DE896167C - Verfahren und Anordnung zur Fernuebertragung von Messgroessen - Google Patents

Verfahren und Anordnung zur Fernuebertragung von Messgroessen

Info

Publication number
DE896167C
DE896167C DEK5144D DEK0005144D DE896167C DE 896167 C DE896167 C DE 896167C DE K5144 D DEK5144 D DE K5144D DE K0005144 D DEK0005144 D DE K0005144D DE 896167 C DE896167 C DE 896167C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
arrangement according
capacitor
tube
vibration generator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK5144D
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Dr Neumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Klangfilm GmbH
Original Assignee
Klangfilm GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Klangfilm GmbH filed Critical Klangfilm GmbH
Priority to DEK5144D priority Critical patent/DE896167C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE896167C publication Critical patent/DE896167C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D9/00Recording measured values
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B7/00Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques
    • G01B7/02Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques for measuring length, width or thickness
    • G01B7/04Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques for measuring length, width or thickness specially adapted for measuring length or width of objects while moving
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/16Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Verfahren und Anordnung zur Fernübertragung von Meßgrößen Die Erfindung bezieht sich auf Verfahren und Anordnungen zur Fernübertragung von Meßgrößen. Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, mit einer der Meßgröße entsprechenden elektrischen Größe die Zeitdauer der Sendung eines Schwingungserzeugers zu steuern; zu diesem Zweck kann z. B. die Modulation des Schwingungserzeugers ein- und ausgeschaltet werden oder der Ausgang für die Weitergabe der Energie. Hierbei können alle beliebigen Meßgrößen übertragen werden, soweit es möglich ist, sie in elektrische Größen umzuwandeln. Wenn die Meßgrößen als elektrische Größen selbst vorliegen, z. B. als Spannungswerte, so ist natürlich eine Umwandlung nicht mehr notwendig, es sei denn, daß aus anderen Gründen, z. B. bei verhältnismäßig hohem Spannungswechsel, eine Gleichrichtung der Meßspannung vorgenommen wird. Zweckmäßig wird dabei gemäß der Erfindung so vorgegangen, daß der Schwingungserzeuger zusätzlich rhythmisch unterbrochen wird. Die Unterbrechungen erfolgen dabei vorteilhaft mit konstanter Frequenz. Eine solche Steuerung hat den besonderen Vorteil, daß die Meßgrößen akustisch kontrolliert werden können, indem sie als Zeichen nach Art der Telegrafiezeichen akustisch wahrnehmbar sind; dabei entspricht bei konstanter Unterbrechungsfrequenz die Zahl der Zeichen der Zeit der Sendung; da die Sendezeit proportional der Meßgröße ist, ist auch die Zahl der Zeichen proportional der Meßgröße; vorteilhaft sind dabei lineare Beziehungen vorgesehen.
  • Für die Ausübung des neuen Verfahrens wird gemäß der weiteren Erfindung eine Anordnung vorgeschlagen, die einen Kondensator aufweist, der rhythmisch auf- und entladen wird; wobei die Entladung über eine Röhre erfolgt, welche durch eine der Meßgröße entsprechenden elektrischen Größe den Entladevorgang steuert, und ferner einen Schwingungserzeuger aufweist, der bis zu einer bestimmten Entladespannung arbeitet; dabei kann die untere Grenze bei Null liegen. Für die Erzeugung der rhythmischen Aufladung des Kondensators wird eine entsprechend ausgebildete Schaltwalze vorgesehen; die rhythmische Unterbrechung des Schwingungserzeugers erfolgt zweckmäßig über eine ähnlich ausgebildete Schaltwalze; dabei werden die beiden Schaltwalzen zweckmäßig zwangsläufig gekuppelt. Die Steuerung des Schwingungserzeugers durch die Kondensatorspannung erfolgt vorteilhaft über eine relaisartige Vorrichtung, z. B. über ein Steuerrohr oder auch über ein Relais mit Kontakten.
  • Die Erfindung und weitere Einzelheiten werden an Hand der Fig. i bis 3 beispielsweise erläutert.
