DE895552C - Druckventilschieber, insbesondere fuer Brennstoffeinspritzpumpen von Brennkraftmaschinen - Google Patents

Druckventilschieber, insbesondere fuer Brennstoffeinspritzpumpen von Brennkraftmaschinen

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Publication number
DE895552C
DE895552C DED2422D DED0002422D DE895552C DE 895552 C DE895552 C DE 895552C DE D2422 D DED2422 D DE D2422D DE D0002422 D DED0002422 D DE D0002422D DE 895552 C DE895552 C DE 895552C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
valve slide
fuel
valve
pressure
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Expired
Application number
DED2422D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Dipl-Ing Links
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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Publication date
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Publication of DE895552C publication Critical patent/DE895552C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M59/00Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps
    • F02M59/44Details, components parts, or accessories not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M59/02 - F02M59/42; Pumps having transducers, e.g. to measure displacement of pump rack or piston
    • F02M59/46Valves
    • F02M59/462Delivery valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

  • Druckventilschieber, insbesondere für Brennstoffeinspritzpumpen von Brennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Brennstoffeinspritzpumpe für Bremikraftmaschinen mit einem in der Druckleitung der Pumpe angeordneten Ventilschieber, der eine Eindrehung aufweist und der durch die vom Pumpenstößel unter Druck gesetzte Brennstoffmenge derart verschoben wird, daß erst nach einem bestimmten Hub eine am Ventilschieber angeordnete Steuerkante die Verbindung zu dem Pumpendruckraum und der Druckleitung herstellt.
  • Durch die veränderliche Grundstellung des Ventilschiebers gegenüber dem eigentlichen Pumpenkolben können sowohl die Einspritzzeiten als auch die Einspritzmenge unabhängig von einer Verstellung des Pumpenkolbens geändert werden. Gemäß einer bekannten Pumpeneinführung wird der durch die Pumpe geförderte Brennstoff durch eine Mittelbohrung des Ventilschiebers und eine auf dem Umfang des letzteren vorgesehene, durch einen Ouerkanal mit der Mittelbohrung verbundeneRingnut in die eigentliche Brennstofförderleitung gedrückt und den Düsen zugeführt. Nach einer anderen Ausführungsform wird dies erreicht, indem statt der Ringnut radial von der Mittelbohrung des Ventilschiebers nach außen gerichtete, axial hintereinander angeordnete Bohrungen vorgesehen sind, deren Durchmesser in der Richtung vom Ventilfederteller zum Arbeitsraum der Pumpe hin stetig zunehmen, wobei zwischen den einzelnen Bohrungen kein toter Raum vorhanden ist.
  • In der Praxis hat sich nun gezeigt, daß bei Entlastungsventilen, die unabhängig von der Größe der einzuspritzenden Kraftstoffmenge gleiche Hübe ausführen, mit steigender Drehzahl ein Anstieg der Fördermenge eintritt. Es ist weiterhin bekannt, daß bei einem gegebenen Zylinderinhalt des Motors die Einspritzmenge, insbesondere innerhalb des Zündverzuges, einen ganz bestimmten Wert nicht überschreiten darf, um einen stoßfreien Verbrennungsablauf zu sichern. Die Fördermengencharakteristik der bekannten Entlastungsventile ist also für das Betriebsverhalten des Motors ungünstig. Es muß daher angestrebt werden, daß, unabhängig von der Drehzahl, bei gleichen Reailstangenstellu@ngen, d. h. bei gleicher Belastung, die Fördermenge gleichbleibt. Das ist zu erreichen, wenn das Entlastungsventil so ausgeführt ist, daß es für verschieden große Einspritzmengen verschieden große Hübe ausführen kann. Bei größeren Einspritzmengen tritt dann entsprechend dem größeren Hub auch eine größere Leistungsentlastung auf, so daß beim darauffolgenden Druckhub eine größere Menge zur Auffüllung der entlasteten Leitung nötig ist, ehe der Einspritzdruck erreicht wird. Die mit der Drehzahl wachsende Einspritzmenge wird auf diese Weise durch die größere Entlastung wieder herabgesetzt, also bei entsprechender Bemessung des Ventils und seiner Schließfeder eine konstante Menge eingespritzt.
  • Gemäß der Erfindung werden verschiedene Hübe und ein entsprechender Verlauf der Einspritzung während des Zündverzuges durch besondere Formgebung des Durchlaßquerschnittes für den Kraftstoff in dem Druckventil dadurch erreicht, daß bei der an erster Stelle genannten Ausführungsform an Stelle einer zylindrischen eine konisch ausgebildete Ringnut gewählt wird, die nach dem Arbeitsraum der Pumpe hin tiefer und nach dem Druckventil hin flacher ist.
