DE89571C - - Google Patents

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DE89571C
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stirrups
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68CSADDLES; STIRRUPS
    • B68C1/00Saddling equipment for riding- or pack-animals
    • B68C1/16Fastening stirrups to saddles; Stirrup-leathers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

he*
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Jig 85571
. KLASSE
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung bei Reitsä'tteln, welche das Aufsteigen, das namentlich älteren Personen oft sehr schwer wird, erleichtert, und welche darin besteht, dafs die Bügel zeitweilig beweglich gemacht sind, so dafs der eine bis zu einer bequemen Steighöhe herabgelassen werden kann.
In der Zeichnung giebt Fig. 1 die Ansicht eines solchen Sattels von der Seite, Fig. 2 einen Querschnitt 'durch den Sattel an der Stelle, wo die Bügelriemen liegen, Fig. 3 einen ebensolchen theilweisen Schnitt und Fig. 4 einen Grurtdrifs der eigenartigen Riemenconstruction für die Steigbügel.
Die Steigbügelriemen sind nicht wie bisher an Schlössern befestigt, welche am Sattelgestell oder Sattelbaum sitzen, sondern diese Schlösser α α sind durch ein Band b aus beliebigem Material, z. B. Stahl, mit einander verbunden. Dieses Band liegt lose in einem in der Sattelpolsterung ausgesparten Kanal und kann sich in seiner Längsrichtung in gewissem Mafse verschieben. Die Verschiebbarkeit ist dadurch begrenzt, dafs ein am Sattelgestell befestigter Stift c (Fig. 4) durch einen Schlitz d des Bandes bindurchtritt, so dafs die Länge des Schlitzes die Verschiebbarkeit bedingt. Aufserdem ist eine Feststellvorrichtung vorhanden, welche den Bügelriemen in der Reitstellung, d. h. in der Stellung festhält, in welcher sich beide Bügel in gleicher Höhe befinden. Diese besteht in einem am Sattelgestell befestigten Haken e, welcher am Besten die Breite des Stahlbandes besitzt, um eine Beschädigung desselben zu vermeiden, und der bei der Reitstellung der Bügel in das linke Bügelriemenschlofs eingreift, bei der Aufsteigestellung dagegen unter dem Stahlbande liegt (Fig. 3).
Die Handhabung der Einrichtung ist die folgende:
Will man in den Sattel steigen, so fafst man den linken Bügelriemen nahe beim Schlofs <z, hebt letzteres von dem Haken e, wobei sich die das Schlofs und den Haken bedeckende kleine Sattelklappe mit hebt, und zieht den Riemen und den Bügel in die tiefste Lage, so dafs der Schlitz d mit seinem anderen Ende an Stift c zur Anlage kömmt. Dann befindet sich der linke Bügel in bequemer Aufsteigehöhe, während der rechte sich um so viel gehoben hat, als der linke gesenkt worden ist. Sitzt man im Sattel, so tritt man in den rechten Bügel und bringt denselben dadurch in die richtige Reitstellung, wodurch der linke um das richtige Mafs gehoben wird. Es schnappt alsdann der Haken e in das Schlofs α ein, so dafs beide Bügel gegen Verschiebung gesichert sind.
Ein selbstthätiges Abheben des Schlosses vom Haken e ist unmöglich, weil der Riemenzug immer nach unten geht und die kleine Satteltasche das Schlofs bedeckt.
Selbstverständlich kann auch das Band zwischen den Schlössern und letztere selbst fortfallen und nur ein einziger Riemen zur Anwendung kommen, welcher die Steigbügel verbindet und für welchen ähnliche Anschlag-

Claims (1)

  1. und Feststellvorrichtungen, wie oben beschrieben, angebracht werden.
    Pa τ en τ-An sp rüche:
    ι . Eine das Besteigen des Sattels erleichternde Befestigung der Steigbügel am Sattel, dadurch gekennzeichnet, dafs die beiden Steigbügel mit einander durch einen Riemen oder ein Band verbunden sind, welches, in seiner Längsrichtung verschiebbar, quer durch den Sattel hindurchführt und in seiner Verschiebbarkeit durch Anschläge begrenzt wird, sowie durch eine Feststellvorrichtung in der Reitstellung gesichert werden kann, zu dem Zwecke, den einen Steigbügel zur Erleichterung des Aufsteigens herunterziehen zu können. ,
    Eine Ausführungsform der durch Anspruch ι geschützten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs zur Begrenzung der Verschiebbarkeit des Steigbügelriemens ein fester Stift dient, welcher in einem Schlitz des Riemens oder des Verbindungsbandes gleitet, während die Sicherung in der Reitstellung durch einen am Sattelgestell befestigten Haken bewirkt wird, der in der Reitstellung in eine Oeffnung des Bandes oder des Bügelriemens, z. B. in den Hohlraum des Bügelriemenschlosses, eintritt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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