  • Der Kondensator C ist an eine konstante Spannung zwischen den Klemmen a und b anschaltbar; dabei wird die Spannung über den Vorschaltwiderstand W1 und die Kontaktwalze K1 mit dem Kontaktsegment S zugeführt. Der Vorschaltwiderstand dient in erster Linie der Funkenlöschung gegenüber dem Walzenkontakt und wird vorteilhaft in Abhängigkeit von der Ladezeit des Kondensators, die durch die Länge des Segmentes S und die Drehzahl der Schaltwalze bestimmt ist, so gewählt, daß der Kondensator C am Ende des Aufladevorgangs die volle Ladespannung besitzt, welche zwischen den Klemmen a und b herrscht. Die Schaltwalze K1 wird durch einen Motor mit konstanter Drehzahl angetrieben, so daß also der Kondensator in regelmäßigen Abständen kurzzeitig an seine Ladespannung gelegt wird. Die Hauptentladung des Kondensators erfolgt über das Entladerohr Rk, dessen Anodenspannung durch das Segment gesteuert wird; dieses Rohr ist ein Mehrgitterrohr mit Schirmgitter, dessen Schirmgitterspannung über den Spannungsteiler, bestehend aus den Widerständen W2 und W3, so eingestellt ist, daß die Entladung bei konstanter Gitterspannung zeitproportional erfolgt. Durch den regelbaren Widerstand W4 kann die Ansprechempfindlichkeit eingestellt werden. Die Entladung des Kondensators C ist abhängig vom Innenwiderstand des Entladerohres R1 und damit von der Gittervorspannung. Die Entladung wird von -der Meßspannung gesteuert, welche an den Klemmen c und d angelegt wird. Der Kondensator C entladet sich um so schneller, je positiver die an dem Gitter liegende Spannung ist. Mit der- angelegten Meßspannung kann daher die Entladung des Kondensators C gesteuert werden. Die an dem Kondensator jeweils herrschende Spannung führt über einen Spannungsteiler, bestehend aus den Widerständen W5 und Ws, zum Gitter eines Steuerrohres R2, das als Kathodenverstärker mit dem Kathodenwiderstand W7 geschaltet ist. Diesem Steuerrohr -wird die Anodenspannung über eine zweite Kontaktwalze K2 mit den Kontaktsegmenten S1 zugeführt, so daß die Anodenspannung mit der Drehung der Kontaktwalze fortlaufend kurzzeitig angeschlossen und abgetrennt wird. Die Kontakte werden zweckmäßig gleichärtig ausgebildet und vorzugsweise in gleichen Abständen auf der Schaltwalze angeordnet, so daß die Unterbrechung und Anschaltung der Anodenspannung in regelmäßigen Abständen erfolgt. In dem Beispiel sind fünf solcher Segmente für die periodische Unterbrechung der Anodenspannung vorgesehen und außerdem noch ein weiteres Segment S2, dessen Bedeutung weiter unten noch näher beschrieben wird. Es genügt hier, einstweilen festzustellen; daß die Kontaktwalze K2 eine periodische Unterbrechung der Anodenspannung der Steuerröhre R2 bewirkt und diese Röhre dann außer Betrieb setzt. Der durch die Röhre R2 beim Arbeiten dieser Röhre fließende Strom erzeugt an dem Kathodenwiderstand W, einen Spannungsabfall, der auf das Gitter eines Senderohres R3 einwirkt. Dieses Gitter ist gleichzeitig durch ,eine besondere Spannungsquelle B so weit negativ vorgespannt, daß das Senderohr R3 nicht schwingt. Wenn aber die am Widerstand W, entstehende Spannung so groß ist, daß sie die Gegenspannung der Batterie B um einen bestimmten Wert verringert, so fängt dieses Rohr an zu schwingen. Das Schwingen dieses Rohres ist also über den Widerstand W, und den Spannungsteiler, bestehend aus den Widerständen W5 und Ws, von der Entladung des Kondensators C und diese wiederum von der an die Klemmen c und d angelegten Meßspannung abhängig. Wenn die Meßspannung die Gitterspannung negativer macht, entladet sich der Kondensator C nach der Aufladung langsamer, so daß auch die Gegenspannung B längere Zeit unwirksam ist und dementsprechend auch das Rohr R3 länger schwingt. Der Sender schwingt also dann beispielsweise bis kurz vor der erneuten Aufladung des Kondensators C. Wenn das Gitter des Entladerohres R1 weniger negativ ist, weil auch die Meßspannung geringer ist, so entladet sich der Kondensator schneller, so daß auch der