Multiplikators in das Resultatzählwerk ist die Röhre 49 CU leitend und wird durch jeden negativen i£Fi-Impuls über die Leitungen 20 und 112 wieder gesperrt. Dadurch ergibt sich, daß negative Impulse über die Leitungen 113 und 114 zu dem Übertragkippkreis von RRU geleitet werden. Wenn dieser Übertragkippkreis für die Zehnerübertragung in das Resultatzählwerk aus seinem Anfangszustand umgeschaltet ist, bewirkt der nächste negative Impuls die Zurückschaltung in seinen Ausgangszustand, wodurch ein positiver Impuls über die Leitung 110 zu der Trennröhre in gelangt. Der durch die Röhre in erzeugte negative Impuls wird über die Leitungen 115 und 99 zu der Zehnerstelle RRT geleitet, um deren Eingang um eine 1 zu erhöhen.
Da die negativen Impulse Fi die normalen Eingänge des Multiplikationsresultates für die Einerstelle des Multiplikators in das Resultatzählwerk bewirken und die Zehnerübertragung von der Einer- zur Zehnerstelle durch die um i8o° phasenverschobenen nega-
tiven i£F i-Impulse erfolgt, können die beiden Eingänge nicht gleichzeitig eintreten, so daß ein fehlerhafter Resultateingang vermieden wird.
Die Eingangsumläufe des Multiplikanden in das Resultatzählwerk werden so lange fortgesetzt, bis auch das Ziffernelement ι der Multiplikatoraufnahmevorrichtung aus seinem Ausgangszustand umgeschaltet ist. In diesem Falle gelangt eine erhöhte Spannung über die Leitung n6 an den Kippkreis Tmp, so daß ίο der nächste negative Impuls KFi vom Frequenzteiler i8 über die Leitungen 20 und 117 den Kippkreis Tmp in seinen Links-Zustand schaltet. Gleichzeitig wird durch die Verringerung der Spannung in der Leitung 63 die Röhre 65 inaktiv und damit weitere Impulse zur Multiplikatoraufnahmeeinrichtung verhindert. Die Spannungserhöhung im Leiter 66 zur Röhre 67 bewirkt, daß der nächstfolgende .D-Impuls die Aussendung eines negativen Impulses über die Leitungen 70 und 71 ermöglicht, wodurch alle Ziffernelemente der Multiplikatoraufnahmeeinrichtung in ihren Anfangszustand zurückgeschaltet werden. Der gleiche negative Impuls der Röhre 67 gelangt über die Leitungen 70 und 74 zur Röhre 73, welche einen negativen Impuls zu den Kippkreisen SiT, S2T und S3 Γ sendet. Dadurch wird der Kippkreis Si T in seinen Rechts-Zustand und der Kippkreis S2 Γ in den Links-Zustand geschaltet. Durch den Rechts-Zustand des Kippkreises SiT sind die Röhren /\.gCU, 51U und 53 U außer Betriebsbereitschaft. Wenn der Kippkreis S2T in seinen Links-Zustand geschaltet ist, wird eine positive Spannung über die Leitung 118 an die Röhre 119 er gelegt, wodurch diese leitend wird und gleichzeitig über die Leitung 120 bzw. 122 die Röhren 121T bzw. 123 T in Betriebsbereitschaft versetzt werden.
Damit ist der Zustand für die Multiplikation des Multiplikanden mit der Zehnerziffer des Multiplikators und für die Übertragung des Produktes in das Resultatzählwerk geschaffen.
Der nächste positive Impuls A zur Röhre 55 bewirkt, daß der Umkehrer 57/ den Kippkreis Tmp in seinen Rechts-Zustand umschaltet. Dadurch wird auch der Kippkreis 62 in den Rechts-Zustand gebracht und die Röhre 65 leitend. Der nächste negative C-Impuls macht diese Röhre wieder nichtleitend, und die Röhre 67 kommt aus der Betriebsbereitschaft, so daß eine positive Spannung vom Kippkreis Tmp über die Leitung 68 zu dem Ziffernelement 9 der Multiplikatoraufnahmeeinrichtung gelegt wird. Durch die Um-Schaltung des Kippkreises 62 in den Rechts-Zustand wird die Röhre 73 leitend, was jedoch ohne Wirkung auf andere Stromkreise bleibt.
Wenn das der Zehnerziffer des Multiplikators entsprechende Ziffernelement aus seinem Anfangszustand umgeschaltet ist, wird eine positive Vorspannung über den zugeordneten geschlossenen Druckschalter und die Leitung 124 an die Röhre 125 Γ gelegt, wodurch ' diese in Betriebsbereitschaft versetzt wird. Der nächste positive C-Impuls zur Röhre 125 T bewirkt einen positiven Impuls über die Leitung 126 und einen positiven Impuls über die Leitung 84 zum Umkehrer 85/, welcher einen negativen Impuls zum Kippkreis Tmc aussendet und diesen in den Rechts-Zustand schaltet. Dadurch wird die Röhre 31 unwirksam, während die Röhre 33 leitend wird und eine positive Vorspannung an das Ziffernelement 9 der Multiplikandenaufnahmevorrichtung gelegt wird. Jeder folgende negative Impuls KFi macht die Röhre 33 nichtleitend, so daß die aufeinanderfolgenden positiven Impulse nacheinander die Ziffernelemente der Multiplikandenaufnahmeeinrichtung umschalten.
Wird in dieser Aufeinanderfolge ein Ziffernelement umgeschaltet, für welches der zugeordnete Druckschalter gedrückt ist, gelangt eine positive Vorspannung über die Leitungen 36, 38 oder 40 zu den Röhren 37 U, 39 T oder 41 #, wodurch diese vorbereitet werden. Da die Ziffernelemente durch Impulse geschaltet werden, deren Zahl dem Zehnerkomplement der Multiplikandenziffern entsprechen, und die Röhren 37 U, 39 Γ und 41H der Einer-, Zehner- bzw. Hunderterstelle zugeordnet sind, wird als erste Röhre diejenige in Betriebsbereitschaft versetzt, welcher der höchste Ziffernwert der Multiplikatorziffer entspricht.
Die Röhre 121T ist leitend und wird durch negative Impulse F 2 vom Frequenzteiler 14 nichtleitend, wodurch negative Impulse gleichzeitig zu den Röhren 37U,3gT und 41H gelangen und diese leitend machen. Es folgt nunmehr der Eingang in das Resultatzählwerk wie bei der Multiplikation mit der Einerziffer des Multiplikators, jedoch zehnmal öfter. Die negativen Impulse F 2 haben eine zehnmal höhere Frequenz als die negativen Impulse Fi, welche die Übertragung des Produktes mit der Einerziffer bewirken. Da die negativen KF 1-Impulse, welche die Schaltung der Multiplikandenziffernelemente bewirken, die gleiche Frequenz wie die negativen F i-Impulse haben, werden zehn Eingänge in das Resultatzählwerk gemacht in den Intervallen zwischen den Einschaltungen zweier Ziffernelemente der Multiplikandenaufnahmeeinrichtung.
Wenn das der Ziffer 1 entsprechende Ziffernelement umgeschaltet ist, wird eine positive Vorspannung über die Leitung 35 zum Kippkreis Tmc gesandt, so daß der nächste negative Impuls Fi diesen in seinen Links-Zustand umschaltet, wodurch die Röhre 31 in Betriebsbereitschaft und die Röhre 33 außer Betriebsbereitschaft gebracht wird. Die folgenden positiven Fi-Impulse bewirken die Leitfähigkeit der Röhre 31, wodurch alle Ziffernelemente wieder in ihren Anfangszustand versetzt werden.
Nunmehr erfolgt ein neuer negativer C-Impuls, wodurch das nächstniedrigere Ziffernelement der Multiplikatorempfangseinrichtung aus seinem Anfangszustand umgeschaltet und eine neue Multiplikation eingeleitet wird. Wenn der fünfte Kippkreis der Einerstelle RRU des Resultatzählwerkes aus seinem vorgewählten Anfangszustand umgeschaltet ist, hat dies keinen Einfluß auf den Zustand der anderen Stromkreise.
Der nächste negative Impuls KF 2 macht die Röhre er nichtleitend, so daß ein negativer Impuls· über die Leitung 114 den fünften Kippkreis der Einerstelle in seinen Anfangszustand zurückschaltet und eine zehnmal so schnelle Übertragung- in die Zehnerstelle RRT des Resultatzählwerkes erfolgt. Der gleiche
negative Impuls wird auch über die Leitung 127 zu dem fünften Kippkreis der Zehnerstelle RRT geleitet, wodurch dieser in seinen Anfangszustand zurückgeschaltet wird für den Fall, daß er sich nicht in diesem befindet. Dadurch wird ein positiver Impuls ausgelöst, der über die Leitung 128 die Trennröhre 129 in den leitenden Zustand versetzt, so daß von hier aus ein negativer Impuls über die Leitungen 130 und 100 zu der Hunderterstelle RRH gelangt und deren Inhalt um 1 erhöht.
Die Eingangsumläufe für den Multiplikanden in das Resultatzählwerk entsprechend der Zehnerziffer des Multiplikators werden so lange fortgesetzt, bis das der 1 entsprechende Ziffernelement aus seinem Anfangszustand umgeschaltet ist, wodurch die Spannung in der Leitung 16 zum Kippkreis Tmp erhöht und dieser durch den nächsten negativen KFi-Impuls in seinen Links-Zustand geschaltet wird. Dadurch wird die Röhre 65 wieder außer Betriebsbereitschaft und die Röhre 67 in Betriebsbereitschaft gebracht, so daß der nächste positive .D-Impuls die Rohre 67 leitend macht und diese einen negativen Impuls zu allen Ziffernelementen der Multiplikatoraufnahmeeinrichtung sendet, wodurch diese in ihren Anfangszustand versetzt werden. Der gleiche negative Impuls bewirkt auch das Außerbereitschaftbringen der Röhre 73 und damit die Aussendung eines negativen Impulses zu den Kippkreisen SiT, S2,T, S3 T der Folgesteuerung S. Der Kippkreis S 2 T wird dabei in seinen Rechts-Zustand, der Kippkreis S3 Γ in seinen Links-Zustand geschaltet.
In diesem Schaltzustand des Kippkreises S 2 T kommen die Röhren 119CT, 121T und 123 Γ außer Betriebsbereitschaft. Der Kippkreis S3 T bewirkt durch seinen Links-Zustand, daß eine positive Spannung über die Leitung 134 an die Röhre 135 CH gelegt und diese vorbereitet wird und über die Leitung 136 bzw. 138 auch die Röhren 137 H und 139 H an die Spannung gelegt und vorbereitet werden.
Damit ist die Multiplikation des Multiplikanden mit der Hunderterziffer des Multiplikators und der Eingang des Produktes in das Resultatzählwerk vorbereitet.
Der nächste positive 4-Impuls macht die Röhre 55 leitend, wodurch der Umkehrer 57I den Kippkreis Tmp in seinen Rechts-Zustand umschaltet. Dadurch wird auch der Kippkreis 62. in den Rechts-Zustand versetzt, und die Röhre 65 wird leitend. Diese wird durch den folgenden negativen C-Impuls wieder nichtleitend, und die Röhre 67 wird außer Betriebsbereitschaft gebracht und eine positive Vorspannung vom Kippkreis Tmp über die Leitung 68 zu dem der Ziffer entsprechenden Ziffernelement der Multiplikatoraufnahmeeinrichtung gesandt. Die aufeinanderfolgenden positiven Impulse der Röhre 65 bewirken nacheinander die Einschaltung der Multiplikatoraufnahmeeinrichtung.
Wenn das der Hunderterziffer des Multiplikanden entsprechende Ziffernelement in der Schaltungsfolge aus seinem Anfangszustand umgeschaltet wird, gelangt eine positive Spannung über die Leitung 140 zu der Röhre 141H, .wodurch diese vorbereitet wird. Der vom Frequenzteiler 22 ausgehende nächste positive Impuls C gelangt über die Leitungen 24, 81 und 142 zur Röhre 139.H", wodurch positive Impulse über die Leitung 143 die Röhre 141H leitend machen, so daß über die Leitungen 144 und 84 ein positiver Impuls zum Umkehrer T 851 gelangt, wodurch der Kippkreis Tmc in den Rechts-Zustand geschaltet wird. Damit wird die Röhre 31 nichtleitend und die Röhre 33 leitend, so daß eine positive Vorspannung an das der Ziffer 9 entsprechende Ziffernelement der Multiplikatoraufnahmeeinrichtung gelegt wird. Die folgenden negativen KF i-Impulse machen die Röhre 33 nichtleitend, wodurch durch diese positive Impulse zu den Ziffernelementen der Multiphkandenaufnahmeeinrichtung gesandt und diese nacheinander umgeschaltet werden.
Diese Umschaltungen bewirken, daß die Röhren 37^. 39^ und 41H vorbereitet werden. Die Röhre lyjH ist leitend und wird durch negative Impulse F 3 vom Oszillator 10 nichtleitend gemacht, so daß negative Impulse über die Leitungen 145, 95 und 96 zu den Röhren 37 U und 39 T und über die Leitung 98 zur Röhre 41H gelangen. Dadurch werden diese Röhren leitend, nachdem sie durch die aufeinanderfolgenden Schaltungen der Multiplikandenaufnahmeeinrichtung vorbereitet waren. Es erfolgt nun der Eingang in das Resultatzählwerk in der gleichen Weise wie für die Einer- und Zehnerstelle des Multiplikators, nur gegenüber diesen zehnmal bzw. hundertmal öfter.
Nach der Umschaltung des der Ziffer 1 entsprechenden Ziffernelements des Multiplikanden wird eine positive Vorspannung über die Leitung 35 zum Kippkreis Tmc gesandt, so daß dieser durch den nächsten negativen Impuls F1 in seinen Links-Zustand geschaltet wird und die Röhre 31 in Betriebsbereitschaft und die Röhre 33 außer Betriebsbereitschaft gebracht werden. Die folgenden positiven Impulse Fi machen die -Röhre 31 leitend, so daß alle Ziffernelemente der Multiplikandenaufnahmevorrichtung in ihren Anfangszustand geschaltet werden. Der nächste negative C-Impuls verändert den Zustand des nächstniederen Ziffernelements der Multiplikatoraufnahmeeinrichtung, wodurch ein neuer Multiplikationsvorgang eingeleitet wird.
Ist der fünfte Kippkreis der Einerstelle des Resultatzählers aus seinem Anfangszustand umgeschaltet, bewirkt der nächste negative isTf^-Impuls, daß die Röhre 135 CH nichtleitend und ein negativer Impuls über die Leitungen 147 und 114 gesandt wird, wodurch der fünfte Kippkreis in seine Ausgangsstellung zurückgeschaltet und eine Übertragung in die Zehnerstelle RRT in der gleichen Weise, wie schon beschrieben, aber zehn- bzw. hundertmal öfter als bei der Übertragung bei der Multiplikation mit den Einer- und Zehnerstellen des Multiplikators stattfindet. Der gleiche negative Impuls der Röhre 135 CH gelangt auch über die Leitungen 147,114 und 127 zum fünften Kippkreis der Zehnerstelle RRT, wodurch dieser in seinen Ausgangszustand zurückversetzt wird, wenn er sich nicht in diesem befinden sollte. Die Umschaltung dieses Kippkreises in seinen Ausgangszustand veranlaßt die Röhre 129 zur Aussendung eines Übertragungsimpülses ■ zur Hunderterstelle RRH.
Die Eingangsumläufe für die Übertragung des Multiplikanden in das Resultatzählwerk als Ergebnis der Multiplikation mit der Hunderterstelle des Multiplikators wird so lange fortgesetzt, bis das der Ziffer ι entsprechende Ziffernelement der Multiphkatoraufnahmeeinrichtung aus seinem Ausgangszu-• stand umgeschaltet ist. Wenn dies erreicht ist, wird die Spannung in der Leitung n6 erhöht und der Kippkreis Tmp durch den nächsten negativen iTFi-Impuls
to in seinen Links-Zustand geschältet. Dadurch wird die Röhre 65 wieder außer Betriebsbereitschaft und die Röhre 67 in Betriebsbereitschaft versetzt, so daß der nächste positive Impuls D die Röhre 67 leitend macht und durch den sich ergebenden negativen Impuls alle Ziffernelemente der Multiplikatoraufnahmeeinrichtung wieder in die Ausgangsstelle zurückgeschaltet werden. Der gleiche negative Impuls bewirkt das Außerbereitschaftbringen der Röhre 73, so daß ein negativer Impuls zu den Kippkreisen SiT, S2T und S3 T gesandt wird. Dadurch werden die Kippkreise S3 Γ und S4T in den Rechts-Zustand geschaltet und durch den ersteren die Röhren 135CJi1 137 H und 139H außer Bereitschaft gebracht, während durch den letzteren eine Spannung über die Leitung 148 an den Kippkreis 62 gelegt und dieser dadurch in den Links-Zustand geschaltet wird. Außerdem wird auch über die Leitung 54 eine Spannung an die Röhre 55 gelegt und diese außer Bereitschaft gebracht. Die Multiplikationsmaschine befindet sich nun im Zustand wie bei Beginn der Rechnung, und das Resultat der Multiplikation ist im Zählwerk eingetragen.
Kippkreis
Die Fig. 2 zeigt einen Kippkreis T, wie er in der Maschine gemäß vorliegender Erfindung verwendet wird. Der Kippkreis enthält eine Doppeltriode mit einer gemeinsamen Kathode. Die linke Hälfte der Röhre wird mit L und die rechte Seite mit R bezeichnet, und es wird im nachstehenden Bezug genommen auf die Röhre L und die Röhre R.