  • Bei dem an zweiter Stelle genannten Ausführungsbeispiel wird die beabsichtigte Wirkung erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die kleinste Querbohrung von der nächstgrößeren um eine gewisse Strecke entfernt liegt. Wenn bei einem gegebenen Belastungsfall des Motors eine kleinere Einspritzmenge benötigt wird, so hebt sich das Entlastungsventil bei niedrigen Drehzahlen und entsprechend niedrigen Drücken in dem Pumpenraum nur so weit, daß die kleine Kraftstoffmenge in der zur Verfügung stehenden Zeit durch das kleinste Loch des Ventils zufließen kann. Mit steigender Drehzahl wird der Druck im Pumpenraum größer, das Entlastungsventil wird bei der gleichen Menge einen größeren Hub ausführen. Dadurch wird die nächstgrößere Bohrung und unmittelbar daran anschließend die dritte, noch größere Bohrung freigelegt. Durch die Anordnung dieser Bohrungen wird also der Kraftstoffdurchtritt nach Belieben geregelt werden können.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch dargestellt, und- zwar zeigt Abb. i den oberen Teil einer Drennstoffeinspritzpumpe mit einer zylindrischen Ringnut des Ventilschiebers gemäß dem Hauptpatent, Abb.2 den Ventilschieber mit radialen, ohne toten Raum gegeneinander versetzten lQuerkanälen gemäß dem Hauptpatent, Abb.3 den Ventilschieber mit erfindungsgemäß konisch ausgebildeter Ringnut und Abb.4 den Ventilschieber mit radialen Querkanälen, bei denen erfindungsgemäß zwischen dem obersten und dem darauffolgenden Durchtrittskanal ein zylindrischer Teil von der Höhe a verbleibt.
  • Der von dem Pumpenkolben in den Arbeitsraum io der Pumpe gesaugte Brennstoff gelangt in der gemäß dem Hauptpatent beschriebenen Weise nach Abb. i durch die Mittelbohrung 26 des in seiner Grundstellung gegenüber dem Pumpenkolben veränderlichen Ventilschiebers 15 und die Querbohrung 25 in die Ringnut 22, von .dort nach Anheben des Ventilschiebers durch den vom Pumpenkolben unter .Druck gesetzten Brennstoff und nach Überschreitung der Ringschalter 23 durch die obere Kante der Ringnut 22 über die Eindrehung 24 in die nach den Einspritzdüsen führende Druckleitung.
  • Nach Abb.2 erfolgt die Zuleitung des Brennstoffes nach der Druckleitung aus dem Raum io über die Längsbohrung 26, quer verlaufende Durchtrittskanäle 30, 31, 32 und die Eindrehung 24, wobei die Kanäle 30, 31, 32 in beliebiger Radialrichtung zueinander stufenweise ohne toten Raum zwischen sich angeordnet sind.
  • Um die bei diesen beiden Ausführungen noch vorhandene Möglichkeit auszuschalten, daß innerhalb des Zündverzugs in der Zeiteinheit zuviel Brennstoff austritt, erhält .die Ringnut 22 statt der in Abb. i gezeigten rein zylindrischen erfindungsgemäß eine konische Form, wie in Abb. 3 dargestellt, wobei die Grundfläche des Kegels nach der Eindrehung 24 zu liegt. Mit zunehmender Steilheit des Konus ist ein um so langsameres Anwachsen der je Zeiteinheit durchtretenden Brennstoffmenge zu erwarten.
  • Zum gleichen Zweck der Verhütung eines allzu reichlichen Brennstoffaustritts während der Zeit des Zündverzugs wird die in Abb. 2 dargestellte Ausführungsform gemäß Abb. 3 in dem .Sinne weiter ausgebildet bzw. verbessert, daß der oberste Durchtrittskanal 30 mit totem Raum von der Größe a (Abb. 4) von dem nächstfolgenden Querkanal 3 i abgesetzt ist, so daß zunächst nur der kleinste Querkanal 30 freigegeben und somit erreicht wird, daß gerade die erforderliche Brennstoffmenge hindurchtreten kann, und zwar so lange, bis bei größerem Hub des Ventilschiebers 15 der zweite größere iQuerkanal3i frei wird und unmittelbar daran anschließend der dritte größte Querkanal 32.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Brennstoffeinspritzpumpe für Breunkraftm@aischinen mit einem tin ider Drucddeitung der Pumpe angeordneten Ventilschieber, der eine Eindrehung aufweist und der durch die vom Pumpenstößel unter Druck gesetzte Brennstoffmenge derart verschoben wird, daß erst nach einem bestimmten Hub eine am Ventilschieber angeordnete Steuerkante die Verbindung zu dem Pumpendruckraum und der Druckleitung herstellt, dadurch gekennzeichnet, daß die Eindrehung (22) kegelig ausgeführt ist, und zwar derart, daß sie nach dem Arbeitsraum (1o) der Pumpe hin tiefer und nach dem Druckventil (r7) hin flacher ist. z. Brennstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen mit einem in der Druckleitung der Pumpe angeordneten Ventilschieber, der eine Anzahl von in axialer Richtung hintereinanderliegenden Querbohrungen aufweist, deren Durchmesser in der Richtung vom Ventilfederteller zum Arbeitsraum der Pumpe hin stetig zunehmen, und der .durch die vom Pumpenstößel unter Druck gesetzte Brennstoffmengen derart verschoben wird, daß erst nach einem bestimmten Hub eine am Ventilschieber angeordnete Steuerkante die Verbindung zu dem Pumpendruckraum und der Druckleitung herstellt, dadurch gekennzeichnet, daß die kleinste Querbohrung (30) von der nächstgrößeren (3z) um eine gewisse Strecke (E) entfernt liegt.
DED2422D 1939-08-22 1939-08-22 Druckventilschieber, insbesondere fuer Brennstoffeinspritzpumpen von Brennkraftmaschinen Expired DE895552C (de)

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