Sender eine kürzere Zeit schwingt. Es können also in Abhängigkeit von der Meßspannung längere oder kürzere Zeichen (Striche) übertragen werden, wenn z. B. die hier unterbrechbar dargestellte Anodenspannung für das Rohr R2 nicht unterbrochen wird. Diese Zeichen können an sich schon als Maß für die Meßspannung und damit der dieser Spannung entsprechenden Größe dienen; wegen der dabei für die Auswertung erforderlichen Zeitbestimmung für die Strichlängen ist hier Vorsorge dafür getroffen, diese Zeitbestimmung auszuschalten, und zwar dadurch, daß die Strichlänge in Teilstrecken aufgelöst wird. Die Zahl der Teilstrecken ist dabei proportional der Strichlänge. Diese Teilstrecken werden nun durch die vorher beschriebene Kontaktwalze K2 erzeugt, welche die Anodenspannung des Steuerrohres R2 unterbricht, indem sie zwangsläufig -mit der ersten Kontaktwalze Ki verbunden ist und ebenfalls durch den Motor M kontinuierlich gedreht wird. Dabei ist die Kontaktgabe der beiden Walzen noch in besonderer Weise aufeinander abgestimmt; die Segmente S1 auf der Kontaktwalze K2, welche die periodische Unterbrechung der Steuerröhre bewirken, sind so angeordnet, daß die Unterbrechungsfunktion sofort dann einsetzt, wenn der Kondensator C über das Segment S an der Kontaktwalze K1 aufgeladen ist. Während -des Aufladevorgangs entsteht also indem Schwingungszustand des Senders R3 eine Pause, welche die verschiedenen Signale für die verschiedenen Meßgrößen trennt. Diese Pause braucht aber trotzdem nicht unbenutzt zu bleiben, sie kann vielmehr durch ein besonderes Rufzeichen oder dergleichen ausgefüllt sein, das über das Segment S2 gegeben werden kann, welches beispielsweise doppelt oder noch länger ausgebildet ist als die Segmente S1 und damit das Steuerrohr R3 länger betriebsbereit hält. Dieses Zeichen ist natürlich unabhängig von der Meßgröße und kann auch aufgeteilt sein in Einzelzeichen Punkt - Strich, indem das einheitliche Segment S2 aus einem kurzen Segment und einem längeren Segment besteht. Zum besseren Verständnis der Wirkungsweise soll das Zusammenarbeiten der einzelnen Elemente der Anordnung zusammenfassend beschrieben werden. Sobald der Kondensator C mit der Drehung der Kontaktwalze K, aufgeladen ist, erfolgt eine mehr oder weniger schnelle Entladung über das Rohr R1 entsprechend der angelegten Spannung an den Klemmen c und d. Dementsprechend nimmt auch der Spannungsabfall an dem Kathodenwiderstand W, mehr oder weniger schnell ab; in Abhängigkeit davon wird die Sendung der Röhre R3 eingeschaltet und die Zeitdauer gesteuert. In der Zeit, während sich der Kondensator entlädt und bevor er durch das Segment S auf der Kontaktwalze K1 erneut wieder aufgeladen ist, wird durch die Segmente S1 auf der Kontaktwalze K2 das Rohr R2 periodisch unterbrochen, d. h. daß die Schwingungen des Senders R3 entsprechend dieser Periode zerhackt werden. Während also ohne diese Unterbrechung beispielsweise ein Ton gleicher Höhe und gleicher Frequenz gehört wurde, wird dieser Ton laufend unterbrochen. Damit erzeugt der Sender Zeichen nach Art von Telegrafiezeichen. Das Senderohr schwingt nun um so länger, je größer die angelegte Meßspannung ist, so daß also die Zahl der Zeichen ein Maß für die Meßspannung ist. Im vorliegenden Falle können bei der angegebenen Kontaktanordnung für die Kontaktwalze K2 maximal nur fünf Unterbrechungen erzeugt werden, so daß also die maximale Meßspannung fünf Zeichen erzeugt und dementsprechend die kleineren Meßspannungen weniger Zeichen. Die Zahl der Zeichen kann natürlich durch entsprechende Ausbildung der Kontaktwalze K2 vergrößert werden. Sonst kann aber auch ein besonderer Umschalter vorgesehen sein, der die Kontaktwalze K2 auf eine andere Zerhackerfrequenz umschaltet und die Empfindlichkeit im Eingangskreis ändert. Wenn dieser Umschalter z. B. eine Empfindlichkeitsänderung von i : io hervorruft, so wird der Meßbereich entsprechend vergrößert und ist aus der unterschiedlichen Zeichengebung erkenntlich.