Die Röhren L und R sind abwechselnd leitend und nichtleitend und umgekehrt. Wie bereits vorher beschrieben, befindet sich der Kippkreis im Links-Zustand, wenn die Röhre L leitend ist, und im Rechts-Zustand,'wenn die Röhre R leitend ist. Die gemeinsame Kathode ist über die Leitung 150g geerdet. Die Anode der Röhre L ist über einen Widerstand 151 mit der Leitung 152 h verbunden, an welcher auch die Anode der Röhre R über einem Widerstand 153 liegt. Die Leitung 154 verbindet die Anode der Röhre R mit der Verbindung zwischen dem Widerstand 153 und den in Reihe hegenden Spannungsteilern 155 und 156, an deren Verbindung das Steuergitter der linken Röhre angeschlossen ist. Das untere Ende des Widerstandes 156 ist mit der Löschvorspannungsleitung CBL verbunden, und ein Kondensator 157 ist parallel zu dem Widerstand 155 gelegt. In ähnlicher Weise ist die Anode der linken Röhre mittels der Leitung 158 an die Verbindung zwischen dem Widerstand 151 und den in Serie hegenden Spannungsteilern 159 und 160 gelegt, an deren Verbindung das Gitter der Röhre R angeschaltet ist. 'Das' untere Ende des Widerstandes 160 des Spannungsteilers ist an die Vorspannungsleitung 162 b gelegt. Ein Kondensator 163 liegt parallel zu dem Widerstand 159. Die Vorspannungsleitung 162 b und die Löschvorspannungsleitung sind miteinander durch einen Schalter CBS verbunden. Der Schalter CBS dient für die schnelle Rückstellung des Kippkreises in seinen Anfangszustand. Wenn das untere Ende der Widerstände 156 und 160 mit den Leitungen CBL bzw. 162 b verbunden ist, ist der Kippkreis in seinem Anfangszustand im Links-Zustand, was durch ein X links neben der Röhre L angezeigt wird.
Wenn abweichend von Fig. 2 der Widerstand 160 mit der Leitung CBL und der Widerstand 156 mit der Leitung 1626 verbunden ist, so wird umgekehrt der Rechts-Zustand zum Anfangszustand des Auslösers. Dieser Fall wird' dann durch ein X rechts neben der Röhre R gekennzeichnet.
Wenn der Schalter CBS in Fig. 2 geöffnet ist, wird die Gittervorspannung der Röhre L über die Sperrspannung erhöht und die Röhre leitend, unabhängig von dem Zustand, in welchem sie sich vor Öffnung des Schalters befunden hatte. Die Schließung der Schalter CBS beseitigt nicht die positive Vorspannung der Röhre L, und die Röhre bleibt leitend und der Kippkreis in seinem Links-Zustand. Die Betriebsspannung des Steuergitters der Röhre L wird durch die Widerstände 153, 155 und 156 des Spannungsteilers bestimmt.
Eine einzige Leitung CBL wird zur Rückstellung aller Kippkreise in ihren Anfangszustand benötigt.
D.ie Steuergitter der Röhren L und R sind über Kondensatoren 164 bzw. 165 an eine Klemme I angeschlossen. Die zur Klemme I gelangenden positiven oder negativen Impulse von bestimmter Amplitude und Dauer führen einen Wechsel des stabilen Zustandes des Kippkreises herbei.
Der erste zur Klemme I gelangende negative Impuls wird durch die Kondensatoren 164 und 165 zu dem Steuergitter der Röhren L und R geleitet. Er hat jedoch keine direkte Wirkung in der Röhre R, da deren Steuergitter stets unter der Sperrspannung hegt. Hingegen vermindert der negative Impuls die Vorspannung des Steuergitters der Röhre L, so daß deren Anodenspannung rasch ansteigt. Diese Spannung wird von der Anode der Röhre L über die Leitung 158 und den Widerstand 159 bzw. den dazu parallel geschalteten Kondensator 163 zum Steuergitter der Röhre R geleitet. Das Gitter der Röhre R wird dadurch genügend positiv, um die Röhre leitend zu machen. Die verringerte Anodenspannung der Röhre R wird über die Leitung 154 und den Widerstand 155 bzw. Kondensator 157 zum Steuergitter der Röhre £ geleitet, wodurch die Anodenspannung dieser Röhre noch weiter erhöht wird. Diese erhöhte Spannung wird wieder zum Steuergitter der Röhre R geleitet und erhält diese weiterhin leitend. Die sich daraus ergebende verringerte Anodenspannung gelängt wieder zum Steuergitter der Röhre L, wodurch deren Leitfähigkeit weiter verringert wird. Dies setzt sich fort, bis die Röhre L nichtleitend, die Röhre R dauernd leitend und der Kippkreis in seinen Rechts-Zustand versetzt wird.
In gleicher Weise bewirkt der zweite negative Impuls zur Klemme! die Erhöhung der Anodenspannung der Röhre R, welche zum Steuergitter der Röhre L geleitet wird, so daß diese leitend wird. Die sich ergebende verminderte Spannung an der Anode der Röhre L wird zum Steuergitter der Röhre R geleitet, so daß deren Anodenspannung weiter erhöht und durch Überleitung zum Steuergitter der Röhre L diese stärker leitend wird. Es setzt sich dieser Vorgang fort, bis die Röhre R nichtleitend, die Röhre L dauernd leitend und der Kippkreis in seinen Links-Zustand versetzt wird.
Es ist zu ersehen, daß der Kippkreis durch einen Impuls zur Klemme I von einem in den anderen Zustand umgeschaltet wird, und zwar durch die gleichzeitige Weiterleitung des Impulses zum Steuergitter beider Röhren, und es ist klar, daß die Zustandsänderung auch herbeigeführt werden kann durch einen Impuls zum Steuergitter von nur einer Röhre oder durch andere gebräuchliche Mittel, wie Anodenoder Kathodentastung.
Die Fig. 2 a zeigt schematisch die Anordnung der Klemmen eines Kippkreises nach der Fig. 2. Es wird bemerkt, daß beim Fehlen einer Verbindung zur Klemme I auch die Kondensatoren 165 und 164 in Fortfall kommen. Eine Verbindung zu der Klemme I zeigt an, daß der Kippkreis durch gleichzeitige Weiterleitung eines Impulses zu den Steuergittern der Röhren L und R von dem einen in den anderen Zustand umgeschaltet wird.
Die Verbindungen zu den Klemmen C, P, bR, bL, gR, pL, prL, gL, pR und -prR der im Schaltbild schematisch dargestellten Kippkreise zeigen an, daß die entsprechenden Leitungen mit den einzelnen Elementen der Fig. 2 in Verbindung stehen. In der schematischen Darstellung gemäß der Fig. 3 a ist im Schaltbild ein X neben den Klemmen pR und gL bzw. neben den Klemmen gR und pL vorgesehen, wodurch angezeigt wird, daß der entsprechende Kippkreis sich entweder im Links- oder im Rechts-Zustand beim Beginn der Arbeit der Maschine befindet.
Impulsquellen
Die in den Fig. la und ib schematisch dargestellten Torröhren haben im Schaltbild der Fig. 3 dieselbe Bezeichnung mit dem zusätzlichen Buchstaben G.
In gleicher Weise sind die Trennröhren und Umkehrer mit dem zusätzlichen Buchstaben B bzw. Γ bezeichnet.
Der Oszillator 10 (Fig. 3 a) enthält eine Doppelröhre 170 mit einer linken und rechten Triode 170 L und 170 R. Die gemeinsame Kathode ist über die Leitung 150g geerdet, und jede der Anoden ist über einen Widerstand 171 mit der Leitung 152 h verbunden. Das Steuergitter jeder Röhre ist über den Widerstand 172 mit der Erdleitung 150g und über einen Kondensator 173 mit der Anode der anderen Röhre verbunden. Die Röhren arbeiten als Multivibrator, welcher in seiner Art bekannt ist, wobei die Röhren 170 L und 170 R abwechselnd leitend und nichtleitend werden. Der Oszillator arbeitet ununterbrochen und erzeugt positive und negative Impulse im Anodenstromkreis der Röhre 170£ und 170 R. Wenn die Spannung der Anode der Röhre 170 L niedrig ist, ist die Anodenspannung der Röhre 170 R hoch und umgekehrt.
Die Impulse gleicher Polarität sind um i8o° phasenverschoben. Die Anode der Röhre 170 L ist über einen Kondensator 174 mit dem Steuergitter einer Verstärkerröhre 175.F3 verbunden. Das Gitter ist außerdem über einen Widerstand 176 mit der Vorspannungsleitung 162 b verbunden, während die Kathode dieser Röhre an der geerdeten Leitung 15og hegt. Die Anode der Röhre 175 F 3 ist über einen Widerstand 177 mit der Leitung 152 h verbunden. Die verstärkten Impulse werden als Impulse F 3 über die Leitung 11 geleitet.
Die Anode der Röhre 170 R steht über einen Kondensator 174 mit dem Steuergitter einer Verstärkerröhre ij5 KF 3 in Verbindung. Dieses Steuergitter ist ebenfalls über einen Widerstand 176 mit der Vor-Spannungsleitung 162 5 verbunden. Die Kathode dieser Röhre liegt direkt an der geerdeten Leitung 150 g. Die Anode der Röhre 175 i£F ist über einen Widerstand 177 mit der Leitung 152 h verbunden. Die i?F3-Impulse werden von der Anode der Röhre 175 KF 3 über die Leitung 12 geleitet.
Der Frequenzteiler 14 enthält vier Kippkreise 14 Γι, 14 T2, 14 Γ4 und 14 Γ8. Jeder dieser Kippkreise ist so beschaffen, daß er für positive Impulse nicht empfänglich ist, dagegen für negative Impulse gleicher Größe. Der Frequenzteiler wird durch negative i£F 3-Impulse zur Klemme! des Kippkreises 14Γι angestoßen und führt einen Umlauf von zehn Impulsen aus. Dieser Umlauf ist in der Tabelle II dargestellt, worin L und R anzeigen, daß der bestimmte Kippkreis sich in seinem Links- bzw. Rechts-Zustand befindet.
Tabelle II
Abwärtstransformierung — Stromkreis 14
Eingangs-
irapuls
14 Tx 14 Aus
Γ2
löser
14
T4 14 Γ8
0
T
L R L
T
L
T.
L
T,
0 T R Γ T
3
4
L R
R
L
T
R L R
R
L
L
T,
β J R R T
7
8
J R J R T R L
9
IO
L R L
L
R L
L
L
R
R
(0)
Am Anfang befinden sich alle Kippkreise in ihrem Links-Zustand. Der erste negative ÄF3-Impuls von der Anode der Röhre 175 KF3 gelangt über die Leitungen 12 und 13 zu der Klemme I des Kippkreises 14 Γι und schaltet diesen in seinen Rechts-Zustand. Die erhöhte Spannung an der Klemme prL wird über die Leitung 180 zu der Klemme I des Kippkreises 14 Γ2 weitergeleitet. Dieser bleibt jedoch in seinem Links-Zustand, weil der dem Steuergitter dieser Röhre aufgedrückte positive Impuls nicht zur Zustandsumschaltung genügt. Der zweite negative
ImpulsKF2, zur Klemme! des Kippkreises 14Γι schaltet diesen in den Links-Zustand. Die sich daraus ergebende verringerte Spannung an der Klemme prL wird zur Klemme I des Kippkreises 14 Γ 2 geleitet und schaltet diesen in den Rechts-Zustand. Die Spannungserhöhung an der Klemme prL des Kippkreises 14 Γ2 genügt jedoch nicht zur Umschaltung des Zustandes des Kippkreises 14 Γ4.
Wenn der Kippkreis 14 Γ2 sich im Rechts-Zustand befindet, gelangt eine verringerte Spannung von der Klemme gL über den Kondensator 181 und die Leitung 182 zu der Klemme prR des Kippkreises 14 Γ8. Diese verringerte Spannung führt jedoch keine Zustandsveränderung dieser Röhre herbei. Der Pfeil in der Leitung 182 zeigt an, daß der Anodenwiderstand der Röhre R dieses Kippkreises ein Potentiometer ist und daß die Leitung 182 mit dessen Kontaktarm verbunden ist. Diese Einrichtung ist zur leichteren Einstellung der zu übertragenden Impulsgrößen vorgesehen.
Im Rechts-Zustand des Kippkreises 14 Γ 2 wird die verringerte Spannung an der Klemme gL über die Leitung 183 und über den Kondensator 184 zu der Klemme gR des Kippkreises 14T 8 geleitet. Dadurch wird aber der Zustand des Kippkreises 14 Γ 8 nicht geändert, da dessen Röhre R nichtleitend ist und das Gitterpotential bereits unter dem Sperrwert liegt.
Die beiden ersten Eingangsimpulse bewirken gewöhnlich zwei Operationen der Kippkreise. Dies wird fortgesetzt bis zum zehnten Eingangsimpuls zum Kippkreis 14Γι. Durch diesen Impuls gelangt der Kippkreis 14 Γι in den Links-Zustand, und die sich ergebende Spannungsverminderung an der Klemme prL schaltet den Kippkreis 14 Γ 2 in den Rechts-Zustand um. Die verringerte Spannung an der Klemme gL des Kippkreises 14 Γ2 wird über den Kondensator 181 und die Leitung 182 zur Klemme prR des Kippkreises 14 Γ 8 geleitet und bewirkt dessen Umschaltung in den Links-Zustand. In diesem Zustand wird die Spannung an der Klemme gR dieses Kippkreises Γ 8 verringert und über die Leitung 183 und den Kondensator 184 zur Klemme gL des Kippkreises 14 Γ2 geleitet. Diese übertragene negative Spannung genügt, um die vollständige Umschaltung des Kippkreises 14 Γ 2 in den Rechts-Zustand zu verhüten, so daß dieser im Links-Zustand verbleibt. Dieser Vorgang ist in der Tabelle II durch ein R "zwischen dem neunten und zehnten Eingangsimpuls angedeutet.
Wenn der Kippkreis 14 Γ 8 durch den zehnten Eingangsimpuls in den Links-Zustand geschaltet ist, wird die Spannung an der Klemme prL vermindert und ein negativer Impuls ausgesandt. Diese Impulse werden als negative KF2-Impulse bezeichnet. Es wird bemerkt, daß durch den achten Eingangsimpuls der Kippkreis 14 Γ 4 in den Links-Zustand geschaltet und eine verringerte Spannung von seiner Klemme prL über die Leitung 185 und den Kondensator 186 zu der Klemme gL des Kippkreises 14 Γ 8 gesandt wurde, um diesen in den Rechts-Zustand umzuschalten. Die daraus resultierende erhöhte Spannung an der Klemme prL des Kippkreises 14 Γ 8 wird als positiver KF 2-Impuls weitergeleitet, doch werden diese positiven Impulse bei der Maschine gemäß der Erfindung nicht gebraucht. ■
Wenn der Kippkreis 14 Γ4 entsprechend dem vierten Eingangsimpuls in seinen Rechts-Zustand geschaltet wird, wird die Spannung an der Klemme prR vermindert, und bei der Umschaltung in den Links-Zustand entsprechend dem achten Eingangsimpuls wird die Spannung an dieser Klemme erhöht. Diese erhöhten und verminderten Spannungen werden über die Leitung 15 als positive und negative Impulse Fz weitergeleitet, von denen jedoch nur die negativen Impulse F 2 gebraucht werden.
Es ist zu sehen, daß die negativen i£F 2-Impulse immer gleichzeitig und mit einem Zehntel der Frequenz der negativen iO^-Impulse auftreten. Es ist weiter zu bemerken, daß nach den ersten acht Eingangsimpulsen die negativen i~2-Impulse gleichzeitig mit den KF3-Impulsen eintreten, jedoch nur mit dem zehnten Teil deren Frequenz.
Der Frequenzteiler 18 enthält 4 Kippkreise 18 Γι, 18Γ2, 18Γ4 und 18 Γ8, welche in Serie geschaltet sind mit Zwischenverbindungen zwischen dem Kippkreis 18 Γ2 und 18 Γ 8, um eine Reihe von Operationen unter der Wirkung von zehn Eingangsimpulsen zu vervollständigen. Alle vier Kippkreise befinden sich anfangs im Links-Zustand, und die Verbindungen zwischen den Kippkreisen sind die gleichen wie bei der Einrichtung 14 und auch gleich bezeichnet. -
Der Frequenzteiler 18 arbeitet unter der Wirkung der negativen PVImpulse, die von der Klemme prL des Kippkreises 14 Γ8 über die Leitungen 16 und 17 zu der Klemme/ des Kippkreises 18Γι geleitet werden. Die Zustandsänderung der Kippkreise während der Operationsreihe ist die gleiche, wie in der Tabelle II für die Kippkreise 14 gezeigt ist. Da negative iö^-Impulse als Eingangsimpulse zu den Kippkreisen 14 und negative i£F2-Impulse als Eingangsimpulse zu den Kippkreisen 18 verwendet werden, stehen die von der Klemme prR des Kippkreises 18 Γ4 über die Leitung 18 ausgehenden Impulse Fi zu den Impulsen KF 2 im gleichen Verhältnis wie die von der Klemme prR des Kippkreises 14 Γ4 über die Leitung 15 ausgehenden Impulse Fz zu den KFy-Impulsen. Die i£Fi-Impulse, die von der Klemme prL des Kippkreises 18 Γ 8 über die Leitung 20 ausgehen, haben eine zehnmal kleinere Frequenz als die gleichzeitig auftretenden i£F2-Impulse.