  • Der Spannungsteiler mit den Widerständen W5 und W, ist so hochohmig, daß eine Entladung des Kondensators über diese Widerstände vernachlässigbar klein ist. Die beiden Kontaktwalzen K1 und K2 können in der praktischen Ausführung auf derselben Welle unmittelbar nebeneinander in Form von schmalen Scheiben angeordnet sein oder auch aus einer einzigen Zylinderwalze bestehen. Wenn in der Röhre R3 beim Einsetzen der Schwingungen kein Gitterstrom fließt, so ist es möglich, die Gittervorspannung unmittelbar an dem Spannungsteiler, bestehend aus den Widerständen W, und W6, abzugreifen, so daß dann das Steuerrohr R2 überflüssig ist. Dabei kann die Schaltung des Senderohres R3 über ein gewöhnliches Relais erfolgen, welches von dem Spannungsteiler; bestehend aus den Widerständen W, und Ws, betätigt wird. Ein solches Relais kann aber auch in Verbindung mit einem Steuerrohr benutzt werden, wofür die Fig: 2 ein Beispiel zeigt. Der Auflade- und Entladevorgang des Kondensators C ist genau wie bei Fig. i, so daß auf die Darstellung dieser Teile verzichtet wurde. In der Kathodenleitung der Steuerröhre R2 liegt die Relaisspule P. Diesem Relais ist im Gitterkreis der Senderöhre R3 der Kontakt 0 zugeordnet. - Diese Röhre ist nun in üblicher Weise so geschaltet, daß die Röhre schwingt, wenn der Kontakt 0 geschlossen ist. Das Öffnen und Schließen des Kontakts durch das Relais P erfolgt analog den Verhältnissen der Fig. i in Abhängigkeit von der Entladung des Kondensators C. Wenn sich der Kondensator sehr schnell entlädt, wird der Kontakt früher geöffnet, als wenn sich der Kondensator langsam entlädt, d. h. daß der Schwingungszustand des Rohres jeweils mehr oder weniger länger dauert. Dieser Schwingungszustand wird nun analog wie in Fig. i durch die Kontaktwalze K2 mit den Segmenten S1 periodisch unterbrochen, so daß genau dieselbe Zeichengabe wie bei der Anordnung nach Fig. i entsteht. Die Unterbrechung erfolgt hierbei im Gegensatz zu Fig. i durch die Unterbrechung des Gitterkreises der Senderöhre. Es wäre an sich auch möglich, die Unterbrechung an einer anderen Stelle, beispielsweise ausgangsseitig, vorzunehmen.
  • Die zu übertragenden bzw. kontrollierenden Meßgrößen müssen elektrische Größen sein; sofern dies für die Originalgröße nicht zutrifft, werden sie in elektrische Größen umgewandelt. Ein Beispiel hierfür zeigt die Fig. 3 ; es handelt sich hierbei um Temperaturwerte. Ein Bimetallstreifen E, der in dem Punkt F gelagert ist, besitzt einen Hebel H, an dem ein Eisenstück G angeordnet- ist. Dieses Eisenstück liegt beweglich gegenüber einem Eisenkörper T, der mit einer Windung L versehen ist. Diese Windung bildet zusammen mit den Widerständen TV" W9, Wlo eine Brückenanordnung. An dem einen Zweig dieser Brücke liegt eine konstante Wechselspannung und an dein anderen wird die für die Übertragung erforderliche Meßspannung abgenommen. Die Widerstände WR, W9 und Wlo sind so bemessen, daß bei einem bestimmten Abstand des Eisenstücks G von dem Eisenkörper T keine Spannung in dem abgehenden Brückenzweig vorhanden ist und damit auch keine Spannung zwischen den Klemmen u und v. Mit der Temperatur ändert der Bimetallstreifen seine Lage, und diese Veränderung wird über den Hebel H auf das Eisenstück G übertragen. Damit ändert sich die Induktivität der Brücke, und es verschiebt sich ihr Gleichgewicht, so daß an den abgehenden Brücken ein Zweig einer Spannung auftritt, welche durch Formgebung des Eisenstücks G oder auch auf andere Weise so geleitet werden kann, daß die Meßspannung an den Klemmen u und v proportional der Temperatur ist. Um an den Klemmen u und v keine Wechselspannung zu haben, wird die abgegebene Brückenspannung mit Hilfe des Gleichrichters N und des Kondensators Cl gleichgerichtet. Diese Meßspannung wird dann beispielsweise an die Klemmen c und d der Anordnung nach Fig. i angeschlossen. An Stelle einer Induktivität kann auch eine Kapazität in den einen Brückenzweig eingeschaltet und zur Erzeugung der Meßspannung diese Kapazität in geeigneter Weise geändert werden. Auf diese Weise ist es leicht möglich, mechanische Meßgrößen, die sich durch eine Verschiebe- oder Drehbewegung auszeichnen und beliebigen Ursprungs sind, in eine elektrische Größe umzuwandeln, die für die Übertragung geeignet ist. Die Erfindung läßt sich auch vorteilhaft bei Lichtmessungen anwenden. Dabei wird das zu messende Licht mit Hilfe einer Fotozelle in Strom- bzw. Spannungsänderungen umgesetzt. Wenn der Lichtwechsel zu häufig ist, kann dabei auch auf der elektrischen Seite eine Gleichrichtung verwendet werden; die von der Fotozelle abgegebene Spannung kann ohne weiteres an die Klemmen c und d der Fig. i angeschlossen werden,

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Fernübertragung von Meßgrößen, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Meßgröße entsprechende elektrische Größe die Zeitdauer der Sendung eines Schwingungserzeugers steuert.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingungserzeuger zusätzlich rhythmisch, vorzugsweise mit konstanter Unterbrechungsfrequenz unterbrochen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach einer bestimmten Zahl von periodischen Unterbrechungen der Unterbrechungsrhythmus sich für die Erzeugung besonderer Zeichen, z._ B. Pausen- und/oder Rufzeichen, ändert. q.. Anordnung zur Ausübung der Verfahren nach einem der Ansprüche i bis 3, gekennzeichnet durch einen Kondensator, der rhythmisch aufgeladen und entladen wird, eine Röhre, über welche die Entladung erfolgt und welche durch eine der Meßgröße entsprechenden elektrischen Größe den Entladevorgang steuert, und einen Schwingungserzeuger, der bis zu einer bestimmten Entladespannung arbeitet. 5. Anordnung nach Anspruch q., gekennzeichnet durch eine Schaltwalze, welche eine konstante Spannung in regelmäßigen Abständen kurzzeitig an den Kondensator legt. 6. Anordnung nach Anspruch q. oder 5, gekennzeichnet durch eine zweite Schaltwalze für die rhythmische Unterbrechung des Schwingungserzeugers. -7. Anordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schaltwalzen zwangsläufig gekuppelt sind. B. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schaltwalzen in ihrer Kontaktgabe so aufeinander abgestimmt sind, daß die besondere Zeichengebung für Pausen und/oder Rufzeichen während des Aufladevorgangs erfolgt. g. Anordnung nach einem der Ansprüche q. bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Entladerohr ein Schirmgitterrohr ist, bei welchem die Meßspannung am Gitter liegt und die Schirmgitterspannung so eingestellt ist, daß die Entladung bei konstanter Gitterspannung zeitproportional erfolgt. io. Anordnung nach einem der Ansprüche q. bis g, dadurch gekennzeichnet, daß die Rufladung des Kondensators über einen Vorwiderstand erfolgt, der in Abhängigkeit von der Ladezeit so groß ist, daß der Kondensator nach erfolgter Rufladung die volle Ladespannung besitzt. ii. Anordnung nach einem der Ansprüche q. bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensatorspannung vorzugsweise über einen hochohmigen Spannungsteiler in Verbindung mit einer konstanten Gegenspannung am Schwingungserzeuger den Einsatzpunkt bestimmt. 12. Anordnung nach Anspruch ii, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensatorspannung ein Steuerrohr beeinflußt, das seinerseits in Verbindung mit einer konstanten Gegenspannung am Schwingungserzeuger den Einsatz vorzugsweise dadurch bestimmt, -daß die Spannung am Kathodenwiderstand als Steuerspannung dient. 13. Anordnung nach Anspruch ii, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensatorspannung direkt oder über ein Steuerrohr ein Relais beeinflußt, das den Schwingungserzeuger schaltet. 1q.. Anordnung nach einem der Ansprüche q. bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein Umschalter für die Änderung der Empfindlichkeit vorgesehen ist. 15. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwalze auf verschiedene Unterbrechungsfrequenzen und/oder auf verschiedene Pausen- bzw. Rufzeichen umschaltbar ist.