Der Frequenzteiler 22 (Fig. 3 b) enthält fünf Kippkreise 22 Γι, 22 Γ2, 22 Γ4, 22 Γ8 und 22Γ16, die in Serie geschaltet sind und sich am Anfang in dem Links-Zustand befinden. Sie arbeiten unter dem Einfluß der negativen .Fi-tmpulse, die zur Klemme I des Kippkreises 22 Γι über die Leitungen 19 und 21 gelangen. Wenn sich ein Kippkreis in seinem Links-Zustand befindet, wird von seiner Klemme prL ein negativer Impuls über die Leitung 185 zur Klemme I des nächsthöheren Kippkreises gesandt und schaltet iao diesen in seinen anderen Schaltungszustand.
Es ist hier keine Einrichtung vorgesehen zur willkürlichen Verhütung oder Bewirkung von Umschaltunen des Kippkreises. Die einzige Schaltung der Kippkreise erfolgt durch die Umschaltung des Kippkreises Γι unter der Wirkung der negativen Fi-Impulse
und" der dadurch ausgesandten negativen Impulse zur Schaltung der Kippkreise 22 Γ2, 22 Γ 4, 22 Γ8 und 22 Γ16 durch den von der nächstniederen Röhre ausgesandten negativen Impuls. Eine Schaltung des Kippkreises 22 Γ16 tritt unter der Wirkung des sechzehnten zur Klemme J des Kippkreises 22 Γι gelangenden negativen Impulses Fi ein.
Jedesmal, wenn der Kippkreis 22 Γι in seinen Rechts-Zustand geschaltet wird, wird ein positiver A-Impuls von seiner Klemme pR über die Leitung 23 ausgesandt, und in seinem Links-Zustand wird ein negativer ^.-Impuls ausgesandt. Diese abwechselnd auftretenden positiven und negativen A -Impulse sind nicht phasengleich. Daraus folgt, daß die positiven A -Impulse phasengleich mit den negativen -Fi-Impulsen sind und in der halben Frequenz der .Fi-Impulse auftreten und daß auch die negativen A -Impulse phasengleich und mit der halben Frequenz der negativen -Fi-Impulse auftreten. Jede Schaltung des Kippkreises 22 Γ16 in seinen Rechts-Zustand verursacht die Aussendung eines negativen C-Impulses von Klemme prR über die Leitung 24 und die Aussendung eines positiven D-Impulses von der Klemme prL über die Leitung 25. Übereinstimmend bewirkt die Umschaltung des Auslösers 22 Γ16 in seinen Links-Zustand die Aussendung eines positiven C-Impulses und eines negativen D-Impulses, von den gleichen Klemmen ausgehend. Es werden nur die negativen C- und die positiven D-Impulse verwendet, welche gegeneinander phasenverschoben sind und gleichzeitig mit den negativen F i-Impulsen eintreten. Ihre Frequenz ist jedoch nur 1Z32 der Frequenz der Impulse Fi.
Folgesteuerung
Die Folgesteuerung enthält in der Hauptsache vier Kippkreise SiT, S2T, S3 Γ und S 4 Γ, deren Anfangszustand der Rechts-Zustand ist. Die Klemme bL des Kippkreises SiT ist über die Leitung 46 und 47 mit der Klemme pL des Kippkreises S4 T verbunden. Die Leitung 46 ist über den Rechenschalter 45 mit der Leitung 162 b verbunden, so daß die Schließung dieses Schalters die Umschaltung der Kippkreise SiT und S4T in ihren Links-Zustand bewirkt.
Die Klemme gR des Kippkreises Si Γ ist über einen Kondensator 188 mit der Leitung 152A und über die Leitung 189 mit dem Steuergitter einer Trennröhre J190 verbunden, deren Kathode mit der Leitung 150g und deren Anode über einen Widerstand 191 mit der Leitung 152h verbunden ist. Die Anode der Röhre 1190 ist auch über die in Reihe liegenden Widerstände 192, 193 mit der Leitung 194 η verbunden, deren negative Spannung geringer als in den anderen Leitungen ist. Das Schirmgitter der Röhre J190 ist über einen Widerstand 195 mit der Leitung 196^ verbunden, deren positive Spannung geringer als die Spannung der Leitung 152 h ist. Von der Verbindung der in Reihe liegenden Widerstände 192, 193 zweigt die Leitung 48 ab.
Wenn der Kippkreis SiT sich in seinem Rechts-Zustand befindet, wird eine positive Spannung über die Leitung 189 zum Steuergitter der Röhre 1190 gesandt, wodurch diese leitend wird. Eine gleiche Röhre 1200 ist mit der Klemme gR des Kippkreises S2T verbunden und wird leitend, wenn sich dieser Kippkreis ebenfalls im Rechts-Zustand befindet. Die ebenfalls gleichen Röhren 1202 und 1204 sind mit den Klemmen gR der Kippkreise S3 Γ bzw. S 4 T verbunden.
Es ist zu sehen, daß die über die Leitung 48 gesandte Spannung niedriger ist, weil auch die Anodenspannung der Röhre /190 niedrig ist. Befindet sich die Folgesteuerung in ihrem Anfangszustand, ist die Spannung in allen Leitungen 48, 118, 134 und 54 niedrig. Da es zur Einleitung der Multiplikation erforderlich ist, daß die Spannung in einer dieser Leitungen erhöht wird, ist es notwendig, daß eine der Trennröhren vor Beginn der Multiplikation nichtleitend wird.
Bei geschlossenem Schalter 45 gelangen, wie bereits erwähnt, die Kippkreise S ι Γ und S 4. T in ihren Links-Zustand. Durch den letzteren wird eine positive Spannung über die Leitung 148 und den Kondensator 206 zu dem Auslöser 62 (Fig. 3 d) gesandt. Von der Klemme gR des Kippkreises S 4 Γ gelangt eine negative Spannung zum Steuergitter der Trennröhre /204, wodurch diese nichtleitend wird und eine positive Spannung über die Leitung 54 zum Steuergitter der Röhre G55 (Fig. 3d) gelangt und diese in Betriebsbereitschaft versetzt wird. Bei Umschaltung des Kippkreises S ι Γ in den Links-Zustand wird eine negative Spannung von dessen Klemme gR an das Steuergitter der Röhre J190 gelegt, wodurch diese nichtleitend wird und die Aussendung einer positiven Spannung über die Leitung 48 bewirkt, wodurch die verschiedenen Röhren in' Betriebsbereitschaft gelangen, so daß nunmehr die Multiplikation des Multiplikanden mit der Einerziffer des Multiplikators ermöglicht ist.
Nach beendigter Multiplikation der Einerstelle gelangt ein negativer Impuls über die -Leitung 75 und den Kondensator 206 zu der Klemme gL des Kippkreises S ι Γ, wodurch dieser wieder in seinen Rechts-Zustand zurückgeschaltet wird. Der gleiche Impuls über die Leitung 75 gelangt auch über die Leitungen 76 bzw. 77 zu den Kippkreisen S 2 T und S3T, doch bleibt dies ohne Wirkung, weil sich diese Kippkreise noch in ihrem Rechts-Zustand befinden.
Wenn der Kippkreis SiT in den Rechts-Zustand geschaltet ist, wird die Röhre 1190 leitend und die über die Leitung 48 gelangende Spannung so weit verringert, daß die die Multiplikation mit der Einerziffer des Multiplikators ermöglichenden Röhren außer Betriebsbereitschaft versetzt werden. Diese verminderte Spannung wird von der Klemme pR über die Leitung 207 und den Kondensator 208 zu der Klemme gR des Kippkreises S 2 T und zum Steuergitter der Röhre/200 geleitet. Der Kippkreis S2 T gelangt in seinen Links-Zustand, und die Röhre Γ 200 wird nichtleitend, wodurch eine positive Spannung über die Leitung 118 zu den verschiedenen die Multiplikation des Multiplikanden mit der Zehnerziffer des Multiplikators ermöglichenden Röhren geleitet wird. Sobald der Kippkreis S 2 T in seinen Links-Zustand geschaltet ist, gelangt eine positive Spannung von seiner
Klemme j>R über die Leitung 209 und den Kondensator 210 zum Steuergitter der Röhre J 202 und zur KlemmegR des KippkreisesS3 Γ. Es -wird dadurch aber keine Zustandsänderung des Kippkreises 53 Γ herbeigeführt, und auch die Röhre J 202 bleibt leitend. Nach beendigter Multiplikation mit der Zehnerstelle des Multiplikators wird wieder ein negativer Impuls zu den Klemmen gL der Kippkreise SiT, S2T und S3 Γ gesandt, wodurch der Kippkreis S2 Γ in seinen Rechts-Zustand zurückgeschaltet wird. Da die Röhre weiterhin leitend bleibt, wird die Spannung in der Leitung 118 verringert, wodurch alle die Multiplikation ermöglichenden Röhren außer Betriebsbereitschaft gebracht werden. Die von der Klemme -pR des Kippkreises S 2 T über die Leitung 209 und den Kondensator 210 zu der Klemme gR des Kippkreises S3 Γ und zum Steuergitter der Röhre/202 geleitete verringerte Spannung bewirkt die Umschaltung des Kippkreises S3 T in den Links-Zustand und macht die Röhre I202 nichtleitend. Dadurch gelangt über die Leitung 134 eine erhöhte Spannung zu den verschiedenen Multiplikationsröhren zur Multiplikation des Multiplikanden mit der Hunderterstelle des Multiplikators. Während dieser Multiplikation sind die Kippkreise SxT und SzT im Rechts-Zustand und die Kippkreise S3 Γ und Sj T im Links-Zustand.
Nach beendigter Multiplikation mit der Hunderterziffer des Multiplikators gelangt ein negativer Impuls über die Leitung 75 zu den Klemmen gL der Kipp- kreiseS1T, S2T und S3T. Der letztere wird.in seinen Rechts-Zustand zurückgeschaltet, wodurch die Röhrel202 leitend wird und eine verminderte Spannung über die Leitung 134 die Multiplikationsröhren außer Betriebsbereitschaft setzt. Gleichzeitig gelangt von der Klemme j>R des Kippkreises S3 Γ eine verringerte Spannung über die Leitung 212 und den Kondensator 213 zu der Klemme gL des Kippkreises S 4 T, wodurch dieser in seinen Rechts-Zustand zurückgeschaltet wird. Dadurch wird die Röhre I204 wieder leitend, und eine verringerte Spannung wird über die Leitung 54 an das Steuergitter der Röhre 55 (Fig. 3d) gelegt, wodurch diese außer Betriebsbereitschaft gelangt. Die Folgesteuerung ist nunmehr wieder in ihrem Ausgangszustand.
Multiplikandenaufnahmeeinrichtung
Die Multiplikandenaufnahmeeinrichtung Mc enthält eine einzige Serie von neun den Ziffern 9 bis 1 entsprechenden Kippkreisen McTg bis McTx (Fig. 3 e) zur Aufnahme eines dreistelligen Multiplikanden. Die Kippkreise befinden sich in dem Links-Zustand und sind in einer Kette geschaltet, so daß sie aufeinanderfolgend durch aufeinanderfolgende positive Impulse
in den Rechts-Zustand geschaltet werden können, wobei diese Impulse gleichzeitig zu dem Steuergitter der Röhre R jedes Kippkreises gelangen. Die positiven Impulse werden von der Anode der Röhre G 33 (Fig. 3 d) über die Leitungen 26 a, 26 und 215 und über den Kondensator 216 und Widerstand 217 zur Klemme gR der Kippkreise McTz bis McTg bzw. zu dem Steuergitter der jetzt nichtleitenden Röhren R geleitet. Diese Impulse genügen allein noch nicht, um eine Zustandsänderung der Kippkreise herbeizuführen.
Um die aufeinanderfolgende Umschaltung der Kippkreise zu bewirken, wird eine positive Vorspannung vom Kippkreis Tmc (Fig. 3d) über die Leitung 68 an das Steuergitter der Röhre R des Kippkreises McTg gelegt, deren Größe genügt, daß der nächste über die Leitung 26 kommende positive Impuls diesen Kippkieis in den Rechts-Zustand umschaltet. Dadurch wird die Spannung an der Klemme pL dieses Kippkreises erhöht, welche über den Widerstand 218 und die Leitung 219 zu der Klemme gR des Kippkreises McT8 geleitet und damit dem Steuergitter der Röhre R eine gleichmäßige positive Vorspannung aufgedrückt wird. Diese Vorspannung genügt jedoch noch nicht zur Umschaltung des Kippkreises McT8 in seinen Rechts-Zustand, welcher erst durch den nächsten positiven Impuls über die Leitung 26 herbeigeführt wird. In gleicher Weise, wie für den Kippkreis McTg und McT8 beschrieben, werden auch die. Kippkreise McTy bis McTx in ihren Rechts-Zustand geschaltet.
Die aufeinanderfolgende Umschaltung der Kippkreise ist in der Tabelle III dargestellt, worin die Buchstaben L und R den Links- bzw. Rechts-Zustand bedeuten.
Tabelle III
Multiplikandenaufnahmeeinrichtung
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Aus dieser Tabelle ist zu ersehen, daß der neunte positive Eingangsimpuls den Kippkreis McTx in den Rechts-Zustand umschaltet, wodurch die Spannung an dessen Klemme -pL erhöht wird. Diese Spannung wird über den Widerstand 220 und die Leitung 35 zu dem Potentiometer 221 des Steuergitters der Röhre L des Kippkreises Tmc (Fig. 3d) geleitet. Dadurch bewirkt der nächste über die Leitung 19 und den Kondensator 222 gelangende negative Impuls die Umschaltung dieses Kippkreises in seinen Links-Zustand, wodurch eine gleichförmige positive Schaltung über die Leitung 88 die Röhre G31 in Betriebsbereitschaft versetzt und ein negativer Impuls über die Leitung 87 die Röhre G 33 außer Betriebsbereitschaft bringt.
Der nächste über die Leitungen 19 und 21 α und den Kondensator 223 zum Bremsgitter der Röhre G 30 gelangende negative Impuls Fx macht diese Röhre leitend und bewirkt die Aussendüng eines negativen
Impulses über die Leitung 26 zu den Klemmen gR aller Kippkreise der Multiplikandenaufnahmeeinrichtung, wodurch diese gleichzeitig in ihren Links-Zustand geschaltet werden.
Die Multiplikandenaufnahmeeinrichtung enthält zehn Druckschalter McS 9 bis McSo (Fig. 3e) für jeden Stellenwert des Multiplikanden und den Ziffern 0 bis 9 zugeordnet. Jeder Schalter hat eine linke und rechte Klemme, und es kann immer nur ein Schalter für einen Stellenwert gedrückt werden. Eine Klemme der Schalter McS 9 bis McS 1 ist mit der Klemme gR der Röhre R des dem gleichen Ziffernwert entsprechenden Kippkreises verbunden. Die linken Klemmen des Schalters McS 9 stehen z. B. über eine gemeinsame Leitung 225 mit der Klemme gR des Auslösers McTg in Verbindung, während die Schalter McS 8 bis McSi in gleicher Weise mit den Kippkreisen Mc T 8 bis McTi verbunden sind. Die rechte Klemme jedes Schalters der Einerstelle U ist an eine Leitung 36, die rechten Klemmen der Zehnerstelle T sind an die Leitung 38 und die Schalterklemmen der Hunderterstelle H an die Leitung 40 angeschlossen.
Befindet sich einer der Kippkreise McTg bis McT1I in seinem Rechts-Zustand, gelangt eine erhöhte Spannung von seiner Klemme gR über die Leitung 225 zu dem entsprechenden Schalter der Einer-, Zehner- und Hunderterstelle und über den jeweils geschlossenen Schalter in die zugeordneten Leitungen 36, 38 oder 40.
Es sei angenommen, daß der Multiplikand 124 sei.
Zur Eintragung dieser Zahl in die Multiplikandenaufnahmeeinrichtung wird in der Einerstelle der Schalter McS 4, in der Zehnerstelle der Schalter McS 2 und in der Hunderterstelle der Schalter McSi gedruckt. Der sechste Eingangsimpuls (Tabelle III) bewirkt, daß der Kippkreis McT4 in seinen Rechts-Zustand umgeschaltet wird, wodurch eine erhöhte Spannung von dessen Klemme gR über die Leitung 225 und den geschlossenen Einerschalter McS 4 zur Leitung 36 gesandt wird, um die Eintragung in das Resultatzählwerk zu ermöglichen. Der achte Impuls zur Multiplikandenaufnahmeeinrichtung bewirkt die Umschaltung des Kippkreises McT2 in den Rechts-Zustand, wodurch eine erhöhte Spannung über den Zehnerschalter McS 2 geleitet und die Eintragung im Resultatzählwerk ermöglicht wird. In gleicher Weise schaltet der neunte Eingangsimpuls den Kippkreis McTi um, wodurch eine erhöhte Spannung ausgelöst und über den Hunderterschalter McSi geleitet wird. Die Überleitung der erhöhten Spannung über die Schalter McS I, McS 2 und McS 4 wird aufrechterhalten, bis die entsprechenden Kippkreise in den Links-Zustand zurückgeschaltet sind. Daher ist auch die Eintragung in das Resultatzählwerk so lange möglich, bis die Torröhre G31 (Fig. 3d) durch einen negativen .F-Impuls nichtleitend wird.
Der Schalter McS 0 entspricht der Ziffer 0 des Multiplikanden. Die rechten Klemmen dieses Schalters liegen ebenfalls an den Leitungen 36, 38 bzw. 40, während die linken Klemmen gemeinschaftlich an eine Spannungsquelle gelegt sind, deren Spannung nicht genügt, um Schaltwirkungen herbeizuführen, wenn sie über die Leitungen 36, 38 oder 40 geleitet wird. Der Zweck dieses Schalters besteht darin, die Kontinuität zu sichern, und damit eine Taste für jede Ziffer des Multiplikanden gedrückt ist.
Multiplikatoraufnahmeeinrichtung
Die MultipUkatoraufnahmeeinrichtung enthält eine Reihe von Kippkreisen MpT9 bis MpTi, von denen je einer den Ziffern 9 bis 1 entspricht. Die Kippkreise sind angeordnet und verbunden wie die Kippkreise McTg bis McTi der Multiplikandenaufnahmeeinrichtung.
Um die aufeinanderfolgende Schaltung (Fig. 3 e) der Kippkreise einzuleiten, wird eine dauernde positive Vorspannung vom Kippkreis Tmp (Fig. 3d) über die Leitung 68 an die Klemme gR des Kippkreises MpTg gelegt. Der nächste positive Impuls über die Leitungen 70 und 71, den Kondensator 227 und den Widerstand 228 zu den Klemmen gR der Kippkreise MpTg bis MpTτ bewirkt nunmehr die Umschaltung des Kippkreises MpTg in seinen Rechts-Zustand, wodurch eine gleichförmige positive Vorspannung· vor dessen Klemme pL über den Widerstand 229 und die Leitung 230 an die Klemme gR des Kippkreises MpTZ gelegt wird. Der nächste positive Impuls über die Leitung 70 zur Klemme gR des Kippkreises Mp T 8 bewirkt dessen Umschaltung in den Rechts-Zustand, wodurch eine gleichförmige positive Vorspannung an das Gitter des Kippkreises MpT1J gelegt und dieser durch den nächsten positiven Impuls ebenfalls in den Rechts-Zustand umgeschaltet wird. In gleicher Weise werden durch die aufeinanderfolgenden positiven Impulse die Kippkreise MpT6 bis MpTx in den Rechts-Zustand umgeschaltet.
Wenn der Kippkreis Mp T τ in den Rechts-Zustand umgeschaltet ist, was beim neunten Eingangsimpuls eintritt, wird eine gleichförmige positive Spannung über den Widerstand 347 und die Leitung 116 zu dem Kippkreis Tmp geleitet, so daß dieser durch den nächsten negativen iifi-Impuls in den Links-Zustand geschaltet wird. Dies bewirkt, daß die Torröhre G 67 (Fig. 3d) in Betriebsbereitschaft und die Torröhre G65 außer Bereitschaft kommt. Durch den nächsten positiven D-Impuls wird die Röhre G67 leitend und ein negativer Impuls über die Leitungen 70 und 71, die Kondensatoren 227 und die Widerstände 228 zu den Klemmen gR der Kippkreise Mp T 9 bis MpT τ geleitet, wodurch diese gleichzeitig in ihren Links-Zustand geschaltet werden.
Die MultipUkatoraufnahmeeinrichtung enthält zehn den Ziffern 9 bis 0 entsprechende Druckschalter MpSg bis MpSo für jeden Stellenwert des Multiplikators. Die linken Klemmen aller der gleichen Ziffer zugeordneten Druckschalter sind über eine Leitung 233 mit der Klemme gR des der gleichen Ziffer zugeordneten Kippkreises MpTg bis MpTi verbunden. Die anderen Klemmen der Schalter sind in der Einerstelle U mit der Leitung 78, in der Zehnerstelle T mit der Leitung 124 und in der Hunderterstelle H mit der Leitung 140 verbunden.
Ist z. B. der Multiplikator 236, dann wird der Schalter MpS 6 der Einerstelle, der Schalter M^S 3 der Zehnerstelle und der Schalter MpS 2 der Hunderterstelle gedrückt bzw. geschlossen. Der sechste Eingangsimpuls zur Multiplikatoraufnahmeeinrich-
tung bewirkt die Umschaltung des Kippkreises MpT 6 in den Rechts-Zustand, wodurch eine erhöhte Spannung von dessen Klemmen gR, ausgehend über den geschlossenen Schalter MpS 6 der Einerstelle und die Leitung 78, geleitet wird, um die Eingabe des Produktes aus Multiplikand mal Einerziffer des Multiplikators in das Resultatzählwerk herbeizuführen.
Der dritte Impuls des zweiten Umlaufs der- Multiplikatoraufnahmeeinrichtung schaltet den Kippkreis MpT^ in den Rechts-Zustand, wodurch eine erhöhte Spannung von dessen Klemme gR über den geschlossenen Zehnerschalter MpS 3 und die Leitung 124 zwecks Eingabe des Produktes aus der Multiplikation des Multiplikanden mit der Zehnerziffer des Multiplikators in das Resultatzählwerk geleitet wird.
In gleicher Weise bewirkt der zweite Impuls des dritten Arbeitsumlaufs die Umschaltung des Kippkreises MpT2 in den Rechts-Zustand und dadurch die Aussendung einer erhöhten Spannung über die Leitung 140 zwecks Eingabe des Produktes der Multiplikation mit der Hunderterstelle des Multiplikators in das Resultatzählwerk.
Da jeder der Kippkreise MpTg bis MpTi während jedes Arbeitsumlaufs der Multiplikatoraufnahmeeinrichtung in den Rechts-Zustand geschaltet wird, wird während jedes Arbeitsumlaufs eine erhöhte Spannung über den geschlossenen Schalter jedes Stellenwertes gesandt, welche nur während eines Arbeitsumlaufs wirksam ist.
Die Schalter MpS 0 haben die gleiche Aufgabe wie McSo.
Resultatzählwerk
Die Kippkreise jeden Stellenwertes des Resultat-Zählwerkes sind in den Fig. 3 fund 3 g dargestellt. Die Fig. 3f zeigt die Einer-, Zehner- und Hunderterstelle, die Fig. 3 g die Tausender-, Zehntausender und Hunderttausender.
Es soll nur die Einerstelle im einzelnen beschrieben werden, während die Beschreibung der anderen Stellen nur mit Bezug auf diese erfolgen soll.
Die Einerstelle RRU enthält fünf Kippkreise nach dem Schaltbild der Fig. 2. Diese Kippkreise sind in Reihe geschaltet und befinden sich im Links-Zustand.
Sie sind von links nach rechts bezeichnet mit UTi, UTz, UT4, UT8 und TCU. Befinden sich die Kippkreise UTi, ÜT2, UT 4 und UT8 in ihrem Rechts-Zustand, stellen sie den Empfang der Ziffern 1, 2, 4 bzw, 8 dar. Der Kippkreis TC U dient zur Zehnerübertragung in die Zehnerstelle RRT nach jedem in die Einerstelle RRU ■ gelangenden zehnten Impuls. Der Zeitpunkt dieses Übertragungsimpulses ist so, daß er nicht eintreten kann, wenn ein negativer Eingangsimpuls über die Leitung 99 zu der Zehnerstelle RRT geleitet wird. Die Funktion des Kippkreises TCU wird in Verbindung mit dem Zehnerübertragungsstromkreis und in Verbindung mit der Beschreibung der Einerstelle des Resultatzählwerkes nur soweit beschrieben, als dies für das Verständnis der Arbeit des Resultatzählwerkes notwendig ist. Die -Kippkreise UTz, UTz, UT4, UT8 und TCU sprechen nicht auf positive, sondern nur auf negative -Impulse an. Die Zustandsumschaltung dieser Kippkreise erfolgt daher durch einen negativen Impuls, während ein positiver Impuls von gleicher Form und Größe unwirksam bleibt. Eine Folge von zehn Umläufen der Kippkreise UTi, UTz, UT4 und ÜT8 der Einerstelle ist in der Tabelle IV dargestellt, in welcher L den Links-Zustand und R den Rechts-Zustand der einzelnen Kippkreise zeigt.
Tabelle IV
Resultatzählwerk, Einerstelle
UTi 7? Kip
UT2
R RRU R
R
Ή
UT8 L
Eingangs-
impuls
T L R
L
L
R
Jkreise
UT4
R L
0 R
R
L R
L
T L
T T R L T, L
0 L
T,
7? L T L
L
L
L
3
4
5
6
T, L L
R
7
8
J, R
0 L' T,
IO L
(0)
Der erste Impuls über die Leitung 97 zu der Klemme / des Kippkreises UTi schaltet diesen in den Rechts-Zustand. Die erhöhte Spannung an dessen Klemme prL wird über die Leitung 235 zu der Klemme I des Kippkreises UTz geleitet. Dieser Kippkreis bleibt jedoch in seinem Links-Zustand, da die dem Steuergitter seiner Röhre aufgedrückte erhöhte Spannung nicht zur Zustandsumschaltung genügt. ■ ■
Der zweite Eingangsimpuls zu dem Kippkreis UTi bewirkt dessen Umschaltung in den Links-Zustand und damit eine Spannungsvemngerung an seiner Klemme prL. Diese verringerte Spannung bewirkt über die Leitung 235 die Umschaltung des Kippkreises UTz in seinen Rechts-Zustand, wodurch eine erhöhte Spannung an seiner Klemme prL über die Leitung 236 zur Klemme I des Kippkreises UT4 gelangt, diesen aber nicht aus seinem Links-Zustand umschaltet.
Bei der Umschaltung des Kippkreises UT2 in den Rechts-Zustand wird die Spannung an der Klemme gL vermindert und über die Leitung. 237 und den Kondensator 238 an die Klemme prR des Kippkreises UT8 gelegt. Diese Spannung genügt jedoch nicht zur Zustandsumschaltung des Kippkreises UT8.
Der Pfeil am Ende der Leitung 237 zeigt an, daß der Anodenwiderstand der Röhre R des Kippkreises UT8 ein Potentiometer ist, an dessen Schaltarm die Leitung 237 angeschlossen ist. Diese Einrichtung dient zur Einstellung der Impulsstärke.
Die Klemme prL des Kippkreises UT 4 ist über eine Leitung 239 und einen Kondensator 240 mit der Klemme gL des Kippkreises UT8 und dessen Klemme prL über die Leitung 241 und den Kondensator 242 mit der Klemme gL des Kippkreises TCU verbunden.
Die beiden ersten Eingangsimpulse zu dem Kippkreis UTi bewirken zweierlei Arbeitsvorgänge in der Schaltkette der Kippkreise. Dies wird fortgesetzt, bis der zehnte Impuls zu dem Kipplireis UTi gelangt.
Beim achten Impuls wurde der Kippkreis UT8 in den Rechts-Zustand umgeschaltet. Die sich dabei ergebende erhöhte Spannung an dessen Klemme prL wird über die Leitung 240 an die Klemme gL des Kippkreises TCU gelegt, eine Zustandsumschaltung dieses Kippkreises jedoch nicht herbeigeführt. Der zehnte Eingangsimpuls schaltet den Kippkreis UTx in den Links-Zustand. Die sich ergebende verminderte Spannung an seiner Klemme prL wird zum Kippkreis UT2 geleitet und bereitet dessen Umschaltung in den Rechts-Zustand vor. Die verminderte Spannung an der Klemme gL des Kippkreises UTz wird über die Leitung 237 und den Kondensator 238 zur Klemme pr R des Kippkreises UTS geleitet und schaltet diesen in den Links-Zustand.
Die Spannung an der Klemme prL dieses Kippkreises UT8 wird an die Klemme gL des Kippkreises TC U gelegt und damit dieser in den Rechts-Zustand geschaltet. Gleichzeitig wird die verringerte Spannung an der Klemme gR des Kippkreises UT8 über die Leitung 243 und den Kondensator 244 an die Klemme gL des Kippkreises UT2 gelegt, wodurch eine vollständige Umschaltung des Kippkreises UTt. in den Rechts-Zustand verhütet wird und der Kippkreis in seinem Links-Zustand verbleibt. Vier Neonlampen 251, 252, 254 und 258 sind einerseits mit der Klemme ■pL der Kippkreise UTi, UTz, UT 4 und UT8 und andererseits über die gemeinsame Leitung 255 mit der .Vorspannungsleitung 162 b verbunden. Im Links-Zustand eines der Kippkreise ist die Spannung über die zugeordnete Neonlampe zu gering, um diese zum Glühen zu bringen. Bei der Umschaltung des Kippkreises in den Rechts-Zustand wird die Spannung an dessen Klemme pL so weit erhöht, daß die Neonlampe aufleuchtet. Demgemäß entsprechen die Neonlampen 251, 252, 254 und 258 den Ziffern 1, 2, 4 und 8. Nach dem siebten Eingangsimpuls zu dem Kippkreis UTi befinden sich die Kippkreise UTi, UTz und UT4 im Rechts-Zustand, was durch Aufleuchten der Neonlampen 251, 252 und 254 angezeigt wird. Das Aufleuchten dieser drei Lampen zeigt an, daß sieben Impulse entsprechend der Ziffer 7 zum Kippkreis UT1 gelangten. Durch bloßes Ablesen und Addition der den glühenden Neonlampen entsprechenden Ziffern wird das in der Einerstelle stehende Produkt erhalten.
Die Zehnerstelle RRT enthält vier Kippkreise TTi,
TTz, TT 4 und TT8 entsprechend den Kippkreisen UTi, UTz, UT4 und UT8 der Einerstelle und sind in gleicher Weise untereinander verbunden. Die Tabelle IV zeigt auch die Reihenfolge der Arbeitsvorgänge in der Zehnerstelle. Die Zehnerstelle enthält auch einen Kippkreis TCT für die Zehnerübertragung in die Hunderterstelle, und ihre Wirkungsweise entspricht der Wirkungsweise des Auslösers TCU der Einerstelle.
Die Hunderterstelle RRH enthält vier Kippkreise HTi, HTz, HT4 und HT8. Der Eingangsimpuls zu dem Kippkreis HTi wird über die Leitung 100 geleitet.
Die Tausenderstelle RRTh enthält vier Kippkreise ThTi, ThTz, ThT4 und ThT8 in der gleichen Anordnung wie in der Einerstelle RRU, jedoch mit dem Unterschied, daß der Eingangsimpuls zur Tausenderstelle RRTh nur vom Kippkreis HT8 der Hunderterstelle über die Leitung 42 zur Klemme I des Kippkreises ThTi geleitet wird. Diese Eintragung erfolgt, wenn der Kippkreis HT8 durch den zehnten Impuls zur Hunderterstelle in den Links-Zustand geschaltet wird.
Die Kippkreise der Zehntausenderstelle RRTTh stimmen mit den Kippkreisen der Hunderter- und Tausenderstelle überein. Ein Eingang erfolgt durch den Kippkreis ThT8 der Tausenderstelle über die Leitung 43 zu dem Kippkreis TThTi.
In der gleichen Anordnung der Hunderter-, Tausender- und Zehntausenderstelle enthält die Hunderttausenderstelle RRHTh vier Kippkreise HThTi, HThTz, HThT4 und HThT8, wobei der Eingang in diese Stelle RRHTh vom Kippkreis ΓΓΑΓ8 über die Leitung 44 zu dem Kippkreis HThTx erfolgt.
Zehnerübertragungsstromkreis
Es wurde bereits Im Zusammenhang mit der Beschreibung der Fig. ia und ib angeführt, daß die Torröhren 49CU, ngCT und 135 CH einzeln durch die Folgesteuerung leitend gemacht werden, wenn der Multiplikand mit der Einer-, Zehner- und Hunderterziffer des Multiplikators multipliziert wird.
Die Anoden der Röhren G 49CU, GngCT und GisgCH (Fig. 3c) sind direkt an die Leitung 152h angeschlossen. Die Kathoden sind miteinander verbunden und über einen Widerstand 259 an die Leitung 150g angeschlossen und andererseits über die Leitung 114 und den Kondensator 260 mit der Klemme gR des Kippkreises TCU der Einerstelle des Resultat-Werkes bzw. über die Leitung 127 und den Kondensator 261 mit der Klemme gR des Kippkreises TCT der Zehnerstelle verbunden. Das Bremsgitter der Röhre G49CU ist über einen Widerstand 363 mit der Leitung 150g verbunden. In dem Bremsgitter werden negative i£Fi-Impulse vom Kippkreis 18 T8 (Fig. 3 a) des Frequenzteilers 18 über die Leitung 20 und 112 und den Kondensator 262 geleitet. Zum Bremsgitter der RöhreGngCT gelangen negative i£F2-Impulse vom Kippkreis 14 T 8 (Fig. 3 a) des Frequenzteilers 14 über die Leitung 16 und den Kondensator 264, und das Bremsgitter ist andererseits über den Widerstand 265 mit der Leitung 150 g verbunden. Das Bremsgitter der Röhre G135 CH empfängt negative KF 3-Impulse von der Anode der Verstärkerröhre 175 KF 3 über die Leitung 12 und den Kondensator 265. Die Schirmgitter der Röhren G4gCU, GngCT und G135 CH sind über Widerstände 267, 268 und 269 mit der Leitung 196/» verbunden.