DEK5144D 1943-06-25 1943-06-25 Verfahren und Anordnung zur Fernuebertragung von Messgroessen Expired DE896167C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK5144D DE896167C (de) 1943-06-25 1943-06-25 Verfahren und Anordnung zur Fernuebertragung von Messgroessen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK5144D DE896167C (de) 1943-06-25 1943-06-25 Verfahren und Anordnung zur Fernuebertragung von Messgroessen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE896167C true DE896167C (de) 1953-11-09

Family

ID=7210690

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK5144D Expired DE896167C (de) 1943-06-25 1943-06-25 Verfahren und Anordnung zur Fernuebertragung von Messgroessen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE896167C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1288488B (de) * 1962-11-16 1969-01-30 Guenter Dr Elektrische Fernuebertragung von Messwerten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1288488B (de) * 1962-11-16 1969-01-30 Guenter Dr Elektrische Fernuebertragung von Messwerten

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2459415C3 (de) Elektrische Uhr
DE3125664C2 (de)
DE1043879B (de) Vorrichtung zum Messen der Bewegung einer Welle
EP0290438A1 (de) Schaltungsanordnung zur messwertübertragung an fahrzeugrädern.
DE2809256C3 (de) Batteriegetriebene elektronische Uhr
CH617783A5 (en) Circuit arrangement for transmitting measured-value signals
DE3108563C2 (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur elektrischen Versorgung einer Ozonerzeugereinheit
DE1498173C3 (de) Digital-Positionsmeßeinrichtung
DE2365143C3 (de) Elektronische Zeitmeßschaltung
DE896167C (de) Verfahren und Anordnung zur Fernuebertragung von Messgroessen
DE1290415B (de) Mittels einer Tastatur betaetigter Tongenerator, insbesondere fuer ein elektronisches Musikinstrument
DE3881646T2 (de) Zeitschalter.
DE2837937A1 (de) Spannungsquelle
AT147279B (de) Verstärkerschaltung, insbesondere für die Zwecke der Fernmessung.
DE2536216C3 (de) Elektronische Zeitschalteinrichtung
DE890243C (de) Kontaktgleichrichter bzw. -wechselrichter mit fluessigem Kontaktmaterial
DE1921520C3 (de) Schaltuhr mit Gangreserve
DE2516024A1 (de) Schaltungsanordnung fuer einen naeherungsschalter
DE69903124T2 (de) Betriebsschaltung für eine schwingende Last
DE841008C (de) Schaltung zur Auftrennung der Summenkanalimpulse in zeitgestaffelte Einzelkanalimpulse bei der Mehrkanalnachrichtenuebertragung
DE857068C (de) UEberwachungs- und Messgeraet fuer Telegrafierzeichen
DE431665C (de) Einrichtung zur Steuerung von Roehrensendern
DE2746264A1 (de) Anordnung zum fortschreitenden umschalten eines elektrischen signals
DE1901481B2 (de) Elektrischer regelkreis fuer einen umkehrantrieb
DE675946C (de) Impulsgeber zur Fernmessung von Groessen in Anordnungen, bei denen die Anzeige am Empfangsort sowohl von der Impulsdauer als auch von den Impulspausen abhaengig ist