Wenn der Kippkreis Si Γ der Folgesteuerung in seinen Links-Zustand geschaltet ist, ist ein Stromkreis für die Multiplikation des Multiplikanden mit der Einerstelle des Multiplikators und für die Eintragung des Produktes in das Resultatzählwerk vorbereitet. Eine positive Spannung wird von der Anode der Röhre! 190 (Fig.-3δ) über die Leitung48 an das Steuergitter der RöhreG49C?7 gelegt, wodurch diese leitend wird. Der darauffolgende negative KFi-Impuls zu dem Bremsgitter macht sie, wieder nichtleitend mit dem Ergebnis, daß negative Impulse von ihrer Kathode über die Leitung 114 und den Konden-
sator 260 zu dem Kippkreis TCU und über die Leitung 127 und den Kondensator 261 zum Kippkreis TCT gesandt werden. Sind diese beiden Kippkreise aus ihrem Links-Zustand, bleiben diese negativen Impulse wirkungslos. Ist jedoch der Kippkreis TCU im Rechts-Zustand, was beim zehnten Eingangsimpuls zur Einerstelle des Resultatzählwerkes eintritt, wird der Kippkreis TC U durch den nächsten von der Kathode der Röhre G49CU kommenden negativen Impuls in den Links-Zustand zurückgeschaltet. Diese Umschaltung löst die Aussendung einer positiven Spannung von der Klemme frR über die Leitung 110 und den Kondensator 271 zum Steuergitter der Trennröhre B in aus. Das Steuergitter der Trennröhre B in ist über den Widerstand 272 mit der Leitung 152 g und über den Widerstand 273 mit der Leitung 194 η verbunden. Die Kathode und das Bremsgitter der Röhre 23 in sind direkt an die Leitung 150g und das Schirmgitter über den Widerstand 274 an die Leitung 196^ angeschlossen. Die Anode der Röhre J3iii ist über den Widerstand 275 und das Potentiometer 276 mit der Leitung 152 h verbunden.
Wenn ein positiver Impuls vom Kippkreis TC U zu dem Steuergitter der Röhre B in gelangt, wird diese leitend und sendet einen negativen Impuls vom Potentiometer 276 über die Leitung 99 zur Klemme I des Kippkreises TTx der ZehnersteÜe RRT des Resultatzählwerkes, um die Eintragung in dieser Stelle um eins zu erhöhen.
' Es wird bemerkt, daß dieser Zehnerübertragungsimpuls durch einen negativen KF i-Impuls erfolgt und daß die normalen Eingangsimpulse in die Zehnerstelle durch negative Fi-Impulse bewirkt werden. Da die negativen ÜFi-Impulse und die negativen Fi-Impulse nicht gleichzeitig eintreten können, kann auch die Zehnerübertragung nicht gleichzeitig mit einer Betragseintragung erfolgen.
Wenn durch den zehnten Eingangsimpuls über die Leitung 99 der Kippkreis TCT der Zehnerstelle des Resultatzählwerkes in den Rechts-Zustand geschaltet ist, bewirkt der nächste negative Impuls von der Kathode der Röhre G 49 Ct/ die Rückschaltung in den Links-Zustand. Dadurch wird ein positiver Impuls, ausgehend von der Klemme j>rR über die Leitung 128 und den Kondensator 277 zu dem Steuergitter der Trennröhre 5129 (Fig. 3 c) gesandt. Dieses Steuergitter ist auch über die Widerstände 278 bzw. 279 mit den Leitungen 150 g bzw. 194» verbunden. Die Kathode und das Bremsgitter der Röhre B129 sind an die Leitung 150g und das Schirmgitter über den Widerstand 280 an die Leitung 196^ angeschlossen, während die Anode über den Widerstand 281 und das Potentiometer 282 mit der Leitung 152 h verbunden ist.
Wenn ein positiver Impuls vom Kippkreis TCT zum Steuergitter der Röhre B129 gesandt wird, wird diese leitend und sendet einen negativen Impuls vom Potentiometer 282 über die Leitung 100 zur Klemme I des Kippkreises BTx der Hunderterstelle RRH des Resultatzählwerkes und erhöht dessen Eingang um den Betrag 1.
Wird der Kippkreis S 2 T der Folgesteuerung in seinen Links-Zustand geschaltet, dann ist der Stromkreis für die Multiplikation des Multiplikanden mit der Zehnerziffer des Multiplikators vorbereitet. Eine 6g positive Spannung wird von der Anode der Röhre 1200 (Fig. 3b) über die Leitung 118 zum Steuergitter der Röhre G119 C Γ geleitet, wodurch diese leitend und durch den folgenden negativen i£F 2-Impuls zu ihrem Bremsgitter wieder nichtleitend wird. Bei jedesmaligem Nichtleitendwerden der Röhre G119 CT wird ein negativer Impuls von ihrer Kathode über die Leitung 114 zu den Kippkreisen TCU und TCT der Einer- und Zehnerstelle des Resultatzählwerkes gesandt. Eine Zehnerübertragung von der Einer- zur Zehnerstelle und von der Zehner- zur Hunderterstelle des Resultatzählwerkes erfolgt durch die Röhren B in bzw. B129 in der gleichen Weise wie bei der Multiplikation mit der Einerstelle des Multiplikators.
Zur Multiplikation mit der Zehnerstelle des Multiplikators werden die normalen Eingangsimpulse zu dem Resultatzählwerk durch negative F2-Impulse und die Zehnerübertragung durch negative KF 2-Impulse ausgelöst. Eine gegenseitige Störung tritt hierbei nicht ein, da, wie bereits erwähnt, die negativen 1£F2-Impulse und die negativen F2-Impulse nicht gleichzeitig eintreten können.
Nach der Umschaltung des Kippkreises S3 Γ der Folgesteuerung in seinen Links-Zustand ist der Stromkreis für die Multiplikation des Multiplikanden mit der Hunderterstelle des Multiplikators vorbereitet. Eine positive Spannung gelangt von der Anode 1202 (Fig. 3 b) über die Leitung 134 zu dem Steuergitter der Röhre G135 CH, wodurch diese leitend und durch den folgenden negativen i£F3-Impuls zu ihrem Bremsgitter wieder nichtleitend wird. In diesem Zustand wird von der Kathode der Röhre G135 CH ein negativer Impuls über die Leitung 114 zu den Kippkreisen TCU und TCT geleitet. Es erfolgt wieder durch die Trennröhren B119 und B129 eine Zehnerübertragung von der Einer- zur Zehnerstelle und von dieser zur Hunderterstelle des Resultatzählwerkes in der bereits beschriebenen Weise.
Da die die Multiplikation mit der Hunderterstelle des Multiplikators bewirkenden Eingangsimpulse zu dem Resultatzählwerk durch negative F3-Impulse und die Zehnerübertragung durch negative KF 3-Impulse ausgelöst werden, tritt eine Störung dieser beiden Vorgänge nicht ein, weil diese negativen Impulse .F 3 und KF 3 nicht gleichzeitig eintreten.
Arbeitsweise
Ein vollständiges Arbeitsspiel der Multiplikationsmaschine soll nun beschrieben werden, ohne Bezug auf ein bestimmtes Rechenbeispiel.
Nachdem der' Multiplikand und der Multiplikator durch Drücken der Druckschalter in den entsprechenden Aufnahmeeinrichtungen eingestellt sind, wird der Einleitungsschalter 45 (Fig. 3b) geschlossen. Dadurch wird die Umschaltung der Kippkreise SiT" und S 4 T in den Links-Zustand bewirkt, die Trennröhren /190 und J 204 werden: leitend, und eine erhöhte Spannung wird über die Leitungen 48 und 54 geleitet.
Die über die Leitung 48 gesandte erhöhte Spannung wird dem Steuergitter der Torröhren G49CC7,
G 5i U (Fig. 3c) und G 53 ZJ (Fig. 3d) aufgedrückt, wodurch diese leitend werden.
Die Kathoden der Röhren G51U, G21T und G137Ä sind direkt an die Leitung 150g angeschlossen, und ihre Schirmgitter sind über die Widerstände 284, 285 und 286 mit der Leitung 196^ verbunden. Die Anoden der Röhren G5if7 und G137 H sind über Widerstände 287 und 288 mit der Anode der Röhre G121T und über ein Potentiometer 289 mit der Leitung 152Ä verbunden. Die Bremsgitter der Röhren 651U1G121T undGx^yH sind über Widerstände 290, 291 bzw. 292 mit der Leitung 150g verbunden. Jede dieser Röhren ist für gewöhnlich nichtleitend und wird durch die von der Röhre 1190 zu ihrem Steuergitter gelangende erhöhte Spannung so vorbereitet, daß eine darauf an das Bremsgitter gelegte positive Spannung die Röhre leitend macht.
Die Anode der Röhre G53 U ist mit der Leitung 152 h und ihre Kathode über den Widerstand 293 mit
ao der Leitung 150 g verbunden. Das Schirmgitter ist über den Widerstand 295 mit der Leitung xg6p und das Bremsgitter über den Widerstand 294 mit der Leitung 1626 verbunden. Die Röhre G 53 U ist für gewöhnlich nichtleitend und wird durch die zu ihrem Steuergitter gelangende erhöhte Spannung von der Röhre 1190 so vorbereitet, daß die darauffolgend an das Bremsgitter gelegte positive Spannung die Röhre leitend macht, wodurch von ihrer Kathode eine erhöhte Spannung über den Kondensator 297 abgeleitet wird.
Die über die Leitung 54 erhöhte Spannung der Röhre J 204 gelangt zu dem Steuergitter der Torröhre G55. Die Kathode dieser Röhre ist mit der Leitung 150g und die Anode über einen Widerstand 298 mit der Leitung 192 h verbunden, das Schirmgitter ist über den Widerstand 299 an die Leitung 196^ und das Bremsgitter über den Widerstand 300 an die Leitung 150 g angeschlossen. Der nächste über die Leitung 23 und den Kondensator 301 zum Bremsgitter der Röhre G 55 gelangende negative Impuls A macht diese nichtleitend, wodurch von ihrer Anode ein positiver Impuls über die Leitung 56 und den Kondensator 302 zum Steuergitter der für gewöhnlich nichtleitenden Umkehrröhre Γ577 geleitet wird und diese Röhre leitend macht. Von der Anode der Röhre T 57/ wird nun eine verringerte Spannung über die Leitung 58 und den Widerstand 155 bzw. Kondensator 157 zu dem Steuergitter der Röhre L des Kippkreises Tmp geleitet, so daß dieser in den Rechts-Zustand geschaltet wird. Der Kippkreis Tmp gleicht dem in der Fig. 2 gezeigten Kippkreis, wobei der dort verwendete Widerstand 156 durch ein Potentiometer 305 zur genauen Einstellung der über die Leitung 116 gesandten Vorspannung ersetzt wird.
Wenn der Kippkreis Tmp in den Rechts-Zustand geschaltet ist, wird von der Anode der Röhre R eine verringerte Spannung über die Leitung 60 und den Kondensator 306 zur Röhre 62 L des Kippkreises 62 gesandt und dieser vom Links-Zustand in den Rechts-Zustand umgeschaltet. Auch dieser Kippkreis gleicht dem in der Fig. 2 gezeigten Kippkreis mit dem Unterschied, daß die Leitung 72 an den Widerstand 159 angeschlossen ist, so daß die gewünschte Vorspannung zu dem Steuergitter der Röhre G 73 geleitet wird. Wenn der Kippkreis Tmp in den Rechts-Zustand geschaltet ist, wird auch eine verringerte Spannung über die Leitung 66 zu dem Steuergitter der Röhre G 67 geleitet, wodurch diese Röhre nichtleitend wird und daher nicht auf den positiven D-Impuls, der über die Leitung 25 und den Kondensator 307 zu ihrem Bremsgitter gelangt, anspricht. Zur gleichen Zeit wird eine erhöhte Spannung über die Leitung 63 zum Steuergitter der Röhre G 65 gelegt, wodurch diese leitend und durch den nächstfolgenden, über die Leitung 24 und den Kondensator 308 zu ihrem Bremsgitter gelangenden negativen Impuls wieder nichtleitend wird.
Die Kathode dieser Röhre ist direkt mit der Leitung 150g und die Anode über den Widerstand 310 mit der Leitung 152 h verbunden. Das Schirmgitter ist über den Widerstand 311 an die Leitung 196^ und das Bremsgitter über den Widerstand 312 an die Leitung 150g angeschlossen. Durch diese Schaltanordnung ist die Röhre G 65 leitend, wenn der Kippkreis Tmp sich im Links-Zustand befindet, und nichtleitend im Rechts-Zustand des Kippkreises Tmp.
Die Röhre G 67 ist in der gleichen" Weise wie die Röhre G 65 geschaltet nur mit dem Unterschied, daß das Bremsgitter über einen Widerstand mit der Leitung 162 δ verbunden ist. Die für gewöhnlich nichtleitende Röhre G 67 wird leitend bzw. nichtleitend, wenn der Kippkreis Tmp sich in seinem Links- bzw. Rechts-Zustand befindet.
Ist der Kippkreis Tmp in den Rechts-Zustand geschaltet, wird eine positive Spannung von der Anode der nichtleitenden Röhre L über den Widerstand 314 und die Leitung 68 zur Klemme gR des Kippkreises MpTg (Fig. 3e) der Multiplikatoraufnahmeeinrichtung gesandt.
Der nächste zur Röhre G 65 gelangende negative C-Impuls macht diese nichtleitend, und ein positiver Impuls wird von deren Anode über die Leitungen 69, 70 und 71 und den Kondensator 227 und Widerstand 228 zu den Klemmen gR aller Kippkreise MpTg bis MpTx gesandt. Dieser positive Impuls schaltet den Kippkreis MpTg von seinem Links- in den Rechts-Zustand und führt die Bereitschaft des Kippkreises MpT% herbei, so daß dieser durch den nächsten positiven C-Impuls in den Rechts-Zustand Umgeschaltet wird. Die aufeinanderfolgende Umschaltung der Kippkreise in der Multiplikatoreinrichtung setzt sich in der bereits beschriebenen Weise fort.
Wenn der Kippkreis 62 (Fig. 3 d) in den Rechts-Zustand geschaltet ist, wird über seinen Widerstand 159 und die Leitung 72 eine erhöhte Spannung zu dem Steuergitter der Röhre G73 (Fig. 3d) geleitet, und diese wird leitend. Die Anode der Röhre G 73 ist direkt mit der Leitung 152 A und ihr Bremsgitter ist über den Widerstand 316 mit der Leitung 150g und über den Kondensator 317, die Leitungen 74, 70, 71, Kondensator 227 und Widerstand 228 mit den Klemmen gR aller Kippkreise MpT9 bis MpTx verbunden. Das Schirmgitter ist über einen Widerstand 318 mit der Leitung 196^ und über den Kondensator 319 mit der Leitung 150g verbunden. Die Kathode ist über den Widerstand 320 an die Leitung
150g angeschlossen, zu welchem Widerstand ein mit einem Kondensator 321 in Reihe liegender Widerstand 322 parallel geschaltet ist. Wenn die Röhre G 73 leitend ist, wird von ihrer Kathode über den Kondensator 321 und die Leitung 75 ein positiver Impuls zu den Kippkreisen S1T, S 2, T und S3 Γ der Folgesteuerung (Fig. 3b) gesandt, ohne jedoch deren Schaltzustand zu verändern.
Wenn derjenige Kippkreis in der Multiplikatorenaufnahmeeinrichtung, dessen Schalter der Einerstelle geschlossen ist, in der Folge der Schaltungen in den Rechts-Zustand geschaltet wird, wird von ihm über den geschlossenen Schalter und die Leitung 78 eine erhöhte Spannung an das Steuergitter der Röhre G78Z7 (Fig. 3d) gelegt, um diese in Arbeitsbereitschaft zu versetzen.
Die Anode der Röhre G 79 U ist direkt mit der
Leitung 152 h und die Kathode über einen Widerstand 324 mit der Leitung 150 g verbunden, während das Schirmgitter über den Widerstand 325 an die Leitung 1626 angeschlossen ist.
Der nächste zum Bremsgitter der Röhre G 53 U gelangende positive C-Impuls macht diese leitend, so daß ein positiver Impuls von ihrer Kathode über den Kondensator 297 zum Bremsgitter der Röhre G79 U gesandt wird und diese leitend wird. Dadurch wird von deren Kathode ein positiver Impuls über den Kondensator 327 und die Leitung 84 zum Steuergitter der Umkehrröhre T85I (Fig. 3d) gesandt. Diese Röhre wird dadurch leitend. Ihre Kathode ist unmittelbar mit der Leitung 150 g und das Steuergitter über den Widerstand 328 mit der Leitung 162 b verbunden, wodurch letzteres für gewöhnlich unter der Wirkspannung liegt.
Sobald die Röhre Γ85/ leitend ist, wird von deren Anode eine verminderte Spannung über die Leitung 86 und den Widerstand 155 bzw. Kondensator 157 zum Steuergitter der Knken Röhre L des Kippkreises Tmc gesandt und dieser in den Rechts-Zustand umgeschaltet. Dadurch wird eine verringerte Spannung von dem Steuergitter der jetzt nichtleitenden Röhre L über die Leitung 88 zu dem Steuergitter der Röhre G31 gesandt, wodurch nunmehr diese auf die zu ihrem Bremsgitter gelangenden positiven Impulse Fz nicht anspricht.
Die Kathode der Röhre G31 ist mit der Leitung
150 g, die Anode über den Widerstand 330 mit der Leitung 152Ä, das Schirmgitter über den Widerstand 332 mit der Leitung 156p und das Bremsgitter über den Widerstand 331 mit der Leitung 162 δ verbunden.
Es ist zu bemerken, daß die Röhre G31 durch positive .Fi-Impulse zu ihrem Bremsgitter leitend wird, wenn sich der Kippkreis Tmc im Links-Zustand befindet, während sie bei dessen Rechts-Zustand nichtleitend wird.
Wenn der Kippkreis Tmc in den Rechts-Zustand geschaltet ist, wird auch vom Steuergitter der Röhre R eine erhöhte Spannung über die Leitung 87 an das Steuergitter der Röhre G33 gelegt. Die Anode dieser Röhre ist über den Widerstand 330 an die Leitung 152A angeschlossen, wodurch auch die Anode der Röhre G31 an diese Leitung angeschlossen ist. Die Kathode liegt . an der Leitung 150g. Das Schirmgitter der Röhre G33 ist über den Widerstand 333 an die Leitung ig6p und das Bremsgitter über den Widerstand 334 an die Leitung 150 g angeschlossen. Die Röhre G 33 wird leitend, wenn der Kippkreis Tmp sich im Rechts-Zustand befindet, und wird wieder nichtleitend durch negative 1£F i-Impulse, welche über die Leitung 20 und den Kondensator 335 zu ihrem Bremsgitter gelangen.
Im Rechts-Zustand des Kippkreises Tmc wird auch eine erhöhte Vorspannung über die Leitung 89 zur Klemme gR des Kippkreises McT 9 (Fig. 3e) gesandt, so daß dieser Kippkreis durch den nächsten positiven Impuls über die: Leitung 26 umgeschaltet wird.
Der nächste negative ÄFi-Impuls macht die Röhre G 33 nichtleitend, wodurch von deren Anode über die Leitungen 26 α und 26 ein negativer Impuls zu allen Kippkreisen der Multiplikandenaufnahmeeinrichtung gesandt und der Kippkreis McTg aus dem Links- in den Rechts-Zustand umgeschaltet wird. Aufeinanderfolgende negative KF i-Impulse bewirken in der bereits beschriebenen Weise die Arbeitsreihe der Multiplikandenaufnahmeeinrichtung.
Wenn derjenige Kippkreis McT, dessen zugeordneter Druckschalter der Einerstelle geschlossen ist, in der Umlauffolge in den Rechts-Zustand geschaltet wird, wird eine erhöhte Spannung über diesen Schalter und die Leitung 36 zu dem Steuergitter der Röhre G37C/ gelegt. Die Kathode dieser Röhre ist mit der Leitung 150g, das Schirmgitter über den Widerstand 337 an die Leitung 196^, die Anode über das Potentiometer 338 mit der Leitung 152 h und das Bremsgitter über den Kondensator 339 und die Leitung 96 mit der Leitung 95 bzw. über das Potentiometer 289 mit der Anode der Röhre G121T und über die Widerstände 341 bzw. 340 mit den Leitungen 194 η bzw. 150 g verbunden.
Die über die Leitung 36 gelangende erhöhte Spannung bereitet die Röhre G yjU vor, und der nächste negative .Fi-Impuls, der über die Leitungen 19 und 93 und den Kondensator 342 zu dem Bremsgitter der Röhre G51U geleitet wird, macht diese nichtleitend und bewirkt die Übertragung einer verringerten Spannung vom Potentiometer 89 über die Leitung 95, 96 und den Kondensator 339 zum Bremsgitter der vorbereiteten Röhre G37 U, wodurch diese leitend wird. Nunmehr wird von deren Anode bzw. dem Potentiometer 338 ein negativer Impuls über die Leitung 97 zum Kippkreis U T τ (Fig. 3f) der Einerstelle RRU des Resultatzählwerkes gesandt, um in diesem einen Eingang, zu bewirken. Jeder folgende negative Impuls Fi bewirkt in der Einerstelle eine gleiche Eintragung.
Wenn derjenige Kippkreis der Multiplikandenaufnahmeeinrichtung, dessen Schalter in der Zehnerstelle geschlossen ist, in den Rechts-Zustand geschaltet ist, wird eine erhöhte Spannung über diesen Schalter und die Leitung38 an das Steuergitter der Röhre G39T der Fig. 3c gelegt. Die Kathode, das Schirmgitter und das Bremsgitter sind wie die entsprechenden Elektroden der Röhre GyjU geschaltet, während die Anode über einen Widerstand 344 und ein Potentiometer 276 an die Leitung 152 h angeschlossen ist.
Durch die über die Leitung 38 zur Röhre G39 T gelangende erhöhte Spannung wird diese vorbereitet, so daß beim Leitendwerden der Röhre G 31U durch den nächsten negativen ImpulsFi von dieser ein positiver Impuls über die Leitung 95 zur Röhre G 39 Γ geleitet und diese leitend wird. Dies bewirkt die Aussendung eines negativen Impulses vom Potentiometer 276 über die Leitung 99 zum Kippkreis TTi (Fig. 31) der Zehnerstelle RRT des Resultatzähl-Werkes und damit einen Eingang in dieser Stelle. Jeder folgende negative Impuls F1 bewirkt eine gleiche Eintragung in der Zehnerstelle.
Wenn derjenige Kippkreis der Multiplikandenaufnahmeeinrichtung, dessen Schalter der Hunderterstelle geschlossen ist, in den Rechts-Zustand umgeschaltet wird, wird eine erhöhte Spannung über die Leitung 40 zum Steuergitter der Röhre G 41H (Fig. 3 c) gesandt. Die Kathode, das Schirmgitter und das Bremsgitter sind in gleicher Weise wie die entsprechenden Elektroden der Röhre G yjU geschaltet, während die Anode über den Widerstand 345 und das Potentiometer 282 mit der Leitung 152 h verbunden ist.
Die über die Leitung 40 gelangende Spannung bereitet die Röhre G 41H vor. Der nächste negative Impuls F ι macht die Röhre G$iU leitend, und diese sendet über die Leitung 95 eine positive Spannung zu der Röhre G41H, wodurch diese leitend wird und eine negative Spannung vom Potentiometer 282 über die Leitung 100 zum Kippkreis HT τ der Hunderterstelle RRH des Resultatzählwerkes aussendet, um einen Eingang zu bewirken. Jeder folgende negative F i-Impuls bewirkt einen gleichen Eingang in der Hunderterstelle.
Es ist klar, daß die Eingänge in der Einer-, Zehnerund Hunderterstelle des Resultatzählwerkes durch den Wert der Ziffern in der Einer-, Zehner- und Hunderterstelle des Multiplikanden bestimmt werden. Die Eingänge werden in der Reihenfolge der Wertigkeit der einzelnen Multiplikandenziffern, und zwar zuerst entsprechend dem höchsten Wert, dann gemäß dem mittleren Wert und dann gemäß der niedrigsten Wertziffer, ausgelöst. In der oben beschriebenen Reihenfolge erfolgt der Eingang nur dann, wenn die Einerstelle des Multiplikanden die höchste Wertziffer, die Zehnerstelle einen Mittelwert und die Hunderterstelle den kleinsten Wert aufweist.
Die aufeinanderfolgende Schaltung der Multiplikandenaufnahmeeinrichtung und der Eingang in das Resultatzählwerk werden fortgesetzt als Gegenwirkung zu jedem negativen ZFi-Iinpuls. Wenn schließlich der Kippkreis McTi in seinen Rechts-Zustand geschaltet ist, wird von diesem über die Leitung 35 eine erhöhte Vorspannung zum Potentiometer 221 des Kippkreises Tmc gesandt.
Der nächste negative fi-Impuls bewirkt wieder einen Eingang in der Einer-, Zehner- und Hunderterstelle des Resultatzählwerkes, und der gleiche Impuls wird auch über die Leitung 19 und den Kondensator 222 zur Röhre R des Kippkreises Tmc geleitet und schaltet diesen in den Links-Zustand mit dem Ergebnis, daß über die Leitung 87 eine verringerte Spannung zur Röhre G 33 und eine erhöhte Spannung über die Leitung 88 zur Röhre G 31 gelangt, wodurch die erstere außer Betriebsbereitschaft und die letztere in Betriebsbereitschaft gebracht wird.
Die Röhre G 31 wird durch den nächsten positiven Fi-Impuls zu ihrem Bremsgitter leitend und dadurch von ihrer Anode über die Leitung 26 ein negativer Impuls zu den Klemmen gR der Kippkreise der Multiplikandenaufnahmeeinrichtung gesandt, wodurch alle gleichzeitig in den Links-Zustand geschaltet werden.
Während der Zeit der Vollendung eines Arbeitsumlaufs der Multiphkandenaufnahmeeinrichtung wird der Multiplikand einmal in das Resultatzählwerk eingetragen, und es kann kein negativer C-Impuls auftreten, um die Fortschaltung der Multiplikatoraufnahmeeinrichtung zu bewirken. Ein nächster C-Impuls macht die Röhre G 65 nichtleitend, wodurch der der nächstniederen Ziffer entsprechende Kippkreis der Multiphkandenaumahmeeinrichtung in den Rechts-Zustand geschaltet wird.
Durch den nächsten positiven C-Impuls wird die Röhre G 53 U leitend und dadurch von ihrer Kathode 8g eine erhöhte Spannung zum Kippkreis Tmc gesandt, so daß dieser in den Rechts-Zustand geschaltet und damit ein weiterer Umlauf der Multiplikandenaufnahmeeinrichtung eingeleitet wird. Die Umläufe werden fortgesetzt, bis der Kippkreis MpTi der go Multiplikatoraufnahmeeinrichtung in den Rechts-Zustand geschaltet ist, zu welcher Zeit der Multiplikand so oft in das Resultatzählwerk übertragen ist, als dem Wert der Einerziffer des. Multiplikators entspricht.
Ist der Kippkreis MpTx in seinen Rechts-Zustand umgeschaltet, wird von seiner Klemme pL über den Widerstand 347 und die Leitung 116 eine erhöhte Spannung zu dem Potentiometer 305 geleitet und eine gleichförmige positive Vorspannung an das iOo Steuergitter der Röhre L des Kippkreises Tmp gelegt. Der nächste negative KF i-Impuls vom Kippkreis 18 Γ 8 des Frequenzteilers 18 gelangt über die Leitungen 20 und 117 und den Kondensator 348 zum Steuergitter der Röhre R des Kippkreises Tmp und schaltet diesen in den Links-Zustand. In diesem Zustand des Kippkreises ist die Röhre G 67 vorbereitet, nicht aber die Röhre G 65. Der vom Kippkreis 22 T16 des Frequenzteilers 22 über die Leitung 25 und den Kondensator 307 zum Bremsgitter der 1 Röhre G 67 gelangende positive .D-Impuls macht diese Röhre leitend, so daß ein negativer Impuls über die Leitung 70 zum Steuergitter aller Röhren R der Kippkreise der Multiplikatoraufnahmeeinrichtung gesandt wird, wodurch alle Kippkreise in ihren Links-Zustand zurückgeschaltet werden.
Der gleiche negative Impuls gelangt auch über die Leitung 70 bzw. 74 und den Kondensator 317 zum Bremsgitter der Röhre G 73, wodurch diese nichtleitend wird und von ihrer Kathode einen negativen Impuls über den Kondensator 321 und die Leitung 75 zur Klemme gL der Kippkreise S1T, S2T und S3 Γ der Folgesteuerung aussendet. Dadurch werden die Kippkreise SiT und Sz T in den Rechts- bzw. Links-Zustand geschaltet. Gleichzeitig werden auch die Röhren /190 imd J200 leitend bzw. nichtleitend. Die
Umschaltung des Kippkreises Si Γ setzt die Röhren G 49 CU, G 51U und G 53 U außer Betriebsbereitschaft.
Nunmehr wird eine erhöhte Spannung über die Leitung 118 an das Steuergitter der Röhre G119 CT (Fig. 3 c) und über die Leitung 120 an das Steuergitter der Röhre G121T und über die Leitung 122 an das Steuergitter der Röhre G123 T (Fig. 3d) gelegt. Alle drei Röhren werden dadurch vorbereitet und damjt die Betriebsbereitschaft für die Multiplikation des Multiplikanden mit der Zehnerziffer des Multiplikators herbeigeführt.
Es wird bemerkt, daß die Röhre G123 Γ in der gleichen Weise wie die Röhre G 53 TJ geschaltet ist und daß sie kapazitiv mit dem Bremsgitter der Röhre 125 Γ verbunden ist, welche in der gleichen Weise wie die Röhre G79 U geschaltet ist mit der Ausnahme, daß die Röhre G125 Γ leitend wird mit Bezug auf die Zehnerstelle der Multiplikatoraufnahmeeinrichtung..
Wenn bei der Multiplikation des Multiplikanden mit der Einerziffer des Multiplikators der nächste positive A -Impuls die Umschaltung des Kippkreises Tmp in den Rechts-Zustand bewirkt, wodurch auch der Kippkreis 62 in den Rechts-Zustand gelangt, die Röhre G 65 leitend und die Röhre 67 nichtleitend wird, so wird der Kippkreis MpTg so beeinflußt, daß der nächstfolgende negative C-Impuls zur Röhre G 65 die aufeinanderfolgende Schaltung der Kippkreise der Multiplikatoraufnahmeeinrichtung bewirkt.
Diese Schaltungsfolge wird fortgesetzt, bis derjenige Kippkreis der Multiplikator aufnahmeeinrichtung in den Rechts-Zustand geschaltet ist, der der Zehnerziffer des Multiplikators entspricht, so daß dann über den geschlossenen Schalter der Zehnerstelle und die Leitung 124 eine erhöhte Spannung zu dem Steuergitter der Röhre 125 T gelangt und diese vorbereitet. Die Röhre G125 T wird durch eine zu ihrem Bremsgitter geleitete erhöhte Spannung leitend, welche von der Kathode der vorbereiteten Röhre G123 Γ ausgesandt wird, wenn die letztere durch den nächsten positiven C-Impuls leitend wird, wobei der Impuls von der Klemme_prR des Kippkreises 22 T16 über den Kondensator 350 und die Leitungen 24 und 81 zu dem Bremsgitter der Röhre geleitet wird.
Sobald die Röhre G125 T leitend wird, wird von ihrer Kathode über den Kondensator 351 und die Leitung 84 eine erhöhte Spannung zum Steuergitter der Umkehrröhre Γ 85 / gelegt und diese leitend gemacht. Dadurch wird dem Steuergitter der Röhre L des Kippkreises TMc eine negative Spannung aufgedrückt und der Kippkreis in den Rechts-Zustand geschaltet. Dies bewirkt, daß die Röhre G31 nichtleitend und die Röhre G 33 leitend wird und zu dem Kippkreis McT 9 eine positive Vorspannung gelangt. Jeder folgende negative i£Fi-Impuls bewirkt die Aussendung einer erhöhten Spannung von der Röhre G 33 zur aufeinanderfolgenden Schaltung der Kippkreise der Multiphkandenaufnahmeeinrichtung. ßo Sobald eine dem Zehnerkomplement der - Einer-, Zehner- bzw. Hunderterziffer des Multiplikanden entsprechende Anzahl von negativen KF i-Impulsen zur Röhre G33 gesandt wurde, wird derjenige Kippkreis MC, welcher der Stellenwertsziffer entspricht, in den Rechts-Zustand umgeschaltet und eine erhöhte Spannung an das Steuergitter der Röhre G 37 U, G39T bzw. G41H gelegt und diese vorbereitet, wie es in Verbindung mit der Multiplikation des Multiplikanden mit der Einerstelle des Multiplikators beschrieben wurde.
Der nächste negative .F2-Impuls, welcher vom Kippkreis 14 T 4 über die Leitung 15 und den Kondensator 353 zum Bremsgitter der Röhre G121Γ gelangt, macht diese Röhre nichtleitend, so daß eine erhöhte Spannung vom Potentiometer 289 zu den vorbereiteten Röhren G 37 U, G 39 T bzw. G 41H gelangt, so daß diese leitend werden und ein Eingang im Resultatzählwerk erfolgt. Diese Röhren wurden jetzt durch negative -F2-Impulse leitend gemacht, welche eine zehnmal größere Frequenz gegenüber den negativen ίΊ-Impulsen haben, durch die die Röhren für die Multiplikation mit der Einerstelle des Multiplikators erregt wurden. Es erfolgen somit zehn Eintragungen in das Resultatzählwerk bei einem Multiplikandenschritt, wodurch eineStellenverschiebung ver- mieden wird.
Der nächste negative C-Impuls bewirkt die Umschaltung des nächstniedrigeren Kippkreises der Multiplikatoraufnahmeeinrichtung in den Rechts-Zustand, und der nächste positive C-Impuls stellt den Schaltungszustand her, in welchem die Kippkreise der Multiplikandenaufnahmeeinrichtung aufeinanderfolgend durch negative i£Fi-Impulse geschaltet werden können.
Die Umläufe werden so lange fortgesetzt und Übertragungen des Multiplikanden in das Resultatzählwerk gemacht, bis der Kippkreis Mp Tx in den Rechts-Zustand geschaltet ist, wodurch der Kippkreis Tmp in den Links-Zustand geschaltet und die Röhre G65 nichtleitend und die Röhre G67 leitend wird, so daß der nächste positive Z)-Impuls die Aussendung eines negativen Impulses von der Röhre G 67 zu den Kippkreisen MpTg bis MpTx und zum Bremsgitter der Röhre G 73 bewirkt, wodurch alle Kippkreise gleichzeitig in den Links-Zustand geschaltet werden und die Röhre G 73 nichtleitend wird.
Von der Röhre G73 wird wieder ein negativer Impuls zu den Kippkreisen Si7\ S2T und S3T der Folgesteuerung gesandt. Der Kippkreis S 2 T kommt dadurch in den Rechts-Zustand, die Röhre / 200 wird leitend, der Kippkreis S3 Γ wird in den Links-Zustand umgeschaltet, und die Röhre 1202 wird nichtleitend. Es- erfolgt die Übertragung einer erhöhten Spannung zu den Steuergittern der Röhren G irg CT", G 221Γ und G123 T, wodurch diese nichtleitend werden. Eine erhöhte Spannung wird gleichzeitig über die Leitung 134 zu dem Steuergitter der Röhre G135 CH und über die Leitung 136 bzw. über die Leitung 138 zum Steuergitter der Röhre G137 H (Fig. 3 c) und zum Steuergitter der Röhre G139H (Fig. 3d) geleitet, wodurch diese Röhren und damit die Stromkreise für die Multiplikation des Multiplikanden mit der Hunderterziffer des Multiplikators vorbereitet werden.
Die RöhreGi39^" ist wie die Röhre G53Ü7 geschaltet mit dem Unterschied, daß sie beim Wechsel
des Leitungszustandes der Röhre 1202 statt der Röhre J 190 leitend wird, was dann der Fall ist, wenn ihrem Bremsgitter positive C-Impulse aufgedrückt werden. Eine erhöhte Spannung wird von ihrer Kathode über einen Kondensator zum Bremsgitter der Röhre G141H (Fig. 3d) geleitet, so daß diese leitend wird, sofern sie vorbereitet war. Die Röhre G141 ist wie die Röhre G 79 U geschaltet, die durch die Röhre G 53 U leitend wird. Die Vorbereitung der Röhre G51 erfolgt durch eine erhöhte Spannung zu ihrem Steuergitter über die Leitung 140, sobald derjenige Kippkreis, der der Hunderterziffer des Multiplikators entspricht, in den Rechts-Zustand geschaltet wird.
Der nächste positive ^4-Impuls schaltet nun wieder die Kippkreise Tmp und 62 in den Rechts-Zustand, und die Röhren G 65 und G 67 werden leitend bzw. nichtleitend. Durch den Kippkreis Tmp wird eine gleichförmige Vorspannung zum Kippkreis MpTg gesandt, so daß die folgenden negativen C-Impulse zum Steuergitter der Röhre G 65 die Schaltungsfolge der Kippkreise der Multiplikatorenaufnahmeeinrichtung bewirken.
Wenn der die Hunderterziffer des Multiplikators darstellende Kippkreis in den Rechts-Zustand geschaltet ist, wird eine erhöhte Spannung über den geschlossenen Schalter der Hunderterstelle und über die Leitung 140 zum Steuergitter der Röhre G141 if geleitet und diese vorbereitet.
Wenn die Röhre G139 ii durch einen positiven C-Impuls zu ihrem Bremsgitter .wieder leitend wird, wird eine erhöhte Spannung von ihrer Kathode über einen Kondensator zum Bremsgitter der Röhre G141H geleitet, so daß diese leitend wird. Eine erhöhte Spannung wird dann von der Kathode der Röhre G141H zum Steuergitter der Umkehrröhre T 851 geleitet, wodurch diese leitend wird und die Umschaltung des Kippkreises Tmc in den Rechts-Zustand bewirkt. Dadurch wird die Röhre G31 nichtleitend und die Röhre G33 leitend, und eine positive Vorspannung gelangt zu dem Kippkreis McTg, so daß durch den nächsten negativen i£F i-Impuls die aufeinanderfolgende Schaltung der Kippkreise der Multiplikandenaufnahmeeinrichtung eingeleitet wird.
In bereits beschriebener Weise werden die Röhren GyjV, G 39 Γ und GatH wieder betriebsbereit, und wenn der nächste negative Impuls von der Anode der Röhre 175.F3 über die Leitung 11 und den Kondensator 355 zum Bremsgitter der jetzt leitenden Röhre G137 H gelangt, um diese nichtleitend zu machen, wird vom Potentiometer 289 ausgehend eine erhöhte Spannung zum Bremsgitter der Röhren G 37 U, G39 T und GatH geleitet, so daß diese leitend werden und einen Eingang in das Resultatzählwerk bewirken.
Diese Röhren werden aber jetzt durch einen negativen F3-Impuls leitend, welcher die zehn- bzw. hundertfache Frequenz der negativen Impulse F 2 bzw. Fi hat, welche die genannten Röhren für die Multiplikation des Multiplikanden mit der Zehner- bzw. Einerstelle des Multiplikators leitend machen. Das in das Resultatzählwerk übertragene Produkt ist daher zehn- bzw. hundertmal größer.
Nachdem der Multiplikand hundertmal in das Zählwerk übertragen ist, wird die Arbeit der Multiplikandenaufnahmeeinrichtung fortgesetzt, bis der Kippkreis Mp T1 in den Rechts-Zustand geschaltet ist. Dies bewirkt wieder die Umschaltung des Kippkreises Tmp in den Links-Zustand, wodurch die Röhre G 65 nichtleitend und die Röhre G 67 leitend wird, während die Kippkreise MpT9 bis MpTi in den Links-Zustand zurückgeschaltet werden und auch die Röhre G 73 wieder nichtleitend wird.
Wenn die Röhre G 73 nichtleitend ist, wird ein negativer Impuls über den Kondensator 321 und die Leitungen 75 und 77 und den Kondensator 206 zur Klemme gL des Kippkreises S3 Γ der FolgesteuerungS geleitet, wodurch dieser Kippkreis in den Rechts-Zustand geschaltet und die Röhre/202 leitend und der Kippkreis SaT in den Rechts-Zustand geschaltet wird. Die jetzt leitende Röhre 1202 bewirkt, daß die Röhren G135 Cff, 137 ii und 139 H nichtleitend werden, und die Umschaltung des Kippkreises Sa T macht die Trennröhre 1204 leitend, so daß durch die Überleitung einer verminderten Spannung zur Röhre G55 (Fig. 3d) diese nichtleitend wird. Der Eintragungsstromkreis ist nun in seinem Anfangszustand, während das Produkt aus Multiplikand und Multiplikator im Resultatzählwerk enthalten ist.
Zeitdiagramm
Die nach dem Schema der Fig. 4 zusammengefügten Figurenblätter 4 a bis 4 g, 5 a bis 5 g und 6 a bis 6 g zeigen den zeitlichen Arbeitsablauf für die Multiplikation des Multiplikanden 124 mit dem Multiplikator 236.
Es sind die aufeinanderfolgenden Operationen aller Röhren und Kippkreise gezeigt mit Ausnahme der Kippkreise, die dem Resultatzählwerk zugeordnet sind. Es sind auch die zum Resultatzählwerk gesandten Impulse dargestellt, aber die Eintragungen in dem Zählwerk sind nicht zu sehen.
Am linken Rand der Fig. 4 a, 5 a und 6 a sind die Bezeichnungen der Kippkreise und Röhren eingetragen, und jede horizontale Zeile vergegenwärtigt deren Zustand während eines Arbeitsumlaufs.
Am Kopf der Fig. 4 a bis 4g sind in verschiedenen Abständen voneinander verschiedene Kippkreise eingetragen, wobei der rechts davon stehende Buchstabe R bzw. L anzeigt, in welchem Betriebszustand dieser Kippkreis sich augenblicklich befindet.
Die den Kippkreisen entsprechenden Linien zeigen zwei Höhen. Die untere Linie zeigt an, daß sich der Kippkreis im Links-Zustand befindet, während der Rechts-Zustand des Kippkreises durch den oberen Teil der Linie angezeigt ist. Die den Röhren entsprechenden Linien zeigen deren Zustand an, und es ist die Röhre nicht vorbereitet in der unteren Lage der Linie, während sie in der oberen Lage der Linie vorbereitet ist. Der schwarz ausgefüllte Zwischenraum zwischen der oberen und unteren Linie einer Röhre zeigt an, daß diese Röhre während dieses Teils des Arbeitsvorganges leitend geworden ist. Es wird bemerkt, daß die vorzubereitenden Röhren Impulse aufgedrückt erhalten können, die in dem Vorbereitungsteil der Linien angezeigt sind. Diese Impulse bezeichnen die Zeit des Auftretens und die Polarität der
Ausgangsimpulse dieser Röhre. Es folgt daraus, daß eine vorbereitete Röhre, die negative Impulse aussendet, nichtleitend ist, wenn sie vorbereitet ist und keine Eingangsimpulse empfängt. Eine große Anzahl von vertikalen Linien unterhalb der Vorbereitungslinie zeigt an, daß negative Ausgangsimpulse durch diese Röhre erzeugt werden, die zu zahlreich sind, um einzeln im Diagramm dargestellt zu werden. Die Röhren 73, 53 TJ, 79 TJ, 123 T, 125 T, 139./Ϊ und 141^ ίο sind kathodengetastete Röhren, die negative Impulse durch negative Eingangsimpulse erzeugen.
Aus den Fig. 4 a, 5 a und 6 a ist zu ersehen, daß beim
Arbeitsbeginn die Röhren 55, 73, 65, 53 TJ, 79 TJ, 33, 37 U, 123 T, 39 T, 51U, 121T, I37#, 48C U, 119 er, 135H, 125 T, 139-ff, 141-H" und 41H nichtleitend sind.
Die Röhren 67 und 31 sind leitend. Die Kippkreise 62, Tmc, Tmp, TCTJ, TCT, MfTg bis MpTi und
McTg bis McTi sind in ihrem Links-Zustand, während die Kippkreise S1Γ, S2 Γ, S3 Γ und S4.T sich im Rechts-Zustand befinden. Die Trennröhren in und 129 sind nichtleitend.
Um die gewünschte Multiplikation auszuführen, werden zunächst die dem Multiplikanden 124 und dem Multiplikator 236 entsprechenden Druckschalter gedruckt und der Auslöseschalter geschlossen (in Fig. 4a mit »calculate« bezeichnet). Durch Betätigung dieses Schalters werden die Kippkreise SiT (Fig. 5 a) und S4T (Fig. 6a) in den Links-Zustand geschaltet, und die Röhren 55, 53 TJ, 51TJ und ^gCTJ (Fig. 4a) werden vorbereitet. Die Röhre 53 TJ beginnt in Gegenwirkung zu den ihr aufgedrückten positiven C-Impulsen positive Impulse auszusenden. Die vorbereitete Röhre 51U sendet positive Impulse bei jedem aufgedrückten negativen F i-Impuls aus, und die Röhre 49CTJ sendet negative Impulse für jeden ihr aufgedrückten ifFi-Impuls aus. Wenn der nächste negative A -Impuls zur Röhre 5*5 gelangt, wird von dieser ein positiver Impuls zu der Umkehrröhre Γ 57 7 gesandt und ein negativer Impuls zur Umschaltung des Kippkreises Tmp (Fig". 5 a) in den Rechts-Zustand weitergeleitet. Die Umschaltung des Kippkreises Tmp verursacht die Umschaltung des Kippkreises 62 in den Rechts-Zustand, wodurch die Röhre 73 (Fig. 5 a) vorbereitet wird. Die Umschaltung des Kippkreises Tmp sperrt die Röhre 67 und bereitet die Röhre 65 vor. Durch den nächsten negativen C-Impuls zur Röhre 65 wird,.. der Kippkreis MpTg in den Rechts-Zustand umgeschaltet, wodurch der Kippkreis MpT8 für die Aufnahme eines positiven Impulses vorbereitet wird. Es wird bemerkt, daß hier eine Unterbrechung A im Diagramm auftritt. Nach der Unterbrechung .4 bewirkt der nächste negative C-Impuls zur Röhre 65 die Umschaltung des Kippkreises Mp T 8 in den Rechts-Zustand und die Vorbereitung des Kippkreises MpTj. Nach einer weiteren Unterbrechung B des Diagramms wird der Kippkreis Mp T 7 durch einen neuerlichen negativen Impuls C zur Röhre 65 in den Rechts-Zustand geschaltet und der Kippkreis MpT6 vorbereitet, so daß der folgende negative C-Impuls auch diesen Kippkreis umschaltet. Eine Unterbrechung C des Diagramms liegt zwischen den" Umschaltungen der Kippkreise MpTy und MpTG. Die Umschaltung des Kippkreises Mp T 6 bewirkt die Vorbereitung des Kippkreises Mp T5, und da in der Einerstelle des Multiplikators eine 6 steht, wird durch die Umschaltung auch die Röhre 79 TJ vorbereitet. Der nächste positive C-Impuls zur Röhre 53 U macht diese leitend, wodurch auch die Röhre 79 U leitend wird und die Umkehrröhre Γ 85 J einen negativen Impuls zum Kippkreis Tmc sendet zu dessen Umschaltung in den Rechts-Zustand. Dies bewirkt, daß die Röhre 31 gesperrt und die Röhre 33 vorbereitet wird. Der nächste negative KF i-Impuls zur Röhre 33 bewirkt die Aussendung eines positiven Impulses, wodurch der Kippkreis McT 9 in den Rechts-Zustand geschaltet und der Kippkreis McT8 vorbereitet wird. Aufeinanderfolgende negative i£Fi-Impulse bewirken in gleicher Weise die Umschaltung der Kippkreise McT8, McTj, McTb, McT'5 und McT\ (Fig. 6a) in den Rechts-Zustand. Da die Einerziffer des Multiplikanden 4 ist, bewirkt die Umschaltung des Kippkreises McTq die Vorbereitung der Röhre 37 t/, wodurch von dieser Impulse ausgesandt werden können als Gegenwirkung zu Impulsen, die von der Röhre 51TJ gesandt werden. Da die der Röhre 51 ?7 aufgedrückten Impulse negative Fi-Impulse sind, wird durch die Röhre 37 U je ein Impuls für jeden durch die Röhre 33 ausgesandten Impuls erzeugt.
Der nächste negative KF i-Impuls zur Röhre 33 bewirkt die Aussendung eines Impulses zum Kippkreis McTs, so daß dieser in den Rechts-Zustand und durch den folgenden negativen Impuls KF1 auch der Kippkreis McTz in den Rechts-Zustand geschaltet wird. Da die Zehnerziffer des Multiplikanden 2 ist, wird durch die Umschaltung des Kippkreises McT2 die Röhre 39 T vorbereitet, wodurch diese in Gegenwirkung zu Impulsen der Röhre 51TJ Impulse aussendet. Der nächste negative i£Fi-Impuls bewirkt die Umschaltung des Kippkreises Mc Γι in den Rechts-Zustand, und da in der Hunderterstelle des Multiplikanden eine 1 steht, wird die Röhre 41H vorbereitet und sendet unter der Wirkung von zu ihr gelangenden Impulsen der Röhre 51 TJ Impulse aus. Gleichzeitig wird auch der Kippkreis Tmc durch den nächsten negativen Impuls Fi in den Links-Zustand geschaltet, wodurch die Röhre 33 gesperrt und die Röhre 31 vorbereitet wird. Der zur letzteren Röhre gelangende nächste positive Impuls Fi bewirkt die Aussendung eines negativen Impulses zu allen Kippkreisen der Multiplikandenaufnahmeeinrichtung zwecks deren Umschaltung in den Links-Zustand, wodurch auch die Röhren 37 TJ, 39 Γ und 41H für weitere Eintragungen in das Resultatzählwerk gesperrt werden. Der Multiplikand ist nunmehr einmal in das Resultatzählwerk übertragen. Dieser Eingangsumlauf wurde durch den vierten negativen C-Impuls bewirkt und vor Sendung eines negativen C-Impulses zur Röhre 65 beendet. Durch den fünften negativen Impuls zur Röhre 65 wird der Kippkreis MpT^ in den Rechts-Zustand geschaltet. Die Röhren 79 U, 125 Γ und 141H bleiben vorbereitet, da auch der Kippkreis in seinem Rechts-Zustand verbleibt. Zwichen dem fünften und sechsten negativen C-Impuls wird -eine weitere Eintragung des Multiplikanden in das Resultatzählwerk in der gleichen Weise gemacht.
In gleicher Weise erfolgt zwischen dem sechsten und siebten, siebten und achten, achten und neunten und neunten und zehnten negativen C-Impuls je eine Übertragung des Multiplikanden in das Zählwerk. Nach dem neunten negativen C-Impuls zur Multiplikatoraufnahmeeinrichtung ist der Kippkreis Tmp vorbereitet und wird durch den nächsten negativen i£Fi-Impuls in den Links-Zustand geschaltet. Zwischen dem neunten und zehnten negativen C-Impuls ist der Kippkreis Tmp abwechselnd im Linksund Rechts-Zustand infolge der zu ihm geleiteten negativen KFx- und negativen ^4-Impulse. Beim Eintreffen des zehnten negativen Impulses ist der Kippkreis Tmp in seinem Links-Zustand, wodurch die Röhre 67 vorbereitet und die Röhre 65 gesperrt wird. Da die positiven D-Impulse gleichzeitig mit den negativen C-Impulsen auftreten, wird beim Eintritt des zehnten negativen C-Impulses die Röhre 67 einen negativen Impuls als Gegenwirkung zu dem zu ihr
ao gelangten positiven D-Impuls aussenden, wodurch alle Kippkreise der Multiplikatoraufnahmeeinrichtung in den Links-Zustand geschaltet und die Röhren 79 U, 125 Γ und 141H gesperrt werden. Der gleiche negative Impuls der Röhre 67 wird auch zur Röhre 73 geleitet, welche einen Impuls zum Kippkreis SxT sendet und diesen in den Rechts-Zustand und den Kippkreis S 2 T in den Links-Zustand schaltet. Im Rechts-Zustand des Kippkreises SiT sind die Röhren 53 ^. 51^ un(i 49Cf/ gesperrt. Im Links-Zustand des Kippkreises S 2 T sind die Röhren 123 T, 121T und 119Cr vorbereitet. Die Röhre 123 Γ sendet positive Impulse als Gegenwirkung der empfangenen positiven C-Impulse aus, die Röhre 121Γ sendet positive Impulse als Gegenwirkung zu den empfangenen negativen .F2-I:mpulsen aus, während die Röhre 119er negative Impulse als Gegenwirkung zu den empfangenen negativen iöF2-Impulsen aussendet.
Während der der Einerziffer des Multiplikators entsprechenden mehrmaligen Übertragungen des Multiplikanden in das Resultatzählwerk finden drei Zehnerübertragungen statt. Während der dritten Übertragung des Multiplikanden gelangt die Einerstelle des Resultatzählwerkes von 9 nach 0, wodurch der Übertragungskippkreis der Einerstelle TCU in den Rechts-Zustand geschaltet wird. Der nächste negative KF i-Impuls zu diesem Kippkreis über die Röhre 49 CU bewirkt die Rückschaltung in den Links-Zustand des Kippkreises, wodurch ein positiver Impuls zu der Trennröhre in gesandt wird und dadurch ein negativer Impuls zur Zehnerstelle des Resultatzählwerkes ausgelöst wird. Da dieser Impuls zur Zehnerstelle durch einen negativen i£F i-Impuls ausgelöst wurde, ist er nicht phasengleich mit irgendeinem anderen Impuls, so daß er über die Röhre 39 Γ zur Zehnerstelle gesandt werden kann.
Während der fünften Übertragung des Multiplikanden in das Resultatzählwerk findet sowohl eine Zehnerübertragung zwischen der Einer- und Zehnerstelle als auch von der Zehner- zur Hunderterstelle statt. Die Übertragung von der Zehner- zur Hunderterstelle erfolgt beim Übergang der Zehnerstelle von 9 nach o, wobei ein Impuls zum Kippkreis TCT diesen in den Rechts-Zustand schaltet. Der nächste negative i£Fi-Impuls der Röhre 49 C U schaltet den Kippkreis TCT in den Links-Zustand zurück, und ein positiver Impuls zu der Trennröhre 129 bewirkt die Auslösung eines negativen Impulses zur Hunderterstelle des Resultatzählwerkes. Eine gegenseitige Störung tritt, da der Übertragungsimpuls durch einen negativen KF i-Impuls und der durch die Röhre 41H ausgesandte Impuls durch einen negativen ΡΊ-Impuls bewirkt wurde, nicht ein.
Wie bereits bemerkt, verursacht der zehnte negative C-Impuls die Umschaltung der KippkreiseSxT und S 2 T, die Sperrung der Röhren 53 U, 51U und 49Ct/ und die Vorbereitung der Röhre 123 T, 121 Tundi.19 T. Diese Umschaltung bewirkt die Verzehnfachung der Frequenz der zu den Röhren 37 U, 39 T und 41H und zu den Zehnerübertragungskippkreisen TCU und TC T gelangenden Impulse. Die zu den Kippkreisen gesandten Impulse sind um i8o° phasenverschoben gegenüber den Impulsen zu den Röhren. Wenn durch den zehnten positiven D-Impuls alle Kippkreise der Multiplikatoraufnahmeeinrichtung in den Links-Zustand geschaltet sind, wird dem Kippkreis Tmp die positive Vorspannung entzogen, so daß der nächste positive Impuls infolge eines negativen A -Impulses zur Röhre 55 in den Rechts-Zustand umschaltet, in welchem er bleibt, bis der Umschalter Mp Tx wieder in den Rechts-Zustand geschaltet ist. Die Röhre 67 ist dabei gesperrt, und die Röhre 65 ist vorbereitet. Der nächste negative C-Impuls bewirkt daher die Umschaltung des Auslösers MpTg in den Rechts-Zustand.
Durch aufeinanderfolgende negative C-Impulse werden die Kippkreise MpT8 bis MpT3 in den Rechts-Zustand geschaltet. Bei der Umschaltung des Auslösers Mp T 6 wird die Röhre 79 U vorbereitet, kann aber keine Impulse aussenden, weil die Röhre 53 U gesperrt ist. Die Umschaltung der Kippkreise MpT8 bis MpTj1 erfolgt in der Unterbrechungszeit D und ist im Diagramm nicht dargestellt. Infolge der MultipHkatorzehnerziffer 3 wird die Röhre 125 Γ bei der Umschaltung des Kippkreises MpT^ in den Rechts-Zustand vorbereitet, und da die Röhre 123 T immer vorbereitet ist, bewirkt der nächste negative C-Impuls die Umschaltung des Kippkreises Tmc in den Rechts-Zustand und die Sperrung der Röhre 31 bzw. die Vorbereitung der Röhre 33.
Durch aufeinanderfolgende i£F i-Impulse zur Röhre 33 werden die Kippkreise McTg bis McT^ in den Rechts-Zustand gebracht, und sobald der Kippkreis Mc T4 in diesen Zustand gelangt ist, ist die Röhre 37 U wieder vorbereitet für die Aufnahme von positiven Impulsen der Röhre 121T, welche diese unter dem Einfluß negativer i^-Impulse aussendet. Da die negativen i^-Impulse die zehnfache Frequenz der negativen Fi-Impulse haben, werden 40 Eintragungen in die Einerstelle des Resultatzählwerkes während des Multiplikationsumlaufs für die Zehnerstelle des Multi- lao plikators gemacht. Durch diese zehnfache Eintragung des Multiplikanden in das Zählwerk ist eine Stellenverschiebung unnötig.
Die folgenden negativen KF i-Impulse zur Röhre 33 schalten die Kippkreise McT3 bis McTx in den Rechts-Zustand, und wenn jeder der Kippkreise um-
geschaltet wird, werden die Röhren 39 T und 41H vorbereitet und Impulse in das Resultatzählwerk übertragen.
Sobald sich der Kippkreis McTi im Rechts-Zustand befindet,- wird eine Vorspannung an den Kippkreis Tmc gelegt und dieser durch den nächsten negativen ίΊ-Impuls in den Links-Zustand geschaltet und dadurch die Röhre 33 gesperrt und die Röhre 31 vorbereitet. Die Röhre 31 sendet nunmehr einen negativen Impuls unter der Wirkung eines empfangenen positiven ίΊ-Impulses zur Multiphkandenaufnahmeeinrichtung, wodurch deren Kippkreis.in den Links-Zustand geschaltet und dadurch die Röhren 37 U, 39 T. und 4.1H gesperrt werden.
Während des Arbeitsumlaufs zur Eintragung des Produktes entsprechend der Zehnerziffer des Multiplikators sind vier Zehnerübertragungen in der Einerstelle, zwei in der Zehnerstelle und eine in der Hunderterstelle erforderlich. Es fand, außer durch die Zehnerübertragung, keine Eintragung in die Tausenderstelle statt und ebenfalls keine Stellenverschiebung. . " Diesem eben geschilderten Eingang des Multiplikanden in das Resultatzählwerk folgt durch den nächsten negativen C-Impuls die Umkehrung des Schaltungszustandes des Kippkreises MpT 2 und damit ein zweiter Eingangsumlauf. Der nächste negative C-Impuls bewirkt die Umschaltung des Kippkreises MpTi in den Rechts-Zustand und damit ein drittes Eintragungsspiel.
Wenn der Kippkreis MpTi in den Rechts-Zustand geschaltet ist, wird dem Kippkreis Tmp eine Vorspannung aufgedrückt, so. daß dieser durch den nächsten negativen üuFi-Impuls in den Links-Zustand gebracht wird. Da die Röhre 55 vorbereitet ist und unter der Wirkung negativer A-Impulse Impulse aussendet, wird der Kippkreis Tmp von einem in den anderen Zustand geschaltet. Der Kippkreis Tmp ist im Links-Zustand, wenn der nächste positive D-Impuls (positiver D-Impuls tritt gleichzeitig mit dem negativen C-Impuls auf) zur Röhre 67 gelangt und alle Kippkreise der Multiplikandenaufnahmeeinrichtung in den Links-Zustand geschaltet und die Röhren 79 U, 125 T und 141H gesperrt werden und ein Impuls der Röhre 73 zu der Folgesteuerung 5 gelangt, um die Kippkreise S 2 T und S.3 T in den Rechts- bzw. Links-Zustand zu schalten. Die Umschaltung des Kippkreises SzT sperrt die Röhren 123 T, 121T und 119CT, während die Umschaltung des Kippkreises 53 T die Röhren 139H, I37i? und 135H vorbereitet. Der Kippkreis Tmp wird durch den nächsten negativen ^4-Impuls in den Rechts-Zustand geschaltet, die Röhre 65 vorbereitet und die Röhre 67 gesperrt. Negative .F3-Impulse werden zur Röhre lyjH geleitet und durch diese Röhre Impulse zu den Röhren 37^» 39 T un(i 41-H" gesandt, deren Frequenz zehnmal größer als die Frequenz der Impulse zu diesen Röhren während des Umlaufs der Zehnerziffer des Multiplikators und hundertmal größer als die Frequenz beim Eingang des Produktes aus der Einerziffer des Multiplikators ist.
Der nächste negative C-Impuls schaltet den Kippkreis MpTg wieder in den Rechts-Zustand, und aufeinanderfolgende negative Impulse C bewirken die Umschaltung der Kippkreise MpT8 bis MpTi in den Rechts-Zustand. Die Umschaltung der Auslöser MpT8 bis MpT2 ist im Diagramm nicht dargestellt, da diese Umschaltungen in der Unterbrechungszeit E erfolgen.
Wenn der Kippkreis MpT2 in seinen Rechts-Zustand gelangt, wird die Röhre 141H vorbereitet, weil die Ziffer der Hunderterstelle des Multiplikators 2 ist. Die Röhre 139H ist vorbereitet infolge des Links-Zustandes des Kippkreises 53 T, und der nächste positive C-Impuls zur Röhre 139 H bewirkt eine Impulsübertragung der Röhre 141 üf zur Umkehrröhre 85J und von dieser zum Kippkreis Tmc, so daß dieser in den Rechts-Zustand geschaltet wird. Dadurch wird die Röhre 31 gesperrt und die Röhre 33 vorbereitet. Die nacheinander zur Röhre 33 gelangenden negativen KF i-Impulse schalten die Kippkreise Mc Γ 9 bis McTz in den Rechts-Zustand. Gelangt der Kippkreis McT4 in diesen Zustand, wird die Röhre 37 t/ vorbereitet, um Impulse auszusenden beim Eingang von Impulsen der Röhre 137H. Diese jetzt ausgesandten Impulse der Röhre 37 Ü haben die zehnfache Frequenz der Impulse, welche bei der Multiplikation mit der Zehnerziffer des Multiplikators gebraucht wurden-, so daß 400 Impulse in die Einerstelle des Resultatzählers während dieses Übertragungszyklus gesandt werden.
Dies gleicht einer doppelten Stellenverschiebung, und es finden 40 Zehnerübertragungen von der Einerzur Zehnersteile statt. Diese Impulse sind nicht phasengleich mit anderen Impulsen, welche zu dieser Stelle über die Röhre 39 T gesandt werden. Sobald der Kippkreis McTt in den Rechts-Zustand geschaltet ist, ist auch der Kippkreis Tmc vorbereitet, so daß dieser durch den nächsten negativen Ft-Impuls in den Links-Zustand geschaltet und die Röhre 31 vorbereitet und die Röhre 33 gesperrt wird. Der nächste positive ίΊ-Impuls zur Röhre 31 bewirkt die Umschaltung der Kippkreise McTg bis McTt in den Links-Zustand und die Sperrung der Röhren 37 U, 39 Γ und 41H.
Wenn der Kippkreis MpTτ in den Rechts-Zustand geschaltet ist, wird durch den nächsten negativen i£F i-Impuls der vorbereitete Kippkreis Tmp in den Links-Zustand geschaltet. Nacheinanderfolgende negative i£F i-Impulse und negative 4-Impulse schalten den Kippkreis Tmp um. Beim Eintritt des nächsten positiven D-Impulses ist der Kippkreis Tmp im Links-Zustand, und die Röhre 67 sendet unter dem Einfluß des positiven D-Impulses einen Impuls zu den Kippkreisen MpTg bis MpTi, wodurch diese in den Links-Zustand gebracht und die Röhren 79 U, 125 T und 141H gesperrt werden. Der gleiche D-Impuls gelangt auch zur Röhre 67?», wodurch die Röhre der Folgesteuerung leitend wird und die Kippkreise S3 Γ und S 4 7" in den Rechts-Zustand geschaltet werden. Die Umschaltung des . KippkreisesS3T sperrt die Röhren 135 CH, 137 H und 139 H, und die Umschaltung des Kippkreises S 4 T bewirkt die Aussendung eines Impulses zum Kippkreis 62, wodurch dieser in den Rechts-Zustand geschaltet und die Röhre nichtleitend wird. Gleichzeitig wird auch die Röhre gesperrt, so daß sie auf den nächsten negativen A -Impuls zur Umschaltung des Kippkreises Tmp den
Rechts-Zustand nicht anspricht. Negative KFi-Impulse gelangen zum Kippkreis Tmp, welcher jedoch in seinem Links-Zustand verbleibt. Nunmehr sind alle Röhren, Kippkreise und Trennröhren mit Ausnahme der Kippkreise des Resultatzählwerkes in ihrem Ausgangszustand und die Multiplikation beendet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    »ο i. Durch Elektronenröhren gesteuerte Maschine
    zur Multiplikation eines mehrstelligen Multiplikators mit einem mehrstelligen Multiplikanden und einem Resultatzählwerk, in welches das Produkt unter der Wirkung von Impulsen übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch diese Impulse mehrere Impulsreihen unterschiedlicher Frequenz erzeugt werden, unter deren Einwirkung entsprechende Röhrenkreise (z. B. 51U und 37 U) die Produkte in das Resultatzählwerk einführen.
    *o 2. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
    durch je eine periodisch arbeitende Einrichtung zur Aufnahme des Multiplikanden (Mc) und des Multiplikators (Mp), die beide durch eine zweite Impulsquelle (22) so gesteuert werden, daß über
    »5 Zwischenkreise (jgU, 125T, 141 H) bei der Einführung der Multiplikatorziffer in die Multiplikatorauf nahmeeinriehtung jeder Multiplikatorschritt eine Arbeitsperiode der Multiplikandenaufnahmeeinrichtung einleitet.
    3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine bei einer vorbestimmten Arbeitsperiode der Multiplikatoraufnahmevorrichtung (Mp) wirkende Folgesteuerung (S) die Verbindung der Multiplikatorauf nahmeanordnung (Mp) mit dem Röhrenkreis (z. B. 137 H und 37 U) bildet, zu dem andererseits von der Multiplikandenaumahmevorrichtung (Mc) eine Spannung zu einem Zeitpunkt der Arbeitsperiode über Verbindungen (36, 38, 40) übertragen wird, der durch die einzelnen Ziffern des eingestellten Multiplikanden bestimmt ist, und daß das Zusammentreffen der Spannungsübermittlung von der Multiplikandenaufnahmeanordnung mit dem Ansprechen der Folgesteuerung (S) eine Impulseinführung in das Resultatwerk, das auf einen vorbestimmten Impulszug anspricht, zur Folge hat.
    4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Röhrenkreis eine erste Eingangsröhre (z. B. 137 ii, 121T, 51 U) für den Impulszug jeder Frequenz hat und auf diesen anspricht, wenn er darauf eingestellt ist, während für jede Stelle des Multiplikanden eine zweite Eingangsröhre (z. B. 41H, 39T, 37U) vorgesehen ist, deren Eingang mit dem Ausgang der ersten zusammenhängt, und daß die zweiten Eingangsröhren (z. B. 37 U) auf Impulse ansprechen, wenn sie entsprechend vorbereitet sind.
    5. Anordnung^nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die periodisch arbeitende Multiplikandenaufnahmevorrichtung(Mci) neun die Ziffern 1 bis 9 darstellende Schaltelemente (McTg bis McTi) aufweist, von denen jedes zwei stabile Zustände hat, die abwechselnd unter dem Einfluß der ihnen zugeführten Impulse eingenommen werden und deren jedem ein Schaltmittel (z. B. McSg) mit zwei Stellungen zugeordnet ist, das dem Stellenwert einer bestimmten Ziffer entspricht, so daß, wenn das betreffende Element einen bestimmten stabilen Zustand annimmt, eine Spannung über das betreffende Schaltmittel (McSg bis McSo) übertragen wird, um die entsprechende zweite Eingangsröhre (z. B. 37 U) impulsempfindlich zu machen, bis die Multiplikandenaufnahmevorrichtung einen Arbeitsgang vollendet hat.
    6. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Impulse ansprechende periodisch arbeitende Multiplikatoraufnahmevorrichtung (Mp) nach Aufnahme einer Anzahl von Impulsen, die gleich dem Zehnerkomplement einer eingestellten Multiplikatorziffer ist, über einen zweiten Röhrenkreis (1JgU, 125T, 141 H) eine Spannung von der Multiplikatoraufnahmevorrichtung (Mp) zur Multiplikandenaufnahmevorrichtung (Mc) überträgt.
    7. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz jeder den einzelnen Stellen des Multiplikanden entsprechenden Impulsreihe das Zehnfache der nächst niederen Impulsreihe beträgt und daß mit der periodisch arbeitenden Multiplikatoraufnahmevorrichtung (Mp) in Gleichlauf befindliche Folgesteuerkreise (S) die Einführungen in das Resultatzählwerk beim Ansprechen auf die jeder von der niedrigsten und fortlaufend bis zur höchsten Multiplikatorstelle entsprechenden Impulsreihen ermöglichen.
    Hierzu 11 Blatt Zeichnungen
    5530 11.53
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